
Keine A39-Propaganda!
Niedersächsischer Straßenbautag 2025 in Lüneburg / Protest auf der Stintbrücke gegen geplanten Autobahnbau
Aktivist*innen von ROBIN WOOD und dem Klimakollektiv Lüneburg haben heute anlässlich des „Niedersächsischen Straßenbautags 2025" in Lüneburg gegen den Bau der A39 demonstriert. Auf der Stintbrücke zeigten sie Protestplakate gegen die A39 und verteilten Flyer an zahlreiche Passant*innen. Außerdem seilten sich Aktivist*innen mit einem Banner für die Bahn und gegen neue Autobahnen von der Brücke ab.
Beim „Niedersächsischen Straßenbautag 2025" treffen sich die Straßenbaulobby und der niedersächsische Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne, um über zukünftige Autobahnprojekte wie die A39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg zu beraten. Auch Lobbyverbände wie der Baugewerbeverband Niedersachsen und der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen sind mit von der Partie.
ROBIN WOOD und das Klimakollektiv Lüneburg lehnen das riesige, klimaschädliche Straßenbauprojekt ab. „Der Bau der A39 würde über 100 Kilometer Autobahnneubau bedeuten“, erläutert die Lüneburger ROBIN WOOD-Aktivistin Cécile Lecomte. "Digital geplant, digital gebaut - so heißt der Propagandavortrag der Autobahn GmbH beim Niedersächsischen Straßenbautag. Dazu sagen wir: Die Autobahn ist noch nicht gebaut und wir werden alles dafür tun, dass dies auch so bleibt. Hitzerekord nach Hitzerekord, Dürre und Starkregenereignisse – die Klimakrise ist längst da. Jeder weitere Autobahnmeter der gebaut wird, verschärft diese weiter und sorgt für eine weitere Zuspitzung ökologischer und somit auch sozialer und humanitärer Krisen und Katastrophen. Wir fordern daher einen sofortigen Planungsstopp der A39 – und keine neue Autobahn nirgendwo!"
Kontakt:
- Ute Bertrand, ROBIN WOOD-Pressestelle, Tel. 0171 8359515, presse@robinwood.de