Weniger Arbeiten für ein besseres Klima?
Arbeitszeitverkürzung als Teil des sozial-ökologischen Umbaus
Der ökologische Umbau ist nicht allein eine Frage der Technologie. Eine ressourcenschonende Lebens- und Wirtschaftsweise im Einklang mit planetaren Grenzen kann sich nur dann vollends einstellen, wenn der materielle Verbrauch sinkt. Aus wachstumskritischer Perspektive ist Zeit dabei ein entscheidender Faktor. Denn um Produktivitätssteigerungen zugunsten von Mensch und Natur zu gestalten, bedarf es kürzerer Arbeitszeiten samt Lohnausgleich. Darüber hinaus würde eine neue, kürzere Vollzeit- Norm Vereinbarkeit erleichtern und neben gerecht aufgeteilter Sorgearbeit auch mehr Raum für Eigenarbeit, gesellschaftliches Engagement und einen nachhaltigen Lebensstil schaffen.
Der Impulsvortrag von Nina Treu, Mitbegründerin des Konzeptwerks Neue Ökonomie und aktuell Co-Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Sozialökologische Transformation“ von die Linke, bietet einen umfassenden Einblick in die die Zusammenhänge von Arbeitszeit und Klimagerechtigkeit und nötige Weichenstellungen auf dem Weg zu einer gesamtgesellschaftlichen Arbeitszeitverkürzung.
In einer anschließenden moderierten Diskussion gemeinsam mit Annika Fuchs von Robin Wood möchten wir außerdem auf die Rolle von Umweltverbänden und Initiativen blicken und uns die Frage stellen, welche Chance das Thema Arbeitszeit dabei darstellt, soziale und ökologische Aspekte konsequent zusammen zu denken.
Hier geht es zur Anmeldung: https://www.kirche-bremen.de/kirche-in-bremen/landeskirche/forum-kirche/evangelisches-bildungswerk/angebote-lernen/online-seminare-detail-1-1-1/weniger-arbeiten-fuer-ein-besseres-klima-dat-01326-1784797338/
Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Zukunftsbündnis statt. Weitere Termine: https://www.arbeitnehmerkammer.de/bremerzukunftsbuendnis/