ROBIN WOOD: E-Auto-Prämie ist kein Beitrag zum Klimaschutz, sondern ein Geschenk an die Autoindustrie
Bundesumweltminister Carsten Schneider hat gestern ein neues Förderprogramm seines Hauses für E-Autos vorgestellt.
Dies kommentiert die ROBIN WOOD-Mobilitätsreferentin, Annika Fuchs:
„Der Bundesumweltminister will drei Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds in die Fortschreibung der Klimakrise investieren.
Die neue E-Auto-Prämie geht in die völlig falsche Richtung und bringt die sozial-ökologische Mobilitätswende nicht voran! Weder werden kleine PKW oder Gebrauchtwagen subventioniert, noch geht es um eine Antriebswende, da weiterhin auch Plug-In-Hybride gefördert werden sollen.
Die Einkommensgrenze für den Erhalt von Fördermitteln ist viel zu hoch angesetzt. Damit profitieren Besserverdienende. Menschen mit kleinerem Geldbeutel können sich auch so kein neues E-Auto kaufen. Ihnen wäre mit Investitionen in den öffentlichen Verkehr viel mehr geholfen.
Die E-Auto-Prämie ist vor allem eine industriepolitische Maßnahme und ein Geschenk an die Autoindustrie. Sie dient der Aufrechterhaltung des Status Quo dieses schwächelnden Industriezweigs! Damit verfehlt der Bundesumweltminister seine Hauptaufgabe, die Klimakrise wirksam zu bekämpfen.“
Pressekontakt:
- Annika Fuchs, Mobilitätsreferentin, Tel. 0151 61813942, verkehr@robinwood.de
- Ute Bertrand, Pressesprecherin, Tel. 0171 8359515, presse@robinwood.de