Good News!! ROBIN WOOD gratuliert Umwelt-Heldin Angelika Linckh

Mutmacherin für Graswurzelbewegungen und eine starke Zivilgesellschaft / Oben bleiben: Druck machen gegen S21 und für klimagerechte Mobilität

13. März 2026
Mobilität
Robin Wood
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Mit Humor und Ausdauer - Angelika Linckh ist als Moderatorin zahlreicher Montagsdemonstrationen ein wichtige Stimme des S21-Widerstands in Stuttgart
Foto: Roland Hägele
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Der Protest gegen das unterirdische Bahnhofsprojekt währt schon seit mehr als 15 Jahren: Protest im Stuttgarter Schlossgarten, dessen Bäume für S21 gefällt wurden, Dezember 2010
Foto: ROBIN WOOD
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Immer wieder oben bleiben - Personalienfestestellung nach einer Protestaktion auf der S21-Baustelle im Januar 2011
Foto: ROBIN WOOD
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Auf dem Heimweg nach der 128. Montagsdemonstration am 25. Juni 2012
Foto: ROBIN WOOD
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Sich kreativ widersetzen - Angelika Linckh mit Querflöte bei einer Klimademo am 18. Juli 2022
Foto: Julian Rettig
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Die ausgezeichneten Frauen bei der Preisverleihung am 12. März 2026 im Museum für Kommunikation in Berlin
Foto: ROBIN WOOD
Pressemitteilung

ROBIN WOOD gratuliert der Umwelt-Heldin Angelika Linckh und freut sich riesig mit ihr über die Auszeichnung ihres herausragenden Engagements für Klimaschutz, lebenswerte Städte und eine umweltfreundliche Mobilitätswende. Die Deutsche Umwelthilfe hatte ihr sowie zwei weiteren Preisträger*innen am 12. März 2026 in Berlin den Bürgerschafts- und Engagementpreis „DRUCK MACHEN – Für die Umwelt!” verliehen. 

 

Angelika Linckh, engagierte Ärztin und Mitgründerin des Feministischen Frauengesundheitszentrums in Stuttgart, ist seit Jahrzehnten im Widerstand gegen Stuttgart 21 aktiv. Zusammen mit der Bewegung vor Ort und mit ROBIN WOOD kämpft sie für den Erhalt der oberirdischen Gleise und der Gäubahn. Zahlreiche Montagsdemos – die 800. wird Ende dieses Monats stattfinden – zeigen den langen Atem im Protest gegen das Milliardengrab S21 im Herzen von Stuttgart, das wie kein zweites für die Sabotage an der Verkehrswende und den Machtpoker zu Lasten der Bevölkerung steht. 

„S21 ist ein Muster-Beispiel dafür, welche Fehler und Kosten der Allgemeinheit erspart bleiben können, wenn sie auf echte Beteiligung setzen würde. Es zeigt, wie wertvoll und nötig das Engagement von Umwelt-Heldinnen wie Angelika ist. Sie leben und stärken Bürgerrechte, Demokratie und Gemeinwohl. Das ist gerade jetzt ein wichtiges Signal und Gegengewicht zu einer Politik, die Umweltorganisationen als Hemmschuh für Infrastruktur-Projekte diffamiert und Beteiligungsrechte abschaffen will“, sagt ROBIN WOOD-Mobilitätsreferentin Annika Fuchs.

Das Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro, das von Ecosia gestiftet wurde, will Angelika Linckh zwischen der Bewegung gegen Stuttgart 21 und der Umweltorganisation ROBIN WOOD aufteilen – um beide beim „Druck Machen“ für eine klimagerechte und solidarische Verkehrswende zu stärken.

„Ich freue mich so sehr über diesen Preis der DUH, denn er hilft uns, unseren Protest fortzusetzen“, sagt Angelika Linckh. „Das ist nötig, weil das Großprojekt Stuttgart 21 Klima, Bahnverkehr und die gesamte Stuttgarter Region weiterhin zerstört. Aktuell streiten wir vor allem gegen den geplanten, unnötigen und klimaschädlichen Pfaffensteig-Tunnel unter dem Stuttgarter Flughafen. Unser Ziel ist es, dass die Bahn den Kopfbahnhof in Stuttgart und seine oberirdischen Gleise zum Bodensee und nach Zürich erhält und saniert.“

Kontakt:
Ute Bertrand, ROBIN WOOD-Pressesprecherin, Tel. 0171 8359515, presse@robinwood.de