Good News!! ROBIN WOOD gratuliert Umwelt-Heldin Angelika Linckh
Mutmacherin für Graswurzelbewegungen und eine starke Zivilgesellschaft / Oben bleiben: Druck machen gegen S21 und für klimagerechte Mobilität
ROBIN WOOD gratuliert der Umwelt-Heldin Angelika Linckh und freut sich riesig mit ihr über die Auszeichnung ihres herausragenden Engagements für Klimaschutz, lebenswerte Städte und eine umweltfreundliche Mobilitätswende. Die Deutsche Umwelthilfe hatte ihr sowie zwei weiteren Preisträger*innen am 12. März 2026 in Berlin den Bürgerschafts- und Engagementpreis „DRUCK MACHEN – Für die Umwelt!” verliehen.
Angelika Linckh, engagierte Ärztin und Mitgründerin des Feministischen Frauengesundheitszentrums in Stuttgart, ist seit Jahrzehnten im Widerstand gegen Stuttgart 21 aktiv. Zusammen mit der Bewegung vor Ort und mit ROBIN WOOD kämpft sie für den Erhalt der oberirdischen Gleise und der Gäubahn. Zahlreiche Montagsdemos – die 800. wird Ende dieses Monats stattfinden – zeigen den langen Atem im Protest gegen das Milliardengrab S21 im Herzen von Stuttgart, das wie kein zweites für die Sabotage an der Verkehrswende und den Machtpoker zu Lasten der Bevölkerung steht.
„S21 ist ein Muster-Beispiel dafür, welche Fehler und Kosten der Allgemeinheit erspart bleiben können, wenn sie auf echte Beteiligung setzen würde. Es zeigt, wie wertvoll und nötig das Engagement von Umwelt-Heldinnen wie Angelika ist. Sie leben und stärken Bürgerrechte, Demokratie und Gemeinwohl. Das ist gerade jetzt ein wichtiges Signal und Gegengewicht zu einer Politik, die Umweltorganisationen als Hemmschuh für Infrastruktur-Projekte diffamiert und Beteiligungsrechte abschaffen will“, sagt ROBIN WOOD-Mobilitätsreferentin Annika Fuchs.
Das Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro, das von Ecosia gestiftet wurde, will Angelika Linckh zwischen der Bewegung gegen Stuttgart 21 und der Umweltorganisation ROBIN WOOD aufteilen – um beide beim „Druck Machen“ für eine klimagerechte und solidarische Verkehrswende zu stärken.
„Ich freue mich so sehr über diesen Preis der DUH, denn er hilft uns, unseren Protest fortzusetzen“, sagt Angelika Linckh. „Das ist nötig, weil das Großprojekt Stuttgart 21 Klima, Bahnverkehr und die gesamte Stuttgarter Region weiterhin zerstört. Aktuell streiten wir vor allem gegen den geplanten, unnötigen und klimaschädlichen Pfaffensteig-Tunnel unter dem Stuttgarter Flughafen. Unser Ziel ist es, dass die Bahn den Kopfbahnhof in Stuttgart und seine oberirdischen Gleise zum Bodensee und nach Zürich erhält und saniert.“
Kontakt:
Ute Bertrand, ROBIN WOOD-Pressesprecherin, Tel. 0171 8359515, presse@robinwood.de