Brennende Holzpellets

Die Wälder brennen – Einsatz von Energieholz begrenzen!

Das Verheizen von Holz schadet Klima und Wäldern / Bündnis „Ausgebrannt“ fordert Umsteuern

06. August 2026
Wald
Energie
Pressemitteilung des Bündnisses “Ausgebrannt”
Pressemitteilung

Angesichts der brennenden Wälder in Europa und der Welt fordert das Bündnis „Ausgebrannt” von Politik und Wirtschaft, künftig nicht mehr auf Holz als Energiequelle zu setzen. Das Verbrennen von Holz in Kraftwerken und privaten Öfen heize die Klimakrise weiter an und schade den Wäldern damit doppelt, argumentiert das Bündnis, in dem Umweltorganisationen wie der NABU, ROBIN WOOD und Biofuelwatch sowie Einzelpersonen aktiv sind.

 

In einem heute veröffentlichten Statement betont „Ausgebrannt“: „Durch das Verbrennen von Holz im großen Stil werden Wälder und damit unsere wichtigsten CO2- und Wasserspeicher geschädigt. Das begünstigt Dürren und Hitzewellen. Holzenergie ist keine klimaneutrale Wärmequelle, sondern im Gegenteil ein Brandbeschleuniger für überhitzte Innenstädte, versmogte Atemluft und absterbende Wälder.”

„Wir richten unsere Forderungen konkret an die Bundespolitik sowie an Wärmeversorger und kommunale Entscheidungsträger*innen, die vor Ort die Wärmepläne umsetzen. Sie sollen begreifen, dass Holz ein kostbarer Rohstoff ist, der nur in Maßen naturverträglich entnommen werden kann. Eine Politik, die Holzverbrennung fördert statt sie zu begrenzen, zerstört die Wälder, das Klima und damit unsere Zukunft”, sagt Luzie Arndt vom Bündnis „Ausgebrannt“.

In Deutschland wird ein Drittel des Holzes direkt nach der Ernte verbrannt. Besonders Laubholz landet hierzulande im Ofen, vor allem Buche. Würde das Holz im Wald verbleiben, könnte es weiterhin CO2 speichern, die Landschaft kühlen, zur Wasserspeicherung beitragen und durch das bessere Mikroklima den Wäldern dabei helfen, Hitze und Dürren zu widerstehen und Waldbrände zu verhindern.

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