Verkehr verkehrt
ROBIN WOOD streitet für eine ökologische Verkehrswende. Darunter verstehen wir eine drastische Verminderung des Auto-, LKW- und Flugverkehrs. Nicht nur die katastrophalen Auswirkungen auf Umwelt und Klima treiben uns an. Die Gesundheit der Menschen ist ebenso gefährdet: durch Lärm, Unfälle, Abgase.
ROBIN WOOD setzt sich gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens ein und arbeitet für den Abbau der steuerlichen Begünstigung des Flugverkehrs. Mit spektakulären Aktionen demonstrieren ROBIN WOOD-AktivistInnen für ökologisch gerechte Preise und gegen die mit Klimaschutz unvereinbare Expansion im Luftverkehr.
Güter auf Schiff und Schiene – nur eine Utopie? Wir glauben nein! Voraussetzung ist jedoch, dass die politischen Rahmenbedingungen stimmen und einen fairen Wettbewerb zwischen den Verkehrsträgern ermöglichen. ROBIN WOOD setzt sich für eine umweltpolitisch wirksame LKW-Maut ein. Wer mehr fährt und verdreckt, soll auch mehr zahlen.
Die Bahnreform 1994 sollte mehr Verkehr auf die Schiene bringen. Doch seitdem wurden 6.000 Kilometer Gleise stillgelegt, Bahnhöfe geschlossen und Güteranschlüsse gekappt. Die Bahn ist das umweltfreundlichste motorisierte Verkehrsmittel und damit eine Option für die Zukunft. Geht die Bahn an die Börse, gibt die Politik ihre Gestaltungsmöglichkeiten für ein soziales und ökologisches Fernverkerhsangebot auf. ROBIN WOOD macht sich stark für eine bessere Bahn in öffentlicher Hand.
Unsere Ziele:
*WENIGER: Verkehr vermeiden, weniger und kürzere Wege für Menschen und Güter.
*ANDERS: Verkehr verlagern, weg vom "motorisierten Indiviualverkehr", hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Fuß- und Radverkehr.
*BESSER: mehr Energieeffizienz und weniger Schadstoffausstoß.
mehr zum Thema Verkehr im ROBIN WOOD-Magazin 1/2010



