Zerstörung tropischer Regenwälder: Stand und Perspektiven
Die Gewinnung von Rohstoffen für unser tägliches Leben hinterlässt verheerende Spuren in den tropischen Regenwäldern: Der Produktion von Palmöl, das in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie oder für die Herstellung der sogenannten Biokraftstoffe verwendet wird, sind bereits über 20 Millionen Hektar Regenwald, vor allem in Malaysia und Indonesien, zum Opfer gefallen. Etwa ein Fünftel des brasilianischen Regenwaldes ist insbesondere für riesige Soja-Plantagen oder die Massenviehzucht verschwunden. Erdölbohrungen führen zur Regenwalddegradation z.B. in Ecuador und der Demokratischen Republik Kongo. Auch der Tropenholzhandel und der Abbau von Bodenschätzen wie Gold und Bauxit zerstören die Regenwälder, z. B. in Brasilien und Guinea.
Die Zerstörung tropischer Regenwälder hat u.a. den Verlust der Biodiversität und Lebensgrundlagen der indigenen Bevölkerung zur Folge und beschleunigt die Erderwärmung. Wie hat sich die Entwaldung von tropischen Regenwäldern in den letzten Jahren entwickelt? Was können wir hier tun, um die Regenwälder zu schützen? Inwiefern kann das geplante EU-Gesetz für entwaldungsfreie Lieferketten den Schutz der Regenwälder vorantreiben? Auf diese Fragen werden wir in der Veranstaltung eingehen.
Referentin: Fenna Otten, Fachreferentin Tropenwald, ROBIN WOOD e. V.
Moderation: Christoph Sodemann, constructify.media e. V.
Eine Veranstaltung vom Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk e. V. (BeN)
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Wir bemühen uns, die Veranstaltung auch in anderen Aspekten barrierefrei zu gestalten. Zur Planung von Unterstützungs-möglichkeiten bitten wir Sie, Ihren konkreten Bedarf frühzeitig unter anmeldung [at] ben-bremen.de vormerken zu lassen. Wir geben unser Bestes, können aber nicht garantieren, dass wir jegliche Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen können.