Raddemo: Wald erhalten, Klima retten!

Raddemo in Frankfurt/M. am 30. April, 15 Uhr

Route: Mainkai/Eisener Steg -> zur Mahnwache am Fechenheimer Wald (U-Bahn-Haltestelle Kruppstr.)

Trotz der eskalierenden Klimakrise und des globalen Biodiversitätskollaps: Die Bundesregierung und Hessens schwarz-grüne Landesregierung planen Teile des Fechenheimer Waldes, des Teufels- und des Erlenbruchs zu zerstören, um die A66 zu verlängern und den Riederwaldtunnel zu bauen. Und nicht nur das: In und um Frankfurt wollen sie außerdem fast alle Autobahnen - die A661, die A3 und A5 - ausbauen. Auf 6, 8 oder 10 Spuren!

Nachdem 2020 27 Hektar des Danneröder Waldes den Kettensägen zum Opfer fiel, sollen in den nächsten Jahren weitere große Waldflächen zerstört werden, damit südlich von Frankfurt die A5 und A67 erweitert werden können. Doch ein aktuelles Gutachten des BUND stellt fest, dass der Bundesverkehrswegeplan 2030 mit all diesen Verkehrsprojekten und noch vielen weiteren verfassungswidrig ist, weil die Klimakrise schlicht nicht berücksichtigt wird. Trotzdem sollen vielerorts die Planierraupen rollen.

Wir wollen Wald statt Asphalt statt Profite für einige Baukonzerne.
Eine umfassende Mobilitätswende statt immer mehr Autoinfrastruktur, während der Planet brennt!

Noch gehört dieser artenreiche Auenwald als Teil des Grüngürtels der Stadt Frankfurt. Wir wollen verhindern, dass dieser öffentliche Wald in die Hände der Autobahn GmbH gelangt und gerodet wird. Klimagerechtigkeit bedeutet keine neuen Autobahnen! Fecher bleibt!

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