Grenzenlose Solidarität statt G20
Am 7. und 8. Juli wird der G20-Gipfel in Hamburg stattfinden. Aus Protest dagegen rufen über 100 Organisationen - darunter ROBIN WOOD - zu einer internationalen Großdemonstration ebenfalls in Hamburg auf.
Der Hintergrund: Die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten reden bei ihrem Treffen über die „Bekämpfung von Fluchtursachen“, aber keines der großen Herkunftsländer sitzt am Tisch. Sie reden über „Partnerschaft mit Afrika“, aber es fehlt fast der gesamte Kontinent. Sie reden über den Klimawandel, vertreten aber die Interessen der Erdöl-, Kohle- und Autoindustrie. Sie reden über Frieden, sind aber selbst die größten kriegführenden und rüstungsproduzierenden Staaten.
Der G20-Gipfel wird Hamburg über Tage hinweg lahmlegen und die Stadt als Kulisse für ein inszeniertes Schauspiel der Macht missbrauchen, während die dort lebenden Menschen an den Rand gedrängt werden sollen. Aber dieser Plan wird nicht aufgehen. Mögen sich die Staatsgäste und ihre Delegationen in den Messehallen verbarrikadieren. Die Straßen werden den Menschen gehören, die den Gipfel nicht eingeladen haben.
Alle Infos zur Demo und der komplette Aufruf unter: http://g20-demo.de