Macht mit bei unserer E-Mail-Aktion gegen Entwaldung und Ausbeutung in den Kakaoanbaugebieten!

Für die Menschen in den Anbauländern bedeutet Kakao nur zu oft Umweltzerstörung, Armut und Kinderarbeit. Allen Selbstverpflichtungen der Schoko-Industrie zum Trotz!

Nur ein Bruchteil der in Deutschland konsumierten Schokolade ist glaubhaft nachhaltig und nach Maßgaben des fairen Handels produziert. In den Hauptanbauländern Ghana und Elfenbeinküste hat der Kakaoanbau den Regenwald nahezu vollständig zerstört.

Für die allermeisten Kakaoproduzent*innen ist der Anbau dort nicht existenzsichernd. Sie schuften unter zum Teil unmenschlichen Bedingungen für ein Einkommen weit unterhalb der Armutsgrenze. Das zwingt immer mehr Familien dazu, ihre Kinder aufs Feld statt in die Schule zu schicken.

Eigentlich haben sich Schoko-Giganten wie Mondelēz (Milka), Nestlé, Ferrero und Lindt & Sprüngli gemeinsam mit den wichtigsten westafrikanischen Anbauländern 2017 dazu verpflichtet, Umwelt- und Sozialstandards einzuhalten. Geschehen ist seither wenig, um die Situation vor Ort zu verbessern.

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E-Mail

Betreff: Fairer Genuss statt bitterer Schokolade

An: Nestlé, Ferrero, Mondelēz International und Lindt & Sprüngli

Sie kaufen große Mengen an Kakao aus Ländern wie Ghana und der Elfenbeinküste, wo dem Kakaoanbau die letzten Regenwaldflächen zum Opfer fallen. Selbst in Schutzgebieten wird gerodet. Niedrigstpreise für Kakao führen zu Einkommen weit unterhalb der Armutsgrenze. Die Kinderarbeit hat in den letzten Jahren sogar noch weiter zugenommen.

Eigentlich hatten Sie sich 2017 im Rahmen der „Cocoa & Forests-Initiative“ dazu verpflichtet, die Entwaldung der Regenwälder für Kakao zu stoppen und die Lebensbedingungen der Kakaobäuer*innen zu verbessern. Trotzdem hat sich die Situation in den Anbauländern bisher nicht merklich verbessert.

Wir fordern Sie daher auf:

  • Zahlen Sie den Kakaobäuer*innen in den Anbauländern faire Preise, die ein existenzsicherndes Einkommen sichern.
  • Schließen Sie konsequent Kakao aus Ihrer Lieferkette aus, wenn dieser aus Schutzgebieten oder Raubbau stammt oder dafür gegen internationale Arbeitsschutzstandards verstoßen wurde.
  • Stellen Sie Rückverfolgbarkeit und Transparenz bis hin zur Plantage sicher. Machen Sie öffentlich, von welchen Agrarhändler*innen Sie Kakao kaufen.
  • Unterstützen Sie den Umbau hin zu umweltfreundlichen Agroforstsystemen (Waldfeldbau).
  • Machen Sie Druck bei der deutschen und anderen europäischen Regierungen für ein verbindliches Sorgfaltspflichtengesetz für Unternehmen, das Entwaldungen sowie Menschenrechtsverletzungen sicher ausschließt.

Mit freundlichen Grüßen,
[hier wird dein Name eingesetzt]

Weitere Informationen

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