Aktionen: Rückblick und Zukunft

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Aktionsfoto Kohle
Die Erderwärmung schreitet erschreckend schnell voran und Kohle killt Klima – deshalb waren die Proteste gegen Kohleverstromung dieses Jahr so breit und beeindruckend wie nie zuvor. Auch ROBIN WOOD-Aktive haben verschiedene Aktionen für den Kohleausstieg durchgeführt: auf Strommasten, an Kohlebaggern und in Solidarität mit den von Abbaggerung bedrohten Dörfern und dem Hambacher Wald. Auf dem Foto zu sehen ist eine Aktion am Förderturm auf Zeche Zollverein in Essen. Dort fand zeitgleich und in Sichtweite die Kabinettssitzung der NRW-Landesregierung statt. Bis das letzte Kohlekraftwerk hierzulande stillgelegt und der Kohleausstieg geschafft ist, ist es leider noch ein weiter Weg, denn Politik und Wirtschaft zeigen sich uneinsichtig. Die Frage ist, worauf sie noch warten? Wir müssen den Druck erhöhen! Unterstütze uns mit deiner Spende - und erhalte dafür das Aktionsfoto als Spendenurkunde!

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Floß-Foto
„Uns ist der Wald nicht Wurst!“ lautete das Motto unserer Floßtour 2018, denn industrielle Massentierproduktion ist nicht nur für die Tiere qualvoll, sondern schädigt auch die Wälder durch die Stickstoffemissionen aus der Landwirtschaft. Auch die Gewässer werden belastet durch Dünger und Gülle, und die Qualität des Grundwassers wird beeinträchtigt. Wir haben deshalb auf der Eurotiermesse, der größten Tierproduktionsmesse weltweit, protestiert. Dazu kommt: Für den Anbau von Futtersoja werden Tropenwälder im großen Stil gerodet oder sogar abgefackelt. Den Rothkötter-Konzern haben wir im Verdacht, Soja von Firmen zu beziehen, die für Raubbau berüchtigt sind. Rothkötter ist einer der größten Futtermittel- und Tierproduzenten in Deutschland, das Fleisch landet in vielen Discountern. Ein ausführlicher Recherchebericht und eine Aktion direkt an einem Futtersilo von Rothkötter waren erst der Anfang. Wir fordern weiterhin den Nachweis, dass für den Sojaanbau keine Entwaldung stattfindet. Bislang mauert Rothkötter, aber wir bleiben dran! Tropenwald nicht verfüttern, Wald nicht verwursten und Tierproduktion drastisch reduzieren! Das müssen auch 2019 unsere Ziele sein.
Foto ▸ ROBIN WOOD / Knut Hildebrandt

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Foto Atom-Aktion
Trotz der Gefahr von Unfällen und Verstrahlung sind immer noch zahlreiche AKW in Betrieb. Atomfabriken haben sogar unbefristete Betriebsgenehmigungen und produzieren Nachschub für AKW in aller Welt, wie zum Beispiel die Urananreicherungsanlage Gronau und die Brennelementefabrik Lingen, in der es im November tatsächlich brannte. Und: Urantransporte finden permanent und weitgehend unbemerkt quer durch die Republik statt. Darauf machen wir aufmerksam, wie hier auf dem Foto mit einem Straßentheater am Streckenaktionstag in Hamburg – auch in Solidarität mit dem französischen Atomwiderstand in Bure. Wir müssen uns weiterhin für einen Atomausstieg stark machen, der seinem Namen auch gerecht wird! Strom ohne Atom - für eine wirkliche Energiewende!
Foto ▸ Jeróme Gerull

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Foto verbrannter Wald
Die Waldbrände diesen Sommer haben gezeigt: Die Wetterextreme nehmen zu und wir müssen umdenken! ROBIN WOOD fordert den zügigen Umbau von brandanfälligen Nadelholzmonokulturen zu Laubmischwäldern. Aber auch darüber hinaus streiten wir für den Erhalt von Wäldern: Wir haben uns eingesetzt für den Treburer Wald nahe Frankfurt, der für den Flughafenausbau abgeholzt werden soll, und wir haben uns solidarisch gezeigt mit dem Hambacher Wald - auch um die dort noch stehenden Bäume vor dem Kahlschlag für den Braunkohleabbau zu retten. Den Baum des Jahres promoten wir genauso, wie wir uns für Recyclingpapier einsetzen und unsere Kampagne "Waldschutz statt Wegwerfbecher" vorantreiben. Denn auch in Wegwerfbechern landen unzählige Bäume. Und der Waldschadenbericht 2019 wird wieder schwerwiegende Schädigungen der Bäume belegen. Um all diese Themen werden wir uns auch 2019 weiter kümmern!

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Auch für bessere Mobilität waren wir 2018 unterwegs: In München haben wir mit Riesenwürfeln versucht, die Verkehrsflut einzudämmen (siehe Foto), in der Feinstaubstadt Stuttgart haben wir gegen Luftverschmutzung demonstriert. Und auch am Flugverkehr sind wir dran, denn Fliegen ist die klimaschädlichste Fortbewegungsart überhaupt. Besser mobil statt mehr Verkehr! Umwelt- und klimafreundliche Mobilität für Alle!
Foto ▸ ROBIN WOOD / Eberhard Linckh

Unsere Arbeit für klimafreundliche Energie und gegen Kohleschmutz und Atomgefahren, für Waldschutz und gegen Tierindustrie, für Nachhaltigkeit und gegen Wegwerfbecher, für umweltfreundliche Mobilität und gegen Luftverpestung wollen und müssen wir auch nächstes Jahr fortsetzen.

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