Berlin, Blog, Energie, Klima
18. Mai 2013

Unterstützung für den Berliner Energietisch

Noch bis zum 10. Juni ist Zeit die Energieversorgung mit einem Volksbegehren in Berlin wieder in öffentliche Hand zu bekommen. Durch den Rückkauf der Stromnetze und den Aufbau eines berlineigenen Stadtwerks soll eine demokratische, ökologische und soziale Energieversorgung für Berlin geschaffen werden. Noch fehlen knapp 100.000 Unterschriften.

Die Teilnahme ist relativ einfach möglich, eine Unterschriftenliste kann hier heruntergeladen und dann an den Berliner Energietisch gesandt werden – unterschrieben natürlich.

Logo des Berliner Energietischs

Logo des Berliner Energietischs

Der Energietisch nennt selbst 7 gute Gründe, das Volksbegehren zu unterstützen, wir schließen uns da an:

1. Daseinsvorsorge gehört in öffentliche Hand
Die Energieversorgung zählt zur Daseinsvorsorge der Bevölkerung. In der Hand großer Konzerne orientiert sich ihre Ausgestaltung mehr an deren Profitinteressen und weniger am Interesse der BerlinerInnen.

2. 100 Prozent ökologische Energie
Die Zeiten von Kohle und Atomstrom sind vorbei! Die Berliner Stadtwerke setzen auf dezentrale, erneuerbare Energieanlagen in der Region Berlin-Brandenburg. Ziel ist Berlin mit 100 Prozent echten Ökostrom zu versorgen.

3. Erwirtschaftetes Geld bleibt in Berlin
Der Rückkauf der Netze lohnt sich! Berlin profitiert langfristig von den sicheren Einnahmen. Und das erwirtschaftete Geld bleibt in unserer Region, statt  in die  Konzernzentrale von Vattenfall zu fließen.

4. Energieversorgung demokratisch mitgestalten
Die BürgerInnen Berlins sollen sich an der Gestaltung ihrer Energieversorgung beteiligen können. Neben der Direktwahl von Teilen des Verwaltungsrates sind weitgehende  Mitbestimmmungsrechte wie z.B ein Initiativrecht vorgesehen.

5. Energieverbrauch senken
Energieeinsparungen und -effizienz leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Berlineigene Stadtwerke unterstützen dies gezielt und sorgen so für eine niedrige Energierechnung.

6. Energiewende sozial gestalten
Unsere Stadtwerke sorgen für eine sozialverträgliche Energiewende. Einkommensschwache Haushalte werden gezielt beraten sowie die Anschaffung energiesparender Haushaltsgeräte gefördert. Auch die energetische Gebäudesanierung muss sozialen Belangen genügen.

7. Transparenz statt Geheimverträge
Für Stadtwerke und Netzgesellschaft gelten klare Transparenzvorgaben. Wichtige Unterlagen werden im Internet veröffentlicht. Alle erhalten Einblick in die Geschäftspolitik, so dass z.B. die Preisbildung von Stromtarifen  nachvollziehbar wird.

Weitere Informationen:
http://berliner-energietisch.net/

Aktion, Energie, Floßtour
11. Mai 2013

Erfolgreiche Elbblockade gegen Vattenfall

Mehr als 20 Schiffe beteiligten sich gestern an der Elbblockade gegen das Klimakillerkraftwerk Moorburg. Auch das ROBIN WOOD Floß war dabei: “Moorburg muss gestoppt werden!” lautete die Botschaft.

Ein erstes Bild der Elbblockade / Foto: Stefan Schneider, ROBIN WOOD

Ein erstes Bild der Elbblockade / Foto: Stefan Schneider, ROBIN WOOD

Die Boote bildeten in Höhe der Landungsbrücken eine Kette quer über die Elbe, um symbolisch die Lieferroute für Steinkohle aus Kolumbien zum Kraftwerk Moorburg zu blockieren. Zeitgleich gab es Proteste in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá.

Nach Recherchen von gegenstrom13 plant Vattenfall seinen Kohlebedarf in Kolumbien zu decken. Kolumbien zählt zu den weltweit führenden Exportländern. Enorme Staubemissionen führen bei den AnwohnerInnen – darunter viele Indigene – zu schweren Erkrankungen. Wie in den Vattenfall-Braunkohle-Gebieten in der Lausitz, werden auch dort ganze Dörfer vernichtet, die den Kohlebaggern im Weg sind.

Hier ein Film von Graswurzel.tv:

Bereits  zum Jahreswechsel 2009/2010 besetzten AktivistInnen erfolgreich Bäume im Altonaer Gählerpark gegen die so genannte Moorburg-Trasse.

ROBIN WOOD fordert alle KundInnen des Energiekonzerns auf, zu einem Öko-Stromanbieter zu wechseln und am 22. September 2013 den Volksentscheid für die vollständige Rekommunalisierung der Hamburger Energienetze zu unterstützen.

Eine Bilderstrecke gibt es unter anderem auch in der Mopo Online:
http://www.mopo.de/nachrichten,5067140,22729172.html

und einen Bericht im NDR – ab Minute 9:40
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/media/hamj26881.html

Weitere Informationen:

flosstour.de
gegenstrom13.de

Das Floß auf der Elbblockade von gegenstrom13 / Foto: visual-rebellion.com

Das Floß auf der Elbblockade von gegenstrom13 / Foto: visual-rebellion.com

Aktion, Energie, Klima
29. April 2013

Leipzig: Protest gegen “Ostdeutsches Energieforum 2013″

OLYMPUS DIGITAL CAMERALeizipg – 29. April 2013: Bundeswirtschaftsminister Rösler und das Thema “Energie für die Zukunft”? Kein Wunder, wenn es da zu Protesten kommt. Kaum jemand anderes versucht wirklungsvollen Klimaschutz und den Ausbau der Erneuerbaren Energien derart zu behindern, wie Rösler. Daher demonstrierten ca. 15 KlimaschützerInnen von BUND, der BI Profen (Braunkohlekraftwerks-Standort) und ROBIN WOOD Leipzig heute anläßlich des “Ostdeutschen Energieforums 2013″. “Kohle + Uran + Solarkürzungen = Energienwende? – Durchgefallen, Herr Rösler”  war auf einem Banner der ROBIN WOOD – AktivistInnen zu lesen. (weiterlesen …)

Aktion, Energie, Floßtour, Hamburg/Lüneburg, Klima
26. April 2013

Floß ahoi! ROBINA WALD startet am 29. April in Dömitz

Floss neutral von der Seite

ROBIN WOOD-Floß auf Tour

Nächsten Montag startet die ROBIN WOOD-Floßtour 2013. Die Crew wird mit ihrem selbst gebauten Holzfloß ROBINA WALD von Dömitz nach Hamburg fahren. Ziel ist es, Menschen für eine demokratisch kontrollierte Energieversorgung ohne Kohle und Atom zu gewinnen. Unterwegs mobilisieren die ROBIN WOOD-AktivistInnen insbesondere für die symbolische Elbblockade der Kampagne gegenstrom13, die am 10. Mai im Hamburger Hafen stattfinden wird. Sie richtet sich gegen das Klimakiller-Kohlekraftwerk von Vattenfall in Hamburg-Moorburg sowie Import-Kohle aus Kolumbien. ROBIN WOOD unterstützt gegenstrom13 und wird sich mit dem Floß an der Kundgebung auf dem Wasser beteiligen.

Zuvor wollen die ROBIN WOOD-AktivistInnen an Orten entlang der Strecke Station machen und mit Menschen über die Energiewende ins Gespräch kommen. Auf dem Floß gibt es dazu aktuelle Informationen sowie Tipps zum Energiesparen und kreative Aktionsideen.

Alle Interessierten können das selbstgebaute ROBIN WOOD-Floß besichtigen. Erste Gelegenheit: am kommenden Montag (29. April) im Dömitzer Sportboothafen von 11-20 Uhr.

Am Dienstag, den 30. April, wird das Floß dann am Vormittag weiter nach Hitzacker fahren. Anschließende Stationen sind: Bleckede, Lauenburg, Geesthacht und Oortkaten. Vom 6.-11. Mai wird das Floß auf der Elbe in der Hamburger City unterwegs sein.

Aktion, Energie
24. April 2013

Immer mehr Kohlestrom von Vattenfall und Co: “Die Kohle ist blutbefleckt”

Termin vormerken: 10. Mai 2013 Elbblockade gegen Vattenfall-Kraftwerk in Hamburg

Termin vormerken: 10. Mai 2013 Elbblockade gegen Vattenfall-Kraftwerk in Hamburg

Kohlekraftwerke bringen Umweltzerstörung, Gesundheitsrisiken und Klimakatastrophe mit sich. Nicht nur in Deutschland, sondern z.B. auch dort, wo die Kohle abgebaut wird. “Die Zeit” berichtet jetzt erneut über das Beispiel Kolumbien:  “Ganze Dörfer müssen in Kolumbien dem Bergbau weichen. Menschen werden bedroht und ermordet. Der Tagebau verursacht enorme Umweltschäden. Deutsche Versorger, die kolumbianische Kohle importieren, kümmert das wenig” (hier der gesamte Text auf der Seite der Autorin Alexandra Endres).

Auf diese Probleme will auch die Aktion Gegenstrom13 aufmerksam machen. Dazu läuft eine Kampagne gegen das noch im Bau befindliche Vattenfall-Steinkohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg. Am 10. Mai findet als Höhepunkt der Kampagne eine symbolische Hafenblockade in Hamburg statt. Die Kampagne will auf die enormen Schäden aufmerksam machen, die mit der Kohleverstromung weltweit zusammen hängen. Unterstützt wird diese Aktion auch von ROBIN WOOD. Wir werden mit dem Floss ROBINA WALD an der Aktion im Hamburger Hafen dabei sein.
Siehe auch hier.

Aktion, Cottbus, Klima
24. April 2013

Klima- und Energiecamp 2013 in der Lausitz

Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Klima- und Energiecamp in der Lausitz geben. Nach Jänschwalde/Janšojce 2011 und Cottbus/Chóśebuz 2012 wird das Camp diesmal vom 13.–22.07. in Rohne/Rowne in Sachsen stattfinden. Dieses sorbische Dorf ist vom Tagebau Nochten betroffen und durch den beantragten Tagebau Nochten II akut von Umsiedlung und Abbaggerung bedroht. Es steht beispielhaft für acht weitere gefährdete Dörfer mit mehr als 3.000 Einwohnern in Brandenburg und Sachsen, die dem Braunkohletagebau zum Opfer fallen sollen.

Der Tagebau Cottbus Nord - Anlass für bereits zwei Klimacamps

Der Tagebau Cottbus Nord – Anlass für bereits zwei Klimacamps

Im Aufruf zum Camp heißt es: Der Raubbau an der Natur in der Lausitz durch den Kohlebergbau ist nach wie vor extrem.

Allein in den vergangenen 80 Jahren verschwanden 186 Orte ganz oder teilweise von der Landkarte, verloren 30 000 Menschen ihre Heimat. Der Bergbau hat wertvollen Boden, vitale Wälder vernichtet und den Wasserhaushalt der Lausitz auf einer Fläche so groß wie das Saarland zerstört. Ebenso ist wertvolles kulturelles Erbe in den Dörfern und Siedlungen, insbesondere der sorbischen Kultur, unwiederbringlich verlorengegangen. Aktuell drohen fünf neue Tagebaue in der Lausitz und ein Großtagebau gleich hinter der polnischen Grenze.

Diese Natur- und Kulturzerstörung muss dringend gestoppt werden.

Weitere Informationen: www.lausitzcamp.info

Aktion, Energie
21. April 2013

Kurz vor Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe: AtomkraftgegnerInnen demonstrieren für Sofort-Ausstieg

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Sicher ist nur das Risiko. AKW Brokdorf sofort abschalten. Foto: Dirk Seifert / ROBIN WOOD

Rund 2.000 Menschen demonstrierten nach Medienberichten heute am Atomkraftwerk Grafenrheinfeld für die sofortige Stilllegung. Ebenso viele Menschen forderten am AKW Brokdorf die Stilllegung.  Laut Hamburger Abendblatt soll die Polizei 800 TeilnehmerInnen gezählt haben. Auch ROBIN WOOD hatte zur der Aktion in Brokdorf aufgerufen und war mit Infostand und einem Schnupper-Kletter-Angebot bei der Protestmeile dabei. Am AKW Grohnde kettete sich eine Aktionsgruppe von rund 15 Menschen an das Eingangstor zum Atommeiler.

Anlass der Aktionen für den Atomausstieg ist der bevorstehende 27. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl.

 

Aktion, Energie
20. April 2013

Gegen Vattenfall lesen….

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Hanna Poddig liest im Gängeviertel gegen Vattenfall

Gleich zweimal heißt es in Hamburg derzeit: Lesen gegen Vattenfall. Mit den Veranstaltungsreihen “Lesen ohne Atomstrom” und den “HEW-Lesetagen” wollen die Initiatoren den offiziellen “Vattenfall-Lesetagen” contra geben. Literatur ist eine gute Sache, aber nicht wenn ein Atom- und Klimakiller-Konzern damit von seiner katastrophalen Energiepolitik ablenken will. ROBIN WOOD unterstützt die HEW-Lesetage, gestern abend auch mit einer Veranstaltung im Gänge-Viertel. Hanna Poddig las aus ihrem Buch “Radikal mutig: Meine Anleitung zum anders sein”. Über Absurditäten aus deutschen Gerichtssälen, von klimaneutralen Würsten und den Problemen mit Tschüss-Vattenfall-Aufklebern und SPD-Wahlplakaten wusste Hanna Poddig amüsant, aber immer kritisch zu berichten. Die etwas über 4o Gäste hatten sichtlich Spaß.  Unterstützt wurde die Lesung von dem Duo Cheerup, die mit Latin und Soul-Musik für eine wunderbare Untermalung der Gespräche über und gegen Vattenfall sorgten.

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Cheerup mit Latin und Jazz gegen Vattenfall

Keinen Spaß hat Vattenfall mit den Lesetagen. Jetzt wurde bekannt, dass die Kuratorin der Vattenfall-Lesetage Autoren von “Lesen ohne Atomstrom” per Mail vor “linksradikalen Unterstützern” gewarnt hat, die mit “Öko-Saft-Produzenten” und Prominenten zusammen arbeiten. Sie wollte damit wohl erreichen, dass diese ihre Unterstützung zurück ziehen. Außerdem sollen Vattenfall-Manager die Geschäftsführerin der “Hamburger Öffentlichen Bücherhallen” unter Druck gesetzt haben. Die Bücherhallen hatten die letzten Jahre die Vattenfall Lesetage unterstützt und haben in diesem Jahr die Fronten gewechselt. Das wollte Vattenfall verhindern. Mehr dazu unter diesem Link.

Die HEW-Lesetage finden noch bis Sonntag statt. Das Programm findet sich hier. Am Dienstag nächster Woche startet dann “Lesen ohne Atomstrom“.

Energie
8. April 2013

AKW Brokdorf stilllegen – keine Castoren ins AKW Brunsbüttel

MobilsierungBrokdof-Husum-April2013Die Mobilisierung für die Protest- und Kulturmeile für die Stilllegung des AKW Brokdorf läuft auf vollen Touren. Auch ROBIN WOOD ist mit dabei. Am 21. April wird anläßlich des 27. Tschernobyl-Jahrestages demonstriert! Gleich um die Ecke von Brokdorf liegt das abgeschaltete Vattenfall-AKW Brunsbüttel. Dort wird es am Dienstag um 19 Uhr auf einer Veranstaltung um die Frage gehen, wie denn der Rückbau konkret erfolgen soll und welche Risiken es dabei gibt. Vor allem aber wird es um die Frage gehen: Wohin soll eigentlich der gesamte Atommüll? Ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll gibt es auf absehbare Zeit nicht – ob da Endlagersuchgespräche zwischen Partei-Oberen und LänderchefInnen helfen, ist mindstens zweifelhaft. Aber auch mit dem leicht- und mittelradioaktiven Atommüll gibt es nur Probleme. Im Schacht Konrad, der dafür zwar genehmigt ist, der aber auch nicht sicher ist, gibt es immer wieder neue Probleme: Erst vor wenigen Tagen wurde eine mögliche Inbetriebnahme zum wiederholten Male verschoben. Jetzt ist von frühestens 2021 die Rede. Dann könnte – vielleicht – der Probebetrieb beginnen, wenn nichts dazwischen kommt.

Als wären das nicht schon genug Probleme: Um einen Parteien-Kompromiss in Sachen Endlagersuche zu erreichen, hat nun ausgerechnet ein Grüner Energieminister aus Schleswig-Holstein vorgeschlagen, dass der für Gorleben vorgesehene Atommüll aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich und England als “Lastenausgleich” vielleicht im AKW Brunsbüttel zwischengelagert werden könnte. Jede Menge Zündstoff also für die Veranstaltung über Stillegung von Atomkraftwerken und den Atommüll:

Veranstaltung im Elbeforum Brunsbüttel, Von-Humboldt-Platz 5, am 9. 4. 2013, 19:00 Uhr mit

  •        Dr. Robert Habeck, Energieminister Schleswig-Holstein
  •        Stefan Mohrdieck, Bürgermeister Brunsbüttel
  •        Dr. Wolfgang Cloosters,    Atomaufsicht Kiel
  •        Dr. Michael Hoffmann,   Bundesamt für Strahlenschutz
  •        Dirk Seifert,    ROBIN WOOD – Fachreferent „Energie“
  •        N.N., Vertreter von Vattenfall  sind eingeladen
  •        Diskussionsleitung:  Bernd Voß,  MdL

Veranstalter:  Bündnis 90/Die Grünen, Landtagsfraktion,  Regionalbüro Bernd Voß

Aktion, Berlin, Energie, Klima
26. März 2013

Tschüss Vattenfall: Aktionscamp Volksbegehren Berlin unterstützen!

In Berlin findet gerade ein Volksbegehren statt, um die Energienetze wieder in öffentliche Hand zu bringen. Außerdem beinhaltet die Initiative eine gesetzliche Festschreibung auf 100% möglichst regionale Erneuerbare Energien und eine Senkung des Stromverbrauchs. Im Rahmen des Volksbegherens  müssen bis Juni 200.000 Unterschriften gesammelt werden, damit alle Berliner*innen parallel zur Bundestagswahl verbindlich darüber abstimmen können, ob die Energienetze weiterhin in Konzernhand bleiben oder demokratisch kontrolliert werden. Der Berliner Energietisch lädt nun Menschen zu einem Aktionscamp ein, die Unterschriftensammlung zu unterstützen.

Die Unterschriftenlisten gibt es hier: http://berliner-energietisch.net/images/unterschriftsliste.pdf

Die Idee eines Aktionscamps:
Wohnen, Sammeln und Feiern! Vom 10. bis zum 29. Mai 2013 lädt der Berliner Energietisch alle zum Aktionscamp nach Berlin-Weißensee ein. Im alternativen Kultur- und Bildungszentrum (KuBiZ) bringen wir in dieser Zeit engagierte Leute aus verschiedensten Initiativen und Städten zusammen, die uns bei unserem Vorhaben unterstützen. Gemeinsam sammeln wir untertags auf den beliebtesten Plätzen der Stadt Unterschriften, essen abends zusammen und zieh’n dann weiter durch die Kneipen oder feiern sonstwo.

Neben Unterkunft für 30 Personen und ökologisch-vegetarischer Verpflegung natürlich jede Menge Spaß auf den Strassen Berlins und drumherum ein Programm mit Aktionen und Parties.

Das Aktionscamp ist ein Angebot an alle außerhalb von Berlin, die das Volksbegehren mindestens für drei Tage unterstützen und zum Ende der 2. Stufe noch einmal richtig loslegen wollen. Unterkunft und Verpflegung (Frühstück und Abendessen) sind natürlich gratis! Für jeden, der mindestens 3 volle Sammeltage bleibt, können wir einen Fahrtkostenzuschuss von bis zu 75,- € zahlen.

Anmeldung bitte per Email an camp@berliner-energietisch.net

Weitere Informationen: www.Berliner-Energietisch.net