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19. Dezember 2014

Probleme bei Vattenfall: Inbetriebnahme des Kraftwerks Moorburg voraussichtlich erst im Februar 2015

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Kreativ gegen Vattenfall und für Ökostrom, Hamburg, Juni 2013 (Foto: ROBIN WOOD)

Vattenfall muss die reguläre Inbetriebnahme seines neuen Steinkohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg erneut verschieben. Auf Anfrage von ROBIN WOOD nannte eine Vattenfall-Sprecherin heute als neuen Termin, zu dem der erste Kraftwerksblock „voraussichtlich“ ans Netz gehen werde: Ende Februar 2015. Damit kann Vattenfall auch die beiden zuletzt genannten Termine, 23. Dezember bzw. 30. Dezember 2014, nicht halten.

Baubeginn für das Kraftwerk mit seinen zwei Blöcken war im Oktober 2007. Hartnäckiger politischer Widerstand, zahlreiche technische Probleme – insbesondere mit fehlerhaftem Stahl für die Kessel und undichten Schweißnähten –  sowie Umplanungen haben für jahrelange Verzögerungen gesorgt. Der Bau einer durch St. Pauli und Altona führenden Fernwärmetrasse für das Kraftwerk konnte von der Initiative “Moorburgtrasse stoppen“, AnwohnerInnen und Umweltorganisationen wie ROBIN WOOD und BUND durch Protest vor Ort und eine Klage vor Gericht gemeinsam verhindert werden.

Baumbesetzung gegen die Vattenfall-Fernwärmetrasse, Winter 2009/10

Baumbesetzung gegen die Vattenfall-Fernwärmetrasse, Winter 2009/10 (Foto: C. Grodotzki)

Der Strom aus dem Kraftwerk wird nicht gebraucht. Die Schäden durch seine Erzeugung aber sind immens. Kohlekraft ist die klimaschädlichste Form der Energieerzeugung. Bei Volllast wird das Kraftwerk rund 12.000 Tonnen Steinkohle pro Tag verbrennen. Dabei wird es mehr als 8,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid freisetzen. Hinzu kommt die Belastung durch Feinstaub, Schadstoffe wie Stickstoffdioxid und Schwermetalle wie Quecksilber.

ROBIN WOOD fordert den Ausstieg aus der Kohleverstromung!

Mehr Infos zum Kraftwerk Moorburg.

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18. Dezember 2014

Vor fünf Jahren: Baumbesetzung gegen die Moorburgtrasse von Vattenfall in Hamburg

Baumbesetzung gegen die Vattenfall-Fernwärmetrasse, Winter 2009/10

Baumbesetzung gegen die Vattenfall-Fernwärmetrasse, Winter 2009/10 (Foto: C. Grodotzki)

Heute vor fünf Jahren besetzten ROBIN WOOD-KletterInnen gemeinsam mit unabhängigen AktivistInnen bei Schnee und klirrender Kälte Bäume im Gählerpark in Hamburg-Altona (PM v. 18.12.2009). Sie wollten die Pläne des Energiekonzerns Vattenfall durchkreuzen, die Bäume für eine Fernwärmetrasse des neuen Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg zu fällen. Bis in den März 2010 hinein harrten sie auf Plattformen in den Wipfeln aus. Das war großartig – und von Erfolg gekrönt! Die Bäume stehen noch immer, die Fernwärmetrasse wurde bis heute nicht gebaut.

Bereits einige Tage zuvor hatten zwei AnwohnerInnen einen Baum im Gählerpark besetzt. Gemeinsam unterstützten sie das Bündnis Moorburgtrasse stoppen. Die Aktion setzte unzählige HamburgerInnen in Bewegung. Sie kamen vorbei, brachten Lebensmittel, informierten sich, wurden selbst aktiv. Tag für Tag wuchs die Alarmliste, in die sich Leute eintrugen, die sich im Falle einer Räumung querstellen wollten.

Der Protest vor Ort und eine Klage des BUND vor dem Hamburger Oberverwaltungsgericht zwangen Vattenfall dazu, die Pläne zu stoppen. Das hat die weiteren energiepolitischen Debatten in Hamburg geprägt – und energiepolitisch ist viel passiert seitdem.

Vattenfall hat im September 2013 den Volksentscheid über die Hamburger Energienetze verloren, so dass die Stadt ihr Strom- und Fernwärmenetz von Vattenfall und von HanseWerk das Gasnetz zurückkauft. Außerdem bekommt Vattenfall – wie die anderen großen Versorger auch – die Energiewende zu spüren. Das schwedische Unternehmen ist unter Druck und sucht nach einem Käufer für seine extrem klimaschädliche Braunkohlesparte. Das Steinkohlekraftwerk Moorburg, eines der größten in Europa, würde Vattenfall wohl wegen miserabler Gewinnaussichten heute so nicht mehr bauen – doch jetzt steht es da und wird ab dem neuen Jahr rund 8,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Luft pusten, dazu Feinstaub und Schwermetalle, die insbesondere die Menschen in den angrenzenden Stadtteilen belasten werden. Zudem gibt es Pläne, im schleswig-holsteinischen Wedel – als Ersatz für die Moorburgtrasse – das dortige veraltete Kohlekraftwerk zu “ertüchtigen” oder ein Fernwärmekraftwerk neu zu bauen.

Die Proteste gegen die Energiepolitik von Vattenfall und Hamburger Senat werden daher auch im nächsten Jahr weitergehen. Für 2015 ruft die Kampagne gegenstrom zu einer neuen Aktion auf. Bereits 2013 hatte es eine symbolische Schiffsblockade auf der Elbe gegen das Kraftwerk Moorburg und speziell gegen den Import von Kohle aus Kolumbien gegeben, an dem sich auch ROBIN WOOD-AktivistInnen mit einem Holzfloß beteiligt hatten.

Ein Blick zurück – Videos von der Baumbesetzung 2009/10:
Video Quer TV
ROBIN WOOD-Video, 3.1.2010

Mal reinhören: Akustisches Tagebuch vom Eichhörnchen

Aktuelle Infos von ROBIN WOOD: Kohlekraftwerk Moorburg

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16. Dezember 2014

Ein Greenwashing-Event weniger: Vattenfall verkündet das Ende des Cyclassics-Sponsorings

Vattenfall mag nicht mehr: Heute hat der Kohle- und Atomkonzern das Ende des Sponsorings der Vattenfall-Cyclassics in 2015 bekannt gegeben. Im kommenden Jahr wird das von Vattenfall vermarktete Radrennen durch Hamburg zum letzten Mal stattfinden.

Gegen das Greenwashing von Vattenfall, Protestbanner bei den Cyclassics, Hamburg, 24.8.14 (Fotos: Robin Wood)

Gegen das Greenwashing von Vattenfall: Protestbanner bei den Cyclassics, Hamburg, 24.8.14 (Foto: Robin Wood)

Gegen das Sponsoring der Cyclassics hatte es alljährlich Demonstrationen gegeben – zuletzt im August 2014. AktivistInnen von ROBIN WOOD und der Kampagne gegenstrom protestierten – nicht weil sie etwas gegen das Radfahren hätten. Es stinkt allen gewaltig, dass Vattenfall mit solchen Greenwashing-Events von seiner gefährlichen und extrem klimaschädlichen Energiepolitik ablenken und sich als guter Nachbar in Szene setzen will.

Zum Jahreswechsel will Vattenfall sein riesiges neues Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg in Betrieb nehmen. Über den verantwortungslosen Umgang des Konzerns mit den Hinterlassenschaften seiner AKWs (Stichwort: rostende Atommüllfässer) gibt es immer wieder neue Hiobsbotschaften. Viele KundInnen sind daher schon längst weg von Vattenfall und hin zu einem Ökostrom-Anbieter gewechselt. Und nicht zuletzt im September 2013 beim Volksentscheid über die Energienetze haben die HamburgerInnen Vattenfall die Rote Karte gezeigt.

Formelhaft wiederholt Vattenfall-Chef Pieter Wasmuth – auch in der Presse-Info zum Ende der Cyclassics – den immer gleichen Dank an „alle Hamburgerinnen und Hamburger, dass sie uns seit 120 Jahren ihr Vertrauen schenken“ – Was für ein Realitätsverlust!

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25. August 2014

Vattenfalls Greenwashing gestört: Proteste bei den Cyclassics in Hamburg

Jetzt aber schnell: weg von Vattenfall, hin zu einem Ökostromanbieter. ROBIN WOOD-Banner bei den Cyclassics, Europa-Passage in Hamburg, 24.8.2014 (Foto: Robin Wood)

Jetzt aber schnell: weg von Vattenfall, hin zu einem Ökostromanbieter. ROBIN WOOD-Banner bei den Cyclassics, Europa-Passage in Hamburg, 24.8.2014 (Foto: Robin Wood)

Überall dort, wo Vattenfall öffentlich auftritt, ist der Protest schon da. So gab es auch in diesem Jahr anlässlich des von Vattenfall gesponserten Radrennens Cyclassics an verschiedenen Stellen entlang der Rennstrecke Kundgebungen gegen den Atom- und Kohlekonzern. Mit von der Partie war am Sonntag auch eine Gruppe von ROBIN WOOD-AktivistInnen. Zwei von ihnen kletterten auf Pfeiler des Glasdaches an dem Einkaufszentrum Europa-Passage in der Hamburger City, um in Sichtweite der Rennstrecke Transparente zu entrollen mit den Slogans: “Umsatteln!! Ökostrom statt Kohle und Atom“, „Tschüss Vattenfall“ und „Scheiß Sponsor“.

Gegen das Greenwashing von Vattenfall, Protestbanner bei den Cyclassics, Hamburg, 24.8.14 (Fotos: Robin Wood)

Gegen das Greenwashing von Vattenfall: Protestbanner bei den Cyclassics, Hamburg, 24.8.14 (Fotos: Robin Wood)

Eine Foto-Galerie zu der Kletter-Aktion steht hier online.

Den Bericht einer beteiligten Aktivistin lesen Sie hier.

Aktion von gegenstrom: Mit schwarzen Luftballons gegen die CO2-Belastung durch das Vattenfall-Kraftwerk in Moorburg (Foto: gegenstrom)

Aktion von gegenstrom: Mit schwarzen Luftballons gegen die CO2-Belastung durch das Vattenfall-Kraftwerk in Hamburg-Moorburg (Foto: gegenstrom)

Im Stadtteil Moorburg, in dem Vattenfall demnächst ein riesiges neues Kohlekraftwerk regulär in Betrieb nehmen will, protestierten Leute, denen das gehörig stinkt, mit Rauch und Transparenten an der Rennstrecke. Im Zielbereich des Rennens hatte sich die Kampagne gegenstrom aufgestellt und sorgte dafür, dass sich alle, die sich nicht allein fürs Radfahren interessierten, mehr über den Sponsor und seine Machenschaften erfuhren.P1070169

 

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14. Mai 2014

Justizministerin warnt vor „Erpressungssituationen“ – Abschreckendes Beispiel: Vattenfall

Das geplante transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA will Unternehmen das Recht einräumen, einen Staat vor einem privaten Schiedsgericht auf Schadenersatz zu verklagen, etwa weil neue Gesetze die Rahmenbedingungen für die Unternehmen ändern und weniger Gewinn in Aussicht steht. In der heutigen Aktuellen Stunde des Niedersächsischen Landtages hat Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz dies scharf kritisiert: “Es entsteht eine vorweggenommene Erpressungssituation und die Gefahr, notwendige gesetzliche Änderungen zum Schutz der Bürger abzuschwächen oder ganz auf sie zu verzichten.”

Als abschreckendes Beispiel für diese Praxis nannte sie den Energiekonzern Vattenfall. Niewisch-Lennartz: „Dass dies kein unrealistisches Szenario ist, erleben wir heute am Beispiel des Atomausstiegs. Hier wird die Bundesrepublik vor einem privaten Schiedsgericht vom Vattenfall-Konzern auf Schadensersatz in Milliardenhöhe verklagt. Erst diese Woche boten die EVU der Bundesregierung eine Stiftung zum Abriss von Kraftwerken und Endlagerung von radioaktivem Müll an. Im Gegenzug stand der Verzicht auf die Klagen im Raum.“

Vattenfall ist nicht nur wegen des Atomausstiegs, sondern auch gegen Umweltauflagen für das klimaschädliche Kohlekraftwerk Moorburg vor das Schiedsgericht gezogen.

Dieser “Investitionsschutz” ist demokratisch nicht zu legitimieren und ein weiteres starkes Argument gegen das geplante Freihandelsabkommen.

Energie, Hamburg/Lüneburg
4. April 2014

Neue Probleme bei Vattenfall: Inbetriebnahme des Kraftwerks Moorburg verzögert sich weiter

Die Pannen-Serie beim neuen Kohlekraftwerk Moorburg reißt nicht ab. Nun stellte sich heraus, dass der Dampferzeuger nicht so funktioniert, wie er soll. Das teilte Vattenfall heute mit. Die kommerzielle Inbetriebnahme des Kraftwerks werde sich „um voraussichtlich vier Monate“ verzögern. Der Block B werde also frühestens Ende Dezember 2014, Block A im ersten Quartal 2015 den Dauerbetrieb aufnehmen.

Vattenfall schreibt: „Die Auswertung von Messungen, die während des Betriebs nach der ersten Netzschaltung des Blocks B vom 28. Februar 2014 durchgeführt wurden, hat am Dampferzeuger Unregelmäßigkeiten gezeigt. Bei der näheren Untersuchung wurden Beschädigungen an einer größeren Anzahl sogenannter Heizflächenrohre festgestellt. Es handelt sich dabei jeweils um Risse von einigen Millimetern Länge in Schweißnahtnähe. Entsprechende Untersuchungen im Block A zeigten ebenfalls Rissbefunde.“

Bei den jetzt erforderlichen Reparaturmaßnahmen würden die geschädigten Bereiche herausgetrennt und durch neues Material ersetzt. Diese Reparaturarbeiten würden bis Juli 2014 andauern. Die Anlage werde während dieser Zeit nicht in Betrieb sein.

Das Floß auf der Elbblockade von gegenstrom13 / Foto: visual-rebellion.com

ROBIN WOOD-Floß bei der Elbblockade von gegenstrom13 gegen das Kraftwerk Moorburg (Foto: visual-rebellion.com)

Ursprünglich war eine Inbetriebnahme des 1600 MW-Kraftwerks bereits für 2012/13 geplant. Doch nach Plan lief eigentlich wenig: Bei der Montage der Kessel beider Kraftwerksblöcke wurden Komponenten vertauscht. Der für die Kessel verwendet Spezialstahl erwies sich als unbrauchbar und musste zum Teil ausgetauscht werden. Im Kühlwasser fanden sich Legionellen. In einem der beiden großen Kohlekreislager des Kraftwerks kam es zu Schwelbränden und erhöhten Kohlenmonoxid-Werten… Die Liste der technischen Fehlleistungen wird von Monat zu Monat länger.

Für Vattenfall könnten die Verzögerungen teuer werden. Für AnwohnerInnen und Umwelt aber ist jeder Tag, an dem das Klimakiller-Kraftwerk nicht am Netz ist, ein Gewinn.

Blog, Energie, Hamburg/Lüneburg
28. Februar 2014

Vattenfall speist Dreckstrom aus Kohlekraftwerk Moorburg ins Netz

Das Kohlekraftwerk Moorburg hat heute zum ersten Mal Strom ins öffentliche Netz eingespeist. Das hat Vattenfall heute mitgeteilt und dies – nach der Pannenserie der vergangenen Jahre – als „entscheidenden Meilenstein für die Vorbereitung des Dauerbetriebs des ersten Blocks“ gefeiert. Den plant der Konzern für den Herbst 2014. Wann auch der zweite Block des Kraftwerks seinen Betrieb aufnehmen wird, darüber informierte Vattenfall in der heutigen Pressemitteilung nicht.

Dafür schwärmt der Konzern, das Kohlekraftwerk Moorburg gehöre „zu den modernsten in Europa“ – was bei einem Neubau nicht verwunderlich sein sollte – und könne den „Strombedarf Hamburgs nahezu vollständig decken“.

Dabei wird das 1.650-Megawatt-Kraftwerk – angesichts großer Überkapazitäten im Markt – für die Deckung des Hamburger Strombedarfs nicht benötigt. Vattenfall setzt vielmehr darauf, den Kohlestrom zu exportieren. Den Dreck aus dem Betrieb des Kraftwerks aber bekommen die HamburgerInnen ab. Einen Vorgeschmack davon gab schon der Probebetrieb im Juni 2013, als eine große, schwarze und stinkende Wolke aus dem Kraftwerk austrat und AnwohnerInnen unter Kopfschmerzen und Atemnot litten. Über Gesundheitsschäden durch Kohlekraftwerke berichtete neulich auch der NDR in der Reihe “45 Min” (Mediathek).

Moorburg ist Ausdruck einer verfehlten Energiepolitik, die auf ein Comeback der Kohle setzt. Statt einer Wende hin zu Erneuerbaren Energien wurden im vergangenen Jahr so viele Kohlekraftwerke wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland ans Netz genommen – ohne auch nur annähernd im gleichen Umfang alte Kraftwerke stillzulegen. Zugleich erreichten die Stromexporte neue Rekordwerte. Damit heizen die großen Energiekonzerne wie Vattenfall und RWE das Klima weiter gefährlich an.

Dagegen regt sich breiter Widerstand – in Hamburg und bundesweit. Eine nächste Gelegenheit den Protest gegen Kohle und Atom auf die Straße zu tragen, sind die „Energiewende retten-Demos“ am 22. März.

Energie
8. Dezember 2013

Das kommt teuer: Noch mehr Pannen im Vattenfall Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg

Baumbesetzung gegen die Vattenfall-Moorburgtrasse im Dezember 2009

Baumbesetzung gegen Klimakiller Vattenfall

Das kommt Vattenfall teuer zu stehen! Zum wiederholten Mal wird sich die Inbetriebnahme des umstrittenen 1.600 MW Kohlekraftwerks in Hamburg Moorburg verzögern. Diesmal, weil bei der Montage der  Kraftwerksblöcke Baukomponenten vertauscht wurden und damit die Steuerung nicht wie geplant möglich ist. Daher sind erhebliche Korrekturen erforderlich. (mehr …)

Energie
19. November 2013

Nach dem Volksentscheid in Hamburg: Fernwärmeversorgung braucht neues Konzept

tschuess_vattenfall-520x353Wie geht es in Hamburg nach dem erfolgreichen Volksentscheid über die Energienetze mit der Fernwärmeversorgung weiter? Geklärt werden muss nicht nur, wie die Übernahme der Fernwärme von Vattenfall durch die Stadt erfolgen wird. Vattenfall bestreitet das Recht der Stadt Hamburg, nach einer Neuvergabe der Konzession das Eigentum an der Fernwärme zu übernehmen. Daher müssen nun Gerichte diesen Streit klären. Betroffen davon ist unmittelbar der für den Klimaschutz und die Versorgungssicherheit erforderliche Ersatz des alten und stillzulegenden Heizkraftwerks in Wedel. Umweltverbände (darunter ROBIN WOOD) und Bürgerinitiativen fordern ein Wärmekonzept für die Stadt Hamburg und einen Vergleich von Alternativen für den Ersatz des alten Kraftwerks, um die beste Lösung für den Klimaschutz zu erreichen – natürlich im Rahmen einer rekommunalisierten Fernwärme ohne Vattenfall. (mehr …)

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18. Oktober 2013

Video: Kletterprotest gegen die Vattenfall Cyclassics 2013

Ein Video über die letzte Kletteraktion gegen den Klimakiller Vattenfall anläßlich der Vattenfall Cyclassics 2013 in Hamburg. Robin Wood AktivistInnen hingen mit transparenten an der Rennstrecke. Der Videoschnitt ist vom Eichhörnchen