Energie
11. November 2013

Pass bloß auf. Anti-Atom-Aktion: Kein Schutz bei Katastrophe

Atomalarm!

Mehr Infos? Bitte auf das Bild klicken!

Am 16.11.2013 werden rund um die Atomkraftwerke Grafenrheinfeld, Neckar- westheim, Philippsburg, Lingen, Grohnde und Isar Anti-Atom-Aktionen stattfinden. Jeweils um 5 vor 12 Uhr werden an diesen sechs AKWs Luftballone aufsteigen. Im Aufruf zu den Aktionen heißt es: “Mit dieser Aktion untersuchen wir, wie sich radioaktive Stoffe bei einer großen Reaktorkatastrophe ausbreiten würden. Aus fachlichen Untersuchungen und Erfahrungen wissen wir, dass die Ausbreitung viele hundert Kilometer betragen kann. (mehr …)

Aktion, Energie
10. September 2013

Atommüll ohne Ende: Bürgerinitiativen legen Sorgenbericht vor.

gronauUAA-Camp22072013Die Diskussion über den langfristigen Umgang mit Atommüll vom Kopf auf die Füße stellen, wollen Bürgerinitiativen und Verbände, die heute in Hannover eine 272seitige, nach Bundesländern geglie­derte Bestandsauf­nahme des Atommülls in der Bundesrepublik Deutschland vorgelegt haben. ROBIN WOOD gehört zu den Unterstützern des Sorgenberichts über das Desaster mit den Atommüllbergen. Während ein Parteien-Bündnis mit Ausnahme der Linken mit dem Endlagersuchgesetz den Eindruck erzeugen will, als sei das „letzte Problem“ der Atommüllentsorgung, die langfristig sichere Lagerung von hochradioaktivem Atommüll, „ergebnissoffen“ und konsensorientiert auf den Weg gebracht, schrecken überall Meldungen über neuen Atommüll, unsichere Zwischenlager, von Wassereinbrüchen bedrohte „Endlager“ wie in der ASSE oder immer neuen Problemen im Schacht Konrad auf. Selbst beim so genannten schwachradioaktiven Atommüll ist nichts sicher und nichts geklärt. Ein Neuanfang in der Atommüllfrage braucht kein Endlagersuchgesetz, im dem schon zahlreiche Festlegungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgen, sondern vor allem: Eine Bestandsaufnahme der gesamten ungelösten Atommüllentsorgung und eine offene Debatte mit der Öffentlichkeit und den vielen von Atommüll Betroffenen an den Standorten. Wie Greenpeace und der BUND hat deshalb auch ROBIN WOOD beschlossen, sich nicht an der Scheindebatte im Rahmen der Endlager-Kommission zu beteiligen. Siehe hier. (mehr …)

Energie
2. September 2013

Neues ROBIN WOOD Magazin online: Tschüss Vattenfall, Fracking verbieten, Kohle macht Kopfschmerz

Reclaim Power Tour in Berlin / Foto: Uwe Hiksch

Kurs Klimakatastrophe. Immer mehr Braunkohle von Vattenfall und Co / Foto: Uwe Hiksch

Das neue ROBIN WOOD Magazin ist mit jeder Menge Energiethemen online. Die Titelstory befasst sich diesmal mit Rohstoffen, den seltenen Erden, den Folgen für Mensch und Umwelt und denen, die damit viel Geld verdienen. Aus dem Energiebereich von ROBIN WOOD berichten wir: Warum man das Fracking verbieten muss, keine weiteren Dörfer mehr für die Braunkohle in der Lausitz abgebaggert werden dürfen, neue Vattenfall-Kohlekraftwerke Strom für die Niederlande produzieren und auch sonst nur für Kopfschmerzen sorgen und warum als „historisch“ gefeierte Endlagersuchgesetze angesichts immer neuer Atommüllberge nicht wirklich was voranbringen können. Das alles lässt sich im neuen Magazin von ROBIN WOOD nachlesen. Außerdem aktuelle Informationen aus den „Abteilungen“ Verkehr und Tropenwald sowie weitere Themen von, um, mit ROBIN WOOD. Das ganze gibt es nicht nur online – sondern gern auch als Abo und per Post! Alle Infos und die Artikel gibt es hier.

Aktion, Energie
23. August 2013

Tschüss Vattenfall sagen – Der Sound der Netze – Musik-Video von Rantanplan für den Volksentscheid

Reclaim Power Tour in Berlin / Foto: Uwe Hiksch

Lets say Tschüss Vattenfall – Volksentscheid für die Energienetze in Hamburg (und danach Berlin) / Foto: Uwe Hiksch

Live aus dem Video-Channel von ROBIN WOOD erklingt jetzt der „Sound der Netze“. Die Ska-Band Rantanplan hat sich jüngst mit dem „Netze-Chor“ zu einer fast geheimen Sitzung im Tonstudio versammelt und ist dennoch den Filmkameras nicht entgangen. Rausgekommen ist schließlich: Der Netze Song (Youtube). Ein Musik-Video für den Volksentscheid „Unser Hamburg – Unser Netz“ am 22. September, bei dem die HamburgerInnen sich gegen Vattenfall und E.on entscheiden können und damit die Energienetze wieder in die öffentliche Hand bringen können. (mehr …)

Energie
12. März 2013

Uranfabrik Gronau in NRW: Initiativen fordern Taten der rot-grünen Landesregierung

robinwood_uranfabrig_gronauInitiativen aus dem Münsterland und Gronau haben heute die Landesregierung in NRW aufgefordert, endlich mit sichtbaren Taten die Abschaltung der Uranfabrik in Gronau anzugehen. Die Anlage ist vom 2011 beschlossenen Atomausstieg ausgenommen und darf ohne jede Befristung dauerhaft weiter produzieren. Fast jedes zehnte AKW auf der Welt erhält aus Gronau seinen Uranbrennstoff. Erst letzte Woche hat die Umweltorganisation ROBIN WOOD in Düsseldorf über 10.000 Unterschriften mit der Forderung nach Stilllegung der Uranfabrik Gronau an die zuständige Atomaufsichtsbehörde im Wirtschaftsministerium übergeben. (mehr …)

Aktion, Energie
9. März 2013

28.000 Menschen demonstrieren bundesweit für Atomausstieg

robinwood_uranfabrig_gronauBundesweit sind es 28.000 Menschen, die heute aus Anlass des zweiten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima für den Atomausstieg demonstriert haben. Die Veranstalter der Anti-Atom-Proteste, darunter auch ROBIN WOOD berichten von den Aktionsorten: An der Urananreicherungsanlage in Gronau demonstrierten etwa 1.200 Menschen. Erst am Mittwoch hatten ROBIN WOOD und die Münsterländer Anti-Atom-Gruppen mehr als 10.000 Unterschriften für die Abschaltung der Urananlage an die für Atomsicherheit zuständige Wirtschaftsbehörde in Düsseldorf überreicht (Siehe hier). In Gronau beteiligten sich Robin Wood AktivistInnen und Cecile Lecomte sprach auf der Kundgebung vor der Uranfabrik. In Günzburg, nahe des AKW Gundremmingen, versammelten sich 3.500 und am AKW Neckarwestheim 3.000 Demonstrantinnen und Demonstranten. An einer Aktions- und Menschenkette im Abstand von 40 Kilometer rund um das AKW Grohnde –- einer Fläche in den Ausmaßen der Evakuierungszone um Fukushima –- beteiligten sich etwa 20.000 Menschen. Auf der Kundgebung in Göttingen sprach auch Dirk Seifert, Energiereferent von ROBIN WOOD. Das Manuskript der Rede  gibt es hier (PDF).

Aktion, Energie
6. März 2013

ROBIN WOOD auf Dienstreise für den Atomausstieg – Ein Tag in Düsseldorf für die Stilllegung der URAN-Fabrik Gronau

Wenige Tage vor den bundesweiten Protesten zum zweiten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima – hat ROBIN WOOD heute gemeinsam mit Initiativen aus dem Münsterland über 10.000 Unterschriften für die Stilllegung der URANFABRIK Gronau im Wirtschaftsministerium von NRW überreicht. Dort sitzt die für Gronau zuständige Atomaufsichtsbehörde. Zum Auftakt der Aktion konnten die Anti-Atom-Gruppen auf Einladung der Landespressekonferenz ihre Forderungen zum Atomausstieg erläutern. GronauUran-LPK-Unterschriften-Uebergabe-Duesseldorf-06032013-DirkSeifeert-05                 Im Anschluss an die LPK machten sich die AktivistInnen auf den Weg zum Wirtschaftsministerium. GronauUran-LPK-Unterschriften-Uebergabe-Duesseldorf-06032013-DirkSeifeert-01 Im Foyer entrollen ROBIN WOOD ….. GronauUran-LPK-Unterschriften-Uebergabe-Duesseldorf-06032013-DirkSeifeert-03 und der Bundesverband der Bürger-Initiativen (BBU) Transparente GronauUran-LPK-Unterschriften-Uebergabe-Duesseldorf-06032013-DirkSeifeert-04                   Die über 10.000 Unterschriften für die Stilllegung von Gronau waren dem Thema angemessen in Atomüllfässer verpackt GronauUran-LPK-Unterschriften-Uebergabe-Duesseldorf-06032013-DirkSeifeert-02                           Dietmar Nottebohm von der Atomaufsicht und der Pressesprecher Matthias Kietzmann nahmen von ROBIN WOOD Sprecher Florian Kubitz die Unterschriften entgegen. GronauUran-LPK-Unterschriften-Uebergabe-Duesseldorf-06032013-DirkSeifeert-06                 Da stehen sie nun – die Forderungen von ROBIN WOOD und den vielen UnterstützerInnen für die Abschaltung der Uranfabrik Gronau … GronauUran-LPK-Unterschriften-Uebergabe-Duesseldorf-06032013-DirkSeifeert-09                       Auch das Gewinner-Foto aus einer ROBIN WOOD – Facebook-Aktion zum Thema „Bilder über Gronau“ wurden den Vertretern der Behörde überreicht. GronauUran-LPK-Unterschriften-Uebergabe-Duesseldorf-06032013-DirkSeifeert-07                       Was ist nun zu tun, Pressesprecher Kietzmann und der Abteilungsleiter der Atomaufsicht Nottebohm beraten… GronauUran-LPK-Unterschriften-Uebergabe-Duesseldorf-06032013-DirkSeifeert-08                           ROBIN WOOD empfiehlt: robinwood_uranfabrig_gronau                         Wir bedanken uns bei allen, die die Unterschriften-Aktion unterstützt haben und werden uns weiter gemeinsam mit den Initiativen aus Gronau, dem Münsterland und der Anti-Atom-Bewegung dafür einsetzen, dass der Atomausstieg weiter geht und die Uranfabrik Gronau endlich abgeschaltet wird! Versprochen! Die Pressemitteilung zu der heutigen Aktion ist hier: ROBIN WOOD-Unterschriften-Aktion: Über 10.000 für die Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau. Aktuell über die Uranfabrik Gronau im neuen ROBIN WOOD Magazin: Gronau: Uran – Krieg – Gewinne – Risiko Mehr Infos auf www.robinwood.de/uran!   Alle Fotos: Dirk Seifert @ROBIN WOOD

Energie
3. März 2013

Neues ROBIN WOOD Magazin mit Schwerpunkt ENERGIE jetzt auch online!

Vor wenigen Tagen ist das neue ROBIN WOOD MAGAZIN mit einem Schwerpunkt zum Thema Energie erschienen. Mit Artikeln über die Situation in Fukushima zwei Jahre nach dem mehrfachen Super-GAU, über die Proteste für den Atomausstieg am 9 März in Deutschland, über die Probleme und Risiken, die es bei der Stilllegung von Atomkraftwerken gibt, über die Uranfabrik Gronau, mit Infos über die Kampagnen für die Rekommunalisierung der Energienetze in Berlin und Hamburg und mit einem Bericht über den Versuch, in Polen ein neues Atomkraftwerk zu bauen. Infos über das ROBIN WOOD Magazin, das als Printausgabe auch bestellt werden kann, hier.
Über Energiepolitik und -Aktionen informiert ROBIN WOOD auf seiner Homepage. Die Artikel der aktuellen Ausgabe vom März 2013 sind auch online verfügbar (alle als PDF).

Aktion, Energie
1. März 2013

Zwei Jahre Katastrophe Fukushima: Aktions- und Menschenkette um das AKW Grohnde

Aufbau im Camp Grohnde (Foto: Chris Grodotzki / visual-rebellion.com)

Am 9. März 2013 findet rund um das AKW Grohnde eine Aktions- und Menschenkette statt. (Foto: Chris Grodotzki / visual-rebellion.com)

Zwei Jahre dauert die Katastrophe in Fukushima an, die Reaktoren sind immer noch nicht unter Kontrolle, große Flächen verstrahlt, Lebensmittel verseucht und 200.000 Menschen mussten wegen der hohen Strahlung unter chaotischen Umständen evakuiert werden. Die Region Fukushima ist zu großen Teilen und möglicherweise für Jahrzehnte unbewohnbar. Ausführlicher berichtet über die Lage in Japan nach dem Super-Gau das neue ROBIN WOOD Magazin. (PDF) Das Risiko, dass sich eine solche Katastrophe auch in Deutschland wiederholt, besteht noch immer. Auch wenn die acht ältesten AKWs nach dem Super-GAU in Japan abgeschaltet wurden: In jedem der noch am Netz befindlichen Anlagen tickt eine Zeitbombe, so zum Beispiel auch im Atomkraftwerk Grohnde im Weserbergland. Der halbherzige Atomausstieg als Reaktion auf Fukushima reicht nicht aus, denn die Sicherheitsvorkehrungen in Deutschland sind absolut unzureichend. Fukushima mahnt – AKW Grohnde abschalten! Deshalb: Umweltorganisationen und Anti-Atom-Initiativen, darunter auch ROBIN WOOD, rufen anlässlich des zweiten Jahrestages der Katastrophe von Fukushima bundesweit zu Großaktionen für den Atomausstieg am 9. März 2013 auf. Wir wollen mit den Aktionen bisher rund um das Atomkraftwerk Grohnde zeigen, welche Dimensionen ein Super-GAU hätte: Deshalb soll mit einer Aktions- und Menschenkette von 350 Kilometern Länge von Hannover über Hildesheim und Göttingen, weiter über Beverungen, Detmold, Herford, Minden und Stadthagen wollen wir im Abstand von etwa 40 Kilometern vom Reaktor zeigen, welches Ausmaß eine Katastrophe wie Fukushima in Deutschland haben könnte und die Stilllegung der noch laufenden Atomanlagen fordern. Das ganze Gebiet wird abgesperrt, Lautsprecherwagen informieren, Dekontaminationsstationen werden errichtet und Lebensmittel werden ausgemessen. Aber auch weitere Ideen sind erwünscht. Also kommt einfach am Samstag, den 09. März 2013, zwischen 12.05 und 12.50 Uhr aus dem Katastrophengebiet zur Kette oder von außen dazu und kämpft mit uns für ein Ende des Wahnsinns! Alle Infos zur Aktions- und Menschenkette rund um das AKW Grohnde hier. Überblick Aktions- und Menschenkette und BUSSE für die Anreise! Bundesweite Anti-Atom-Proteste zum zweiten Fukushima-Jahrestag. Mehr über das ROBIN WOOD Magazin Text: Alexander Fricke

Aktion, Energie
27. Februar 2013

9. März 2013: Zwei Jahre Fukushima – Atomanlagen abschalten! Urananreicherung in die Zange nehmen!

robinwood_uranfabrig_gronauZwar hat die deutsche Bundesregierung den Atomausstieg beschlossen, doch das Ende der Atomenergie mit deutscher Beteiligung bedeutet das noch lange nicht: in der Uranfabrik Gronau wird weiterhin Brennstoff für jedes zehnte Atomkraftwerk weltweit verarbeitet. Einen Zwiespalt scheint man in der Politik nicht zu sehen. Die Bundesregierung hält eine Stilllegung der Uranfabrik nicht für sinnvoll, weil sie „wesentlich zum Wohlstand einer strukturschwachen Region Deutschlands“ beiträgt! (Drucksache des Bundestages 17/11975). (mehr …)