Aktion, Energie, Welt retten
10. November 2010

Castor: Pfefferspray gegen Kletternde – Schwere Verletzungen nach Polizeieinsatz

Wie gestern gebloggt wurde ein Kletterer kurz nach Einfahrt des Castors in Gorleben schwer verletzt. Um 10 Uhr 28 meldete der Castor-Ticker aus Laase: „Die Polizei hat Pfefferspray gegen Kletterer in einem Baum eingesetzt, diese sind abgestürzt und schwer verletzt.“ Dazu liegen uns inzwischen folgende Informationen vor: An der Straßen-Transportstrecke des Castors zwischen Laase und Gorleben sind zwei erfahrene Baumkletterer, entgegen anders lautender Meldungen nicht von ROBIN WOOD, einen Stamm hochgestiegen. Als sie in einer Höhe von zwei bis vier Metern waren, setzte die Polizei gezielt Pfefferspray gegen sie ein. Einer der Kletterer verletzte sich beim Absturz schwer und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Der zweite Kletterer wurde noch am Boden liegend von der Polizei mit Pefferspray traktiert. Der Einsatzleiter der Polizei beim Castor-Transport, Friedrich Niehörster, dementiert den Pfefferspray-Einsatz nicht, sagt aber: „Der Mann ist von allein aus dem Baum gefallen“.

Update von Daniel:

Die beiden Kletternden waren mit Steigeisen in den Baum gegangen, um schnell außer Reichweite der Polizei zu kommen. Als sie in 2 und 4 Meter Höhe waren, wurde Pfefferspray gegen sie eingesetzt.

Der gestürzte Kletterer soll schwere Verletzungen haben, die aber wahrscheinlich alle heilbar sind.  ROBIN WOOD, die BI Lüchow-Dannenberg und zahlreiche Anwälte haben ihre Unterstützung angeboten. Wir sind solidarisch gegen solche Polizeigewalt: Wer einen Kletternden trifft, trifft die gesamte Bewegung.

Aktion, Energie
9. November 2010

Schwarzgelbe Provokation: Castor in den Ural

Noch während der massenhafte, entschiedene und friedliche Protest im Wendland der Atompolitik der Bundesregierung die Legitimität abspricht, versucht diese, den nächsten Castor-Deal unter Dach und Fach zu bringen. Vom westfälischen Ahaus soll ein Uran-Transport nach Majak in den Ural gehen. Das Regierungsabkommen dafür soll noch in diesem Monat unterzeichnet werden, begründet wird der Transport wörtlich mit dem „nicht verfügbaren Endlager“ in Deutschland. Das ist eine Provokation und zeugt davon, dass die schwarzgelbe Bundesregierung abgekoppelt vom politischen Willen der Bürger_innen handelt.

Aktion, Verkehr
14. Oktober 2010

Wer gab das Signal „Knüppel frei“? – Schwabenstreiche von B bis W

Der Polizeieinsatz am 30. September war eine Zäsur für die Bewegung gegen den Tunnelbahnhof Stuttgart 21. Die Hinweise verdichten sich, dass dieser Einsatz kein „Ausrutscher“ war, sondern von der Landesregierung politisch gewollt. Nach Informationen der Baden-Württembergischen Grünen war Ministerpräsident Mappus “an mindestens einer Strategie- und Einsatzbesprechung führend beteiligt”. In dieses politische Kalkül passt die vorbereitende Verbalradikalität des Ministerpräsidenten, der vor dem Einsatz die Menschen im Schlosspark als „Berufsdemonstranten“ mit wachsender „Aggressivität und Gewaltbereitschaft“ diffamierte. ROBIN WOOD klagt deshalb gegen Mappus.

Immer montags protestieren bundesweit Menschen mit Schwabenstreichen gegen das Milliardengrab

Hier eine aktuelle Liste für Montag, den 18. Oktober (ohne Gewähr):

  • Bad Hersfeld, Hauptbahnhof, Haupteingang, 18:30 h
  • Bielefeld, Jahnplatz,18:30 h
  • Bochum, Hauptbahnhof-Südeingang,18:30 h
  • Cuxhaven, Hauptbahnhof-Haupteingang, 18:30 h
  • Dresden, Hauptbahnhof, Haupteingang, 18:30 h
  • Düsseldorf, Hauptbahnhof, Haupteingang, 18:45 Uhr
  • Frankfurt a.M., Konstablerwache, 17:30 h, von hier zum Hauptbahnhof
  • Fulda, Hauptbahnhof, Haupteingang, 18:30 h
  • Giessen, Hauptbahnhof, Haupteingang, 18:30 h
  • Hamburg, Hauptbahnhof, Ausgang Spitaler Strasse, 18:30 h
  • Köln, Hauptbahnhof, Haupteingang, Bahnhofsvorplatz, 18:45 h
  • Leipzig, Hauptbahnhof, Haupteingang, 18:30 h
  • Marburg, Hauptbahnhof-Haupteingang, 18:30 h
  • München, Richard-Strauss-Brunnen, Neuhauser Str. 8-Fußgängerzone, 19:00 h
  • Passau, Hauptbahnhof, Haupteingang,18:30 h
  • Perl/Mosel-Saarland, Rathaus-Trierer Strasse, 18.30- 19.00 h
  • Rüdesheim, Grabengasse, 18:30 h
  • Stuttgart, Hauptbahnhof, 18:00 h, 48. Montags-Demo
  • Wiesbaden, Hauptbahnhof, Haupteingang, 18:30 h
  • Würzburg, Hauptbahnhof, Haupteingang,18:30 h

Außerdem unter http://www.parkschuetzer.de/mitmachen/schwabenstreiche

PS: Am kommenden Sonntag sind die Bäume im Stuttgarter Schlosspark seit einem Monat besetzt. Die ROBIN WOODler_innen in den Bäumen und am Infostand am Boden freuen sich über regen Besuch.

Aktion, Verkehr, Welt retten
1. Oktober 2010

Stuttgart 21 – Wenn aus Kieseln Pflastersteine werden

In der ROBIN WOOD-Pressestelle stellen wir Pressekontakte zu Augenzeug_innen her. Wir sammeln die Berichte über die letzte Nacht und recherchieren unbestätigte Meldungen. Bestätigt ist, dass durch den Wasserwerfereinsatz einem Mann ein Auge zerstört wurde. Eine zehnjährige Schülerin erlitt durch den Schlag eines Polizisten eine Gehirnerschütterung.

Wasserwerfereinsatz im Schlosspark. (Foto: Chris Grodotzki/ROBIN WOOD)

Wir arbeiten gegen die Hetze, Gewalt ginge von den S21-Gegner_innen aus: Offiziell „präzisiert“ ist inzwischen die Meldung aus den 20 Uhr-Nachrichten von gestern, Polizisten seien durch Würfe von Steinen und Flaschen aus den Reihen der Demonstrant_innen verletzt worden. Es wurden keine Polizisten verletzt, „gemeint“ waren Plastikflasche(n) und Kieselsteinchen.

Unser großes Bündnis Bahn für Alle hat gestern Nachmittag in einer gemeinsamen Pressemitteilung die staatliche Gewalt gegen Demonstrant_innen verurteilt.

Bis Montag abend hat Minsterpräsident Mappus Zeit, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen. Er hatte vergangenen Samstag im Focus-Interview von „Berufsdemonstranten, zum Beispiel von Robin Wood“ gesprochen und ihnen zunehmende „Aggressivität und Gewaltbereitschaft“ unterstellt. Damit hat er sechs Tage vor dem, was gestern in den Tagesthemen als „Bürgerkrieg“ anmoderiert wurde, den Streit um die wahre Berichterstattung vorbereitet.

Hintergrund zu S21

Aktion, Energie
16. September 2010

Kommt der CASTOR ab dem 5. November?

Wie die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) berichtet, soll der CASTOR-Transport nach eigenen Recherchen am 5. November in Cap de la Hague starten.

Dies würde bedeuten, dass am selben Samstag, dem 6. November in Dannenberg die Demonstration stattfinden würde und in den darauf folgenden Tagen der CASTOR im Wendland eintreffen würde.

Verschiedene Gruppen bereiten einen bunten Protest vor. Unter anderem soll in einer Aktion zivilen Ungehorsams am Tag des Transports von hunderten oder tausenden Menschen der Schotter des Gleisbettes der Schienentransportstrecke entfernt werden, um so den Transport zu stoppen. Ebenso wollen sich tausende dem Transport widersetzen, in dem sie mit einer Sitzblockade den Castor auf der Straße stoppen wollen.

Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte angemahnt, dass die Atompolitik der Regierung darauf hinauslaufe, dass die Polizei zwischen Politik und Gesellschaft stehen müsse und hatte ein Umdenken in der Politik gefordert.

Alle Formen des Protest und des Widerstands werden vertreten sein, vom Halten der Grabkerze, über Kundgebungen bis zum Schottern. Jeder Mensch weiß selbst, wie weit er mit dem Protest gehen will und ist herzlich ins Wendland eingeladen. Weitere Informationen folgen.

Aktion, Klima
5. Juni 2010

Demonstration für Klimagerechtigkeit

In Bonn findet seit heute Mittag, anlässlich der UN-Klima-Verhandlungen, eine Demonstration für Klimagerechtigkeit statt.

Start der Demonstration "Für Klimagerechtigeit"

Start der Demonstration "Für Klimagerechtigeit und Klimaverantwortung"

Unter strahlendem Himmel findet eine kreative und gesellschaftlich breite Demonstration statt. Von uns geschätzt sind ca. 1.500-2.000 Menschen da, ungefähr so viele wie erwartet.

auch ROBIN WOOD ist dabei

auch ROBIN WOOD ist dabei

später mehr dazu, die Demo geht ja noch weiter…..

Update:

Die Demonstration war wirklich bunt und die Sambatistas schufen gute Laune. Im Anschluss an die offizielle Demonstration gab es noch eine kleinere, im Verlaufe derer es auch zu einer Blockade einer Tankstelle kam. “Fossile Rohstoffe im Boden lassen” hieß es und mehr als eine Stunde wurde dieser Forderung durch eine Sitzblockade Nachdruck verliehen.

Bohrlöcher zumachen

Gerüchteweise sollen auch ROBINWOOD Aktive bei der Aktion gewesen sein

Eine Zusammenfassung der Ereignisse schreiben wir in den nächsten Tagen, der Tag war so erlebnisdicht und klingt jetzt im Klimacamp aus.

Energie, Klima
16. Dezember 2009

Kurz aus Kopenhagen

"Leave it in the ground" - Keine neuen Tagebaue! ist unsere konkrete Forderung, fossile Rohstoffe im Boden zu lassen. In der Lausitz möchte Vattenfall 3 neue Tagebaue eröffnen.  (Foto: Daniel Häfner, ROBIN WOOD)

"Leave it in the ground" - Keine neuen Tagebaue! ist unsere konkrete Forderung, fossile Rohstoffe im Boden zu lassen. In der Lausitz möchte Vattenfall 3 neue Tagebaue eröffnen. (Foto: Daniel Häfner, ROBIN WOOD)

Auch wir haben an der Demonstration teilgenommen, die in einer “Konferenz der Menschen” am Bella-Center enden sollte.

Mehrere kleinere Demonstrationen näherten sich dem Bella-Center aus verschiedenen Richtungen. Unsere Demonstration mit mehr als 1.500 Menschen kam ohne größere Probleme zum Bella-Center durch, während andere schon frühzeitig von der Polizei aufgehalten wurden (hier gab es scheinbar 200 Verhaftungen).

Angekommen am Bella-Center kam es zu extremen Szenen. Die Polizei drängte und schubste die friedlich Demonstrierenden, während diese wiederum versuchten, in das Bella-Center zu kommen. Mehr als 200 Vertreter_innen von NGOs und verschiedenen Staaten versuchten den Menschen außen entgegenzukommen – und wurden von der Polizei gestoppt.

Draußen setzte die Polizei Schlagstöcke und Tränengas gegen die Demonstration ein – keine gute Idee, wenn eine dichte Menschenmenge weder vor noch zurück kann.

Die Demonstration geht noch weiter, deshalb später mehr.

Klima
15. Dezember 2009

Neues in und aus Kopenhagen

Die Demonstration Change the food system not climate!” heute verlief ohne größere Störungen. Eine Sambaband spielte, die Polizei war für Kopenhagener Verältnisse relativ entspannt und so konnten endlich auch die politischen Ziele der Demonstration besser kommuniziert werden.

Regionale Produkte zu verwenden ist gur für das Klima, Bio-Genüse ist noch besser (Foto: Daniel Häfner ROBIN WOOD)

Regionale Produkte zu verwenden ist gut für das Klima, Bio-Genüse ist noch besser (Foto: Daniel Häfner ROBIN WOOD)

Lediglich das Wetter spielte nicht ganz mit und es gab Schneeregen. Vor einem Discounter-Supermarkt einer auch in Deutschland bekannten Kette, stoppte die Demo. Der Eingang blockiert, es wurden einige Reden gehalten und Flyer verteilt. Das Thema hier war der unsinnige Transport von Lebensmitteln. Im Anschluss zog die Demo weiter zu einer Tankstelle. Diese wurde in weiser Voraussicht von der Polizei abgesperrt, so dass sie nicht blockiert werden musste. Einige Aktive aus Indonesien sprachen hier über Agrotreibstoffe, für die Regenwald vernichtet wird, wodurch Fläche für den Nahrungsmittelanbau verloren geht.

Ich war heute auch noch bei einem Podiumsgespräch zum Thema Leave it in the ground!. Hier habe ich das erste mal mit einer Indonesierin und einem Vertreter der Arbeiterbewegung auf einem Podium gesessen. Ich habe vieles gelernt und auch das erste mal das globale dieses Treffens in Kopenhagen wirklich begriffen.

Morgen soll es den Peoples-Summit im Bella-Center geben. Der Konferenzraum des Klimagipfels soll von Menschen besucht werden, die dort sonst keinen Zugang haben, um ihnen eine Stimme zu geben. Im Vorfeld der Aktion wurde bereits einer der Pressesprecher von Climate Justice Action verhaftet und eine weitere Durchsuchung fand statt, bei der Fahrräder für die morgige Aktion beschlagnahmt wurden. Viele der Aktiven rechnen heute Nacht mit Durchsuchungen der Schlafquartiere.

Klima
15. Dezember 2009

Heute in Kopenhagen

In Kopenhagen findet heute ein Agrar-Aktionstag von Via Campesina statt. Wir werden uns beteiligen. Es geht darum, klar zu machen, dass wir eine Regionalisierung der Nahrungsmittelproduktion brauchen.

Warum die Tomaten aus Spanien kaufen, die inklusive des Transports bis zu 50 Mal mehr Emissionen verursachen als die Tomaten des Bauern nebenan?

Es tut mir auch leid, dass in diesem Blog aus Kopenhagen so viel über die Polizei steht, aber jeglicher politische Protest, der das Image des sauberen Klimagipfels stört, welcher doch nur das Beste will und die Welt rettet, wird einfach marginalisiert und weggesperrt.
Hier noch ein Video zu der gestrigen Demonstration, das ROBIN WOOD Banner und somit wir sind im Hintergrund zu sehen.

Der gestrige Auszug der G77, die mittlerweile insgesamt 130 Entwicklungsländer vertreten, steht in Zusammenhang mit weiter stattfinden exklusiven Gesprächen, der “großen westlichen Industrienationen”.

In diesen Gesprächen zeichnet sich ab, dass der Pfad des Kyoto-Protokolls verlassen werden soll, in eine Richtung, die den Industrienationen nutzt und den globalen Süden benachteiligt.

Eigentlich ist dieser Gipfel nur eine Fortsetzung der politischen Agenda von Seattle (1999) und dem G8-Treffen in Deutschland. In Hinterzimmergesprächen wird die Welt dominiert und in der Presse wird danach verkündet, dass die Welt gerettet sei. Aber was ist denn aus der “kontrollierten Globaisierung” und der “Klimarettung” geworden, die uns damals versprochen wurden? Finanzkrise und Klimachaos?

Auch damals wurden die Proteste diskreditiert und mißverstanden.Wir haben 10 Jahre des Handelns verloren.

Heute Nachmittag gibt es ein Podiumsgespräch beim Klimaforum09, dem alternativen Gipfel, an dem ich teilnehme. Hierbei geht es um eine alternative Energiepolitik. Was bedeutet denn: Lasst die fossilen Energieträger im Boden?

Nun, aber geht es zunächst zu Via Campesina: “Change the food system not climate!”

Aktion, Klima
14. Dezember 2009

Wieder frei, wieder dabei

Mit auf der Demo: Das wieder freigelassene Transparent (Foto: Christian Grodotzki, ROBIN WOOD)

Mit auf der Demo: Das wieder freigelassene Transparent (Foto: Christian Grodotzki, ROBIN WOOD)

Die gestern festgenommenen Kletteraktivist_innen von ROBIN WOOD sind wieder frei. Das Transparent der gescheiterten Kletteraktioen wurde von der Polizei wieder herausgegeben, so dass es heute auf der Demonstration “Climate Justice is not just about CO2″ (Bei Klimagerechtigkeit geht es nicht nur um CO2) zum Einsatz kommt.

Klimaflüchtlingen wird kein Asyl gewöhrt, schon gar nicht in den Ländern, die selbst am stärksten zum Klimawandel beitragen und beigetragen haben.

Wieder frei: Transparent und Kletteraktivist_innen (Foto: ROBIN WOOD)

Wieder frei: Transparent und Kletteraktivist_innen (Foto: ROBIN WOOD)

Unterdessen zeichnet sich immer mehr ein Scheitern des Klimagipfels ab: Die Vertreter_innen der Entwicklungsländer, G77, boykottieren nun die Verhandlungen und haben die Konferenz verlassen. Alle NGOs wurden unterdessen aus dem Plenarsaal verwiesen.

Update (15:10 Uhr): Die G77 wollen nun doch weiter verhandeln.

Update (15:15 Uhr): Die Demo wurde eingekesselt und aufgelöst, noch ist unklar, ob die Demonstrierenden abziehen dürfen.

Update: Es war das erste mal auf einer Demonstration in Kopenhagen, welche eingekesselt war, dass nicht alle Anwesenden vorbeugend festgenommen wurden.
Einige Videosequenzen der Situation gibt es hier.

Die Demonstartion ging dann weiter, wurde aber aus der Innenstadt gedrängt und endete in Christiania. Dort gab es eine warme Suppe und Tee für die Demonstrierenden.

Auf de.Indymedia gibt es eine Zusammenfassung der Demo.

Update: Gegen 23.30 ist ein massives Polizeiaufgebot in den besetzten Stadtteil Christiania eingefallen und hat über 200 der anwesenden Personen (BewohnerInnen und Gäste) unter Tränengas- und Wasserwerfereinsatz festgenommen. Dort fand gerade eine Party von Climate Justice action statt. Vorher hatte die Autorin von “No Logo”, Naomi Klein, zur Teilnahme an den Protesten am Mittwoch aufgerufen.