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28. Oktober 2016

Lingen und Jülich: Atomare Dauerstörfälle!

Am morgigen Samstag findet im niedersächsischen Lingen eine Anti-Atom-Demonstration statt. im Fokus steht die dortige Brennelementefabrik von AREVA. Sie steht am Anfang der Atomspirale und ermöglicht die Versorgung von Atomreaktoren mit Brennstoff in aller Welt – darunter die Pannenreaktoren in Frankreich (fehlerhafte Bauteile) und Belgien (rissanfällig). Zynischerweise wurde am gestrigen Tag eine durch die Städteregion Aachen in Auftrag gegebene Studie zu den Risiken des AKW Thiange (Belgien) veröffentlicht. Tausende Haarrisse im Reaktorbehälter, Sabotage, brennende Schalttafeln machen dieses AKW zu einer tickenden Zeitbombe.  Politiker*innen aller Couleur regen sich über diesen Zustand auf – weigern sich jedoch, den Saft für diese Pannenreaktoren durch die Schließung der Lingener Brennelementefabrik abzudrehen! Darum die morgige Demonstration in Lingen. ROBIN WOOD ist dabei!

Und weil die Probleme nicht nur am Anfang der Atomspirale bestehen, gibt es am 2. November die nächste Kundgebung: Eine Mahnwache findet anlässlich der Tagung des Aufsichtsrats des Jülicher Fiorschungszentrums (FZJ) von 14 bis 16 Uhr in Jülich statt. ROBIN WOOD ist ebenfalls dabei. Dort geht es um den hoch gefährlichen Müll aus dem stillgelegten Forschungsreaktor. Der Reaktor ist lange stillgelegt, das Atommüllproblem bleibt aber. Die Kundgebung richtet sich gegen den geplanten Export dieses Atommülls in die USA  sowie gegen eine weitere Option, nämlich eine sinnlose Verschiebung des Atommülls nach Ahaus.

Ich übernehme hier zur Beleuchtung dieser Problematik einen in der Zeitschrift Anti-Atom-Aktuell (AAA) veröffentlichten Hintergrundartikel des Bündnisses gegen CASTOR-Exporte. Die aktuelle AAA hat im übrigen weitere gute Artikel mit einem Schwerpunkt zu den anstehenden CASTOR-Transporten 2017 und in den folgenden Jahren. Es geht nämlich wieder los – leider. (mehr …)

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20. Oktober 2016

Bure: Aufruf zum Bau von Widerstandshütten gegen das atomare Klo

Blick über den Tellerand: Der Widerstand gegen den Bau des atomaren Endlagers in Bure (Lothringen) freut sich über kletternde Unterstützung!

Von Bure zur ZAD*, vom Norden in den Süden, der Ruf des Waldes

Ab dem 24. Oktober 2016, Bauwochen im befreiten Wald von Mandres-en-Barrois

Wald Mandres-en-BarroisHier kämpfen die Eulen gegen Cigéo und verteidigen den Wald von Mandres-en-Barrois gegen das wahnsinnige Atomkloprojekt.

Dort setzten sich die Molche gegen einen Flughafen zur Wehr und besetzen den zu einer zu verteidigende Zone (ZAD) erklärte Bocage gegen das Unnütze Großprojekt.

Andernorts nagen die Murmeltiere in der Gegend Haute-Durance an die Masten der Hochspannungsleitung.**

Der 14. August 2016, der Tag der kollektiven Zerstörung der „Schammauer“ der ANDRA (Nationale Agentur zur Entsorgung von Atommüll), war der Höhepunkt eines ereignisreichen Notandssommers (in Anspielung an den in Frankreich aktuell im noch geltenden Ausnahmezustand) mit zahlreichen Aktionen zur Verteidigung des Waldes Namens „Bois Lejuc“, der den Vorarbeiten für das Atomklo Cigéo zum Opfer fallen soll. Der Wald wurde an diesem Tag vom Joch der Atomlobbyisten befreit. Die durch das Gericht in Bar-le-Duc für illegal erklärten Rodungen ruhen. Ca. 1000 Betonstelen liegen auf dem Boden und die Militarisierung der Gegend ist rückgängig. Auf den Trümmern der neuen Welt wurden in den wunderschönen Buchen und Eichen Hütten errichtet.

Die ANDRA hat jedoch vor wenigen Wochen zum Gegenschlag ausgeholt.

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17. August 2016

Bure – Die Mauer ist gefallen!

Erklärung von Sortir du Nucléaire zum Widerstandswochenende vom 13. – 15. August 2016 in Bure

Im Wald Lejuc ist die von der ANDRA illegal errichtete Mauer gefallen!

Die Mauer der Endlager-Baustelle wird eingerissen und redekoriert

Die Mauer der Endlager-Baustelle wird eingerissen und redekoriert

Ein Gerichtsbeschluss vom 1. August schreibt der ANDRA vor, in den kommenden sechs Monaten  nachträglich die Genehmigungen für die illegal im Wald ausgeführten Bauarbeiten von CIGÉO einzuholen (was in diesem Zeitraum nicht möglich ist). Andernfalls muss die ANDRA den alten Wald der Gemeinde Mandres-en-Barrois wieder in den vorigen Zustand zurückversetzen. Da die ANDRA sich jedoch taub stellt, sind am Sonntag, dem 14. August, mehrere Hundert Menschen zusammengekommen, um den Wald selbst wieder Instand zu setzen.

Ein Demonstrationszug mit fast 500 Menschen verschiedenen Alters und aus allen Richtungen verließ das Dorf Mandres-en-Barrois in Richtung Wald Lejuc. Die Bereitschaftspolizei und die Security-Männer der ANDRA hatten den Wald am Tag zuvor verlassen. (Die vom privaten Sicherheitsdienst der ANDRA ausgeübte Gewalt bei der letzten Demonstration hatte ihr offenbar einen zu schlechten Ruf eingebracht. (Siehe Artikel auf Französisch hier)

Im Wald angekommen, machten sich die DemonstrantInnen sofort auf unterschiedlichste Art und Weise an die Wiederinstandsetzung: die einen haben Bäume und Setzlinge eingepflanzt, während sich andere mit der durch die ANDRA illegal errichteten Mauer beschäftigten: diese wurde mit Sprüchen versehen, bemalt oder niedergerissen. Innerhalb weniger Stunden wurden beinahe alle Mauerelemente umgestürzt.

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1. August 2016

Bure – vorläufiger Baustopp für das Atomklo!

Endlich mal eine gute Nachricht aus Bure!  Die Bauarbeiten der Nationalagentur zur Entsorgung von Atommüll ANDRA für das Endlager-Projekt Namens CIGÉO im Wald von Mandres-en-Barrois sind illegal und müssen sofort gestoppt werden – die Schäden müssen laut Eilentscheidung des zuständigen Gerichtes wieder rückgängig gemacht werden.

Hintergrund ist… dass keine Rodungsgenehmigung des Präfektes nach dem Naturschutzgesetz vorliegt und keine „étude d’impacte“ – also sowas wie eine Umweltverträglichkeitsprüfung – durchgeführt oder gar beantragt wurde. Diese Prüfung ist notwendig, auch wenn die ANDRA behauptete, es ginge nicht um CIGÉO, sondern um geologische Vorarbeiten, um später eine Baugenehmigung für das Atomklo im Jahre 2018 zu beantragen. Vor Gericht war ANDRA so dreist zu behaupten, es ginge um Maßnahmen für die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes.

Die Klage diverser Vereine und Einwohner*innen war erfolgreich!

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19. Juli 2016

Bure – Wiederbesetzung des Waldes und Aktionen gegen das Atomklo

Die Abstimmung über das französische Endlagergesetz, das für die erste, sechs Milliarden Euro teure Bauphase des Atommülltieflagers CIGÉO in Bure den Grundstein legt, erfolgte in der Assemblée Nationale ohne richtige Debatte in einer Sondersitzung am 11. Juli 2016 zwischen dem EM-Finale und dem Nationalfeiertag am 14. Juli. Die für das Gesetz zuständige Umweltministerin Ségolène Royal blieb der Abstimmung fern und zog ein Fotoshooting mit Fußballpromis der Debatte vor. Sie wurde durch den für die Frankophonie zuständigen Staatssekretär vertreten. An der Abstimmung nahmen lediglich ca. 20 Abgeordnete teil. Einzig vier Ökoabgeordneten stellten Anträge und stimmten gegen das Gesetz (siehe Bericht von Reporterre).

Die Gegner*innen des Atommüllendlagerprojektes sehen schon lange das Treiben der Politiker*innen als eine Farce und setzen auf Widerstand von unten. Der Widerstand wächst seit dem Beginn der Bauarbeiten für CIGÉO im Wald von Mandres-en-Barrois Anfang Juni. Der Wald wurde besetzt und nach 3 Wochen von der Polizei geräumt. Ca. 500 Menschen folgten dem Aufruf, den Wald wieder zu besetzen am 16. Juli. Ein buntes Treiben machte sich auf dem Weg und eroberte den Wald zurück. Ein Erfahrungsbericht von Robin Wood-Aktivistin Cécile Lecomte.

Demonstrant*innen und Polizei. Quelle: Reporterre

Demonstrant*innen und Polizei. Quelle: Reporterre

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9. Juli 2016

Bure – 16. Juli, wir erobern den Wald zurück

Die Freund*innen aus Frankreich bieten um Verbreitung dieses Aufrufes.

Aufruf zur massiven Wiederbesetzung des Waldes in Bure (Fr)

Seit Ende Juni, leben Kollektive, Vereine, Familien, Anwohner_innen und Bäuer_innen im Wald auf dem Gelände des geplanten Atommüll-Endlager Bure, das von ANDRA illegal gerodet wurde. (Bericht)

Während der Atomstaat das Endlager im Parlament zu legalisieren versucht, haben wir die ehemalige Plattform der Cigeo besetzt, ein symbolischer Ort, da hier die Baustelle beginnen soll. Hütten, eine Küche, einen Gemeinschaftsraum, Klos wurden gebaut, ein Garten angelegt, neue Bäume gepflanzt und ältere Bäume besetzt. Ein buntes Programm an Vorträgen, Filmvorführungen, Diskussionen, Waldspaziergänge und Konzerte wurde auf die Beine gestellt.

Am Donnerstag den 7. Juli wurde unser Camp von der Polizei gewaltsam geräumt. Neben einer verletzen Person, kam es bei der Räumung auch zu einer Verhaftung. Geldstrafen wegen „Beschädigung des Waldes“ wurden absurderweise von denen angedroht, die für den Kahlschlag verantwortlich sind.

Der Wald schafft einen neuen Kristalisationspunkt für die Anti-Atombewegung weltweit. Die physischen und politischen Barrikaden, die wir aufbauen reichen von den bröckelnden Mauern des Pannenreaktors Fessenheim, über das Fass ohne Boden von Flamanville über Cattenom, Gorleben oder Pyhajoki in Finnland

Unser Widerstand geht weiter! Wir werden der Atommafia, die hier seit über 20 Jahren mit Geld und Polizei die Gegend besetzt, den Wald nicht überlassen.

Am Wochenende 16-17 Juli werden wir den Wald und die illegale Baustelle wiederbesetzen. Wir brauchen so viele entschlossene Menschen wie möglich. Je mehr wir sind, desto stärker unser Widerstand. Wir bauen das Camp wieder auf! Sachspenden willkommen.

Mach mit! Weitersagen! Wir steigen nicht runter von den Bäumen ohne Atomausstieg!

kontakt. 0033 758654889 / sauvonslaforet@riseup.net

info: vmc.camp / burestop.eu / burezonelibre.noblogs.org

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7. Juli 2016

Bure – Nach der Räumung ist vor der Wiederbesetzung!

bure-stopBrutaler Polizeieinsatz im Frühtau im aus Protest gegen ein atomares Endlager besetzten Wald von Mandres-en-Barrois. Die Besetzer*innen kommen wieder!

Die Hinweise verdichteten sich in den letzten Tagen, die Aktivist*innen, die den Wald von Mandres-en-Barrois gegen das Atommüll-Endlagerprojekt Namens CIGÉO in Bure seit nun über zwei Wochen besetzten, hatten um Unterstützung gebeten. Gerüchte zu Folge waren zum Beispiel die wenigen Hotels in der äußerst dünn bevölkerten Gegend plötzlich ausgebucht – wohl für die Unterkunft der für die heutige Räumung eingesetzten Gardes Mobiles (militärische Polizei). ROBIN WOOD hatte sich in einer Mitteilung mit den Besetzer*innen solidarisch erklärt. (mehr …)

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29. Juni 2016

Bure – Aktivist*innen erhalten Waldbesetzung trotz Räumungsdrohung aufrecht

Baumplatform im Wald von Mandres-en-Barrois

Baumplatform im Wald von Mandres-en-Barrois

Aktivist*innen und Einwohner*innen blicken auf eine erfolgreiche erste Aktionswoche im besetzten Wald von Mandres-en-Barrois (Lothringen) gegen das Atommüllendlager Projekt  Namens CIGÉO zurück (Siehe Bericht auf Englisch) . Die erste Woche Besetzung wurde am vergangenen Wochenende mit leckerem Essen, Musik und Diskussionen gefeiert. Die Besetzung wird Stück für Stück mit gespendetem Material ausgebaut, die erste Baumplatform wurde neben der bereits eingerichteten Infrastruktur am Boden hoch gezogen. Einwohner*innen und Antiatom-Vereine klagen vor Gericht gegen die illegalen Rodungen – die ANDRA (Nationalagentur für die Entsorgung von radioaktivem Müll) hat mit Rodungen und Bauarbeiten begonnen, obwohl das Endlagergesetz (als industrielle Forschung getarnt)  noch nicht verabschiedet ist – dies soll – wie hier bereits geschildert – am 11. Juli in einer Sondersitzung der Assemblée Nationale geschehen.
Die Besetzung ist der ANDRA ein Dorn im Auge. Sie hat inzwischen zivilrechtliche Schritte eingeleitet und vor dem Verwaltungsgericht eine einstweilige Verfügung beantragt. Diese wurde am 28. Juni durch einen Gerichtsvollzieher an einer Barrikade am Eingang des Waldes hinterlassen. Darin werden die Besetzer*innen zur sofortigen Beendigung der Besetzung aufgefordert (Verfügung als PDF).  Die Räumungsdrohung wurde bislang nicht umgesetzt, es besteht jedoch jederzeit Räumungsgefahr. Aus diesem Grund freuen sich die Aktivist*innen auf tatkräftige Unterstützung.

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20. Juni 2016

Bure – Waldbesetzung gegen den atomaren Kahlschlag

bure-stopDer Waldsparziergang gegen den atomaren Kahlschlag in Mandres-en-Barrois bei Bure (Lothringen, Meuse Département) an diesem 19. Juni 2016 endete mit der Neubesetzung des Waldes. Die ANDRA, Nationalagentur zur Entsorgung vom radioaktiven Atommüll, hatte  – obwohl für das Endlagerprojekt noch keine Baugenehmigung vorliegt – am 6. Mai 2016 mit dem Kahlschlag für das atomare Endlagerprojekt Namens CIGÉO begonnen, Stacheldrahtzäune und eine Plattform zur Koordination der Waldarbeiten errichtet.  CIGÉO steht für das „französische“ industrielle Tief-Endlager für hoch radioaktivem Müll. Es wird aber gemunkelt, dass hinter den Kulissen Atomindustrie und atom verfilzte Politiker*innen von einem internationalen Tieflager für hoch radioaktivem Atommüll träumen – günstig in Grenznähe gelegen – um den Widerstand zu erschweren.
Einwohner*innen und Atomkraftgegner*innen verschafften sich mit diversen Spaziergängen einen Überblick über das Ausmaß der Zerstörungen und riefen für den 19. Juni zu einer großen Waldwanderung mit Picknick aus. 250 Menschen trafen sich im Wald zusammen. Die errichteten Zäune wurden heruntergerissen, die Plattform der ANDRA zerstört und eine Widerstandshütte errichtet. Es folgte die Erklärung, der Wald sei nun besetzt. Die Besetzer*innen freuen sich über Unterstützung, sei es durch Besuche vor Ort, dezentrale Aktionen oder Solierklärungen. Sie kündigen unter dem Stichwort #ETE D’URGENCE und #OCCUPYLAMEUSE einen Sommer des Widerstandes in Bure an.

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15. Juni 2016

Auf nach Bure gegen den atomaren Kahlschlag!

Aufruf zum Waldspaziergang gegen den atomaren Kahlschalg am 19. Juni 2016 in Mandres-en-Barrois bei Bure.

Vor einem Monat wurde über das Vorhaben der französischen Regierung, die Entsorgung von hoch radioaktivem Müll in tiefen geologischen Schichten in Bure (Lothringen, ca. 120 Km von der deutschen Grenze entfernt) unter dem Deckmantel der „industriellen Forschung“ durchzusetzen. Das Gesetz hat den Senat passiert, die Abstimmung der Assemblée Nationale steht noch an. Damit wäre die erste industrielle Phase von CIGEO mit dem Bau von 40 Kilometern unterirdischen Stollen, wie das Entsorgungsprogramm heiß, im Kasten.

Baugenehmigung oder nicht: die ANDRA (Agentur für die Atommüllentsorgung), die für die Durchführung des Projektes vor Ort verantwortlich ist, schert sich wenig um die gesetzlichen Voraussetzungen. Die Bauarbeiten sind bereits zu Gange. Im Wald von Mandres-en-Barrois wird gerodet, Stacheldrahtzäune lang gezogen.

Dies geschieht nicht ohne Widerstand von EinwohnerInnen und AtomkraftgegnerInnen vor Ort. Dieser nimmt seit dem internationalen antikapitalistischen Antiatomcamp vom vergangenen Sommer fahrt auf. Der ehemalige Bahnhof von Luméville an der künftigen CASTOR-Strecke, hat sich neben dem Haus des Widerstandes in Bure (Bure Zone Libre) zu einem wichtigen Stützpunkt des Widerstandes etabliert. Der Widerstand organisiert sich.

Als Antwort auf den Start der Bauarbeiten wurde zum bäuerlichen Widerstand aufgerufen (Collectif Terres de Bure) und Felder der ANDRA mit Bio-Saatgut bestellt. 500 m² Kartoffel und 1 Hektar Gerste und Hafer wurde gepflanzt. Am 5. Juni versammelten sich 1 000 Menschen zur Marsch der 200 000 Schritten. Vergangene Woche wurden die Rodungsarbeiten durch Waldspaziergänge gestört. Und es soll nun weiter gehen. Mit einem großen Widerstandstag im Wald von Mandres-en-Barrois am 19. Juni 2016. Die Widerständigen rufen darüber hinaus zu einem „#été d’urgence“ auf. Auf Deutsch „#Sommer des Ausnahmezustandes“, in Anspielung auf den im Zuge der Anschlägen von November in Paris ausgerufenen Ausnahmezustandes und die dazugehörige willkürliche Repression von politischem Protest im ganzen Land.

Die Menschen vor Ort freuen sich auf tatkräftige Unterstützung und (auch dezentrale) Soliaktionen. Vor Ort ist Platz für Viele(s)! (mehr …)