Energie
30. Juni 2014

Deutsche Urangeschäfte: Die geheimen Atomtransporte – ZDF-Dokumentation

“Deutschlands geheime Atomtransporte”. Unter diesem Titel strahlte das ZDF am Sonntag (29.6.) in der Sendereihe “Planet.E” eine Dokumentation von Björn Platz aus. Beteiligt an der Recherche über die riskanten und geheimen Atomtransporte durch den Hamburger Hafen und von und zu den Uranfabriken in Gronau und Lingen auch ROBIN WOOD. Gemeinsam mit Anti-Atom-Gruppen aus Hamburg und rund um Gronau haben wir in den letzten Jahren intensiv über die beim Atomausstieg “vergessenen” Uranfabriken gearbeitet und über ihre Bedeutung für das weltweite Atomgeschäft informiert.

Wer die Sendung verpasst hat: Hier kann sie direkt aus der ZDF-Mediathek angesehen werden.

Zu den Atomtransporten in Hamburg und Norddeutschland siehe auch das aktuelle ROBIN WOOD Magazin: Atomtransporte: Atomfrachter in Flammen (PDF).

Energie
19. Juni 2014

ZDF planet e. – “Deutschlands heimliche Atomtransporte”

Die ZDF-Sendung planet E. widmet sich mit einer Dokumentation über “Deutschlands heimliche Atomtransporte”  einem brisanten Thema. (Erstausstrahlung Sonntag, den 29.06.2014 von 14:45 – 15:15 Uhr) Wochenlang recherchierte der Autor Björn Platz über die zahllosen Transporte mit radioaktiven Stoffen, die per Schiff, LKW und Bahn kreuz und quer von den Uranbergwerken zwischen den Atomanlagen in aller Welt unterwegs sind. Planet e. zeigt das Ergebnis dieser Recherchen. Wo Behörden und Unternehmen schweigen, berichten AtomkraftgegnerInnen von verschiedenen Initiativen – darunter auch ROBIN WOOD – über ihre Erkenntnisse und zeigen, wo und warum die atomaren Frachten – oftmals über Hamburg und seinen Hafen – unterwegs sind. In der Ankündigung des ZDF heißt es u.a.: “”planet e.” zeigt auf, dass die Bundesrepublik beim weltweiten Handel mit Kernbrennstoffen eine Schlüsselrolle spielt – und auch noch nach dem Atomausstieg spielen wird.” Hier weiter lesen…

Allgemein, Blog, Energie, Münsterland, Robin Wood regional
18. Juni 2014

Alles wie erwartet: Amtsgericht Steinfurt verurteilt Anti-Atom-Aktivist_innen

Vor dem Amtsgericht Steinfurt fiel am fünften, Verhandlungstag am 16.6.2014 das Urteil im Prozess gegen zwei Anti-Atom-Aktivist_innen. Sie wurden zu 70 und 110 Tagessätzen verurteilt.

Vorgeworfen wird den beiden Aktivist_innen mit einer Ankettaktion im Sommer 2012 einen mit Uranhexafluorid beladenen Zug aus der Urananreicherungsanlage in Gronau aufgehalten zu haben, worin die Staatsanwaltschaft eine Störung öffentlicher Betriebe sieht. „Die Verurteilung war vorhersehbar, wir lassen uns davon nicht unterkriegen und sehen uns auf der nächsten Blockade“, so Robin Wood Aktivist Martin Placht, einer der beiden Angeklagten.

Alle rund 60 Inhaltlichen Anträge der Verteidigung wurden von Richterin Klapproth ohne nennenswerte Überprüfung als bedeutungslos abgelehnt. Auch eklatante Widersprüche in den Zeugenaussagen wurden vom Staatsanwalt Woltering und der Richterin ignoriert. „Die Entscheidung ist mehr eine politische als eine juristische“, führt Robin Wood Aktivistin Cecile Lecomte aus, die als Verteidigerin im Prozess auftrat, „Das es auch anders geht bewies im November 2013 das Amtsgericht Ribnitz-Damgarten, welches in einem ähnlich gelagerten Fall freisprach.“ (mehr …)

Energie
21. Mai 2014

Jede Menge Energie im neuen ROBIN WOOD MAGAZIN

Das neue ROBIN WOOD Magazin ist erschienen und am Kiosk. Aber auch für die OnlinerInnen stehen die Artikel zur Verfügung. Natürlich enthält die neue Ausgabe auch wieder jede Menge Artikel über aktuelle Ereignisse aus dem Energiebereich. Hier geht es zu den Artikeln…

Energie
16. Mai 2014

Atomdrehscheibe Hamburg: Radioaktive Weltreisen

Strahlende Weltreisen des Uran: Aus den Uranminen in Nambibia zum Hafen von Walvish-Bay, per Schiff in die Elbmetropole Hamburg, weiter auf der Schiene quer durch Westdeutschland und Franreich nach Narbone. Zwischenstop zur Weiterverarbeitung, anschließend nach Pierrelatte an der Rhone oder nach Gronau in Westfalen. Erneute Weiterverarbeitung. Von z.B. Gronau aus geht es weiter zu den Brennelementen-Fabriken in alle Welt, nach Lingen im Emsland, nach Belgien, Japan, Schweden, Südkorea, Russland oder die USA – teilweise dann wieder über den Hamburger Hafen. Von diesen Anlagen gegen die fertigen Brennelemente an die Atomkraftwerke – wiederum teilweise über den Hamburger Hafen. Bereits auf diesem Weg ist jede Menge Atommüll angefallen. Die strahlenden Uran-Geschäfte sind immer noch ein großes Geschäft – und voller Risiken. Hier weiter lesen…

Aktion, Berlin, Energie
10. Mai 2014

12.000 und ROBINA WALD für die Energiewende (mit Fotos)

Insgesamt rund 12.000 Menschen demonstrierten heute in Berlin zu Wasser und zu Lande gegen das Ausbremsen der Energiewende durch die Bundesregierung. Mittendrin dabei auch ROBINA WALD, das Floss von ROBIN WOOD. Rund 120 Boote, Kanus, Schiffchen und andere schwimmenden Ereignisse eröffneten die Demo unter dem Motto “Die Energiewende nicht kentern lassen”. Unterstützung gab es auch durch die Bands Revolverheld und Seeed, die auf der Abschlusskundgebung vor der CDU-Parteizentrale zu hören waren. Hier weiter lesen und die Fotos von der Demo sehen.

Aktion, Energie
8. Mai 2014

Was strahlt denn da? Atomtransporte und wachsende Proteste in Hamburg

Radioaktives Uran auf einem LKW der Bremer Spedition Kieserling im Hamburger Hafen, Foto: Pay Numrich

Heftiges atomares Treiben im Hamburger Hafen. Fast jeden zweiten Tag werden radioaktive Stoffe, meist Uran in unterschiedlichen Varianten, durch die Elbmetropole geschleust. Über 180 solcher Atomtransporte kreuzten 2013 die Hansestadt, allein 116 mal war angreichertes Uran für den Einsatz in Atomkraftwerken geladen. Während die rot-grün regierte Hansestadt Bremen seine Häfen für die Transporte mit angereichertem Uran vor einigen Jahre gesperrt hat, freuen sich die Atom-Spediteure im Hamburger Hafen über den ungestörten Betrieb an der Elbe: Mit den Stimmen der SPD hat die Bürgerschaft jüngst ein Verbot von Atomtransporten im Hafen abgelehnt. Doch der Widerstand gegen diese riskanten Atomtransporte wächst. Immer öfter gelingt es AtomkraftgegnerInnen, die unter Geheimhaltung stattfindenden radioaktiven Frachten (NDR, Panorama3) ausfindig zu machen – und sie organisieren Protest. Hier weiter lesen…

 

Energie
7. Mai 2014

Radioaktivität unterwegs: Atomtransporte und der Nord-Ostsee-Kanal – Info-Camp im August

Campen gegen Atomkraft in KielAtomtransporte – Radioaktivität unterwegs. Vom 9. bis zum 16. August wollen mit dem Camp gegen Atomkraft in der Nähe von Kiel Anti-Atom-Aktive mit Unterstützung von ROBIN WOOD über die Risiken von Atomtransporten informieren. Im Zentrum dabei stehen die Transporte von radioaktiven Stoffen durch den Nord-Ostsee-Kanal in Schleswig-Holstein, eine der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Hier weiter lesen…

Aktion, Energie
3. Mai 2014

Atomtransporte-Protest: Atomfrachter „Atlantic Cartier“ erneut im Hamburger Hafen

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Außenwand der Atlantic Cartier. Protest gegen Atomtransporte im Hamburger Hafen. Foto: Dirk Seifert

„Atomtransporte brandgefährlich“ steht auf dem Banner an der Außenwand des Frachters  Atlantic Cartier (Siehe die Fotos-Galerie unten!). Gerade eben haben AktivistInnen von ROBIN WOOD, SAND und dem Anti-Atom-Plenum von der Barkasse aus das Banner mit Stöcken und Magneten dort befestigt. Bereits in den letzten Tagen hatten sie an unterschiedlichen Orten in der Hansestadt Aktionen gegen das atomare Risiko in der Millionenmetropole Hamburg durchgeführt. Unter anderen bei der Reederei ACL, der die Atlantic Cartier gehört (mit FOTOS!). Zur gemeinsamen Pressemitteilung über die Aktion. (mehr …)

Aktion, Energie
2. Mai 2014

Gefahrengebiet Hamburger Hafen – “Und täglich grüßt das Restrisiko”

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Aktionen mit Unterstützung von ROBIN WOOD: AktivistInnen in der Hafen-City gegen Atomtransporte…. Foto: Pay Numrich

“Der Brand auf dem Atomfrachter “Atlantic Cartier” am 1. Mai letzten Jahres zählt zu den größten Havarien im Hamburger Hafen. Konsequenzen daraus zog der Senat keine.” So berichtet die Hamburg-Ausgabe der Zeit über die riskanten Atomtransporte durch die Hansestadt. Vor einem Jahr war der mit Munition, Ethanol und radioaktiven Uran-Brennstoffen beladene Frachter mitten im Hafen in Brand geraten und hatte eine Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Vor zwei Tagen hatten AktivistInnen mit Unterstützung von ROBIN WOOD mit einer Aktion auf diese anhaltenden Gefahren hingewiesen. Atomtransporte Hamburg: Aktion – ein Jahr nach dem Grossbrand auf dem Atomfrachter Atlantic Cartier. (mehr …)