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18. Oktober 2014

Demo gegen Atommüll und Vattenfalls rostige Fässer

In Glückstadt demonstrierten am heutigen Tag rund 60 Menschen gegen die Atomkraft im Rahmen der Kampagne „Atomüll Alarm – Tatorte Deutschland”. Anlass der Demonstration waren u.a. die rostigen Atommüllfässer im stillgelegten AKW Brünsbüttel. Selbst bei einem stillgelegten Meiler ist die Gefahr durch die Radioaktivität nicht gebannt! Insbesondere wenn die Betreiber Vattenfall und EON unfähig sind, ihren Müll zu verwalten. Ein schlüssiges Bergungskonzept wurde bislang nicht vorgestellt. In Redebeiträge wurde darüber hinaus auf die flächendeckende Belastung durch radioaktiven Stoffen. ROBIN WOOD Hamburg-Lüneburg beteiligte sich mit einer kleinen Kletteraktion. In einem Redebeitrag erinnerte ein ROBIN WOOD Aktivist an die an Glückstadt vorbei fahrenden zahlreichen Atomtransporten durch den Nord-Ostsee-Kanal. Die radioaktive Fracht wird über den Hamburger Hafen umgeschlagen. Die AktivistInnen engagieren sich für die Endwidmung des Hamburger Hafens.

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15. Oktober 2014

In Gedenken an Sébastien

Zum 10. Todestag von Sébastien Briat, der 2004 vom CASTORzug erfasst und getötet wurde, wird es in einigen Städten Kundgebungen geben.

Hier der Text diverser Intiativen aus Lüneburg , Uelzen und dem Wendland. Sie organisieren in Gedenken an Sébastien Kundgebungen und Veranstaltungen um den 7. November 2014.

“Vor zehn Jahren – Am 7. November 2004 wurde der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat vom Castor-Zug aus dem französischem La Hague nach Gorleben nahe der Stadt Avricourt erfasst und getötet. Die genauen Umstände, die zu diesem Unglück führten, wurden nie zweifelsfrei geklärt. Fest steht, dass Sicherheitsvorschriften seitens der französischen Bahn nicht beachtet wurden. Der Zug fuhr viel zu schnell, um rechtzeitig bremsen zu können. Der Begleithubschrauber war gerade beim Tanken. Der Zug sollte eine Verspätung aufholen, die durch eine vorausgegangene Blockade entstanden war. Der damals 22-jährige Sébastien wurde vom Zug erfasst, als er gerade die Gleise verlassen wollte. more

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11. September 2014

Immer mehr Atommüllprobleme…

Wohin mit dem Atommüll, fragt sich die Politik. Am Samstag startet die Herbstkampagne “Atommüll-Tatorte in Deutschland” mit einer 4-seitigen Taz-Beilage  und weist darauf hin, dass an über 100 Orten in Deutschland schwach-, mittel-, und hochradioaktiver Atommüll lagert. Während in Berlin die Atommüllkommission von “nationaler Verantwortung” spricht, sind die Probleme vor Ort ungelöst und es wird vom Bundesforschungsministerium der Export von 152 Castoren vom Forschungszentrum Jülich und 305 aus Ahaus mit Atommüll aus Hamm-Uentrop vorbereitet.

Atommüll bleibt länger in Frankreich

Die Politik kann sich noch nicht einmal darauf verständigen, wohin mit den letzten 26 Behältern, die von der Wiederaufarbeitung in Frankreich und Großbritannien zurückgenommen werden sollen. Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein haben sich dazu bereit erklärt, wenn sich auch ein drittes Bundesland findet. Aber sowohl Bayern, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern weigern sich. Eigentlich hatte das Bundesumweltministerium mit einer Weisung gedroht, wenn es bis Ostern keine Einigung gibt. Im Sommer scheint sich das Bundesumweltministerium  darauf beschränkt zu haben, den Rücktransport von fünf Behältern aus Frankreich nach Philippsburg zu organisieren, und nun ist es Herbst und auch dieser Plan scheitert. Zwar weist das Umweltministerium von Baden-Württemberg darauf hin, dass die AKW-Betreiber gesetzlich verpflichtet seien, den Atommüll nicht mehr nach Gorleben sondern in Zwischenlager an den Atomkraftwerken zu bringen. Doch die EnBW ist nicht bereit, einen Antrag zu stellen, weil ein Gesamtkonzept fehlt, sprich ein drittes Bundesland, das den Atommüll aufnimmt. Weiter ist neben genehmigungsrechtlichen und technischen Fragen auch die Frage der Kosten offen. Für das Bundesumweltministerium steht fest, dass die AKW-Betreiber die Kosten tragen müssen. Wegen der ungeklärten Fragen muss der Transport von 2015 auf 2016 oder später verschoben werden, berichtet die Frankfurter Rundschau in ihrer heutigen Ausgabe.

Radioaktives Wasser im AKW Stade ausgelaufen

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Das von E-On betriebene AKW Stade an der Unterelbe lief von 1972 bis 2003. Der Rückbau sollte bis 2015 erfolgen, wird nun aber 15 bis 16 Jahre bis 2018/19 dauern.

Währenddessen tauchen immer neue Atommüllprobleme auf: Ende April wurde bekannt, dass im Keller des AKW Brunsbüttel offenbar schon vor Jahren radioaktiver mit Cäsium-137 belasteter Brei ausgetreten ist. Nun muss das Niedersächsische Umweltministerium einräumen, dass E-On das Ministerium bereits im Februar 2014 darüber informiert hatte, dass “radioaktiv kontaminierte Kondensnässe” aus dem Primärwasserkreislauf ausgetreten ist und den Bodenbereich des AKW Stade kontaminiert hat. Dadurch wird sich der Abriss des AKW Stade um mindestens drei bis vier Jahre verzögern. Dabei sind Werte von bis zu 164.000 Becquerel pro Kilogramm gemessen worden, berichtet  die Taz-Nord. Gegen Pläne, strahlenden “Bauschutt” des AKW Stade nach Sachsen zur Deponie Grumbach zu transportieren, gibt es seit Jahren Proteste, so dass die Deponie nun nur noch  700 Tonnen leicht strahlenden Materials statt bisher 2000 Tonnen aufnehmen will. Am Dienstagabend erreichte der erste LKW die Deponie. Hier geht`s zur Online Petition gegen die Transporte vom AKW Stade zur Deponie Grumbach

Fußball-Fans wehren sich gegen die Annahme von Endlager-Schmiergeldern

Weiter regen sich Proteste gegen den schleichenden Versuch, in der Region Salzgitter mit dem “Konrad-Fond” Akzeptanz  zu schaffen für das geplante Endlager “Schacht Konrad” für schwach und mittelradioaktiven Atommüll, das frühestens 2022 in Betrieb gehen soll.  Der Fußballverein FC Germania Bleckenstedt wird auf die aus dem KONRAD- Fonds bewilligten 100.000,-€ verzichten. „Fakt ist, dass wir nicht glücklich werden, wenn wir dieses Geld annehmen“, so der Vereinskassierer Volker Krause laut Salzgitter-Zeitung vom 10.September. Die Abkehr vom KONRAD- Fonds kam auf Grund einer intensiven vereinsinternen Diskussion zustande. Zuvor hatte bereits die Kleinkunstbühne  in Salzgitter Bad und die Alevitische Gemeinde Anträge auf Förderung aus dem Fond aus moralischen Gründen zurückgezogen. In den nächsten 35 Jahren will der Bund und die Atomwirtschaft die Bewohner der Region Salzgitter mit 100 Mio. Euro “beglücken”.

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Der FC Germania (Salzgitter-)Bleckenstedt verzichtet auf Gelder aus der Konrad-Fond.

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Schacht Konrad 1 wurde von 1961 bis 1976 zur Förderung von Eisenerz genutzt. Nun soll Konrad bis 2022 oder später zum Atommüllendlager für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll umgebaut werden.

 

 

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9. September 2014

Asse-Laugen-Pegel nur noch 5 cm von Atommüll-Abfällen entfernt!

Der Pegel der Asse-Laugensammelstellen auf der 750 Meter-Sohle  sind bei mehreren Atommüllkammern des Atommüll-Lagers im Salzbergwerk Asse II bei Wolfenbüttel nur  noch wenige  Zentimeter von den Atommüllfässern entfernt! Das ergab eine Auswertung von Unterlagen der Asse GmbH, die der Geochemiker Ralf Krupp am Freitag der Asse-II-Begleitgruppe in Wolfenbüttel vortrug. Robin Wood fordert deshalb vom Bundesamt für Strahlenschutz als Betreiber und dem Bundesumweltministerium als Fachaufsicht, die letztes Jahr vorgenommene  Zubetonierung der Zugänge zu den Atommüllkammern rückgängig zu machen, um eine ordentliche Drainage und eine Überwachbarkeit der Atommüllkammern wiederherzustellen. Ein Vertreter des Niedersächsischen Umweltministerium stellte klar, dass dieser Forderung aus Sicht der atomrechtlichen Genehmigungsbehörde juristisch nichts entgegensteht.

 Unter dem Deckmantel der “Notfallvorsorge” wird vom Bundesamt für Strahlenschutz durch die Hintertür das alte Flutungskonzept des Helmholz-Zentrums München vorangetrieben, während die Rückholung nur schleppend vorankommt.

Dipl.-Geologe und Geochemiker trägt am Freitag 5.9.2014 dem Asse-II- Begleitgruppe, dem Bundesamt für Strahlenschutz als Betreiber der Schachtanlage und dem Bundesumweltministerium als Fachaufsicht vor

Abstand zwischen Salzlösung und Abfallgebinden mit Atommüll auf der 750 Meter-Sohle des Salzbergwerks Asse II; Vortragsfolie von Dipl.-Geologe Ralf Krupp vom 5.9.2014

Während von 1967-1978 über 126.00 Atommüllfässer in der Salzbergwerk Asse II über nur einen Schacht eingelagert worden sind, in dem auch die Bergarbeiter ein- und ausgefahren sind, will man für die Rückholung erstmal einen neuen Schacht bauen, der erst 2028 fertig werden soll. Während für den Abbau des Salzes des Schachtes Asse II der Schacht von 1906 bis 1908 innerhalb von drei Jahren abgeteuft wurde, soll nun der Schachtbau für die Rückholung des Atommülls 15 Jahre dauern!

 

 

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5. September 2014

Schlamperei bei CASTOR-Behältern

Die jüngste Meldung von den Rostfässern in den Kellern des AKW Brunsbüttel haben wir noch im Kopf, da kommt schon die nächste Nachricht von schadhaften Atommüll-Behältern – dieses Mal für hochradioaktiven Müll: Bei der Prüfung von 44 CASTOR-Behältern wurde so geschlampt, dass sie nicht benutzt werden dürfen. Über diese „Rückruf-Aktion für Castoren“  berichtet heute die Süddeutsche Zeitung.
Demanch entsprach der Edelstahl, aus dem die Tragzapfen der 44 Behälter gefertigt wurden, nicht den Vorgaben. Das kann gravierende Folgen haben. Die CASTOREN – gefüllt mit abgebrannten Brennelementen – sind viele Tonnen schwer. Ist die Aufhängung schadhaft, könnte sie beim Verladen brechen. Vier der 44 Behälter sind bereits mit Atommüll beladen und stehen am AKW Unterweser.
Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), die die CASTOR-Behälter baut, spielt den Fund herunter – auch nicht gerade eine vertrauensbildende Maßnahme.

Endstation Atom - Sofort alle aussteigen! Aktion gegen den CASTOR-Transport auf der Zugstrecke nach Lubmin 2010 (Foto: visual rebellion/Grodotzki)

Endstation Atom – Sofort alle aussteigen! Aktion gegen den CASTOR-Transport auf der Zugstrecke nach Lubmin 2010 (Foto: visual rebellion/Grodotzki)

Am kommenden Montag wird sich in Berlin die Endlagersuchkommission ein weiteres Mal treffen. Bei deren Zustandekommen beschworen Kommissionsmitglieder den angeblichen Neuanfang bei der Suche nach einem Endlagerstandort und forderten Vertrauen ein. Doch Vertrauen entsteht nicht durch Worte, sondern durch überprüfbares Handeln.

Es ist illusionär darauf zu vertrauen, die Kommission könne “das” Atommüll-Problem lösen. Deshalb setzt die Anti-AKW-Bewegung, zu der sich auch ROBIN WOOD zählt, auf ihre eigene Stärke und nicht auf diese Kommission.

Einen guten Überblick darüber, wie vielfältig, akut und gefährlich die Atommüllprobleme zurzeit schon sind, gibt der Sorgenbericht der Atommüllkonferenz, der 2013 mit Unterstützung von ROBIN WOOD erstellt wurde.

Wortprotokolle der Sitzungen der Endlagersuchkommission sind bei .ausgestrahlt online.

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22. August 2014

Über 750 Atommüllfässer mit Verdampferkonzentraten aus dem AKW Brunsbüttel auch in die Asse eingelagert

Wisch&Weg-Putzaktion à la Vattenfall, 22.8.14 vor dem Kundenzentrum in der Hamburger City (Foto: ROBIN WOOD)

Wisch&Weg-Putzaktion à la Vattenfall, 22.8.14 vor dem Kundenzentrum in der Hamburger City (Foto: ROBIN WOOD)

Vor der Einlagerung der Atommüllfässer in den Brunsbüttler AKW-Keller in den 80ziger Jahren hat die Vattenfall-Vorgängerin HEW (Hamburger Elektrizitätswerke) Verdampferkonzentrate aus dem Betrieb des AKW Brunsbüttel kurz vor Torschluss in das Salzbergwerk Asse II einlagern lassen.

Da zum Jahresende 1978 die Einlagerungsgenehmigung für die Asse auslief, ließ die HEW schnell noch in den letzten sechs Wochen über die Transportgesellschaft „Gesellschaft für Nuklearservice“ GNS bis zum 29. Dezember 1978 über 750 Fässer mit – in Beton verfestigte – Verdampferkonzentraten in die Asse einlagern (19780000_KKB»»GNS»»GSF_Begleitlisten_LAW). Dafür schickte der spendabele Dieter Rittscher von der GNS den Beschäftigten der Asse sechs Kartons Wein, denn die letzten Einlieferungstermine waren sehr begehrt. Rittscher sprach vor dem Asse-Untersuchungsausschuss des Niedersächsischen Landtages von einem „Windhundrennen“ um die letzten Einlieferungstermine. Die in Norddeutschland in der Nacht zum 29. Dezember einsetzende Schneekatastrophe behinderte die weitere Einlagerung von Atommüll in die Asse; in dem Atommüll-Lager wurden in den letzten Tagen von 6 bis 21 Uhr Überstunden geschoben. In der Eile wurde Schnee, der sich auf den Atommüllfässern ablagerte, einfach mit eingelagert, wie ein Asse-Mitarbeiter vor dem Ausschuss erklärte.

Dabei sollte ein Endlager in Salz doch eigentlich trocken sein, damit sich das Salz nicht auflöst, keine Wegsamkeiten entstehen und die Salzlauge nicht schließlich in die Umwelt gelangt, was nach Auffassung kritischer Experten der Asse-II-Begleitgruppe innerhalb weniger Jahrzehnte passieren könnte. Wenn alles nicht „so dramatisch“ sei, wie Vattenfall behauptet, sollten die Leute von Vattenfall auch mal die Asse aufräumen – nur wird das nicht so leicht sein, wie Spinnenweben entfernen. (Text: Tobias Darge)

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21. August 2014

Von Getränkekästen und Spinnweben – Vattenfall-Chef Pieter Wasmuth verharmlost undichte Atommüll-Fässer am AKW Brunsbüttel

„So dramatisch ist das alles nicht“ – mit diesen Worten hat Vattenfall-Chef Pieter Wasmuth den gestern öffentlich bekannt gewordenen Fund weiterer undichter Atommüll-Fässer am AKW Brunsbüttel kommentiert. In einem NDR-Hörfunk-Interview führte er weiter aus: „Wir gehen davon aus, dass wir auch in den anderen Kavernen noch das ein oder andere problematische Fass finden. Aber bevor Sie ausziehen aus einem Gebäude, muss es besenrein sein und wenn Sie im Keller Spinnweben finden der letzten Jahre, dann ist das eben mehr Arbeit.“

Zuvor vergleicht Wasmuth die Atommüll-Fässer noch mit einem „Getränkekasten“, wo man die Flaschen am Deckel nicht mehr anheben kann.

Mehr Verharmlosung und Desinformation geht kaum. Das Interview ist hier online. (Länge: 2‘53‘‘)

ROBIN WOOD hat auch in früheren Jahren gegen Vattenfall bei den Cyclassics protestiert

ROBIN WOOD-Protest bei einem früheren Cyclassics-Rennen

Ausgerechnet diesem Atom- und Kohlekonzern, den die HamburgerInnen aus guten Gründen beim Volksentscheid schon abgewählt haben, bietet die Stadt Hamburg weiterhin die große Bühne. Am kommenden Sonntag findet das von Vattenfall gesponserte Radrennen Cyclassics statt. ROBIN WOOD-Aktive wollen sich zusammen mit der Kampagne gegenstrom an Protesten beteiligen.

Vattenfall-Chef Wasmuth und Sport-Senator NeumannCyclassics (1. bzw. 3. v. li.) bei der heutige PK (Foto: Vattenfall)

Dank an alle HamburgerInnen für “120 Jahre Vertrauen” – Vattenfall-Chef Wasmuth mit Sport-Senator Neumann (1. bzw. 3. v. li.) bei der heutigen Cyclassics-Pressekonferenz (Foto: Vattenfall)

Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, wie dramatisch die Atommüll-Situation nicht nur in Brunsbüttel ist, dem sei der “Sorgenbericht der Atommüllkonferenz” empfohlen, der 2013 mit Unterstützung von ROBIN WOOD erstellt wurde.

 

 

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27. Juli 2014

Klage von Kletteraktivistin wird vorm Verwaltungsgericht verhandelt

Die mündliche Verhandlung findet am Mittwoch den 30. Juli um 09:30 Uhr im Sitzungssaal 1 des Verwaltungsgerichts Lüneburg.

Die Klage von der RÓBIN WOOD Aktivistin richtet sich gegen polizeiliche Maßnahmen anlässlich einer Demonstration in Bäumen ( Tiergarten) gegen einen anstehenden Castortransport im Jahre 2011. (mehr …)

Energie
30. Juni 2014

Deutsche Urangeschäfte: Die geheimen Atomtransporte – ZDF-Dokumentation

“Deutschlands geheime Atomtransporte”. Unter diesem Titel strahlte das ZDF am Sonntag (29.6.) in der Sendereihe “Planet.E” eine Dokumentation von Björn Platz aus. Beteiligt an der Recherche über die riskanten und geheimen Atomtransporte durch den Hamburger Hafen und von und zu den Uranfabriken in Gronau und Lingen auch ROBIN WOOD. Gemeinsam mit Anti-Atom-Gruppen aus Hamburg und rund um Gronau haben wir in den letzten Jahren intensiv über die beim Atomausstieg “vergessenen” Uranfabriken gearbeitet und über ihre Bedeutung für das weltweite Atomgeschäft informiert.

Wer die Sendung verpasst hat: Hier kann sie direkt aus der ZDF-Mediathek angesehen werden.

Zu den Atomtransporten in Hamburg und Norddeutschland siehe auch das aktuelle ROBIN WOOD Magazin: Atomtransporte: Atomfrachter in Flammen (PDF).

Energie
19. Juni 2014

ZDF planet e. – “Deutschlands heimliche Atomtransporte”

Die ZDF-Sendung planet E. widmet sich mit einer Dokumentation über “Deutschlands heimliche Atomtransporte”  einem brisanten Thema. (Erstausstrahlung Sonntag, den 29.06.2014 von 14:45 – 15:15 Uhr) Wochenlang recherchierte der Autor Björn Platz über die zahllosen Transporte mit radioaktiven Stoffen, die per Schiff, LKW und Bahn kreuz und quer von den Uranbergwerken zwischen den Atomanlagen in aller Welt unterwegs sind. Planet e. zeigt das Ergebnis dieser Recherchen. Wo Behörden und Unternehmen schweigen, berichten AtomkraftgegnerInnen von verschiedenen Initiativen – darunter auch ROBIN WOOD – über ihre Erkenntnisse und zeigen, wo und warum die atomaren Frachten – oftmals über Hamburg und seinen Hafen – unterwegs sind. In der Ankündigung des ZDF heißt es u.a.: “”planet e.” zeigt auf, dass die Bundesrepublik beim weltweiten Handel mit Kernbrennstoffen eine Schlüsselrolle spielt – und auch noch nach dem Atomausstieg spielen wird.” Hier weiter lesen…