Aktion, Blog, Verkehr
16. Mai 2013

Goldener Spaten für Peter Ramsauer

Anlässlich des nationalen Radverkehrkongresses bekam Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, CSU, unter großem Applaus den Goldenen Spaten verliehen. Der fehlte ihm letzte Woche noch beim öffentlichen Geschaufel für den knapp 500 Millionen Euro teuren, aber nur gut 3 Kilometer langen Wurmfortsatz der A 100 in Berlin. ROBIN WOOD rät: Lieber für Tempo 30 in der Stadt unterschreiben als sich mit der Stadtautobahn die eigene Grube graben.

Aktion, Berlin, Verkehr
8. Mai 2013

80 Millionen Euro für 533 Meter Autobahn

Wenn 3,2 Kilometer Autobahn von Berlin-Neukölln bis zum Treptower Park 475 Millionen Euro kosten sollen, dann kostet der Meter knapp 150.000 Euro. 80 Millionen Euro hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, CSU,  zur Belohnung der Großen Berliner Koalition aus der Handkasse – im Original “Infrastrukturbeschleunigungsprogramm II” – für die A 100 springen lassen. Das reicht immerhin für 533 Meter. Dafür hat er heute gemeinsam mit dem Berliner Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Michael Müller, SPD, Spaten gestochen. Müller ist Stellvertreter des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit, SPD, der zur gleichen Zeit an einer Sitzung des Aufsichtsrats für den ähnlich haarscharf kalkulierten Berliner Großflughafen teilnahm. Dieser könnte vielleicht irgendwann Schritt für Schritt in Betrieb gehen, so gesehen sind 533 Meter Autobahn schon ein Grund zum Feiern.

FotoA100

Aktion, Klima, Verkehr
10. März 2013

A 100 – Baumfällungen versucht und weiter geplant

Am Montag, den 4. März hat eine Firma versucht, auf das eingezäunte Gelände mit der von uns im Januar besetzten Pappel an der Neuköllnischen Allee/ Ecke Grenzallee in Berlin-Neukölln einzudringen. Der Baum ist darauf hin wieder unregelmäßig besetzt.

Ein LKW mit Kran für Fällungsarbeiten stand vor dem Baum und konnte in letzter Minute gestoppt werden. Ein vor Ort anwesender Angestellter des Grundstücksbesitzers verhinderte das Betreten des Geländes. Sie kündigten an, wiederzukommen. Besonders dreist: Diese Aktion fand statt, während zeitgleich der Grundstückseigentümer zu Verhandlungen darüber mit Senatsvertretern zusammensaß.

A100 Protest in Berlin

A100 Protest in Berlin

Es wurden Parkverbotsschilder genau neben allen zur Fällung markierten Bäumen aufgestellt mit der Aufschrift Parkverbot ab Dienstag, 12.3.2013 ab 7:00 Uhr! Ausserdem wurden weitere Bäume auf den Nachbargrundstücken, auch direkt am Bahndamm (hohe Pappeln) markiert. Offensichtlich wollen die Autobahnbauer schnell noch das Anfangsgelände der A100-Baustelle bereinigen.

Am Sonntag, 10. März laden wir deshalb von 15:00 – 16:00 Uhr zum Treffen auf dem Protestcamp an der Neuköllnischen Allee/ Ecke Grenzallee ein. Und am12. März früh laden wir alle ein,sich vor ort dann selbst ein Bild der Lage zumachen.

Weitere Informationen zum Geschehen: http://www.a100stoppen.de/baumfaellungen-a100-ausbau-berlin-neukoelln-geplant/

Aktion, München, Verkehr
6. März 2013

Baumbesetzung am Josephsplatz in München vorläufig beendet

Nachdem die Aktivist_innen am Josephsplatz einen Baustopp der Tiefgarage erreicht haben und die Bäume bis auf weiteres stehen bleiben dürfen, haben sie sich zu Wochenbeginn vorläufig zurückgezogen und den Kampf um den Erhalt des Platzes als grünem Treffpunkt in die Hände der Anwohner_innen zurückgegeben.

Die Stadtratssitzung am Mittwoch hat, wie von Seiten der Aktivist_innen erwartet, keine Neuerungen gebracht. Deutlich kam jedoch der unbedingte Wille des Baureferats und der Stadtregierung zum Ausdruck, das Projekt weiterhin durchzusetzen.

Der am Montag ausgehandelte Baustopp gibt aber nun Zeit, bis die anhängigen Eilanträge beschieden sind. In der Woche zuvor sollten durch die Fällungen Fakten geschaffen werden, was durch die Besetzung verhindert wurde.

Ein Sprecher der Aktivisten sagt: “Wir verlassen unsere Unterkünfte in den Bäumen, aber wir hinterlassen unsere Bauten am Boden den Anwohnerinnen und Anwohnern zur Nutzung. Die Zeit für deren weiteres Engagement haben wir erkämpft, die Möglichkeit, bei gegebenem Anlass wieder in die Bäume zu gehen, besteht weiterhin.” Es sei nun Aufgabe der Anwohner_innen, den Platz zu beleben, sich zu vernetzen und weiterhin für seinen Erhalt mit den alten Bäumen zu streiten.

Celine Magnus, ebenfalls Baumbesetzerin, macht klar, dass die Aktivist_innen das Schicksal des Josephsplatzes weiterhin aktiv verfolgen werden: “Wir sind im Moment zwar nicht mehr vor Ort, aber jederzeit für die nun aktiven Anwohner erreichbar. Wenn sich am Josephsplatz etwas tut, erfahren wir das sofort und können entsprechend reagieren. Das Schicksal des Platzes liegt uns weiterhin am Herzen.”

Den Aktivist_innen geht es bei der Aktion nicht nur um das Überleben der Bäume, sondern insbesondere auch darum, Alternativen zum Ausbau des Autoverkehrs in der Stadt zu diskutieren. “Wir haben nicht zu wenige Parkplätze, sondern zu viele Autos. Hier sind intelligente Alternativen gefragt”, so Celine Magnus. Für das Geld, das ein Platz in der Tiefgarage kosten wird, sagt sie, könnten jedes Jahr über 5.000 Kilometer im Carsharing-Fahrzeug zurückgelegt, zwei hochwertige neue Fahrräder oder eine MVV-Gesamtnetzkarte gekauft und so der Parkplatzbedarf in der Maxvorstadt drastisch reduziert werden. Die Gelder für den Bau der Tiefgarage könnten für den Ausbau von Radwegen, die Vergünstigung des öffentlichen Nahverkehrs oder die Begrünung frei werdender (Park-)Flächen verwendet werden.

ROBIN WOOD-Regionalgruppe München

Aktion, München, Verkehr
19. Februar 2013

Bäume statt Tiefgarage – Kletterprotest am Münchner Josephsplatz

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Josephsplatz 19.2.2013 – Besetzte Plattform im Baum (Foto: ROBIN WOOD)

Seit gestern früh protestieren KletteraktivistInnen der ROBIN WOOD-Regionalgruppe München zusammen mit weiteren, freien KletteraktivistInnen in Bäumen am Josephsplatz im Münchner Stadtteil Maxvorstadt gegen die Fällung von Bäumen für den Bau einer Tiefgarage. Die UmweltschützerInnen halten vier alte Ahornbäume besetzt, die sie inzwischen mit zwei Plattformen sowie zwei Baumbetten ausgestattet haben. Rund 20 Bäume sollen einer Tiefgarage weichen, die dort gegen den Willen von AnwohnerInnen gebaut werden soll. Die AktivistInnen sind in die Kronen der alten Ahornbäume geklettert, um die Proteste der AnwohnerInnen zu unterstützen. AnwohnerInnen versorgen die UmweltschützerInnen mit warmem Tee und Essen.

Die Bäume sind inzwischen mit zahlreichen Transparenten geschmückt, die Aufschriften tragen wie „Besetzt“ und „Die Stadt gehört uns allen“. Viele Medien waren gestern und sind auch heute wieder vor Ort.

Die AktivistInnen setzen sich für eine Stadtpolitik ein, in der Spiel- und Grünflächen Vorrang vor Abgasen und Verkehrslärm haben. „Es ist schlichtweg nicht verständlich, warum hier teils hundertjährige Bäume, die unter das Baumschutzgesetz fallen, einer Tiefgarage weichen sollen. Noch mehr Parkplätze bedeuten mehr Autos, mehr Verkehr und mehr Abgase in einer Stadt, die über ein engmaschiges und kurz getaktetes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln verfügt. Dies ermöglicht es jede_r Münchener_in, auch ohne Auto umweltfreundlich und stressfrei ans Ziel zu kommen“, so eine Aktivistin. “Die Bäume, die hier mal neu gepflanzt werden, werden durch die darunter liegende Tiefgarage nie das Alter und die Größe erreichen können wie die, die hier gefällt werden sollen.”

Blick von der Baum-Plattform auf den Josephsplatz (Foto: ROBIN WOOD)

Blick von der Baum-Plattform auf den Josephsplatz (Foto: ROBIN WOOD)

Steinkrokodil vor besetzten Bäumen (Foto:ROBIN WOOD)

Steinkrokodil vor besetzten Bäumen (Foto:ROBIN WOOD)

Die Fällarbeiten sind von der Stadt München für diese Woche (18. bis 22. Februar) angesetzt. Gestern wurden bereits mehrere Bäume gefällt. Auch der Spielplatz auf dem Josephsplatz wurde gestern abgerissen. Die ROBIN WOOD-AktivistInnen haben daher zusammen mit Kindern provisorisch einen Abenteuerspielplatz aus Euro-Paletten und Leitern gebaut. Das Steinkrokodil des Spielplatzes steht noch und soll heute bunt angemalt werden. Außerdem laden die BesetzerInnen für heute zu einer Lesung und zu Schnupperklettern in den Bäumen.

Weitere Fotos gibt es auch auf der Seite des Bayerischen Rundfunks und auf Indymedia.

Für die ROBIN WOOD-Gruppe München…

Aktion, Berlin, Klima, Verkehr
11. Januar 2013

Eine Woche Baumbesetzung gegen die A 100

Seit mehr als einer Woche besetzen Aktive von Robin Wood und freie Aktive eine Pappel in Berlin-Neukölln, um gegen die geplante Trasse der A 100 zu protestieren. Im Frühjahr sollen die Bauarbeiten in diesem Abschnitt beginnen. Ziel der Baumbesetzung und der Mahnwache dort sind, die Aufmerksamkeit wieder auf diesen verkehrspolitischen Unsinn lenken. Die Mahnwache schafft auch einen Ort der Information und des Treffens. Aus dem Hambacher Forst, wo Aktivist*innen gegen einen Braunkohletagebau protestieren, gab es ein Solidaritätserklärung.

A100-Protest von oben: Kaffee und Kuchen am 06. Januar

A100-Protest von oben: Kaffee und Kuchen am 06. Januar

Auch am morgigen Samstag (12.01.) soll es ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen geben. Im Lauf des Nachmittags wird eine Percussion-Band spielen, um 18 Uhr ist ein offenes Treffen. Es soll aus gegebenen Anlass entschieden werden, mit welchen Formen der Protest in Zukunft fortgeführt wird. Die Besetzung findet sich an der Kreuzung Grenzallee / Neuköllnische Allee, nahe dem S-Bahnhof Köllnische Heide

Weitere Informationen gibt es unter anderem hier

Aktion, Blog, Klima, Verkehr
5. Januar 2013

A100 Baumbesetzung in Berlin

Mittlerweile habe sich freie Aktive und Aktive von Robin Wood in Berlin eingerichtet – in 5 Meter Höhe auf einer Pappel, die der geplanten A100 im Weg steht.Einen kurzen Räumungsversuch eines Nachbarbaums haben sie schon überstanden. Vor Ort gibt es Unterstützung durch Anwohner*innen und lokalen Bürgerinitiativen. Am Sonntag laden die Aktiven zu Kaffee und Kuchen.

A100 Protest in Berlin

A100 Protest in Berlin

 

Die A100 soll von Neukölln nach Treptow verlängert werden. Vorgesehener Baubeginn ist dieses Frühjahr, umfangreiche Rodungsarbeiten in ehemaligen Kleingärtenkolonien haben schon stattgefunden. Aktive von Robin Wood und aus stadtpolitischen Zusammenhängen haben nun einen der verbleibenden Bäume besetzt. Kritisiert wird das Projekt als Teil einer kapitalkonformen, unökologischen und unsozialen Verkehrs- und Stadtpolitik.

Der Regen schadet der Entschlossenheit der Baumbesetzer*innen und ihren Unterstützern bisher nicht. Am Donnerstag Vormittag mussten Polizei und Feuerwehr unverrichteter Dinge wieder abziehen, da sich der besetzte Baum auf einem Privatgrundstück befindet. Der Eigentümer gehört zu den Klägern gegen die Verlängerung der Stadtautobahn A100 von Berlin-Neukölln nach Treptow.

Für Sonntag, den 06.01.2012 ab 15:00, wird zu Kaffee und Kuchen auf dem Gelände der Baumbesetzung gegen die A100 eingeladen. Bis dahin soll auch etwas zum Unterstellen bei Regen vorhanden sein, gedacht werden sollte dennoch an wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk.

Ort: Neuköllnische Allee/Grenzallee

Kontakt: Tel. 0171-848 16 99

Weitere Informationen:

Aktionsbündnis A100 stoppen!

Ein Radio-Interview mit einem Aktivisten gibt es hier…

Eine Sammlung der Pressereaktionen gibt es unter: http://wirbleibenalle.org/?page_id=287

Aktion, Verkehr
5. Januar 2013

Baumbesetzung gegen A100 in Berlin

Aus Protest gegen die geplante Verlängerung der Stadtautobahn A100 haben  am Donnerstag unabhängige Aktivist_innen gemeinsam mit Aktiven von ROBIN WOOD auf der geplanten Trasse in Berlin-Neukölln einen Baum besetzt. Sie fordern einen Verzicht auf den Bau des überflüssigen und teuren Autobahnteilstücks von Neukölln nach Treptow. Die Pressemitteilung und Fotos dazu findet ihr hier. Und hier außerdem ein Überblick über die Pressereaktion zu der laufenden Aktion:

Aktion, Süd-West, Verkehr
27. November 2012

Protestaktion gegen S 21: Kostendeckel nicht verhandelbar

27.11.12 Protest vor dem Stuttgarter Finanzministerium am Jahrestag der Volksabstimmung (Fotos: Jens Volle)

27.11.12 Protest vor dem Stuttgarter Finanzministerium am Jahrestag der Volksabstimmung (Fotos: Jens Volle)

Heute ist der Jahrestag der Volksabstimmung über das Bahn- und Immobilienprojekt Stuttgart 21. Aus diesem Anlass haben Parkschützer und ROBIN WOOD-AktivistInnen heute auf ihre Art einen Kommentar dazu abgegeben. Sie bauten vor dem baden-württembergischen Finanzministerium in Stuttgart Dreibeine auf und befestigten dazwischen ein Banner mit einer Botschaft an Nils Schmid, den Finanzminister im Ländle. Aufschrift: „Kostendeckel nicht verhandelbar! Die Bürger haben bereits abgestimmt, Herr Schmid.“

Per Koalitionsvertrag und Kabinettsbeschluss hatte die baden-württembergische Landesregierung 4,526 Milliarden Euro als Obergrenze der vom Land mitgetragenen Kosten für das S21-Projekt festgelegt. Diese Obergrenze wurde auch den BürgerInnen vor der Volksabstimmung schriftlich von der Landesregierung mitgeteilt. Inzwischen steht fest, dass die Bahn diesen Kostenrahmen sprengt. Daher fordern Parkschützer und ROBIN WOOD gemeinsam: Finanzminister Schmid muss jetzt die Reißleine ziehen und aus Stuttgart 21 aussteigen!

Mehr Infos zur Aktion gibt’s hier.

Regionalgruppe Stuttgart

27.11.12: Banneraktion gegen S21 in Stuttgart

Aktion, Klima, Süd-West, Verkehr
27. November 2012

S21 Anklagewelle und Ankett-Urteil in Stuttgart

Von einer breiteren überregionalen Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt gibt es in Stuttgart seit längerem eine Welle an Gerichtsverfahren gegen S21-Protestierende. Die Lage ist für außenstehende unübersichtlich, weil es in den Monaten und Jahren des Protestes eine riesige Menge an Aktionen und Demonstrationen gab. Nach der großen Welle an Protest und der gesamten Dynamik, die unter anderem von Seiten des Landes im “Schwarzen Donnerstag” mündete, wäre es eigentlich angemessen, die Gegener des Protest nicht zu kriminalisieren, sondern alle Verfahren einzustellen. Doch die Justiz in Stuttgart arbeitete an einer Verfolgung der Gegenerinnen so, dass dies als Rache interpretiert werden muss: “So etwas wird im Ländle einfach nicht gemacht.”

Protest gegen die Repression in Stuttgart

Protest gegen die Repression in Stuttgart

Am Montag kam es nun zum Prozess gegen einen Aktivisten von Robin Wood. Dieser hatte Widerspruch gegen einen  einen sogenannten Strafbefehl eingelegt – quasi eine Verurteilung ohne Prozess. Verurteilt wurde der Aktivist trotzdem – dies war beim Vorgehen der Justiz in Stuttgart auch nicht anders zu erwarten – die Strafen wurde aber auf 70 Tagessätze reduziert.

Der Fall betrifft einen Protest im Stuttgarter Schloßgarten am 15.02.2012, wo nach dessen Räumung die endgültige Zerstörung des Parks mit zahlreichen Baumfällungen begann. Während der Proteste von tausenden hatten sich je ein Aktivist der Parkschützer und von Robin Wood am Boden angekettet. Der zweite Aktivist war bereits im Vorfeld in einem ebenso absurden Verfahren in gleicher Höhe verurteilt worden.

Zwei ROBIN-WOOD-Aktive am Bodenfestgekettet

Ein Parkschützer und ein ROBIN WOOD-Aktivist am Boden des Stuttgarter Schlossgartens festgekettet

Vor dem Gericht gab es Proteste gegen das Vorgehen der Justiz, zahlreiche Menschen unterstützten den Angeklagten, rechtliche Mittel gegen das Urteil werden eingelegt. Ebenfalls gestern fand die 150. Montagsdemo gegen S21 statt.

Weitere Informationen:

http://www.bei-abriss-aufstand.de/