Blog, Papier, Tropenwald, Wald, Welt retten
14. Januar 2011

Oh, du schönes Jahr der Wälder

Was haben Ozeane, Berge, Delfine und Naturfasern gemeinsam? Alle wurden schon mal mit einem „internationalen Jahr“ der Vereinten Nationen geehrt. Jetzt sind die Bäume dran: Wir begehen 2011 demzufolge das UN-Jahr der Wälder. Ich habe keine großen Erwartungen, dass Bundesregierung und Co. jetzt zu WaldschützerInnen konvertieren. Aber vielleicht gibt uns das Waldjahr in den einen oder anderen Dingen etwas mehr Rückenwind.

Den können wir gut gebrauchen, um was gegen den extrem hohen Ressourcenverbrauch der Industrieländer zu unternehmen – z.B. bei Papier. Der jährliche pro Kopf ist in der Bundesrepublik auf mehr als 250kg stark angestiegen. Die Bäume für dieses Papier wachsen in erster Linie im Ausland: In Nordeuropa, Portugal, Brasilien oder Indonesien. Die Folgen unseres exzessiven Konsums können daher in Schweden besichtigt werden, wo Papiermultis wie SCA (Zewa, Tempo) eine rücksichtslose Kahlschlagwirtschaft praktizieren. In Portugal und Brasilien haben sich Eukalyptusmonokulturen in die Waldgebiete und Naturräume hineingefressen während dessen asiatische Papierkonzerne den letzen Regenwald platt machen. Gerade erst hat ROBIN WOOD Aldi-Nord beim verramschen von Bücher erwischt, die auch aus Tropenwaldholz hergestellt waren. Immerhin; Aldis Bücherlieferant hat jetzt Besserung gelobt.Ökosiegel – für angeblich grünes Papier  – helfen uns beim Papiersparen nicht weiter. Mehr als 50 europäische Umweltorganisationen haben sich deshalb zum Netzwerk EEPN zusammen geschlossen, um den Papierverbrauch in Europa um 50% zu reduzieren.

Nationen wie Polen machen deutlich, dass weniger Papier kein Problem ist. Hier verbraucht jede Person nur 110 kg im Jahr und Papiermangel gibt es auch keinen. Wie es gehen könnte, zeigen unsere französischen Nachbarn. Die dortige Regierung hat sich verpflichtet, den Papierverbrauch in der eigenen Verwaltung um 50% zu reduzieren. Chapeau!

Aktion, Energie, Floßtour, Klima, Tropenwald, Vereinsmeierei, Verkehr, Welt retten
31. Dezember 2010

Ein bewegtes Jahr geht zu Ende

ROBIN WOOD hat sich auch im Jahr 2010 an vielen Brennpunkten für den Umweltschutz eingesetzt und dabei einiges erreicht.

Zu Beginn des Jahres haben Aktivist_innen Bäume im Hamburger Gählerpark für mehr als drei Monate besetzt, um die Vattenfall-Trasse zu stoppen – Erfolgreich! So konnte ein Stück von Hamburgs grünem Gürtel gerettet werden.

Ein weiterer Erfolg ist uns durch eine Unterschriften-Aktion beim Kampf gegen den Raubbau-Konzern „Gunns“ gelungen, der sich nun aus Tasmaniens Wäldern zurückzieht und verzichtet dort Urwälder kahlzuschlagen.

Während der vierwochigen Floßtour von Stuttgart nach Frankfurt am Main, die unter dem Motto „Klimaschutz selber machen!“ stand, haben Aktive durch Infostände und Aktionen auf die Herausforderungen des Klimawandels aufmerksam gemacht und gezeigt wie jedeR zum Klimaschutz beitragen kann.

Aktion gegen das Klimakiller-Kraftwerk von EnBW

Aktion gegen das Klimakiller-Kraftwerk von EnBW

Über das Jahr hinweg gab es immer wieder Aktionen gegen Atomkraft. Angefangen mit einem dezentralem Aktionstag an verschiedenen AKW-Standorten im Vorfeld des Tschernobyl Jahrestages am 26. April, bei dem bundesweit mehr als 120.000 Menschen gegen Atomkraft demonstrierten. Bei den CASTOR-Transporten nach Gorleben und zuletzt nach Lubmin hat
sich ROBIN WOOD bei dem breiten und bunten Protest beteiligt. Bei dem Transport nach Lubmin gelang Aktivist_innen eine spektakuläre Blockadeaktion durch die der Transport mehr als sechs Stunden aufgehalten wurde.

Zwei RobinWood-Aktive ketteten sich im Gleisbett des Lubmin-Castors an (Foto: C. Grodotzki/ROBIN WOOD)

Noch immer gilt es 120.000 ha Urwald in Indonesien zu retten, die durch das Anlegen von Palmölplantagen bedroht sind. Deshalb gab es eine Aktionsserie gegen die dort agierenden Raubbau-Konzerne „Unilver“ und „Wilmar“. Diese stehen auch im internationalem Jahr der Wälder 2011 weiter in unserem Fokus. Vor kurzem hat eine Online-Kampagne zum Schutz von Schwedens einzigartigen Urwäldern begonnen, die durch das rücksichtslose Abholzen in Schweden bedroht sind.

Nicht zu vergessen ist die Beteiligung von ROBIN WOOD am Protest gegen „Stuttgart 21“. Aktive  von ROBIN WOOD haben durch Aktion während des gesamten Jahres auf die Probleme des Sackgassenprojektes aufmerksam gemacht und sich für den Erhalt des Kopfbahnhofes stark gemacht. Gegen Stefan Mappus klagen wir, weil er uns zur Eskalation der Situation Berufsdemonstranten nannte.

Doch all das wäre nicht möglich gewesen ohne die vielen Spenden und die tatkräfige Unterstützung vieler Menschen. Aus diesem Grund sagen wir DANKE! an Alle die uns Unterstützen.

Unterstützen Sie BITTE unsere Aktiven durch Spenden auf das Rechtskonto, denn leider kommen auf diese immer wieder Kosten durch Prozesse zu. Danke!

von Michi und

Klima, Tropenwald, Verkehr
2. Dezember 2010

Kranich im Blindflug

Lufthansa klopft sich für Agro-Sprit-Pläne selbst auf die Schulter und täuscht damit die Öffentlichkeit

Die Lufthansa will ab 2011 ein Agro-Spritmix versuchsweise als Flugzeugtreibstoff einsetzen. Dafür feiert sich das Unternehmen als Klimaschützer. In der sechsmonatigen Versuchsphase sollen dadurch rund 1.500 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden, teilte das Unternehmen mit. Um etwaige Ökobedenken gegen den Pflanzensaft gleich im Keim zu ersticken, setzte Lufhansa Vorstand Mayrhuber noch einen drauf: „Unser Treibstoff ist nachhaltig. Fest steht, dass für Lufthansa-Biotreibstoff kein Regenwald gerodet wird.“

Das ist natürlich Quatsch mit Soße, denn die Geschichte vom klimaschonenden und umweltfreundlichen Agro-Sprit ist längst als Ökomärchen entlarvt. Fliegen mit Pflanzen – Robin Wood Magazin 1/2010 Dabei ist es unerheblich, woher der Rohstoff für die angeblich grüne Fliegerei auch stammen mag. Sei es Raps aus Europa, Palmöl aus Indonesien, oder Jatropha aus Afrika – die Nachfrage von Konzernen wie Lufthansa führt am Ende dazu, dass sich weitere Agrarflächen in die vorhandenen Naturräume dieser Erde hineinfressen. Fachleute nennen diesen Effekt indirekte Landnutzungsänderungen. Dabei können riesige Mengen des Klimagases Kohlenstoffdioxid in die Luft gepustet werden.

In keinem guten Licht steht auch Nesteoil da – der Brennstoff-Lieferant für Lufthansas Agro-Abenteuer. Bei unseren Kollegen von Greenpeace Finnland steht der Konzern wegen Regenwaldzerstörung bereits am Pranger.

Das für diesen Unsinn auch noch Steuergelder aus dem Fenster geworfen werden, ist ein weiterer Skandal. Das Bundesforschungsministerium subventioniert Lufthansa bei diesem Projekt mit zweieinhalb Millionen Euro. Ausgerechnet der notorische Klimakiller Lufthansa bekommt so mit öffentlichem Geld ein grünes Mäntelchen umgehängt.

Klima, Tropenwald
30. November 2010

Beginn des UN-Weltklimagipfels in Cancún/Mexico

Gestern, am 29. November, hat der UN-Weltklimagipfel (COP 16) in Canún (Mexico) begonnen. Dort beraten VertreterInnen aus mehr als 190 Nationen wie gegen die Folgen des weltweiten Klimawandels vorgegangen werden kann. Ging es Ende der 1990er Jahre noch darum, den Klimawandel zu verhindern, geht es nun darum, die Folgen abzumildern. Auf dem Gipfel wird wieder nur von Nationalstaaten verhandelt – z.B. Indigene bleiben außen vor. Die Hoffnungen auf erforderliche durchgreifende Beschlüsse sind nach den Erfahrungen des Weltklimagipfels in Kopenhagen gering – das Medieninteresse auch.

Stark in der Kritik stehen vor allem der Clean-Development-Mechanism (CDM) und der REDD. Durch diese beiden CO2-Schlupflöcher ist es Industriekonzernen möglich, billig an CO2-Zertifikate zu gelangen um die eigene CO2-Bilanz zu schönen. Konzerne erhalten diese Zertifikate, indem sie entsprechende CDM oder REDD Projekte in Entwicklungsländern finanziell Unterstützen. Der Klimaschutz fällt bei beiden Modellen eher gering aus, viel mehr wird dadurch ein effektiver und nachhaltiger Klimaschutz in den Entwicklungsländern verzögert oder sogar behindert. Deshalb hat sich ROBIN WOOD in einer Resolution gegen diese Intrumente ausgesprochen.

Wir dürfen gespannt sein, ob und was für Beschlüsse in den kommenden zwei Wochen von der Staatengemeinschaft getroffen werden. Die Erwartungen sind gering, die Herrausforderungen denkbar groß.  Zu bekämpfen gilt der weltweite
Temperaturanstieg, die Versauerung der Ozeane, das Abschmelzen der Polkappen und Gletscher und die durch den Klimawandel hervorgerufen soziale Ungerechtigkeit und das Artensterben.

Von Michi und

Tropenwald, Wald
7. September 2010

ROBIN WOOD auf der Gartenmöbelmesse Spoga in Köln

„Mr., if you order more than one container, I can give you this folding chair for a very competitive price. Oh, I see, you need a certificate? No problem! What kind of certificate do you need?“ Der Verkäufer aus Indonesien hält mich für einen ernsthaften Kaufinteressenten. Ich hab mich als Inhaber eines Möbelgeschäfts ausgegeben. Seine Gartenmöbel – die er hier auf der internationalen Gartenmöbelmesse Spoga in Köln ausgestellt hat – sind aus dem Regenwaldholz Shorea gemacht. Woher es stammt, weiß er nicht und es scheint ihn auch nicht besonders zu interessieren. Aber er kann mir ein schönes Umwelt-Zertifikat dafür besorgen. Damit könnte ich dann die Öko-Bedenken meiner potentiellen Kunden zerstreuen.
Die traurige Wahrheit ist leider, dass die Hölzer der Gattung Shorea nur im Regenwald wachsen und dass für die angebotenen Klappstühle Tropenwälder geplündert wurden. Ein paar Stunden zuvor war ich noch in offizieller Mission – als ROBIN WOOD Aktivist – gemeinsam mit einem Kamerateam des NDR unterwegs. Vor der Kamera waren die Händler natürlich nicht so gesprächig. Von Schuldbewusstsein – die letzten Naturwälder Asiens zu Klappstühlchen gesägt zu haben – war aber auch hier keine Spur.

Jetzt muss ROBIN WOOD gemeinsam mit anderen Umweltverbänden daran arbeiten, dass die von der EU beschlossenen Importverbote für illegales Holz möglichst konsequent umgesetzt werden. Das Verbot tritt aber erst 2013 in Kraft und EU-einheitliche Strafen bei Zuwiderhandlung sind auch nicht geplant. Es bleibt also noch viel zu tun.

Tropenwald
13. August 2010

Indonesien: Landkonflikt mit Palmöl-Multi Wilmar eskaliert

Aus Indonesien erreichte uns ein Hilferuf unserer Partnerorganisation Walhi aus Jambi. Der Landkonflikt mit dem Palmölkonzern Wilmar endete für einige Menschen im Gefängnis. 16 BewohnerInnen des Dorfes Bungku auf Sumatra wurden nach Angaben des Umweltaktivisten Feri Irawan von der Polizei in Haft genommen. Offizieller Vorwurf: Diebstahl von Palmöl.

Walhi-Jambi Dorfbewohner werden auf der Polizeistation inhaftiert

Dieser Anschuldigung ist aber abwegig, denn dieser so genannte Diebstahl hat sich auf einem Landstück ereignet, dass seit Generationen von den DorfbewohnerInnen bewirtschaftet wird. Wilmar wird von den Menschen vor Ort beschuldigt, sich das Gebiet für seine Palmölplantagen illegal unter den Nagel gerissen zu haben. Jetzt haben die Menschen das Recht in die eigene Hand genommen und geerntet, was nach Ihrer Ansicht auf Ihrem eigenen Grund und Boden wächst.

Dass die Polizei mit Wilmar unter einer Decke steckt, ist nach Ansicht von Feri ausgemachte Sache. Wilmar verfolgt mit diesen Verhaftungen das Ziel, die Menschen im Widerstand zu kriminalisieren. Feri und seine Kollegen von Whali haben den Inhaftierten mittlerweile einen Anwalt besorgt und bitten jetzt um internationale Unterstützung. ROBIN WOOD wird sich gemeinsam mit anderen Umweltorganisationen für die Freilassung der Menschen einsetzen.

Zur Erinnerung: Große Konzerne wie Unilever kaufen trotz der Warnungen von ROBIN WOOD weiter Palmöl beim Skandalkonzern Wilmar. Unilever versucht die Probleme bei Wilmar auszusitzen und weigert sich bis lang, Wilmar als Lieferanten für seine Produkte (Rama, Becell, Sanella etc.) zu streichen.

Wenn Ihr selbst aktiv werden wollt: Die Fax-Nummer der Polizeistation lautet +62 74323112. Ein kurzes Protestfax wie „The arrest of people in Bungku is a scandal. I urge their prompt release“ sollte seine Wirkung nicht verfehlen.

Tropenwald, Welt retten
21. Juli 2010

Ein Elefant als ROBIN WOOD

schreibt news.de über einen Elefanten, der in Liberia gegen die Holzindustrie vorging – nun ist er tot.

Der Elefant war von der lokalen Bevölkerung gefeiert und verehrt worden, weil er gegen die Holzindustrie vorging, welche die Wälder zerstört, dafür aber weder soziale noch Ausgleichsmaßnahmen einleitet. Der Elefant sollte von ein oder zwei Menschen besessen gewesen sein und ihm wurden übernatürliche Kräfte zugeschrieben. Nun wurde er von 2 Holzmaschinen zerquetscht.

Die Behörden wiesen zurück, dass der Elefant besessen gewesen sei. Bei seinem Tod seien keine Menschen in seiner Nähe gestorben, was bei Besessenen der Fall wäre. Bei ROBIN WOOD in Deutschland gehört die Nutzung der Besessenheiten von Elefanten (noch) nicht zu den üblichen Aktionsformen.

Doch der Vorfall ist pikant. Zwar wurde am 10. Juni in Liberia ein Waldschutzgesetz erlassen, der Energiekonzern Vattenfall möchte aber 1 Mio. Tonnen Holz pro Jahr für sein Kraftwerk in Berlin importieren. Verschiedene Organisationen bezweifeln, dass dies nachhaltig geschieht, befinden sich die Baumplantagen doch auf dem Gebiet des ehemaligen Regenwaldes.
Mitte Juni erwarb Vattenfall Anteile am Holzlieferanten Buchanan in Liberia.

Tropenwald
2. Juni 2010

Erste Ergebnisse des Groundcheck in Indonesien

Endlich sind die lang ersehnten Bilder aus Indonesien da. Wir hatten mit Nordin, unserem Kollegen von Save our Borneo, Indonesien, vereinbart, dass er Luftaufnahmen und einen sogenannten Groundcheck von den 130 000 Hektar macht, die wir vor der Zerstörung durch den Palmölproduktionsgiganten Wilmar International gemeinsam mit ihm retten wollen.

Vernichteter Regenwald in Indonesien (Foto: Nordin / ROBIN WOOD)

Was wir auf den Bilder sehen können, ist schlimmer als dass, was wir erwartet hatten, und es zeigt uns, dass wir noch schneller handeln müssen. Die ersten Bilder zeigen weite Flächen, die überschwemmt sind, durchaus normal in Indonesien, doch die weiteren Bilder, die Nordin uns schickt, zeigen gerodete Flächen. Er hat sogar die Geo-Koordinaten mit auf die Bilder geschrieben, sodass es uns möglich ist, genau zu sagen, wo er die Aufnahmen gemacht hat.
Bei einem kurzen Telefonat sagt er uns, dass er noch weiter Aufnahmen hat. Da seine Internetverbidung aber nicht so gut ist, hat er sie uns auf eine CD gebrannt und sie per Post auf den Weg geschickt. Wir sind sehr gespannt, was wir auf diesen Bildern noch zu sehen bekommen, auf alle Fälle zeigen uns die Aufnahmen, dass es dringend nötig ist weiter aktiv zu sein für den Schutz der Natur Borneos. Palmölgiganten wie Wilmar International müssen in ihrem Expansionswahn gestoppt werden!

Tropenwald
28. Mai 2010

Indonesiens Abholzungsstopp – nur heiße Luft?

Aktuell in Indonesien: Wilmar, der Palmöllieferant von Rama-Hersteller Unilever zerstört Tropenwälder für neue Plantagen (Foto: Nordin / ROBIN WOOD)

Indonesiens Ministerpräsident Yudhoyono machte ordentlich tam tam mit seiner Ankündigung, einen Abholzungsstopp für Indonesiens Wälder in Kraft treten zu lassen. Norwegens Ministerpäsident Stoltenberg stand ihm dabei zu Seite, denn das nordeuropäische Land will Indonesien dafür eine Milliarde Dollar überweisen. Das Medienecho war gewaltig, von „Durchbruch für den Waldschutz“ war sogar die Rede.

Ich bin da wesentlich skeptischer. Zum einen ist unklar, wie Indonesien Zentralregierung eine solche Regelung umsetzen will und kann. Schon jetzt wird geltendes Umweltrecht häufig mit Füssen getreten. Zum anderen soll der Abholzungsstopp nicht geltende Verträge berühren und erst mal nur für 2 Jahre bei neuen Projekten angewendet werden. Es ist deshalb zu erwarten, dass Holzfällerbanden und Palmöl-Mafiosis auf Ihrem Vernichtungsfeldzug gegen Indonesiens Wälder erst mal nicht gestoppt werden. Eine gute Analyse in englischer Sprache findet Ihr dazu auf REDD-Monitor.

Aktion, Tropenwald, Welt retten
19. Mai 2010

Videos: Protest gegen Unilever in Rotterdam und London

Jetzt gibt es zwei Videos jeweils von unseren Protestaktionen bei den Aktionärsversammlungen von Unilever in Rotterdam und London. Wir haben mit zwei Kletteraktionen gegen die Regenwaldzerstörung durch Palmölplantagen protestiert und uns direkt an die Aktionäre von Unilever gewandt, um der Verwendung von Palmöl aus Raubbau Einhalt zu gebieten. (weiterlesen …)