Aktion, Klima, Rhein-Main, Verkehr, Wald
28. August 2015

Sommercamp am Frankfurter Flughafen: Wald statt Beton – Protest beim Kieswerk Sehring

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Banneraktion vor dem Werkstor der Sehring AG gegen Waldzerstörung für den Flughafenausbau (Foto: M. Flörsheimer)

Aus Protest gegen den geplanten Ausbau des Frankfurter Flughafens haben heute Mittag ROBIN WOOD-Aktivisten vor dem Kieswerk Sehring am Langener Waldsee demonstriert. Zwei AktivistInnen sind auf Bäume vor dem Werkstor geklettert und haben dort ein Transparent aufgehängt mit dem Slogan: „Wir kennen kein Pardon bei Wald für Beton“.

Kletterprotest bei Sehring

Protest-Botschaft an Sehring, 28.8.15 (Foto: ROBIN WOOD)

Der Beton- und Kieslieferant Sehring ist ein Profiteur des sozial und ökologisch unverträglichen Flughafenausbaus. Das Unternehmen will im Bannwald am Langener Waldsee 60 Hektar für die weitere Auskiesung roden. Dagegen gibt es seit Jahren Widerstand, u.a. auch vor Gericht. So versucht der hessische Landesverband des BUND, auf dem Klageweg die Rodung zu stoppen.

Wald statt Beton fordert auch das Klimacamp im Treburer Oberwald, das heute begonnen hat. Es liegt in einer Waldfläche, die im Zuge des Neubaus eines dritten Terminals am Frankfurter Flughafen gerodet werden soll. Das neue Terminal macht eine gigantische Kapazitäterweiterung möglich. Mehr Flugverkehr heißt: mehr Lärm, Dreck, Gesundheits- und Klimaschäden.

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(Foto: ROBIN WOOD)

ROBIN WOOD fordert: Bannwald erhalten – Kein Terminal 3 – Rückbau statt Ausbau des Frankfurter Flughafens!

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