Aktion, Berlin, Verkehr
22. November 2013

Alarm am Baumhaus gegen die A100 in Berlin

Von Sylvester

Heute (22.11.13) kamen um 9 Uhr Baumfällarbeiter mit Polizeischutz, um vor unserem Baumhaus auf der geplanten Strecke der Stadtautobahn A100 in Berlin-Neukölln zu fällen. ROBIN WOOD-AktivistInnen konnten sich auf einen Walkway zwischen Baumhaus und Straßenbäume begeben, so dass einige Bäume nicht fällbar sind. Die Baumfäller werden aber versuchen, so viele Bäume wie möglich umzusägen.

ROBIN WOOD-Baumhaus gegen die A100, Neuköllnische Allee 33,22.11.13 (Foto: ROBIN WOOD)

ROBIN WOOD-Baumhaus gegen die A100, Neuköllnische Allee 33,22.11.13 (Foto: ROBIN WOOD)

Nach einigem Geplänkel werden jetzt die kleineren Bäume die Straße entlang gefällt. Einige StadtaktivistInnen und Robin WoodlerInnen sind vor Ort (Neuköllnische Allee 33) und freuen sich über weitere Unterstützung!

Auch auf dem Nachbargrundstück neben dem Baum mit dem Widerstandsbaumhaus  wurde das Haus abgerissen. Auch dort wurden Bäume gefällt. Schon verschlingt ein weiteres sinnfreies Bauwerk Millionen Euros. Viele Hektar Stadtgrün wurden bereits in eine Baubrache umgewandelt.

Die Ereignisse heute zeigen, dass relativ bald mit einer Eskalation auch auf dem Grundstück mit dem Baumhaus-Baum zu rechnen ist. Um die Diskussion um das Wahnsinnsprojekt A100 weiter in der Öffentlichkeit zu halten, ist es wichtig, vor Ort bei den zu befürchtenden Fällungen mit möglichst vielen Menschen zu sein.

Stoppt die A100!

Mehr zu der Vorgeschichte des Protests gibt es hier und unter www.a100stoppen.de/.

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Einen Eindruck von den Fällarbeiten am 22. November 2013 gibt dieses Video.

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Update vom Samstag, den 23.11.13

Auch am heutigen Samstag gehen die Fällarbeiten in der Nachbarschaft des Baumhauses weiter. Aktuell wird an der Grenzallee gerodet. Unterstützung am Baumhaus wird weiter gebraucht.

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Blick vom Baumhaus (Fotos: ROBIN WOOD)

Blick vom Baumhaus (Fotos: ROBIN WOOD)

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