In der ROBIN WOOD-Pressestelle stellen wir Pressekontakte zu Augenzeug_innen her. Wir sammeln die Berichte über die letzte Nacht und recherchieren unbestätigte Meldungen. Bestätigt ist, dass durch den Wasserwerfereinsatz einem Mann ein Auge zerstört wurde. Eine zehnjährige Schülerin erlitt durch den Schlag eines Polizisten eine Gehirnerschütterung.

Wasserwerfereinsatz im Schlosspark. (Foto: Chris Grodotzki/ROBIN WOOD)
Wir arbeiten gegen die Hetze, Gewalt ginge von den S21-Gegner_innen aus: Offiziell „präzisiert“ ist inzwischen die Meldung aus den 20 Uhr-Nachrichten von gestern, Polizisten seien durch Würfe von Steinen und Flaschen aus den Reihen der Demonstrant_innen verletzt worden. Es wurden keine Polizisten verletzt, „gemeint“ waren Plastikflasche(n) und Kieselsteinchen.
Unser großes Bündnis Bahn für Alle hat gestern Nachmittag in einer gemeinsamen Pressemitteilung die staatliche Gewalt gegen Demonstrant_innen verurteilt.
Bis Montag abend hat Minsterpräsident Mappus Zeit, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen. Er hatte vergangenen Samstag im Focus-Interview von „Berufsdemonstranten, zum Beispiel von Robin Wood“ gesprochen und ihnen zunehmende „Aggressivität und Gewaltbereitschaft“ unterstellt. Damit hat er sechs Tage vor dem, was gestern in den Tagesthemen als „Bürgerkrieg“ anmoderiert wurde, den Streit um die wahre Berichterstattung vorbereitet.