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26. Mai 2015

Atomschiff Sheksna mit 14 Uran-Containern im Hafen

Atomschiff Sheksna beim Anlegen am Südwest-Terminal

Atomschiff Sheksna beim Anlegen am Südwest-Terminal

Das Atomschiff Sheksna hat heute früh um 6:55 Uhr Ortszeit im Hamburger Hafen angelegt. 14 Container Uranerzkonzentrat befanden sich auf Deck und wurden auf dem Gelände vom Süd West Terminal (C.Steinweg) umgeschlagen. Sie warten auf die Weiterreise per Zug nach Narbonne-Malvési in Südfrankreich in den kommenden Tagen.

Vor dem Anlegen kreiste die Sheksna im Hafen herum. Sie wurde bis ca. 9:00 Uhr durch ein Polizeiboot begleitet, das um sie hin und her manövrierte.

Robin Wood beteiligt sich in Hamburg an einer Kampagne gegen Atomtransporte durch den Hamburger Hafen. AktivistInnen sind regelmäßig zur Beobachtung der von den Behörden geheim gehaltenen Transporte unterwegs.  Sie sammeln und veröffentlichen Hintergrundinformationen. Darüber hinaus führen sie hin und wieder spektakuläre Aktionen durch, um das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen. Im Herbst 2015 wird es öffentlich angekündigte Aktionen entlang der Transportstrecke geben. Robin Wood-AktivistInnen wollen sich daran beteiligen. Infos und Aufruf folgen noch.

Über die Atomtransporte über den Hamburger Hafen wird es am kommenden Samstag auf der alternativen Hafenkonferenz eine Reihe Vorträge geben! Die Konferenz findet in SOAL e.V., Große Bergstraße 154, 22767 Hamburg (S-Bahnstation Altona) und beginnt um 9:45 Uhr ( zum Programm), der Eintritt ist frei.

Robin Wood-Aktivistin Cécile Lecomte wird über die Uranfabrik in Narbonne-Malvési (das Ziel der Uranerzkonzentrattransporte) vortragen.

Bilder von heute früh:

Sheksna

SheksnaSheksna

Sheksna

Sheksna

Sheksna

 

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30. März 2015

HH: Atomtransport trotz Sturmwarnung unterwegs

Aus dem Süd-West Terminal ist um 16:30 Uhr wieder ein Atomtransport mit 10 Containern Uranerzkonzentrat gestartet. Die radioaktive Fracht ist mit dem Schiff Red Cedar aus Namibia gekommen.

Das Schiff hatte am Freitag abend (27.3.15) am Süd-West-Terminal von der Firma C. Steinweg angelegt. Um 17:30 Uhr wurde Beobachtungen zur Folge am Rangierbahnhof Hamburg Süd eine große rote Diesellock (Lubmilla 6achsig) der Baureihe 232 (wie bei den Castortransporten) angekoppelt. Bei früheren Beobachtungen wurde immer eine Elektrolock angekoppelt. Die Diesellok kommt offensichtlich deshalb zum Einsatz, weil es in Hamburg gerade stürmt und befürchtet wird, dass Bäume auf die Oberleitung fallen und den Strom abnehmen. Der Zug soll also trotz des heftigen Sturms nun seine Reise nach Narbonne Malvési in Süd-Frankreich antreten.

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14. März 2015

Prozess gegen Kletteraktivistin in Berlin

Gelten Grundrechte in der dritten Dimension?

Prozesstermin: 14.4.2015 – 13:30 Uhr Saal 1002 Amtsgericht Tiergarten

KletternDie Polizei griff bei der großen Energiewendedemo in Berlin im November 2014 DemonstrantInnen an. Sie wollte AktivistInnen von ROBIN WOOD daran hindern, einen Banner an einem Mast aufzuhängen. Zahlreiche Menschen protestierten gegen den Angriff der Polizei auf die Demonstration und unterstützten die AktivistInnen, die ihren Banner schließlich aufhängen konnten. Mehrere Menschen wurden durch den Angriff der Polizei verletzt. Ob die Strafanzeigen der Polizei gegen die DemonstrantInnen der Rechtfertigung ihrer Gewalt dienen sollen? Das ist anzunehmen. Fest steht, dass die Repression gegen die DemonstrantInnen weiter geht. Die Staatsanwaltschaft Berlin geht gegen mehrere AktivistInnen vor. Ein Prozess gegen eine Kletteraktivistin steht am 14. April 2015 an. Sie hat gegen einen Strafbefehl in Höhe von 90 Tagessätzen Einspruch eingelegt. Die Angeklagte freut sich über solidarische Unterstützung. Wegen der angekündigten Eingangskontrollen sollten ZuschauerInnen 30 Minuten vor dem Termin kommen.

Infos zur damaligen Aktion und zum Prozess:
http://blog.eichhoernchen.fr/tag/Energiewendeprozess
http://nirgendwo.info/berlin/

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31. Januar 2015

Uranerzkonzentrat-Zug von HH nach Narbonne unterwegs

Am Donnerstag 29.1.2015 wurde wieder mal die Abfahrt eines Uranzuges aus dem Hamburger Hafen (Süd-West-Terminal von C. Steinweg) beobachtet. Die 6 blauen Container Uranerzkonzentrat kommen dieses mal aus Namibia, sie dürften mit dem Schiff Green Mountain angeliefert worden sein. Die Polizei begleitete die Abfahrt des Zuges, sie fürchtet wohl Protestaktionen. Gegen diese Transporte gab es zuletzt im November  2014 eine größere Protestaktion. Wir bleiben am Ball, die Hamburger Kampagne gegen Atomtransporte läuft weiter. Daran ist Robin Wood beteiligt.

Uranzug

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Energie
9. Januar 2015

Trauer um Dette Konert

Wir trauern um Dette Konert aus Metelen (NRW). Sie ist am 3. Januar 2015 gestorben. Zahlreiche Aktive von Robin Wood haben diese tolle Frau sehr geschätzt.

Dette Konert hat an zahlreichen Demonstrationen und Aktionen der Anti-Atombewegung im Münsterland und darüber hinaus teilgenommen. Zusammen mit ihrem Mann Heiner hat Dette schon vor vielen, vielen Jahren mutig, konsequent und glaubwürdig für einen Umstieg auf erneuerbare Energien gestritten.

AktivistInnen von Robin Wood haben Dette Konert im Jahr 2012 kennengelernt. Sie war zusammen mit ihrem Mann die Gastgeberin des von Robin Wood mitgetragenen Anti-Atom-Camps in Metelen im Kreis Steinfurt. Es hat den Beteiligten dort so sehr gefallen, dass es 2013 ein zweites Camp gab. Ohne die Unterstützung von Dette wären die Proteste der AktivistInnen gegen die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Brennelementefabrik in Lingen nicht so erfolgreich gewesen!

Danke Dette! Unser Kampf geht weiter.

Aktive und Vorstand von ROBIN WOOD

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2. Dezember 2014

HH – Vattenfalls Kohlekraftwerk demnächst in Betrieb? – Widerstand!

Vattenfall hat heute angekündigt, sein Kohlekraftwerk in Hamburg Moorburg am 23.12.2014 in Betrieb zu nehmen. Ob es Zufall ist, dass diese Meldung ausgerechnet zum Start der Klimakonferenz in Lima verbreitet wird? Der Klimawandel ist Vattenfall offensichtlich egal.

Selbst ein ach so modernes Kohlekraftwerk wie in Moorburg ist ein Klimakiller: das Kraftwerk Moorburg wird jährlich bis zu 9 Mio. Tonnen des Treibhausgases CO2 ausstoßen – zum Vergleich, der aktuelle jährliche CO2-Ausstoss der Stadt Hamburg beträgt ca. 18 Mio. Tonnen.

Ob im Rheinland gegen die Dreckschleuder von RWE oder in der Lausitz und in Hamburg gegen Vattenfall: Es gibt Widerstand!

Die Initiative „Gegenstrom Hamburg“, die zum bundesweiten Netzwerk „Energiekämpfe in Bewegung“ gehört, ruft für 2015 zu Blockaden von Kohlelieferungen (diese erfolgen per Schiff) auf. Internationale Konferenzen mit guten Worten nutzen dem Klima nicht, wenn die Konzerne ihre schmutzigen Geschäfte weiter unbehelligt abwickeln! Widerstand ist notwendig! (mehr …)

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16. November 2014

HH – Rechtswidriger Gewahrsam im Namen von Vattenfall

cecileAm 25. August 2013 demonstrierten Robin Wood Aktivistinnen gegen das Greenwashing vom Konzern Vattenfall in Hamburg. Sie nahmen die „Vattenfall Cyclassics“ zum Anlass um Banner gegen den Konzern und seine klimaschädlichen Atom- und Kohlegeschäfte an der Strecke aufzuhängen.

Die Polizei versuchte dies zu verhindern. An einer Stelle erklomm eine Aktivistin einen Baum. Die Polizei schrie dutzende male „Kommen Sie da runter!“. Die AktivistInnen kam nicht herunter, sie wollte ja ihre Banner aufhängen. Die Polizei kann mit solchen Ohnmachtssituationen nicht umgehen. Was folgte kam wie eine Rache: die Polizei sprengte die Versammlung und nahm einen Aktivisten, der am Boden demonstrieren wollte, willkürlich in Gewahrsam. Er wurde erst 9 Stunden später wieder freigelassen.

Der Aktivist hat gegen die Freiheitsberaubung geklagt. Das Landgericht Hamburg hat nun entschieden, dass sein Gewahrsam dem Grund nach rechtswidrig gewesen ist.

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9. November 2014

Berührende Veranstaltungen zum Todestag von Sébastien Briat

2014_LG_Sebastien3Am 7. November 2004 wurde der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat vom Castor-Zug aus dem französischem La Hague nach Gorleben nahe der Stadt Avricourt erfasst und getötet.

In Gedenken an Sébastian versammelten sich an seinem 10. Todestag etwa 50 Menschen vor dem Bahnhof Lüneburg. Zu der Mahnwache hatte Robin Wood zusammen mit anderen Initativen aufgerufen.

Die Redebeiträge sind auf freies Radio nachzuhören: http://www.freie-radios.net/67226

Es wurde auf der Mahnwache außerdem  an den Tod von Rémi Fraisse erinnert. Der junge Umweltschützer starb vor wenigen Tagen bei einer Demonstration gegen ein Straudammprojekt in Le Tesset in Süd-Frankreich. Er wurde von einer offensiv Granate der Gendarmerie getroffen.

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18. Oktober 2014

Demo gegen Atommüll und Vattenfalls rostige Fässer

In Glückstadt demonstrierten am heutigen Tag rund 60 Menschen gegen die Atomkraft im Rahmen der Kampagne „Atomüll Alarm – Tatorte Deutschland”. Anlass der Demonstration waren u.a. die rostigen Atommüllfässer im stillgelegten AKW Brünsbüttel. Selbst bei einem stillgelegten Meiler ist die Gefahr durch die Radioaktivität nicht gebannt! Insbesondere wenn die Betreiber Vattenfall und EON unfähig sind, ihren Müll zu verwalten. Ein schlüssiges Bergungskonzept wurde bislang nicht vorgestellt. In Redebeiträge wurde darüber hinaus auf die flächendeckende Belastung durch radioaktiven Stoffen. ROBIN WOOD Hamburg-Lüneburg beteiligte sich mit einer kleinen Kletteraktion. In einem Redebeitrag erinnerte ein ROBIN WOOD Aktivist an die an Glückstadt vorbei fahrenden zahlreichen Atomtransporten durch den Nord-Ostsee-Kanal. Die radioaktive Fracht wird über den Hamburger Hafen umgeschlagen. Die AktivistInnen engagieren sich für die Endwidmung des Hamburger Hafens.

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15. Oktober 2014

In Gedenken an Sébastien

Zum 10. Todestag von Sébastien Briat, der 2004 vom CASTORzug erfasst und getötet wurde, wird es in einigen Städten Kundgebungen geben.

Hier der Text diverser Intiativen aus Lüneburg , Uelzen und dem Wendland. Sie organisieren in Gedenken an Sébastien Kundgebungen und Veranstaltungen um den 7. November 2014.

“Vor zehn Jahren – Am 7. November 2004 wurde der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat vom Castor-Zug aus dem französischem La Hague nach Gorleben nahe der Stadt Avricourt erfasst und getötet. Die genauen Umstände, die zu diesem Unglück führten, wurden nie zweifelsfrei geklärt. Fest steht, dass Sicherheitsvorschriften seitens der französischen Bahn nicht beachtet wurden. Der Zug fuhr viel zu schnell, um rechtzeitig bremsen zu können. Der Begleithubschrauber war gerade beim Tanken. Der Zug sollte eine Verspätung aufholen, die durch eine vorausgegangene Blockade entstanden war. Der damals 22-jährige Sébastien wurde vom Zug erfasst, als er gerade die Gleise verlassen wollte. more