Energie
18. November 2011

Infos zu den CASTOR Protesten

Zwischen dem 24. und wahrscheinlich 28. November soll ein weiterer CASTOR-Transport nach Gorleben rollen – zahlreiche Proteste sind angekündigt.

In Frankreich wird bereits ab dem 19. November mobilisiert, weil die Castorbehälter zwischen den 19. und  23.November per LKW von der WAA La Hague zum Verladebahnhof Valognes befördert werden. Vom 22. bis zum 24. November wird es in Valognes einen Camp geben: http://valognesstopcastor.noblogs.org/ Nach jetzigem Stand der Dinge wird der Castor am 24. November 14:20 in Valognes starten. Schon in Frankreich wird mit Protesten gerechnet – im Jahr 2010 stoppten französischen Aktivist_innen den CASTOR-Transport bereits kurz nach dem Start in Caen für mehr als 3 Stunden. Einen Fahrplan des Transportes bis zur Grenzen gibt es bei sortir du nuclaire. Aktuelle Informationen zum Transport auf französisch gibt es hier…

Der Castor soll die Grenze (geplant) zwischen 10 und 13 Uhr auf folgenden möglichen Strecken überqueren:

Strecke 1: Grenzübergang Lauterbourg – Berg
Strecke 2: Grenzübergang Forbach – Saarbrücken
Strecke 3: Grenzübergang Straßbourg – Kehl

Beim Grenzübergang in Berg wird es Proteste geben, der Protest ist aber mobil. Geplant ist eine weitere “Südblockade”, die im letzten Jahr sehr effektiv war, dort versammelten sich mehr als 1.000 Menschen. Eine Kundgebung findet in Berg am 25.11. ab 08:00 Uhr statt, das Motto ist: “Atomausstieg? Betrug!”

Im Wendland gibt es wieder verschiedene Camps: http://www.castor-camps.net/

Am 26. November findet ab 12.30 Uhr eine Demonstration im Wendland statt unter dem Motto “Gorleben soll leben – Stop Castor!” – hierzu rufen verschiedenen Organisationen auf.

In den darauf folgenden Stunden und Tagen wird es auch weitere Proteste und Aktionen geben. So ruft wieder ein breites Bündnis zum “Castor Schottern” auf: http://www.castor-schottern.net. Ab Samstag um 0 Uhr gibt es ein Versammlungsverbot an der CASTOR-Strecke, hier ein Auszug aus der Begründung mit Aktionen des letzten Jahres: “Gegen 14.00 Uhr wurden Einsatzkräfte in Höhe BKM 190 (Bereich Leitstade/Grünhagen) von ca. 300 Personen überrannt. Diese Personen begannen den Gleisschotter abzutragen. [...] Ebenfalls am 7.11. begann gegen 9.00 Uhr bei Harlingen (BKM 186/187) eine Gleisblockade, im Zuge derer sich ab 19.00 Uhr bis zu 3500 Personen an der Schienenbesetzung beteiligten. Im Umfeld kam es zu weiteren Gleisbesetzungen und Schotteraktionen. So wurde bei BKM 187,7 eine massive Entschotterung des Gleiskörpers über 50 m festgestellt. Es wurden im Verlauf 1217 Personen in Gewahrsam genommen. Die Räumung der Strecke dauerte von ca. 1.00 Uhr bis 7.00 Uhr morgens. Es waren im Verlauf der Blockade z.B. 31 Bahnschwellen unterhöhlt und vom Schotter befreit worden.Den gesamten Text gibt es hier…

Verschiedene Hinweise und Tipps, was auf keinen Fall vergessen werden sollte gibt es hier, oder bei “Ich packe meinen Koffer”.

Aktuelle Informationen gibt es ab dem 23. November jeweils unter Castorticker.de

An den zahlreichen Protesten werden sich auch ROBIN WOOD-AktivistInnen beteiligen. Als Info- und Anlaufstelle dient wieder unser Infomobil auf der ESSO-Wiese in Dannenberg. Weitere Informationen gibt es hier.

Und ja, das alles kostet auch etwas, wer uns also unterstützen möchte ist genau hier richtig…

Energie, Klima
31. August 2011

Braunkohle kann kein Staatsziel sein

Braunkohle kann kein Staatsziel sein“ erklärte gestern der Präsident des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (Pik) Hans Joachim Schellnhuber nach einem Gespräch mit der Brandenburgischen Landesregierung. Überraschend war auch die Äußerung des Ministerpräsidenten Matthias Platzeck, dass die Verstromung der Braunkohle Unternehmenssache von Vattenfall sei. Die Braunkohle scheint in Brandenburg also ein Auslaufmodell zu sein, zumindest wenn das umstritten Verfahren zur Abscheidung und Endlagerung von Kohlendioxid (CCS) nicht umgesetzt wird.

"Leave it in the ground" - Keine neuen Tagebaue! war unsere Forderung zu der Weltklimakonferenz in Kopenhagen, fossile Rohstoffe im Boden zu lassen. In der Lausitz möchte Vattenfall 3 neue Tagebaue eröffnen. (Foto: Daniel Häfner, ROBIN WOOD)

Die Äußerung von Matthias Platzeck stellt in mehreren Hinsichten eine Zäsur da. Zunächst einmal macht sie deutlich, dass die Verstromung der Braunkohle in der Zukunft sehr wohl zur Disposition stehen könnte – dies wäre vor wenigen Monaten noch undenkbar gewesen.
Interessant ist dabei auch, dass in der Vergangenheit immer argumentiert wurde, dass die Verstromung der Braunkohle eine quasi-staatliche Aufgabe/Notwendigkeit darstelle, um die Sicherheit der Stromversorgung zu garantieren – eine Aussage, die nicht mehr haltbar ist in einem Bundesland, welches bereits 60% des eigenen Srombedarfs aus erneuerbaren Energien deckt. Bedenklich ist die Aussage aber auch – weil sich die Politik aus ihrer Gestaltungsaufgabe verabschiedet – z.B. endlich auch eine öffentliche Wende in der Energiepolitik zu vollziehen und die Tagebaue sozialverträglich zu beenden.

Interessant ist diese Zäsur aber auch für das Selbstverständnis der Niederlausitz – mit einer langen Bergbautradition. “Ich bin Bergmann – wer ist mehr?” dachten hier viele auch noch nach dem drastischen Rückgang der Braunkohleverstromung nach der Wende. Doch Umfragen sagen mittlerweile etwas anderes und bringen die Kohle-Partei SPD in Bedrängnis: In der Niederlausitz sehen nur noch 39% der Bevölkerung eine stärkere Zukunft in der Braunkohle – brandenburgweit sind es nur 18%.

Energie, Klima
30. August 2011

Klimaaktivist_innen blockieren Kohlebahn

Am Dienstag, den 30. August, blockierten mehr als 50 Aktive im Rahmen eines Klimacamps die Kohlebahn von RWE Power im Garzweiler-Gebiet. Die Blockade dauerte rund 11 Stunden an. Die Aktivist_innen spannten Transparente und jonglierten auf den Gleisen. Vor Ort wurden sie mit Essen versorgt und durch lokale Bürgerinitiativen unterstützt.

Klimacamp Garzweiler

Klimacamp Garzweiler

Mit einer gewaltfreien Sitzblockade unterbanden sie bis auf weiteres den Transport der Kohle vom Tagebau Hambach zu den Kraftwerken Frimmersdorf, Neurath und Niederaußem. Mit der Blockade der Kohlebahn wendeten sich die Aktivist_innen gegen die Folgen des Braunkohleabbaus und dessen Verstromung durch RWE Power. Bei dem Garzweiler-Gebiet handelt es sich um das Gebiet mit dem größten CO2-Ausstoß in Europa.

Dort forderten die Aktivistinnen:

1. Schluss mit dem Abbau von Braunkohle und deren Verstromung
2. Schluss mit der Zerstörung von Ökosystemen und den Lebensgrundlagen der Menschen – in Nord und Süd
3. Hin zu einem veränderten Konsumverhalten und Kritik am Wachstumsgedanken
4. Aufbau von Energiesouveränität durch Demokratisierung und Dezentralisierung der Energiegewinnung auf Basis der Erneuerbaren

Das Klimacamp findet mit Workshops und weiteren Protesten noch bis zum 04. September in der Nähe von Köln statt.
Ein Interview mit den Aktivist_innen gibt es hier…

Blog, Energie, Klima, Welt retten
10. August 2011

Klimacamp in der Lausitz

Am Sonntag startete das Klima- und Energiecamp in der Lausitz. Am Ort Jänschwalde (Janšojce) befindet sich das zweitgrößte Braunkohlekraftwerk der Republik, für dieses Kraftwerk sollen neue Tagebaue aufgeschlossen werden und auch die CO2-Abscheidung und Endlagerung soll hier das erste Mal von Vattenfall getestet werden. Bis zum 14. August wird es dort Workshops und Raum für Vernetzungen geben.

Ausblick vom Klimacamp

Ausblick vom Klimacamp auf das Kraftwerk Jänschwalde

Das Klimacamp findet an einem entscheidenden Ort statt: in Jänschwalde, wo das zweitgrößte Braunkohlekraftwerk der Republik steht.Für dieses Kraftwerk sollen neue Tagebaue aufgeschlossen werden und hier soll auch das Kohlendioxid abgeschieden werden, welches in “Endlager” in Ostbrandenburg verpresst wird, Das Verfahren wird kritisiert, weil es als hochriskant gilt, was Leckagen und die Grundwasserversalzung angeht.

Auch ROBIN WOOD ist mit dabei, mit verschiedenen Workshops und zum Beispiel einem Schnupperklettern. Am Samstag den 13. August ist eine Demonstration in Cottbus geplant: “Unsere Energie ist nicht eure Kohle! Für Klimagerechtigkeit, gegen neue Tagebaue und CCS!”

Aktion, Energie
24. März 2011

Ein rauchendes AKW vor dem Kanzlerinnenamt

Im strahlenden Sonnenschein rauchte am Mittwoch ein Atomkraftwerk vor dem Kanzlerinnenamt. Damit protestierten wir für einen sofortigen Atomausstieg…und gegen weitere Arbeitskreise der Bundesregierung. Die Polizei vor Ort fand das Bild passend und es gab ein großes Interesse von Fotografen.

Ein rauchendes AKW vor dem Kanzlerinnenamt / Foto: Daniel Häfner / ROBIN WOOD

Ein rauchendes AKW vor dem Kanzlerinnenamt / Foto: Daniel Häfner / ROBIN WOOD

Dass das Moratorium der Bundesregierung ein rein wahltaktisches ist, geben die Regierenden mittlerweile ja auch selbst zu. Wir wollen nicht – mit Protesten – auf die Einsicht der Regierenden hoffen, wir wollen den sofortigen und unumkehrbaren Atomausstieg. Das dies nicht leicht wird, das wissen wir – aber es gibt keine Alternative. Natürlich ist es wichtig zu mahnen und zu demonstrieren. Deshalb rufen wir auch zu den Großdemonstrationen am Samstag in Hamburg, Berlin, Köln und München auf. Doch Fukushima ist keine wirkliche neue Zäsur – Fukushima ist eine Folge der Risiken der Atomtechnologie – die uns schon vor 25 Jahren mit Tschernobyl vor Augen geführt wurde. Und die Atomlobby und die Regierenden wissen das.

Aber wir müssen auch verstärkt darüber nachdenken, was wir selbst tun können…

- zu einem Ökostromanbieter wechseln
- Energiesparen
- unsere Stadtwerke atomstromfrei machen
- erneuerbare Energien fördern – z.B. durch die eigene Solaranlage

Möglichkeiten gibt es viele und diese sind meist sehr individuell. Der Umstieg auf eine solare Vollversorgung ist möglich und nötig. Er wird ein kollektiver Kraftakt – eine Alternative dazu gibt es aber nicht.

Am Samstag sind wir mit dem Atomkraftwerk auf der Demonstration in Berlin zu finden…vielleicht können wir da auch über konkreteres sprechen.

Energie
12. Februar 2011

Umweltbundesamt moniert Strompreis-Erhöhungen

Das Umweltbundesamt hat die Energiekonzerne massiv kritisiert. Eine Analyse des Umweltbundesamtes zeigt: Rund 85 Prozent der Strompreissteigerungen zwischen 2000 und 2010 sind auf andere Faktoren als die EEG-Umlage zurückzuführen – damit sind die Erneuerbaren Energien nicht für die massiven Strompreiserhöhungen verantwortlich.

Dies gab das Umweltbundesamt auf einer Pressekonferenz am Donnerstag bekannt. Die Erhöhung der EEG-Umlage diente vielen Stromversorgungsunternehmen als Begründung, ihre Preise Anfang dieses Jahres zu erhöhen. Angesichts der stark gesunkenen Preise an der Strombörse ist diese Argumentation jedoch nicht stichhaltig, zumal auch die Umlage für Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung leicht sank. Viele Stromversorger reichten diese Kosteneinsparungen nicht an die Stromverbraucher weiter.

Informationen zum Ökostromwechsel gibt es hier…

Aktion, Energie, Wald
12. November 2010

Bäume statt CO2-Endlager – Pflanzaktionen am Wochenende

An über 100 Orten werden am kommenden Wochenende Bäume als Protest gegen die Verpressung von Kohlendioxid (CO2) gepflanzt. Durch die umstrittene CCS-Technologie (Carbon-Capture and Storage) wollen Energiekonzerne das Klimagift CO2 abscheiden und unter bewohnten Gebiet einlagern. Im Falle von Havarien und Lecks sind ernsthafte Bedrohungen für die Bevölkerung, Umwelt und Grundwasser nicht auszuschließen.

Bäume statt CO2-Endlager (Foto: Jan Knaup)

Bäume statt CO2-Endlager (Foto: Jan Knaup)

Unter dem Motto „Bäume statt CO2-Endlager“ ruft ein Bündnis von Umweltverbänden und Baumpflanz-Initiativen für den 12. bis 14. November 2010 dazu auf, bundesweit über 10.000 Bäume zu pflanzen, die auf der Internetplattform www.baeume-statt-co2-endlager.de gemeldet und dort für jedermann sichtbar werden. Weiter Pflanzaktionen können ganz einfach auf der Internetseite eingetragen werden.

Doch trotz allem nicht vergessen zu einem Ökostromanbieter zu wechseln. Da geht das Licht nicht aus und wir sind einen kleinen, privaten Schritt näher an der Energiewende.

Energie, Klima, Verkehr, Welt retten
15. Oktober 2010

Trauer um Hermann Scheer

Mit Bestürzung hat ROBIN WOOD die Nachricht vom Tod Hermann Scheers aufgenommen. Wir trauern um Hermann Scheer und sprechen seinen Angehörigen, seinen FreundInnen und persönlichen MitstreiterInnen unsere Anteilnahme aus!

Scheer war in Themengebieten aktiv, die auch für die Umweltbewegung zentral sind: Er war der Vorkämpfer für Erneuerbare Energien und gegen
die Privatisierung der Deutschen Bahn. Erst kürzlich engagierte er sich noch gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21. Die Bedeutung seiner Arbeit
reicht weit über das parteipolitische Tagesgeschäft hinaus.

Hermann Scheer / Foto: Eurosolar

Hermann Scheer / Foto: Eurosolar

Er formulierte die Vision einer solaren Weltwirtschaft. Durch sein beeindruckendes Auftreten und sein beharrliches Engagement hat er die erneuerbaren Energien maßgeblich mit vorangebracht und wurde dafür mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.

In Deutschland hat er das Erneuerbare Energiengesetz (EEG) mit auf den Weg gebracht. Sein Engagement reichte über Ländergrenzen hinweg und schlug sich unter anderem nieder in der Einrichtung des World Council for Renewable Energy (WCRE) und der International Renewable Energy Agency (IRENA).

Wir haben Hermann Scheer als aufrechten Streiter und integre Persönlichkeit erlebt und geschätzt. Er hat mit großem persönlichen Einsatz für eine bessere Welt gestritten und keine Konfrontation gescheut.

Seine zukunftsweisenden Ideen reichen weit über sein individuelles Leben hinaus. Wir werden in seinem Sinne weiter streiten – für eine Energieversorgung ohne Kohle und Atom!

Aktion, Energie, Floßtour, Klima, Verkehr
13. Juli 2010

Floßtour “Klimaschutz selbst gemacht”

Am 20. Juli startet sie  – die Floßtour für “Klimaschutz von unten”. In Stuttgart geht es los und dann über Neckar, Rhein und Main bis nach Frankfurt.

An der Strecke gibt es verschiedene Orte, an denen ROBIN WOOD für den Klimaschutz aktiv ist: Stuttgart 21, das Kohlekraftwerk in Mannheim oder der Ausbau des Frankfurter Flughafens. Und da wollen die Aktiven von ROBIN WOOD Menschen für einen Klimaschutz von unten begeistern. Eine Energiesparlampe einzuschrauben und Ökostrom zu beziehen ist notwendig, aber es reicht eben nicht aus, sich dem Klimachaos entgegen zu stellen. Da müssen die Menschen selbst aktiv werden: z.B. für eine andere Verkehrs- und Energiepolitik. Was eben nicht selbst gemacht wird….

Protest gegen das Mittlerweile eingestellte Projekt des Kohlekraftwerks in Düsseldorf im Jahr 2007 / Foto : Daniel Häfner

Protest gegen das mittlerweile eingestellte Projekt des Kohlekraftwerks in Düsseldorf bei der Floßtour im Jahr 2007 / Foto : Daniel Häfner

Alle sind herzlich eingeladen, die Aktiven auf dem Floß zu besuchen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Mit einer Solaranlage und Solarladegeräten an Bord gibt es auch praktischen Gesprächsstoff, und Infomaterial gibt es natürlich auch. So kann an Bord direkt zu einem Ökostromanbieter gewechselt werden.

Weitere Informationen, z.B. zu den Anlegestellen gibt es unter www.flosstour.de

Aktion, Energie
25. Juni 2010

Anti-Atom-Flagge weht über Bielefeld

Die Sparrenburg wird geentert

Die Sparrenburg wird geentert (Foto: ROBIN WOOD)

Vor ihrer Aktion heute Morgen kauften die ROBIN WOOD-Aktivisten erst mal, ganz wie es sich gehört, Tickets für die Turmbesteigung. Dann besichtigten sie die Sparrenburg, Wahrzeichen von Bielefeld, von innen – und von außen. Sie seilten sich an der Fassade des 40 Meter hohen Turms ab und hängten ein riesiges Banner auf für den Ausstieg der Bielefelder Stadtwerke aus dem AKW Grohnde. Außerdem sorgten sie dafür, dass die Anti-Atom-Sonne über Bielefeld aufging: in Form einer Flagge, die sie direkt neben der Stadtflagge von Bielefeld oben auf der Burg hissten.

Anti-Atom-Sonne über Bielefeld

Anti-Atom-Sonne über Bielefeld

Die Botschaft an die Stadtwerke ist klar: Wenn ihr nicht aussteigt aus dem Atomstromgeschäft, werden die Bielefelder_innen bei euch aussteigen und zu einem Ökostromanbieter wechseln.

Wer mithelfen will, den Stadtwerken in Sachen erneuerbare Energien auf die Sprünge zu helfen, klickt am besten hier.

Der Frau an der Kasse der Sparrenburg hat die Aktion übrigens richtig gut gefallen. Sie hat vorgeschlagen, Fotos der Aktion ans Bielefelder Stadtarchiv zu schicken.

Und hier gibt’s erste Medienreaktionen inkl. Fotos:
nw-news.de/
Radio Bielefeld