Klima, Tropenwald
30. November 2010

Beginn des UN-Weltklimagipfels in Cancún/Mexico

Gestern, am 29. November, hat der UN-Weltklimagipfel (COP 16) in Canún (Mexico) begonnen. Dort beraten VertreterInnen aus mehr als 190 Nationen wie gegen die Folgen des weltweiten Klimawandels vorgegangen werden kann. Ging es Ende der 1990er Jahre noch darum, den Klimawandel zu verhindern, geht es nun darum, die Folgen abzumildern. Auf dem Gipfel wird wieder nur von Nationalstaaten verhandelt – z.B. Indigene bleiben außen vor. Die Hoffnungen auf erforderliche durchgreifende Beschlüsse sind nach den Erfahrungen des Weltklimagipfels in Kopenhagen gering – das Medieninteresse auch.

Stark in der Kritik stehen vor allem der Clean-Development-Mechanism (CDM) und der REDD. Durch diese beiden CO2-Schlupflöcher ist es Industriekonzernen möglich, billig an CO2-Zertifikate zu gelangen um die eigene CO2-Bilanz zu schönen. Konzerne erhalten diese Zertifikate, indem sie entsprechende CDM oder REDD Projekte in Entwicklungsländern finanziell Unterstützen. Der Klimaschutz fällt bei beiden Modellen eher gering aus, viel mehr wird dadurch ein effektiver und nachhaltiger Klimaschutz in den Entwicklungsländern verzögert oder sogar behindert. Deshalb hat sich ROBIN WOOD in einer Resolution gegen diese Intrumente ausgesprochen.

Wir dürfen gespannt sein, ob und was für Beschlüsse in den kommenden zwei Wochen von der Staatengemeinschaft getroffen werden. Die Erwartungen sind gering, die Herrausforderungen denkbar groß.  Zu bekämpfen gilt der weltweite
Temperaturanstieg, die Versauerung der Ozeane, das Abschmelzen der Polkappen und Gletscher und die durch den Klimawandel hervorgerufen soziale Ungerechtigkeit und das Artensterben.

Von Michi und

Klima
1. September 2010

KlimaaktivistInnen in Kopenhagen freigesprochen

Das Gericht der Stadt Kopenhagen hat gestern Natasha Verco und Noah Weiss freigesprochen. Den zwei KlimaaktivistInnen wurde vorgeworfen, illegale Aktivitäten während des UN-Klimagipfels in Kopenhagen organisiert zu haben, die nie stattgefunden haben. Doch diese Anklagepunkte konnten sich im Gericht nicht behaupten.

Das Gerichtsurteil diskreditiert hingegen die gewaltsamen Methoden der Polizei während des Gipfels. Klimapolitisch engagierten Menschen wurde ihr demokratisches Recht verweigert, die Klimaverhandlungen zu kritisieren.

Tash und Noah vor dem Tatwerkzeug Bolzenschneider / Foto: Climate Kollektiv

Tash und Noah vor dem Tatwerkzeug Bolzenschneider / Foto: Climate Kollektiv

Die Vorwürfe gegen die beiden waren absurd, sie waren aber von einer Höchststrafe von sechseinhalb Jahren bedroht. So war in einem abgehörten Telefongespräch von einem Bolzenschneider die Rede, welcher sich allerdings als ein Papp-Bolzenschneider für eine Demonstration von 3 Meter Höhe entpuppte.

Des Weiteren sollten auch ganz normale Aktivitäten als Beweis herhalten. Dazu zählte der Druck von Postern, die Suche nach Parkplätzen für Musikanlagen und die Teilnahme an öffentlichen Informationsveranstaltungen für Hunderte von Menschen.

Im Oktober stehen die beiden Pressesprecherinnen von Climate Justice Action (CJA) wegen ähnlicher Vorwürfe vor Gericht.

Klima
18. Dezember 2009

Neues vom Klimachaos

Eine genaue Einschätzung der Ergebnisse in Kopenhagen ist noch nicht möglich, aber, sollte es zu einer Einigung kommen, stehen einige Outlines schon so gut wie fest. Insgesamt sind die Themen aber sehr komplex und auch kompliziert. Das 2 Grad Ziel der globalen Erwärmung scheint derzeit aber außer Reichweite, gestern lagen die Schätzungen bei 3 Grad:

Gerade dies ist das Problem, viele NGOs und auch Delegierte wurden heute vom Gipfel ausgeschlossen und so ist es schwer Informationen zu bekommen. Die Verhandlungen liefen aber zum Teil wie folgt:

  • Die Solidarität der afrikanischen Länder bei der Forderung nach Ausgleichszahlungen wurde schnell gebrochen
  • Die Schwellenländer (z.B. Indien und China) wurden gegen die Entwicklungsländer ausgespielt. Schuld am Untergang von Tuvalu bei Anstieg des Meeresspiegels sind nicht die Emissionen der Industriestaaten seit 200 Jahren, sondern die Emissionen der Schwellenländer.
  • Die letzten Entscheidungen treffen die Regierungschefs, weil das Thema Klimawandel immer mehr auch als Wirtschafts- und Sicherheitpolitik verstanden wird
  • Der Technologietransfer in den globalen Süden wird fast nur noch als Exportmöglichkeit verstanden

Die Sprecherinnen und Sprecher des Aktionsbündnisses CJA bleiben weiterhin in Haft. Obwohl die Aktionen des Bündnisses offiziell beendet sind, argumentierte der Richter, dass von diesen weiterhin eine Gefahr ausginge — scheinbar die Gefahr des zivilen Ungehorsams. Dies ist auch eine unbekannte Qualität -gerade die Spokespersons des Bündnisses wurden verhaftet. Es gibt nun eine Petition, diese politisch Inhaftierten freizulassen.

Insgesamt gibt es noch 13 Inhaftierte, nach mehr als 2.000 Ingewahrsamnahmen.

Ach ja, nicht wundern, in den Medien wird heute abend von den Politikern sicher alles was herauskommt als Erfolg gefeiert. Eine genaue Einschätzung der Ergebnisse kann es aber erst in den nächsten Tagen geben. Morgen gibt es dazu hier noch einmal ein Treffen von CJN.

Klima
16. Dezember 2009

Klimawandel in Kopenhagen

Heute Abend waren wir auf dem Treffen des Climate Justice Now! Netzwerkes (CJN), wo die heutigen Ereignisse besprochen wurden und so kann ich diese aus erster Hand weitergeben. Nach dem, was heute alles passierte, und dem was zum Beispiel die Tagesschau berichtet, erscheint dies auch bitter nötig.

Die Delegation von Friends of the Earth (bei uns der BUND) wurde bereits im Vorfeld der heutigen Aktionen komplett vom Klimagipfel ausgeschlossen und durften das Bella-Center nicht mehr betreten.

Climate Justice Action

Der Climate-Justice-Action(CJA) – Sprecher Josie war heute heiser vom Schreien im Bella Center: Mehr als 200 Vertreter von NGOs marschierten aus dem Bella-Center und wollten sich mit den Demonstrierenden treffen, die Polizei versprach sie durchzulassen. Kaum aber waren sie draußen angekommen, wurde dieses Versprechen wieder zurückgenommen.

In einem Beratungszirkel wurde abgesprochen, dass die Vertreter der NGOs und kleinerer Länder zivilen Widerstand leisten, dies aber so geschieht, dass sich von Ausweisung bedrohte zurückhalten. Sie drückten gewaltfrei gegen die Absperrungen und es kam zu einem Knüppeleinsatz der Polizei. Das symbolisches Treffen durch den Sichtkontakt mit der Demonstration war für sie aber ermutigend.

CJN and CJA sehen die Demonstration heute als wichtige Aktion und Symbol des zivilen Widerstands. Dieser wurde zum Teil brutal gestoppt. Es gab keinen gewalttätigen Teil der Demonstartion, wie z.B. in der Tagesschau berichtet, der gesamte Sturm auf das Bella-Center erfolgte gewaltfrei – von Seiten der Demonstrierenden. Der große Erfolg bestand darin, dass alle Regierungsvertreter im Bella-Center fühlten, dass etwas nicht stimmt, dass auf diesem Klimagipfel etwas schief läuft.

Im Bella-Center selbst stürmten zwei Umweltaktivisten die Bühne und forderten Klimagerechtigkeit. Viele Delegationen, besonders des globalen Südens, applaudierten.

Die Nachrichten vom Klimagipfel sind erschreckend. So sollen monokulturelle Baumplantagen als CO2-Senken anerkannt werden, was dazu führen wird, dass noch mehr Regenwald in Plantagen (z.B. für Palmöl) umgewandelt werden wird.

Die Industriestaaten bieten, wenn überhaupt, nur Geld gegen den Klimawandel und wollen selbst keinerlei Strukturen ändern. Business as usual.

Aber wie geht es denn nun weiter? Der Gipfel ist noch nicht zu Ende – die Ergebnisse werden erschreckend sein.

Schon jetzt muss der Prozess beginnen, die Energie aus Kopenhagen wieder in unsere Gruppen und Länder zu tragen. Wir müssen nun, unabhängig vom Ausgang des Klimagifpels, noch stärker für das Klima streiten.

Der nächste Klimagipfel wird übrigens in Bonn stattfinden, also fast zu Hause.

Energie, Klima
16. Dezember 2009

Kurz aus Kopenhagen

"Leave it in the ground" - Keine neuen Tagebaue! ist unsere konkrete Forderung, fossile Rohstoffe im Boden zu lassen. In der Lausitz möchte Vattenfall 3 neue Tagebaue eröffnen.  (Foto: Daniel Häfner, ROBIN WOOD)

"Leave it in the ground" - Keine neuen Tagebaue! ist unsere konkrete Forderung, fossile Rohstoffe im Boden zu lassen. In der Lausitz möchte Vattenfall 3 neue Tagebaue eröffnen. (Foto: Daniel Häfner, ROBIN WOOD)

Auch wir haben an der Demonstration teilgenommen, die in einer “Konferenz der Menschen” am Bella-Center enden sollte.

Mehrere kleinere Demonstrationen näherten sich dem Bella-Center aus verschiedenen Richtungen. Unsere Demonstration mit mehr als 1.500 Menschen kam ohne größere Probleme zum Bella-Center durch, während andere schon frühzeitig von der Polizei aufgehalten wurden (hier gab es scheinbar 200 Verhaftungen).

Angekommen am Bella-Center kam es zu extremen Szenen. Die Polizei drängte und schubste die friedlich Demonstrierenden, während diese wiederum versuchten, in das Bella-Center zu kommen. Mehr als 200 Vertreter_innen von NGOs und verschiedenen Staaten versuchten den Menschen außen entgegenzukommen – und wurden von der Polizei gestoppt.

Draußen setzte die Polizei Schlagstöcke und Tränengas gegen die Demonstration ein – keine gute Idee, wenn eine dichte Menschenmenge weder vor noch zurück kann.

Die Demonstration geht noch weiter, deshalb später mehr.

Klima
15. Dezember 2009

Neues in und aus Kopenhagen

Die Demonstration Change the food system not climate!” heute verlief ohne größere Störungen. Eine Sambaband spielte, die Polizei war für Kopenhagener Verältnisse relativ entspannt und so konnten endlich auch die politischen Ziele der Demonstration besser kommuniziert werden.

Regionale Produkte zu verwenden ist gur für das Klima, Bio-Genüse ist noch besser (Foto: Daniel Häfner ROBIN WOOD)

Regionale Produkte zu verwenden ist gut für das Klima, Bio-Genüse ist noch besser (Foto: Daniel Häfner ROBIN WOOD)

Lediglich das Wetter spielte nicht ganz mit und es gab Schneeregen. Vor einem Discounter-Supermarkt einer auch in Deutschland bekannten Kette, stoppte die Demo. Der Eingang blockiert, es wurden einige Reden gehalten und Flyer verteilt. Das Thema hier war der unsinnige Transport von Lebensmitteln. Im Anschluss zog die Demo weiter zu einer Tankstelle. Diese wurde in weiser Voraussicht von der Polizei abgesperrt, so dass sie nicht blockiert werden musste. Einige Aktive aus Indonesien sprachen hier über Agrotreibstoffe, für die Regenwald vernichtet wird, wodurch Fläche für den Nahrungsmittelanbau verloren geht.

Ich war heute auch noch bei einem Podiumsgespräch zum Thema Leave it in the ground!. Hier habe ich das erste mal mit einer Indonesierin und einem Vertreter der Arbeiterbewegung auf einem Podium gesessen. Ich habe vieles gelernt und auch das erste mal das globale dieses Treffens in Kopenhagen wirklich begriffen.

Morgen soll es den Peoples-Summit im Bella-Center geben. Der Konferenzraum des Klimagipfels soll von Menschen besucht werden, die dort sonst keinen Zugang haben, um ihnen eine Stimme zu geben. Im Vorfeld der Aktion wurde bereits einer der Pressesprecher von Climate Justice Action verhaftet und eine weitere Durchsuchung fand statt, bei der Fahrräder für die morgige Aktion beschlagnahmt wurden. Viele der Aktiven rechnen heute Nacht mit Durchsuchungen der Schlafquartiere.

Klima
15. Dezember 2009

Heute in Kopenhagen

In Kopenhagen findet heute ein Agrar-Aktionstag von Via Campesina statt. Wir werden uns beteiligen. Es geht darum, klar zu machen, dass wir eine Regionalisierung der Nahrungsmittelproduktion brauchen.

Warum die Tomaten aus Spanien kaufen, die inklusive des Transports bis zu 50 Mal mehr Emissionen verursachen als die Tomaten des Bauern nebenan?

Es tut mir auch leid, dass in diesem Blog aus Kopenhagen so viel über die Polizei steht, aber jeglicher politische Protest, der das Image des sauberen Klimagipfels stört, welcher doch nur das Beste will und die Welt rettet, wird einfach marginalisiert und weggesperrt.
Hier noch ein Video zu der gestrigen Demonstration, das ROBIN WOOD Banner und somit wir sind im Hintergrund zu sehen.

Der gestrige Auszug der G77, die mittlerweile insgesamt 130 Entwicklungsländer vertreten, steht in Zusammenhang mit weiter stattfinden exklusiven Gesprächen, der “großen westlichen Industrienationen”.

In diesen Gesprächen zeichnet sich ab, dass der Pfad des Kyoto-Protokolls verlassen werden soll, in eine Richtung, die den Industrienationen nutzt und den globalen Süden benachteiligt.

Eigentlich ist dieser Gipfel nur eine Fortsetzung der politischen Agenda von Seattle (1999) und dem G8-Treffen in Deutschland. In Hinterzimmergesprächen wird die Welt dominiert und in der Presse wird danach verkündet, dass die Welt gerettet sei. Aber was ist denn aus der “kontrollierten Globaisierung” und der “Klimarettung” geworden, die uns damals versprochen wurden? Finanzkrise und Klimachaos?

Auch damals wurden die Proteste diskreditiert und mißverstanden.Wir haben 10 Jahre des Handelns verloren.

Heute Nachmittag gibt es ein Podiumsgespräch beim Klimaforum09, dem alternativen Gipfel, an dem ich teilnehme. Hierbei geht es um eine alternative Energiepolitik. Was bedeutet denn: Lasst die fossilen Energieträger im Boden?

Nun, aber geht es zunächst zu Via Campesina: “Change the food system not climate!”

Aktion, Klima
14. Dezember 2009

Wieder frei, wieder dabei

Mit auf der Demo: Das wieder freigelassene Transparent (Foto: Christian Grodotzki, ROBIN WOOD)

Mit auf der Demo: Das wieder freigelassene Transparent (Foto: Christian Grodotzki, ROBIN WOOD)

Die gestern festgenommenen Kletteraktivist_innen von ROBIN WOOD sind wieder frei. Das Transparent der gescheiterten Kletteraktioen wurde von der Polizei wieder herausgegeben, so dass es heute auf der Demonstration “Climate Justice is not just about CO2″ (Bei Klimagerechtigkeit geht es nicht nur um CO2) zum Einsatz kommt.

Klimaflüchtlingen wird kein Asyl gewöhrt, schon gar nicht in den Ländern, die selbst am stärksten zum Klimawandel beitragen und beigetragen haben.

Wieder frei: Transparent und Kletteraktivist_innen (Foto: ROBIN WOOD)

Wieder frei: Transparent und Kletteraktivist_innen (Foto: ROBIN WOOD)

Unterdessen zeichnet sich immer mehr ein Scheitern des Klimagipfels ab: Die Vertreter_innen der Entwicklungsländer, G77, boykottieren nun die Verhandlungen und haben die Konferenz verlassen. Alle NGOs wurden unterdessen aus dem Plenarsaal verwiesen.

Update (15:10 Uhr): Die G77 wollen nun doch weiter verhandeln.

Update (15:15 Uhr): Die Demo wurde eingekesselt und aufgelöst, noch ist unklar, ob die Demonstrierenden abziehen dürfen.

Update: Es war das erste mal auf einer Demonstration in Kopenhagen, welche eingekesselt war, dass nicht alle Anwesenden vorbeugend festgenommen wurden.
Einige Videosequenzen der Situation gibt es hier.

Die Demonstartion ging dann weiter, wurde aber aus der Innenstadt gedrängt und endete in Christiania. Dort gab es eine warme Suppe und Tee für die Demonstrierenden.

Auf de.Indymedia gibt es eine Zusammenfassung der Demo.

Update: Gegen 23.30 ist ein massives Polizeiaufgebot in den besetzten Stadtteil Christiania eingefallen und hat über 200 der anwesenden Personen (BewohnerInnen und Gäste) unter Tränengas- und Wasserwerfereinsatz festgenommen. Dort fand gerade eine Party von Climate Justice action statt. Vorher hatte die Autorin von “No Logo”, Naomi Klein, zur Teilnahme an den Protesten am Mittwoch aufgerufen.

Klima
13. Dezember 2009

Endlich: Kopenhagen rettet das Klima

Endlich! Kopenhagen rettet das Klima! (Foto: ROBIN WOOD, Lizenz: <a href=

Endlich! Kopenhagen rettet das Klima! (Foto: ROBIN WOOD, Lizenz: cc-by)

Wer kennt sie nicht, die grandiose Rettung des Waldes vor dem Waldsterben. Anknüpfend an diesen wunderbaren Erfolg, wurde nun dem Klimawandel der Kampf angesagt.

Aktion, Klima
13. Dezember 2009

ROBIN WOOD Aktive frei

ROBIN WOOD in Kopenhagen (Foto: Christian Grodotzki / ROBIN WOOD)

ROBIN WOOD in Kopenhagen (Foto: Christian Grodotzki / ROBIN WOOD)

Soeben wurde bestätigt, dass alle ROBIN WOOD Aktive in Kopenhagen definitiv in einem Polizeibus zur nächsten S-Bahn-Haltestelle gefahren werden. Wir stellen für sie eine Flasche Rotwein bereit.

Auch die anderen Massenverhafteten werden nun nach und nach entlassen.

Zu den gestrigen vorbeugenden Festnahmen gab es zahlreiche Proteste. Die Unterbringung der Gefangenen wäre menschenunwürdig gewesen.
So mussten Menschen stundenlang auf dem Rücken gefesselt verbringen, durften nicht auf Toilette gehen und mussten stundenlang gefesselt auf der Straße sitzen.

Die Zahl der gestern vorbeugend Festgenommenen erhöhte sich auf 968.