Die Alleenschutzgemeinschaft: Anwältin für unsere Alleen
Da der Alleenbestand in der Bundesrepublik akut gefährdet ist, hat sich im Mai 2001 die Alleenschutzgemeinschaft e.V. (ASG) gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählten neben engagierten Bürgerinnen und Bürger aus dem ganzen Bundesgebiet Vertreter aus Politik, Behörden, Umwelt- und Naturschutzverbänden - so auch ROBIN WOOD.
Aus Sicht der ASG ist dringendes Handeln geboten, um einen langfristigen und bundesweiten Schutz und Erhalt der Alleen zu gewährleisten. Nach unserer Auffassung müssen nicht die Bäume dem Verkehr weichen, sondern die VerkehrsteilnehmerInnen haben sich in ihrer Fahrweise den besonderen Verhältnissen in Alleen anzupassen. In Mecklenburg-Vorpommern hat sich z.B. gezeigt, dass durch verstärkte Geschwindigkeitskontrollen in Alleen sowie durch die Einführung des "Fifty-Fifty-Taxi-Tickets" die Anzahl der Todesfälle in Alleen im Jahr 2001 um 34 % gegenüber dem Jahr 2000 gesenkt werden konnte. Unfallursachen lassen auch weiterhin durch die Weiterentwicklung und Bündelung von geeigneten verkehrstechnischen Maßnahmen effektiv bekämpfen.
Die gravierendste Bedrohung sind aber die Pläne des Bundesverkehrsministeriums, die Neu- und Nachanpflanzungen von Bäumen aus Gründen der Verkehrssicherheit nur noch in großen Abständen von 10 Metern oder mehr vom Straßenrand zulassen. Mit derartigen Plänen würde das Alleensterben bereits jetzt einsetzen, weil die Flächen für Neuanpflanzungen nicht zur Verfügung stehen bzw. das Geld für Flächenankäufe fehlt.
Wenn Sie mehr über die Aktivitäten und Ziele der ASG erfahren möchten, schauen Sie bitte unter www.alleenschutzgemeinschaft.de oder wenden Sie sich an Ingo Lehmann, 1. Vorsitzender der ASG e.V., Tel. 0385/5888209