Spenden

Spendenkonto:

Ermittlungsausschuss (EA),
Kto.-Nr. 129 45 300
Volksbank Clenze, BLZ 258 619 90

Stichwort: "Beton-Prozess"

Die juristische Auseinandersetzung um die Süschendorf-Aktion kostet viel Geld. Im schlechtesten Fall können sich die Kosten des Rechtsstreites und der drohende Schadenersatz zu einem sechsstelligen Betrag summieren. Nur wenn genügend Geld für Rechtsanwälte und Prozesskosten zusammenkommt, können die Aktiven vor Gericht, notfalls auch durch mehrere Instanzen, um ihr Recht kämpfen.

In der Anti-Atom-Bewegung gibt es eine gute Tradition, denjenigen, die schon bei Protesten besonders aktiv waren, nicht auch noch die juristischen Kosten zu überlassen. Viele AtomkraftgegnerInnen können aus unterschiedlichen Gründen nicht bei Wind, Wetter und massiver Polizeipräsenz demonstrieren, haben aber hier die Möglichkeit, den AktivistInnen zu zeigen, dass ihr Handeln von vielen anderen solidarisch mitgetragen wird.

Wenn es gelingt, die Kosten der juristischen Auseinandersetzung ganz über Spenden abzudecken, so ist das nicht nur für die jetzt Angeklagten erfreulich, sondern setzt ein Zeichen weit über das aktuelle Verfahren hinaus: Es bestärkt AktivistInnen darin, auch in Zukunft mutige Schritte zu gehen und sich nicht durch die Drohung staatlicher Verfolgung abschrecken zu lassen. Damit erweitert sich der Spielraum für effektiven Protest und gewaltfreien Widerstand.

Eine wichtige Anmerkung:

Zwar gibt es, wie eben beschrieben, eine gewisse Rollenverteilung zwischen AktivistInnen einerseits und denjenigen, die selbst nicht auf Straße und Schiene dabei sein können, aber jetzt einen finanziellen Beitrag leisten können andererseits. Aber das sollte niemanden davon abhalten, selbst aktiv für eine andere Energiepolitik einzutreten.

Die Aktionen von ROBIN WOOD-AktivistInnen würden vollständig falsch verstanden, wenn daraus eine Art Stellvertreterpolitik würde, nur weil viele meinen, so weitgehende und mutige Aktionen wären nichts für sie. Glücklicherweise gibt es bei Castor-Transporten unzählige Möglichkeiten, sich den eigenen Fähigkeiten entsprechend zu engagieren und wir möchten alle ermutigen, diese Fähigkeiten auch in Zukunft voll auszuschöpfen. Nur wenn viele Menschen auf unterschiedlichste Art und Weise Druck machen, kann sich politisch etwas verändern.

Auch an die anderen denken:

Natürlich werden nicht nur die "Fünf von Süschendorf" juristisch belangt. Viele Menschen haben nach Castor-Transporten mit Ermittlungsverfahren, Bußgeldbescheiden oder Polizeikosten zu kämpfen. Viele wehren sich dagegen, oftmals erfolgreich. Aber auch hier ist eine finanzielle Absicherung von Nöten, damit niemand aufgrund fehlender Mittel ohne Anwalt/Anwältin dasteht.

Damit diese vielen "kleinen" Fälle gegenüber dem von vielen Medien mit Aufmerksamkeit verfolgten Süschendorf-Verfahren nicht zu kurz kommen, nennen wir hier auch die Spendenkonten von zwei weiteren vertrauenswürdigen Organisationen, die sich um die Unterstützung von Anti-Atom-AktivistInnen in juristischen Auseinandersetzungen bemühen. Jede/r kann dann selbst entscheiden, wo das eigene Geld helfen soll.

Der Ermittlungsausschuss (EA) Gorleben kümmert sich um alle Menschen, die aufgrund von Aktionen im Wendland gegen die Castor-Transporte und Atomanlagen mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind.
Spendenkonto: EA, 129 45 300 bei der Volksbank Clenze, BLZ 258 619 90

Der Unterstützungsfonds Ziviler Ungehorsam kümmert sich bundesweit um Menschen, die aufgrund von gewaltfreien Aktionen Zivilen Ungehorsams gegen die Atomkraft Probleme mit Polizei und Justiz haben.

Spendenkonto: M. Digel, 1 385 481 856 bei der Hamburger Sparkasse, BLZ 200 505 50

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