Bezug zur Pressemitteilung:
"CASTOR-ZÜGE STEHEN STILL, WENN DER NEUE BAHN-CHEF WILL", vom 26.02.1997
Hausdurchsuchungen nach gewaltfreier Castor-Aktion, vom 27.02.1997
CASTOR: Die unterschätzte Strahlengefahr, vom 03.03.1997
Castor-Transport gestoppt, vom 26.08.1997

ROBIN WOOD
Pressestelle

26.08.97

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Castor gestoppt - 2. Pressemitteilung 16 Uhr

Gleisblockade eines Atommülltransportes in Sennfeld bei Schweinfurt

Für knapp eine Stunde haben AktivistInnen der Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD einen Castor Transport mit hochradioaktiven abgebrannten Brennelementen aufgehalten, der aus dem Atomkraftwerk Grafenrheinfeld in die französische Wiederaufarbeitungsanlage La Hague unterwegs war.

Die UmweltschützerInnen hatten an einem Bahnübergang einen LKW auf den Schienen abgestellt, vier Aktivisten hatten sich mit Bügelschlössern an dem Fahrzeug festgekettet.

Die Polizei setzte Bolzenschneider ein, um die Blockierer zu räumen, sieben ROBIN WOOD AktivistInnen wurden festgenommen und sind momentan noch in Polizeigewahrsam.

Die Umweltschutzzorganisation will mit ihrer Aktion gegen die Wiederaufarbeitung des Atommülls im Ausland protestieren und auf die Gefahren der Transporte hinweisen

Kontakt:
Ute Bertrand, Pressesprecherin, presse@robinwood.de, 040 - 380 892 22

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