Duisburg, 24. August 2007
ROBIN WOOD-Floß am Ziel
Ökostrom-Tour endet heute im Duisburger Hafen
Nach 540 Kilometern auf Main und Rhein ist das etwa sechs Tonnen schwere
ROBIN WOOD-Floß heute in der Meidericher Schiffswerft im Duisburger Hafen
mit einem Kran aus dem Wasser gezogen worden. Damit geht die diesjährige
ROBIN WOOD-Floßtour, die am 19. Juli in Würzburg gestartet war, zu Ende.
Die Kampagne für Ökostrom, für die ROBIN WOOD in den Orten entlang der
Strecke geworben hat, aber wird fortgesetzt.
"Das Stromwechsel-Thema kommt sehr gut bei den Menschen an", freut sich
Alexander Gerschner von der Floßtour-Crew. "Vielen hat es gefallen,
endlich mal handfeste Informationen und direkte Antworten auf ihre Fragen
zu bekommen. Etliche hatten vage schon mal überlegt, den Anbieter zu
wechseln, wussten dann aber nicht, zu welchem und wie es genau
funktioniert. Da kamen wir gerade richtig."
Über 500 Verträge von empfehlenswerten Ökostrom-Anbietern haben die
FlößerInnen nach persönlichen Gesprächen verteilt. Dutzende
BesucherInnen haben direkt an Bord gewechselt. Viele riefen später noch
an, als das Floß schon weitergezogen war und gaben ihren Wechsel bekannt.
Auch die Wasserschutzpolizei ließ sich von der Crew überzeugen: drei
Beamte der Frankfurter Waschpo beziehen jetzt ebenfalls Ökostrom.
Die jüngsten Störfälle in den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel
haben die Stromwechsel-Bereitschaft noch einmal stark gesteigert. Auch die
Vorhaben, neue Kohlekraftwerke zu bauen, lehnt die Mehrheit der
Bevölkerung ab. Auf drei Projekte an den Standorten Staudinger bei Hanau,
Ingelheimer Aue in Mainz und Lausward in Düsseldorf hat ROBIN WOOD während
der Tour u.a. mit spektakulären Abseilaktionen an Brücken besonders
aufmerksam gemacht. Zahlreiche Zeitungen und Fernsehsender berichteten
darüber.
Zwischen Aktionen, Infostand und Pressearbeit fand die Crew auch Zeit, das
gemeinsame Leben an Bord zu genießen, zusammen zu kochen, zu plaudern,
Floßkino zu gucken und baden zu gehen. Manchem der Besucher wie dem
zwölfjährigen Tobi aus Kelsterbach hatte es die
Huckleberry-Finn-Atmosphäre so angetan, dass er spontan gleich eine Woche
lang mitgefahren ist.
Ab heute haben die Flößer erst einmal wieder trockenen und festen Boden
unter den Füßen. Die ROBINA WALD wird winterfest eingelagert -- bis zur
nächsten Tour im kommenden Jahr.
Kontakt:
Alexander Gerschner, Floßtour-Crew, Tel. 0160 / 96 34 72 27
Ute Bertrand, ROBIN WOOD-Pressestelle, Tel.: 040 / 380 892 22, presse@robinwood.de
Zahlreiche Fotos von der Tour und das digitale Logbuch gibt es unter:
www.flosstour.de