Hamburg, 24. Januar 2006
Redaktionen: Aktuelles / Umwelt
EnBW will sich weitere Milliarden-Gewinne mit dem Schrottreaktor Neckarwestheim sichern
Das heute bekannt gewordene Vorhaben des Energiekonzerns EnBW, eine
Nutzungsverlängerung für den Atommeiler Neckarwestheim 1 zu beantragen,
kommentiert Bettina Dannheim, Energiereferentin von ROBIN WOOD:
"Die Verlängerung der Betriebszeit des Atommeilers Neckarwestheim würde -
wie vom Konzern behauptet - weder der Versorgungssicherheit noch dem
Klimaschutz dienen. Sie würde ausschließlich den Interessen des Konzerns
dienen, indem sie ihm viele weitere Milliarden in die Kassen spült. Die
Atomkraft als Klimaretter hinzustellen bleibt vor allem eins: der
abgedroschene Versuch, diese Risikotechnologie wieder salonfähig zu
machen.
Welche Gefahren von der Atomenergie ausgehen, hat die Reaktorkatastrophe
von Tschernobyl nur allzu deutlich gezeigt. Und jedes weitere Jahr
Atomenergie-nutzung erhöht das Risiko eines weiteren Super-GAUs - auch in
Deutschland - insbesondere durch den Schrottreaktor Neckarwestheim.
Dem Plan, das Atomkraftwerk Neckarwestheim länger als bisher genehmigt zu
betreiben, wird die Umweltorganisation ROBIN WOOD mit massivem Protest
begegnen."
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Bettina Dannheim, Energiereferentin, Tel. 040 / 380 892 21, energie@robinwood.de
Ute Bertrand, Pressesprecherin, Tel. 040 / 380 892 0, presse@robinwood.de