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Bonn/Berlin, 29. Mai 2002
TERMINHINWEIS UND EINLADUNG
Pressekonferenz:
Umweltverbände zu Atommüll-Endlager
Genehmigung von Schacht Konrad und die Konsequenzen
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
während der Arbeitskreis "Auswahlverfahren Endlagerstandorte" (AkEnd) noch
im Auftrag der Bundesregierung Kriterien für Atommüllendlager erarbeitet,
wird mit Schacht Konrad in diesen Tagen bereits das erste Endlager
genehmigt. Für die Umweltverbände BUND, ROBIN WOOD und NABU wirft dieses
bemerkenswerte Vorgehen eine Reihe grundsätzlicher Fragen auf.
Hat sich die Bundesregierung damit von dem Plan, ein einziges Endlager für
alle Arten von Atommüll zu suchen, verabschiedet? Ist die Aufgabe des
AkEnd mit der Genehmigung von Schacht Konrad überflüssig geworden? Wie ist
der Erkenntnisstand bezüglich der Eignung von Schacht Konrad als Endlager
für Atommüll? Eine kritische Analyse der aktuellen Endlager-Situation in
Deutschland und die aus Sicht der Verbände notwendigen Konsequenzen
möchten Ihnen die Fachleute von NABU, BUND und ROBIN WOOD auf einer
gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin vorstellen, zu der wir Sie herzlich
einladen.
Termin: Montag, 3. Juni 2002, 11:00 Uhr
Ort: Berlin, Bundespresseamt, Raum 4
mit:
Renate Backhaus, Atomexpertin im BUND-Bundesvorstand
Bettina Dannheim, Energiereferentin ROBIN WOOD
Dr. Frank Musiol, NABU-Atomexperte
Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu können.
Kontakt:
Ute Bertrand, Pressesprecherin, presse@robinwood.de, 040 - 380 892 22
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