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Pressemitteilung  
Hamburg, 13. November 2001

Redaktionen: Aktuelles/Umwelt/Wirtschaft

Wie stark strahlt der CASTOR ?

ROBIN WOOD kontrolliert Strahlenbelastung während des Atom-Transports nach Gorleben

Zurzeit rollt ein Atommüllzug mit sechs CASTOR-Behältern vom Typ HAW 20/28, beladen mit hochradioaktiven Glaskokillen, von der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in das Atommüll-Zwischenlager Gorleben. ROBIN WOOD wird direkt an der Transportstrecke Messungen vornehmen, um die für diesen Zug von der Gesellschaft für Reaktorsicherheit veröffentlichten Werte zur Strahlenbelastung zu kontrollieren.

Das ROBIN WOOD-Team misst die Gamma- und Neutronenstrahlung, die die Wände der CASTOR-Behälter durchdringt. In den geltenden Transportvorschriften sind bestimmte Grenzwerte festgelegt, die besagen, welche Belastung mit radioaktiver Strahlung als legal anzusehen ist. So darf in zwei Meter Abstand vom Behälter ein Wert von 100 Mikrosievert pro Stunde nicht überschritten werden.

Anlässe, die bereits veröffentlichten Werte zu überprüfen, gibt es genug: 1998 flog der Skandal um kontaminierte CASTOR-Behälter auf und zwang die damalige Bundesumweltministerin Merkel dazu, einen Transport-Stopp zu verhängen. Auch die jüngsten Sicherheitsschlampereien in den Atommeilern von EnBW gewährten einen Einblick in den Filz zwischen Atomkonzernen, Sachverständigen und Behörden, der zeigt, dass unabhängige Kontrollen dringend geboten sind.

Den ausführlichen Bericht des Messteams finden Sie hier im pdf-Format (Acrobat-Reader).

Hier finden Sie eine Kurzfassung des Berichts.

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Jürgen Sattari, ROBIN WOOD-Vorstand, Tel. 0171 / 28 59 622
Bettina Dannheim, Fachreferentin Energie, Tel. 0171 / 835 95 15
Ute Bertrand, Pressestelle

Kontakt:
Ute Bertrand, Pressesprecherin, presse@robinwood.de, 040 - 380 892 22

 

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Bundesgrenzschutz behinderte unabhängige Strahlenmessung- ROBIN WOOD-Messteam erhielt Platzverweis am Verladebahnhof in Dannenberg

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