Pressemitteilung

Pressemitteilung   Bundesgeschäftsstelle
Langemarckstr. 210
28199 Bremen

Tel.: 0421 / 598 28 8
Fax.: 0421 / 598 28 72

Pressestelle
Nernstweg 32
22765 Hamburg

Tel.: 040 / 390 95 56
Fax.: 040 / 392 84 8

Pressemitteilung  

Hamburg, den 3.4.2001

Redaktionen: Politik/Umwelt/Wirtschaft

Streit um Gemeinnützigkeit soll von politischer Diskussion ablenken

ROBIN WOOD wehrt sich gegen Diskreditierung der Umweltbewegung

ROBIN WOOD kritisiert die Forderung der norddeutschen Innenminister, die Gemeinnützigkeit von ROBIN WOOD und auch GREENPEACE zu prüfen. "Mit der Protestaktion gegen den CASTOR-Transport ist es eindrucksvoll gelungen, ein Zeichen gegen die Produktion und den Transport gefährlichen Atommülls zu setzen. Damit hat die Diskussion um den völlig unzureichenden Atomkonsens neuen Auftrieb erhalten. Die Innenminister versuchen, von dieser notwendigen inhaltlichen Debatte abzulenken und die Umweltbewegung insgesamt in Misskredit zu bringen", erklärt Jürgen Sattari, Vorstandssprecher von ROBIN WOOD.

Es ist legitim, dass ROBIN WOOD mit phantasievollen und gewaltfreien Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen Atomkraft protestiert. Für diese Proteste hat ROBIN WOOD breite Unterstützung in der Bevölkerung.

Zuständig für die Prüfung der Gemeinnützigkeit von ROBIN WOOD ist die Finanzverwaltung in Bremen. "Einer solchen Prüfung", so Sattari, "sehen wir mit Gelassenheit entgegen, da die Proteste gegen die CASTOR- Transporte nicht gegen die Satzung von ROBIN WOOD verstoßen."

Ebenso verwahrt sich ROBIN WOOD gegen alle Versuche, die Organisation durch Vorverurteilungen in der Öffentlichkeit zu kriminalisieren. So hatte der niedersächsische Innenminister Heiner Bartling gegenüber einem Fernsehsender behauptet, ROBIN WOOD habe "Straftatbestände begangen", indem die Organisation "einen schweren Eingriff in den Bahnverkehr" durchgeführt habe. Der Bremer Rechtsanwalt Reinhard Engel erklärt dazu: "Ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr oder die Gefährdung des Bahnverkehrs liegen nicht vor, da Leib und Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert nicht gefährdet worden sind. Die Aktivisten haben alles getan, um jede Gefährdung auszuschließen.

Weitere Informationen finden Sie auf der ROBIN WOOD-Homepage www.robinwood.de und in der Broschüre Atommüll: Auch dezentral ist katastrophal, anzufordern in der ROBIN WOOD-Pressestelle, Nernstweg 32, 22765 Hamburg.


Ute Bertrand ROBIN WOOD-Pressesprecherin Tel. 040 / 390 95 56 Fax. 040 / 392 848

Kontakt:
Ute Bertrand, Pressesprecherin, presse@robinwood.de, 040 - 380 892 22

 

Pressemitteilung

ROBIN WOOD Startseite

©ROBIN WOOD