Hamburg, den 3.4.2001
Redaktionen: Politik/Umwelt/Wirtschaft
Streit um Gemeinnützigkeit soll von politischer Diskussion ablenken
ROBIN WOOD wehrt sich gegen Diskreditierung der Umweltbewegung
ROBIN WOOD kritisiert die Forderung der norddeutschen Innenminister, die
Gemeinnützigkeit von ROBIN WOOD und auch GREENPEACE zu prüfen.
"Mit der Protestaktion gegen den CASTOR-Transport ist es eindrucksvoll
gelungen, ein Zeichen gegen die Produktion und den Transport gefährlichen
Atommülls zu setzen. Damit hat die Diskussion um den völlig unzureichenden
Atomkonsens neuen Auftrieb erhalten. Die Innenminister versuchen, von dieser
notwendigen inhaltlichen Debatte abzulenken und die Umweltbewegung insgesamt
in Misskredit zu bringen", erklärt Jürgen Sattari, Vorstandssprecher von
ROBIN WOOD.
Es ist legitim, dass ROBIN WOOD mit phantasievollen und gewaltfreien Aktionen
des zivilen Ungehorsams gegen Atomkraft protestiert. Für diese Proteste hat
ROBIN WOOD breite Unterstützung in der Bevölkerung.
Zuständig für die Prüfung der Gemeinnützigkeit von ROBIN WOOD ist die
Finanzverwaltung in Bremen. "Einer solchen Prüfung", so Sattari,
"sehen wir mit Gelassenheit entgegen, da die Proteste gegen die CASTOR-
Transporte nicht gegen die Satzung von ROBIN WOOD verstoßen."
Ebenso verwahrt sich ROBIN WOOD gegen alle Versuche, die Organisation durch
Vorverurteilungen in der Öffentlichkeit zu kriminalisieren. So hatte der
niedersächsische Innenminister Heiner Bartling gegenüber einem Fernsehsender
behauptet, ROBIN WOOD habe "Straftatbestände begangen", indem
die Organisation "einen schweren Eingriff in den Bahnverkehr"
durchgeführt habe. Der Bremer Rechtsanwalt Reinhard Engel erklärt dazu:
"Ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr oder die Gefährdung des
Bahnverkehrs liegen nicht vor, da Leib und Leben eines anderen Menschen oder
fremde Sachen von bedeutendem Wert nicht gefährdet worden sind. Die Aktivisten
haben alles getan, um jede Gefährdung auszuschließen.
Weitere Informationen finden Sie auf der ROBIN WOOD-Homepage
www.robinwood.de und in der Broschüre Atommüll: Auch dezentral ist katastrophal,
anzufordern in der ROBIN WOOD-Pressestelle, Nernstweg 32, 22765 Hamburg.
Ute Bertrand ROBIN WOOD-Pressesprecherin Tel. 040 / 390 95 56 Fax.
040 / 392 848
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Ute Bertrand, Pressesprecherin, presse@robinwood.de, 040 - 380 892 22