ROBIN WOOD zum Thema Papier

Papiersparen statt Papierberge!

Umwelt- und Verbraucherschützer fordern: 50 Prozent weniger Papierverbrauch

Mit einem Memorandum für einen nachhaltigen Papierkonsum rufen Umwelt- und Verbraucherschutzverbände die Bundesregierung auf, konkrete Maßnahmen einzuleiten, um den Papierverbrauch in Deutschland um 50 Prozent zu senken. Bundes- und Landesregierungen aber auch kommunale Entscheidungsträger müssten mit gutem Beispiel vorangehen und sich für konsequentes Papiersparen einsetzen. Gleichzeitig sollte in allen Behörden und öffentlichen Einrichtungen die Pflicht zum Einsatz von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel bestehen.

Hier finden Sie

Appell an die deutsche Politik:
Memorandum für einen nachhaltigen Papierverbrauch in Deutschland

in der Langfassung (pdf, rd. 1 MB) und einer Kurzfassung (pdf, rd. 1 MB).

Zur Pressemitteilung
Papiersparen statt Papierberge! - Umwelt- und Verbraucherschützer fordern: 50 Prozent weniger Papierverbrauch vom 9.10.2007


Papier - es kommt darauf an, woraus man's macht

Faltblatt - Mehr Recyclingpapier!

Faltblatt - Mehr Recyclingpapier! (pdf, rd. 1,0 MB)
Auch als Papierversion bestellbar:
info@robinwood.de oder Tel. 0421 - 598288

 

Jede/r Deutsche verbrauchte im Jahr 2007 durchschnittlich 256 Kilogramm Papier. Damit gehört Deutschland weltweit zu den Spitzenreitern. Der Papierverbrauch hat sich seit 1950 mehr als verachtfacht - Tendenz steigend.

Für die Papierproduktion wird weltweit jeder fünfte eingeschlagene Baum verwendet. Rund 80 Prozent des hierzulande für die Papierherstellung benötigten Zellstoffs wird importiert. Der Großteil der Importe stammt aus Nordeuropa und Kanada, wo auch Urwälder für die Papierproduktion abgeholzt werden.

Für die Herstellung einer Tonne Papier aus Zellstoff werden rund 2,2 Tonnen Holz benötigt. Dabei gibt es eine Alternative zu Frischfasern: Altpapier!

Papier aus Altpapier herzustellen, ist wesentlich umweltverträglicher, als dafür den Rohstoff Holz zu verwenden. Bei der Produktion von Recyclingpapier wird nur halb so viel Energie und ein Drittel Frischwasser verbraucht. Die Abwasserbelastung ist wesentlich geringer, Emissionen von Schadstoffen und Treibhausgasen sinken. Die Studie "Ökobilanzen für Graphische Papiere" des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2000 weist nach, dass es die umweltfreundlichste Variante ist, Papier aus Altpapier herzustellen. Und auch die Studie „Ökologischer Vergleich von Büropapieren in Abhängigkeit vom Faserstoff“, IFEU Heidelberg, 2006 kommt zu dem Ergebnis, dass Recyclingpapier eindeutig für die Umwelt von Vorteil ist im Vergleich zu Papier aus Primärfasern. (die IFEU-Studie als Kurz- (pdf, rd. 75 kB) bzw. Langfassung (pdf, rd. 180 kB))

Heute ist die Qualität dieser Papiere so hoch wie die von Frischfaserpapieren. Schon 1995 bescheinigte die Stiftung Warentest den Recyclingpapieren beste Werte bezüglich Tintenfestigkeit, Druckverhalten, Weißgrad und Alterungsbeständigkeit. Das Öko-Institut hat gemeinsam mit dem Naturschutzbund NRW im November 2001 eine Studie veröffentlicht, die belegt, dass die Qualität von Recyclingpapier nichts zu wünschen übrig lässt.
Faltblatt - Ich kann Wälder schützen

Beim Kauf von Papier ist es wichtig, sich für Produkte mit einem anerkannten Umweltzeichen zu entscheiden. Für echtes Recyclingpapier steht der "Blaue Engel" mit dem Hinweis "weil aus 100 Prozent Altpapier". Er garantiert unter anderen, dass als Rohstoff überwiegend Altpapier aus Haushaltsammlungen eingesetzt wurde.

Bei der Herstellung grafischer Papiere - ohne Tageszeitungen - werden in Deutschland nur 27 Prozent Altpapier eingesetzt. In diesem Bereich, zu dem die Büropapiere zählen, werden auch viele Papiere aus Primärfasern importiert. Obwohl alles für Recyclingpapier spricht, werden nur etwa zehn Prozent der Papiere für den Schulbedarf in Recyclingqualität angeboten. Das muss sich ändern!


Faltblatt - Ich kann Wälder schützen (pdf, rd. 1,4 MB)

Ein Poster "Schulhefte können Wälder schützen" im A3 Format kostet 2,- Euro plus Porto und Versand und kann bei papier@robinwood.de bestellt werden.

Hier können unsere neuen Schulhefte aus Recyclingpapier online bestellt werden!


Einkaufsführer für Recyclingpapier

Recyclingschulhefte in Norddeutschland (Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, nördliches Niedersachsen und Schleswig-Holstein) (pdf, rd. 150 kB)

Recyclingpapier in Köln (pdf, rd. 1,5 MB)

Recycling-Kopierpapier (pdf, rd. 70 kB)

Geschäfte mit Recycling-Schul-Materialien bundesweit ("Heftfinder" der Initiative 2000plus, externe Seite)

Hygienepapiere aus 100% Recyclingpapier (v.a. Toilettenpapier, Taschentücher, Küchentücher)
(pdf, rd. 90 kB)

Hier können unsere neuen Schulhefte aus Recyclingpapier online bestellt werden!


Auswirkungen unseres Papierkonsums

Ein neues vierseitiges und farbig bebildertes ROBIN WOOD-Faltblatt benennt in knapper, prägnanter Form die Auswirkungen unseres Papierkonsums auf Wälder und Menschen in den Herkunftsländern von Skandinavien bis Indonesien und von Kanada bis Brasilien.

Mehr dazu im ROBIN WOOD-Magazin 1.2010 "Wo unser Papier wächst" (pdf, rd. 450 kB).

Das Infoblatt kostet 0,12 € bei Abnahme bis 100 Stück und 0,10 € bei Abnahme von mehr als 100 Stück. Es kann in der Geschäftsstelle von ROBIN WOOD bestellt werden: info@robinwood.de


ROBIN WOOD fordert

von der Bundesregierung
  • Importverbote für Holz und Holzprodukte, die aus einer zerstörerischen Waldnutzung stammen

  • konkrete Maßnahmen für einen nachhaltigen Papierverbrauch

von der Papierindustrie

  • die Steigerung des Altpapiereinsatzes bei der Papierherstellung

  • Einsatz von Zellstoff, der aus einer nachweislich ökologisch und sozial verträglichen Waldnutzung stammt

vom Einzelhandel

  • die Erweiterung des Angebots von Produkten aus Recyclingpapier

von Großverbrauchern wie Verlagen, Kommunen etc.

  • den verstärkten Einsatz von Recyclingpapier

von Waldbesitzern

  • die Umstellung auf ökologische Waldnutzung


ROBIN WOOD aktiv in der
"Initiative 2000 plus - Schulmaterialien aus Recyclingpapier"

1999 wurde die "Initiative 2000 plus - Schulmaterialien aus Recyclingpapier" in Nordrhein-Westfalen gegründet. Dieser Gemeinschaftsaktion gehören 8 Verbraucher- und Umweltverbände und die Stadt Löhne an. Angeregt von den Erfolgen der Initiative hat ROBIN WOOD 2001 einen Schwerpunkt der Papierkampagne in Brandenburg, dem Partnerland von NRW, gesetzt. Als Schirmherren stellten sich das Umweltbundesamt und Dr. Dietmar Woidke, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz in Brandenburg, zur Verfügung. In Rheinland-Pfalz übernahm 2002 das Umweltbundesamt und Margit Conrad, Ministerin für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz des Landes die Schirmherrschaft. 2003 startete der Ausbau der Initiative zu einer bundesweiten Kampagne durch Projektmittel des Umweltbundesamtes. In zwölf Bundesländern setzen sich jetzt 65 Kooperationspartner für die Ziele der "Initiative 2000 plus" ein. Bundesweit nutzen rund 1500 MultiplikatorInnen Info-Pakete der Initiative 2000 plus.

Ziele der "Initiative 2000 plus" sind:

  • das Angebot an Schulmaterialien aus Recyclingpapier zu erhalten und auszubauen
  • die Nachfrage und das Verwenden von umweltverträglichen Recyclingprodukten zu fördern
  • die Reduzierung des Papierverbrauchs
  • Bewusstseinsbildung für eine nachhaltige Entwicklung

ROBIN WOOD informiert die Schulen und versucht über die Kooperationspartner viele Menschen zu erreichen, die uns unterstützen. MultiplikatorInnen vor Ort erhalten kostenlose Informationen mit Aktionsideen, aktuellen Hintergrundinformationen und Materialübersichten. Außerdem werden Unterrichtsmaterialien angeboten.


 


"Wir setzen Zeichen - Schulen pro Recyclingpapier"

Schulklassen in der gesamten Bundesrepublik können sich an der Gemeinschaftsaktion "Wir setzen Zeichen - Schulen pro Recyclingpapier" beteiligen. Ziel ist es, dass sich beispielsweise in Brandenburg mindestens 250 Schulklassen verpflichten, auf Recyclingpapier umzusteigen.

Material bzw. Anlagen:

In Nordrhein-Westfalen wurden zum Umweltkindertag am 5. Juni 2003 die Verpflichtungen der ersten 500 Schulklassen an den Handel und Hersteller von Schulmaterialien übergeben. Im Juli 2007 wurde die 2000. Urkunde an die Klasse 3 d der Unterneustädter Grundschule in Kassel, Hessen durch den Schirmherren und die "Initiative 2000 plus" übergeben. Alle Schulklassen die bereits Zeichen setzen, befinden sich in einer bundesweiten Übersicht auf der Internetseite der "Initiative 2000 plus" (mehr: www.treffpunkt-recyclingpapier.de).

Gesucht werden Menschen in allen Bundesländern, die sich vor Ort in Schulen für mehr Recyclingpapier einsetzen.

Sind Sie dabei? Dann melden Sie sich bei den Partnern oder bei uns:

ROBIN WOOD e. V.
Angelika Krumm
Lindenallee 32
16303 Schwedt
Tel.: 03332/25 20-10, Fax: -11
E-Mail: papier@robinwood.de

Hier gibt es weitere Informationen zu Partnern und Ansprechpartnern in den jeweiligen Bundesländern.


Schulmaterialien aus Recyclingpapier


Hier
können unsere neuen Schulhefte aus Recyclingpapier bestellt werden!

Liebe Schülerinnen und Schüler!

Im neuen Schuljahr werdet ihr wieder eine Menge Papier für das neue Schuljahr einkaufen: Hefte Blöcke, Schnellhefter, Stundenpläne... Für euch Kinder der 1. Klasse (pdf, rd. 280 kB) und der 5. bzw. 7. Klasse (pdf, rd. 60 kB) beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Bitte entscheidet euch mit der neuen Klasse für umweltfreundliche Schulmaterialien aus Recyclingpapier.

ROBIN WOOD möchte Euch mit dieser Kampagne über die Vorteile von Schulmaterial aus umweltfreundlichem Recyclingpapier informieren. Für den Schutz unserer Wälder macht es einen großen Unterschied, ob das Papier aus Frischfasern, und damit aus Bäumen, oder aus Altpapier hergestellt wird.

Die Vorteile von Recyclingpapier gegenüber
Neupapier auf einen Blick:
  • Viele Wälder müssen nicht abgeholzt werden.
  • Bei der Produktion wird nur ein Drittel Frischwasser gebraucht.
  • Die Abwasserbelastung ist wesentlich geringer.
  • Es wird nur halb so viel Energie benötigt.


  • Ein Poster "Recyclingpapier schont Umwelt, Wald und Klima" im A3 Format kostet 2,- Euro plus Porto und Versand und kann bei papier@robinwood.de bestellt werden.

größer (als pdf, rd. 2 MB)

Auch Vorurteile gegenüber Produkten aus Altpapier wie „das ist aber so hässlich grau“ oder „darauf kann man ja gar nicht so gut schreiben“ gehören längst vergangenen Zeiten an. Überzeugt Euch selbst: Auf umweltfreundlichem Altpapier lässt es sich ebenso einwandfrei malen und schreiben wie auf Neupapier und auch ein optischer Unterschied ist nicht mehr zu erkennen.

Je mehr Menschen sich für Recyclingpapier entscheiden, desto besser! Informiert Eure MitschülerInnen, LehrerInnen, Eltern, FreundInnen und achtet beim Kauf von Papierprodukten unbedingt auf folgende anerkannte Umweltzeichen:


"Postaw na makulature! Setz auf Recyclingpapier!"
Gemeinsame Kampagne in Polen

Im November 2004 hat ROBIN WOOD das deutsch-polnische Projekt „Ökologisch und sozial verträglicher Papierverbrauch in Polen“ im EU-Beitrittsland gestartet. Unser Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, den Verbraucherinnen und Verbrauchern von Papierprodukten, insbesondere Schülerinnen und Schülern sowie politischen Akteuren im Bereich Schule den Zusammenhang zwischen eigenem Papierkonsum und Waldzerstörung stellvertretend für den Umgang mit anderen Naturressourcen bewusst zu machen.

Entsprechend den Erfahrungen in Deutschland haben wir engagierte und kompetente Partner gefunden. Die Vereine Federacja Zielonych GAJA aus der Woiwodschaft Westpommern in Szczecin und dem Verein Eko Unia aus der Woiwodschaft Niederschlesien in Wroclaw tragen viel zum Gelingen des Projektes bei. Sie haben sich für den Namen entschieden
„Postaw na makulature! - zesyty szkolne moga ratowác lasy“

Setz auf Recyclingpapier! - Schulhefte können Wälder schützen“


Gemeinsam mit den polnischen Partnern wurde das erste Faltblatt in polnischer Sprache entwickelt und produziert. (pdf, rd. 1,5 mb)

Der erste Runde Tisch in Szczecin fand am 15. 04. 2005 statt.
Rund 50 Personen aus Umweltorganisationen, Schulen, Behörden und Kommunen nahmen an der gelungenen Auftaktveranstaltung der deutsch-polnischen Kampagne für mehr Schulmaterialien aus Recyclingpapier teil.

Über die Hälfte der TeilnehmerInnen haben spontan die gemeinsame Deklaration (s.links) unterzeichnet und wollen sich im Rahmen der polnischen Papierkampagne „Postaw na makulature“ für Schul- und Büromaterial aus Recyclingpapier einzusetzen.

Radoslaw Gawlik, Eko Unia, präsentierte viele interessante Fakten zum Thema Papier in Polen: Wie die Ressource Altpapier bisher in Polen genutzt wird und dass über 80 Prozent der Rohstoffe für die polnische Papierherstellung importiert werden. Gawlik musste leider feststellen, dass in Polen keine Schulhefte mehr aus Recyclingpapier hergestellt werden.

Dem entsprechend groß war das Interesse an den ROBIN WOOD-Schulheften und an der bundesweiten „Initiative 2000 plus – Schulmaterialien aus Recyclingpapier“. Mit intensiven Kontakten zu Industrie und Handel setzen sich die Partner dafür ein, dass Hefte aus Recyclingpapier auf dem polnischen Markt erhältlich sind.


Das Projekt „Ökologisch und sozial verträglicher Papierverbrauch in Polen“ wurde gefördert vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt


„Lerne mehr, verbrauche bewusst“
ein gemeinsames Projekt mit Polen und Tschechien

Der globale Papierkonsum und damit auch Ressourcenverbrauch nimmt immer mehr zu. Gleichzeitig ist der Umgang mit Papier weltweit sehr unterschiedlich, nicht nur im Vergleich zwischen Industrie- und Entwicklungsländern, sondern selbst innerhalb von Europa (Polen 88 kg, Tschechien 129 kg, Deutschland 256 kg).

In einer zweijährigen Lernpartnerschaft engagieren sich deshalb zwei deutsche, zwei polnische und eine tschechische Organisation, um gemeinsam am Beispiel Papier Umweltbildungskonzepte für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen zu entwickeln bzw. zu optimieren. Ziel der fünf Umweltorganisationen und Bildungseinrichtungen ist es, hierbei voneinander zu lernen und die Erkenntnisse des interkulturellen Austauschs später in die eigene Bildungsarbeit zu integrieren. Durch das Projekt sollen Umweltbewusstsein und –wissen bei Erwachsenen in den verschiedenen EU-Ländern gestärkt werden.

Das Thema Papier eignet sich für diesen interkulturellen Austausch besonders gut, da es ein Alltagsprodukt ist, das jeder kennt und braucht. Über das Beleuchten der Unterschiede in den drei Ländern wird es in der Bildungsarbeit ganz praktisch zu einem europäischen Thema. Gleichzeitig wird die Zielgruppe nicht nur für ein wichtiges Umweltthema sensibilisiert, sondern lernt auf diese Weise viel über ihre europäischen Nachbarn.


Link zu den Partnern
ARA: www.araonline.de
Arnika: www.arnika.org
Eko Unia: www.eko-unia.org.pl
Gymnasium 6: www.gimnazjumnr6.szczecin.pl


Umfrage / Ergebnisse

An dieser Stelle haben wir Sie nach Ihrer Meinung zum Thema "Nachhaltiger Papierkonsum" gefragt. In Deutschland haben uns insgesamt 726 Menschen geantwortet. Die meisten kennen die Farbe der Altpapiertonnen und wissen, dass wir in Deutschland sehr viel Papier verbrauchen. Hier die richtigen Antworten aus Deutschland auf die Fragen und die grafisch aufbereiteten Ergebnisse (pdf, rd. 1,3 MB). Die richtige Antwort ist jeweils blau dargerstellt. Die Ergebnisse werden wir für unsere weitere Arbeit im Projekt gut nutzen können.

Insgesamt haben sich 1597 Menschen aus Polen, Tschechien und Deutschland an der Umfrage beteiligt. Besonders interessant und wichtig für das Projekt waren die Aussagen, dass die Befragten am liebsten durch Medien und Ausstellungen informiert werden möchten. Die Ergebnisse sind ausgewertet und grafisch aufbereitet (pdf, rd. 1,2 MB).

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!



"Kein Urwald für Papier" fordern die TeilnehmerInnen der Lernpartnerschaft während des gemeinsamen Treffens mit dem Bundesweiten Netzwerk der Initiative 2000 plus vom 21. bis 23.11.2008 im Wald-Solar-Heim in Eberswalde



Das erste Treffen der Projektpartner aus Polen, Tschechien und Deutschland fand im Dezember 2007 in Schwedt/Oder statt.

ROBIN WOOD hat die Koordination im Projekt übernommen.
Sie erreichen die Koordinatorin Angelika Krumm:
Tel.: 03332/25 20- 10,
E-Mail: papier@robinwood.de


„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“


Veröffentlichungen im ROBIN WOOD-Magazin


Material


Pressemitteilungen

zum Thema "Papier" ...gibt's hier


Interessante Links

Papierprojekt der Klasse HH052 in Braunschweig
Schülerinnen und Schüler der Klasse HH052 der Berufsbildenden Schule Wirtschaft und Verwaltung in Braunschweig "Otto-Bennemann-Schule", erarbeiteten auf Anregung und mit Unterstützung von Greenpeace- und ROBIN WOOD-Mitgliedern das Thema Recyclingpapier. Sie nehmen nun selbst an der Aktion "Wir setzen Zeichen" der Initiative 2000plus teil und versuchen auch weitere Klassen davon zu überzeugen, wieviel sinnvoller der Einsatz von Recyclingpapier im Vergleich zu Frischfaserpapier ist. Ihre Ergebnisse (u.a. ein Rap-Song und eine Dia-Show) stellen sie auf der - ebenfalls im Rahmen des Projekts - von ihnen erstellten Homepage (http://www.bbs3pp.de.vu/) dar.

mehr auf der Homepage der Klasse HH052

 

"INITIATIVE 2000 plus - Schulmaterialien aus Recyclingpapier"
In der "Initiative 2000 plus" setzen sich bundesweit 65 Verbraucher- und Umweltverbände sowie Kommunen in 12 Bundesländern gemeinsam für den Erhalt und den Ausbau des Angebotes an Schulmaterialien aus Recyclingpapier sowie die Steigerung der Nachfrage und Verwendung dieser umweltverträglichen Materialien ein.

http://www.treffpunkt-recyclingpapier.de
http://www.learn-line.nrw.de/angebote/agenda21/info/ini2000/

 

Bedrohte Naturschätze
Koordinationszentrum Natur und Umwelt e.V. (KNU)
http://www.naturschatz.org/kanada/  


Wir setzen Zeichen
Weitere Schulklassen für die Gemeinschaftsaktion "Wir setzen Zeichen" gesucht. Schulhefte, Collegeblöcke und Co. Nachdem die ersten 500 Unterschriftenlisten von Schulklassen in Nordrhein-Westfalen zum Umweltkindertag 2003 an den Handel und Hersteller von Schulmaterialien übergeben wurden, nehmen jetzt doppelt so viele Klassen teil. Bundesweit dokumentieren 50.000 SchülerInnen damit, dass sie sehr wohl Schulmaterialien aus Recyclingpapier im Einzelhandel kaufen möchten.

Auch ihr könnt uns helfen, in dem ihr bei der Gemeinschaftsaktion "Wir setzen Zeichen - Schulen pro Recyclingpapier" mitmacht. Wenn Ihr nur noch Hefte aus Recyclingpapier kauft oder sie kaufen würdet, wenn es sie nur gäbe, dann könnt ihr euch an unserer Aktion beiteiligt. Auf der Homepage könnt ihr auf einer Landkarte auch sehen, wo überall schon Schulen mitmachen. Alle Klassen, die dabei sind, bekommen von uns eine Urkunde überreicht.

http://www.treffpunkt-recyclingpapier.de  


Papier & Wald
Das weltweite Verschwinden der Wälder ist ein Thema das auf politischer Ebene diskutiert wird. Waldzerstörung ist aber mehr als ein politisches Thema, denn es ist eng verknüpft mit VerbraucherInnenverhalten. Ein Fünftel der weltweiten Holzernte geht in die Papierherstellung. Unsere VerbraucherInnen-Kampagne liefert Informationen über wirtschaftliche Interessen und Hintergründe der Papierindustrie. Wir geben Entscheidungshilfe für den Einkauf von Papierprodukten und zeigen Handlungsmöglichkeiten gegen den Raubbau an Wäldern für Papier. Einzelpersonen, Schulklassen und MultiplikatorInnen finden Aktionen zum Mit- und Nachmachen. Aktuelles Informationsmaterial zur professionellen Vertiefung des Themas steht bereit. Unsere Netzwerkarbeit versteht sich als eine Basis für weitere Aktionen und Aktionsgemeinschaften.

http://www.urgewald.de/index.php?page=9

Weitere Informationen über die landesweite Kampagne "INITIATIVE 2000 plus"
http://www.learn-line.nrw.de/angebote/agenda21/info/ini2000/  


Die Nuxalk - Kahlschlag für Papier!
Rücksichtslose Kahlschläge in den temperierten Küstenregenwälder brachten Kanadas westlichster Provinz Britisch-Kolumbien den Beinamen "Brasilien des Nordens" ein. Im Mittelpunkt der Kritik steht der augenscheinliche Raubbau an jahrtausende alten Urwälder. Die damit aufs Engste verknüpfte Mißachtung indigener Landrechte droht jetzt auch die Heimat der Nuxalk Nation zu zerstören. Daher haben sich die Nuxalk in den letzten Jahren zur Verstärkung ihres Widerstandes entschlossen, dem die Provinzregierung von Britisch Kolumbien mit Verhaftungen und Gefängnisstrafen begegnet.

http://www.urgewald.de/index.php?page=9-100-416  


Environmental Paper Summit 2002
A Common Vision for Transforming the Paper Industry:
Striving for Environmental and Social Sustainability

Ergebnis-Papier des Environmental Paper Summit, Sonoma County, California. November 20, 2002

http://www.nrdc.org/media/docs/030129.pdf (pdf, rd. 470 kB)


Kontakt

Angelika Krumm (Projektkoordinatorin Papier), Tel. 03332 - 252010, papier@robinwood.de