„Menschen vor Profit!“

Ob bei internationalen Protesten gegen Krieg und neoliberale Politik, bei kommunalem Engagement gegen Privatisierungen oder beim derzeit laufenden Angriff auf den Sozialstaat: Attac mischt sich ein und streitet für eine andere Welt. Mehr als 13.000 Attac-Mitglieder haben erkannt, dass sich die Versprechen der neoliberalen Globalisierung nicht erfüllt haben: Durch die unbegrenzte und ungeregelte Öffnung der weltweiten Märkte ist die Kluft zwischen Arm und Reich größer geworden.

„Menschen vor Profit“ ist eine der wichtigsten Losungen der globalisierungskritischen Bewegung. Attac setzt sich für eine ökologische, solidarische und friedliche Weltwirtschaft ein. Der gigantische Reichtum muss gerecht verteilt werden. Selbstbestimmung, Demokratie, bessere Lebensbedingungen für die Menschen und der nachhaltige Schutz der Natur sollten vorrangige Ziele der Politik sein.

Dafür entwickelt Attac konkrete Vorschläge, etwa um Finanzspekulationen einzudämmen, Steuerflucht zu verhindern oder die Einnahmen der Sozialkassen zu erhöhen. Die mehr als 200 regionalen Gruppen organisieren Bildungsveranstaltungen, um Zusammenhänge zu durchschauen und handlungsfähig zu werden. Und um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, mobilisiert Attac zu Aktionen - ob Unterschriftensammlung, Straßentheater oder Demonstration. Dabei gilt: Je breiter die Basis ist, um so mehr können wir erreichen.

Malte Kreutzfeldt, Frankfurt

Informationen zu Attac gibt es unter www.attac.de oder telefonisch unter 069/90028110.


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