Magazin 3/2002


 

editorial


20 Jahre ROBIN WOOD
In seiner Jubiläumsausgabe nimmt das ROBIN WOOD-Magazin seine LeserInnen mit auf eine Reise durch 20 umweltbewegte Jahre. Djoeke Lueken, seit 20 Jahren Leiterin der Bundesgeschäftsstelle in Bremen, wünscht ROBIN WOOD vor allem genügend Nachwuchs, um die ganz besondere Rolle innerhalb der Umweltbewegung zu besetzen - solange, bis alle Umweltprobleme gelöst sind.
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perspektiven


Wie weiter, Umweltbewegung?
Jubiläen sind schön, aber sie verklären auch die Sicht auf die Dinge. Wie kann eine Umweltbewegung nach Jahrzehnten des Erfolgs weiterkommen, wie kann sie sich anpassen an neue Verhältnisse – speziell eine Aktionsgruppe wie ROBIN WOOD?
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wald


Hört, Bürger, hört! - der Wald stirbt
Anfang der achtziger Jahre wurde deutlich, dass nicht nur die Seen in Schweden den schleichenden Tod durch Sauren Regen starben. Jetzt zeigten auch die Wälder im übrigen Europa, dass sie der fortwährenden Belastung durch die Luftschadstoffe nicht länger standhalten konnten. Die öffentliche Diskussion, die Sorge um die Umwelt, insbesondere um die Wälder, ergriff überraschend viele Menschen und wurde zum Thema Nr. 1 in der Bundesrepublik. Und in dieser Stimmung wurde ROBIN WOOD geboren.
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tropenwald


„Ihr habt die Welt...
...lasst uns den Wald“ Mit diesen Worten bat der Sprecher der Penan, der letzten Waldnomaden Borneos, öffentlich um Unterstützung des Widerstandes und um Verzicht auf Tropenhölzer in den Industrieländern.
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    weitere Themen:

  • SOS Sarawak
  • Raubbau am Tropenwald: Kommunen machen mit!
  • Relaxen auf Kosten des Tropenwalds: ROBIN WOOD-Gartenmöbelkampagne
  • ROBIN WOOD fordert von Rot-Grün den Schutz der Tropenwälder
  • Papier aus Tropenholz - dafür Recyclingpapier


 

müll


Keine Geschäfte mit Müll
Als umweltpolitisches Thema war der Müll auch bei ROBIN WOOD fast von Anfang an dabei. Ein erster Kritikpunkt war die Sondermüll-Deponie Schönberg in der DDR. Insgesamt stellte die DDR mit einem Import von drei Millionen Tonnen Müll pro Jahr weltweit den Spitzenreiter. 800.000 Tonnen kamen allein aus „Westdeutschland“. Im Herbst 1988 blockierten deshalb DDR-Umweltschützer gemeinsam mit ROBIN WOOD den Westberliner Müll-Grenzübergang Lichtenrade.
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verkehr


Deutschland fährt verkehrt
Wer sich gegen das Waldsterben engagiert, kann die schädlichen Stickstoffemissionen der Millionen von Autoauspuffgasen nicht außer Acht lassen. Im Oktober 1984 startete ROBIN WOOD eine Verkehrskampagne für ein Tempolimit und für wirksame Gesetze zur Abgasentgiftung.
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    weitere Themen:

  • Transrapid gestoppt
  • Klimakiller Flugverkehr


 

bündnisse


Klimagipfel, Berlin 1995


 

energie


Catte-Non!
Manchmal spielt das Wetter mit: Dichter Nebel hüllt am 10. Oktober 1986 die Kühltürme des lothringischen Kernkraftwerkes Cattenom ein. An diesem Tag besucht Robert Wald mit seiner Gruppe „Atomkraftwerke und der Lebensnahbereich“ das Kraftwerk.
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    weitere Themen:

  • Schadstoffe kennen keine Grenzen
  • Im Osten viel Neues. Mit dem ROBIN WOOD-Bus in die UdSSR
  • Vierfache Sicherheit - auch in Krümmel nicht!
  • Konzernmacht brechen, Energiewende durchsetzen!, Energiekampagne 92
  • Nur der sofortige Ausstieg ist ein Ausstieg
  • Schacht Konrad nicht ganz dicht
  • Bahn AG lässt Castor rollen
  • Der Castor fährt zurück


 

strömungen


Mit Neptuna weserabwärts
ROBIN WOOD-Floß unterwegs


 

impressum


Nummer 74/3.02

ROBIN WOOD Magazin
Zeitschrift für Umweltschutz und Ökologie

Erscheinungsweise vierteljährlich

Redaktion
Christina Camier, Alicia Eberle, Sabine Genz, Angelika Krumm, Annette Littmeier, Regine Richter, Jens Wieting, Anke Wagner, Dr. Christiane Weitzel (V.i.S.d.P.)

Verantwortlich für Layout, Satz, Fotos und Anzeigen ist die Redaktion

Verlag
ROBIN WOOD-Magazin, Lindenallee 32, 16303 Schwedt, Postfach 100403, 16294 Schwedt, Tel.: 03332/252010, Fax: 03332/252011,
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