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24.08.2008
Alex hat das Floß bereits früh um sechs verlassen, damit er pünktlich zur Baumhauseinweihung nach Kelsterbach kommt. Pünktlich zum Frühstück kam Susi mit ihren Kindern vorbei. Sie hat lecker Brötchen und Tofu mitgebracht. Leider aber auch die Gitarre wieder mitgenommen. Kurz vor dem Ablegen durften wir den Liedern von Gerhard Kreuzer mit weiblicher Begleitung lauschen. Das dann sehr spontane Ablegen führte dazu, dann Stefan mit Steg ins Wasser gefallen ist. Auch die Plane ist beim Einrollen fast weggeflogen. Der Wind bremste uns wieder extrem aus. Wir mussten auch die Transpis runter nehmen. Unterwegs kam uns Alt-RoWo Horst entgegen geschwommen mit Postkarten von der letzten Elbetour in der seiner Badehose. Nachdem er kurz bei uns mitgefahren ist, sprang er wieder ins kalte Nass. Außerdem wurden wir von drei Paddelbooten begleitet. Auf der Hälfte der Strecke holten wir Philipp, der winken am Elbeufer stand, ab und haben ihn bis Bleckede mitgenommen. In Bleckede angekommen wurden wir bereits von der Presse erwartet. Es waren viele interessierte Menschen auf und neben Floß. Auch kontroverse Diskussionen geführt, die nicht immer schön endeten. Obwohl Jules Rucksack sogar doppelt angekettet war, hat sie es geschafft und hat uns leider wieder verlassen. Auch Philipp fuhr wieder nach Hause. Bei Linsensuppe philosophierten wir dann abends über Ernährung bis spät in die Nacht. An Bord: Christopf, Konrad, Jonas, Jule, Steffi, Stefan, Kiri, Ingo, Sophia, Ben, Philipp und Jule
Nach einer ganz unangehmen Nacht, die eigentlich nur aus Regen und Wind bestand und weniger aus ruhigem Schlaf, sind wir nur mühsam losgekommen. Gefrühstückt wurde auf dem Floß während der Fahrt, auch wenn immer mal wieder etwas weggeflogen ist, was mit heldenhaften Sprüngen gerettet wurde. Schon beim Auslaufen war die Polizei so freundlich nachzufragen, ob wir schon losgefahren sind. Sie haben extra angerufen. Auch unterwegs standen sie am Ufer und haben uns wohl schon erwartet. Dann kamen wir zur Dömitzer Brücke und Erinnerungen an die letzte Elbe-Tour wurden wach. Offensichtlich erinnerten sich auch die Beamten an uns, denn auch auf der Brücke stand ein Streifenwagen. Mh... Na dann, müssen wir ja noch eine Aktion machen! Spontan hat sich Christopf einen Klettergurt angezogen, andere zogen schnell die Schwimmwesten über, Steffi sprang ins Schlauchboot, die Leiter wurde ausgeklappt, ein Transpi in den Rucksack gesteckt. Das alles innerhalb von fünf Minuten! Das ist Aktionsplanung! Doch die Polizei stand uns in Nichts nach. Auch sie rüsteten nach. In kürzester Zeit kamen zwei weitere Streifenwagen hinzu und alle beobachteten fleißig das Treiben auf dem Floß. Mittlerweile wurde auch der Faltanker zum Wurfhaken umfunktioniert und Christopf ist bereits auf die Leiter gestiegen. Unter der Brücke angekommen wurde laut gejubelt. Unter der Brücke wieder vorgekommen, kamen wir auch wieder ins Blickfeld der Polizei. Alle standen auf dem Floß. Nur einer war nicht mehr zu sehen und alle schauten zur Brücke und zeigten mit ihren Fingern dahin. Etwas irritiert suchten die Beamten gebückt unter die Brücke schauend, was sich da nun verändert hätte. Mussten jedoch feststellen, dass da doch nix war. Oder? Während der weiteren Fahrt sind wir zweimal aufgelaufen. Der Wind drückte uns immer wieder Richtung Ufer. Doch Alex unser Held hat seine Hose ausgezogen und uns wieder von der Sandbank geschoben. In Hitzacker angekommen wurden wir von vielen Menschen begrüßt. Sogar der Bürgermeister war auf dem Floß. Außerdem sind Philipp, Ingo, Sophia und Ben (groß und haarig) dazugekommen. Abends saßen alle bei einem Lagerfeuer zusammen. Es wurde gesungen, Gitarre gespielt und alte Geschichten wurden erzählt. An Bord: Christopf, Konrad, Jonas, Jule, Steffi, Stefan, Kiri, Alex, Ingo, Sophia, Ben, Philipp und Jule
Nach gemütlichem Frühstück gelang es, Sara-Ann mit einer spontanen Sitzblockade einige Minuten aufzuhalten. Doch leider hat sie es geschafft und ist von Bord gegangen. Nur kurze Zeit später konnten wir uns über Jonas Ankunft freuen. Mit einer Nacht irgendwo im Nirgendwo Zwischenstopp hat er es geschafft zum Floß zu trampen. Nachmittag bekamen wir wieder Besuch von Kerstin, die uns lecker Kuchen vorbei gebracht hat. Willy und Barbara (Stichwort Baumhaus Langendorf) gesellten sich mit ebenfalls leckerem Kuchen dazu. Gegen Abend kamen Jule, Steffi, Stefan und Kiri wieder aufs Floß und später auch Alex. Nach Wein und Gesang schlummerten alle beim Fönig ein. An Bord: Sara-Ann, Christopf, Konrad, Jonas, Jule, Steffi, Stefan, Kiri, Alex und Jule
Heute ist Ausruhtag. Wir werden ein Stück fahren, ohne genau zu wissen, wo wir anlegen. Wieder mal wechselt ein Großteil der Frau-& Mannschschaft: Steffi gehts nicht so gut, so dass sie sich erstmal von Stefan zum Arzt bringen lässt, auch Ingo muss los. Dafür sind gestern abend Zora, Clara, Jule, Susi, Konrad, Christopf und Flo zu uns gestoßen. Ganz schön viele Menschen. Passen aber gut aufs Floß, da zwei davon nicht allzu viel Platz beanspruchen - Zora ist 4 Monate, Clara reichlich 3 Jahre alt. Nach allerhand hin und her legen wir recht spät ab, haben ja keine Pflichten. Die Fahrt ist dann teils recht ungemütlich - es regnet mehrmals heftig. Und der Wind peitscht das Wasser so über Deck, dass kein Platz trocken bleibt. Nebenbei werden Dach und Transparente zu Segeln, so daß man heftig gegensteuern muss. Trotzdem ist die Laune nicht die schlechteste. Abends dann hört das Mistwetter auf, wir finden einen wunderbaren Platz zum Ankern und genug Holz, um die halbe Nacht weintrinkend am Feuer zuzubringen. Da wurde es doch wirklich noch richtig entspannt... Am nächsten morgen ist die gesamte Crew baden gegangen... freiwillig diesmal! Nur Zora ist im Trockenen geblieben. Nach einem gemütlichen Frühstück gings dann los richtung Dömitz. Kaum angekommen, wurden wir auch schon von Presse erwartet. Am Abend verließen Flo, Susi, Clara und Zora leider schon das Floß. Doch später am Abend bekamen wir Besuch von netten Wendländern! Susi, Kerstin, Kurt und Franz. Wir haben spontan zusammen gekocht und gegessen. Nachdem sie von unserem schmerzlichen Verlust unseres Woks erfuhren, wurde promt einer für uns organisiert. Auch die Gitarre haben sie uns für ein paar Tage ausgeliehen! Mit Gitarre und Gesang haben wir dann den Abend genossen. An Bord: Flo, Susi, Clara, Zora, Sara-Ann, Christopf, Konrad und Jule
Die Nacht ist klar in unserer Buhne und der Morgen leicht feucht. Heute haben wir drei junge Begleiterinnen. Zum Abschied winken ihnen und uns einige Werbender und ein Buhnengang rundet das Floßmitfahrerlebnis für die Gäste ab. Interessierte Presse und Menschen begrüßen uns am Jachthafen in Wittenberge. Die Überreste eines riesigen fischartigen Wesens treiben im Schneckentempo am Floß vorbei. Suse, Hans und Sara-Ann stoßen zu uns und Alex verlässt uns. Nach leckerer Kartoffelsuppe ist es schon spät - Zahltag für die Essenskasse. Denkste! Eifrig suchen 2 Menschen mit Hoffnung zwischen den Balken erfolglos nach einem 10Û Schein. "Guten Morgen, PrignitzTV hier. Wir wollten euch mal ein bisschen filmen. Schaut dann einfach mal auf unserer Internetseite: www.ruppiner-medien.de vorbei." Nach 2 Tagen freut sich Punky über seinen losgeketteten Rucksack - den er sogleich zum Bahnhof trägt. Hans folgt ihm auf dem Fahrrad Richtung Klimacamp - "Das gibt es doch noch was zu besetzten." Morgen geht es ab in die Floßferien - bis bald und viele Grüße, die Floßcrew. Floßcrew: Stephan, Steffi, Hans, Daniel, Punky, Ingo, Suse, Sara-Ann, Alex
Endlich mal Ausschlafen! Frische Brötchen, mitgebracht von Günther, und einige Abschiede begleiten und durch den Morgen. Kurz nach 12Uhr verlassen uns Jule und Günther und Daniel kommt wieder. Nach 10cm hochschleusen in die Elbe, geht es ganze 8km Richtung Werben. Es ist total still und wolkig. In die Elbe springen heute nur die Mutigen. Ein Paddler aus Stuttgart stoppt am Floß und hält mit Alex ein nettes Schwätzchen. Gas weg! Rumsch! Gestrandet und gelandet in einer Buhne in Werben. Ein Sektkorken knallt und um die 10 Personen begrüßen uns mit netten Gesprächen. Baden gehen! Ein Mann mit locken schafft es zum gegenüberliegenden Ufer und begrüßt den Havelkanal samt Radfahrer hinterm Deich. Auf dem Rückweg macht er Rast auf einer roten Schwimmhilfe. Applaus!!! Zum Abendbrot gibt es leckere Radieschen, Kartoffeln, Kohlrabi und Möhrchen aus dem eigenen Garten - BIO mit viel Liebe und Grüßen. Einige schlummern schon, ein kleines Feuer sorgt für romantische Stimmung die uns in Werben zu geselligen Menschen bringt - "Holzkohle gibt's hier am Strand ohne Ende. Ihr müsst bloß Buddeln. Die Binnenkohleschiffer kommen hier bei Niedrigwasser nämlich nicht um die Kurve - Fracht abladen!" Wer hat hier wen Verladen? Floßcrew: Steffi. Stephan, Daniel, Punky, Alex, Ingo
Es ist wieder einmal 9 Uhr. Die Sonne neckt uns aus dem Schlaf und eine Stimme schreit vom Deich: "Oh mein Gott, sie sind doch noch nicht schon weg." Ein Fan von Gestern, der sein Leben dem Flossgucken von Arneburg bis Kenia verschrieben hat. Die Gierfähre vor Havelberg bringt nicht nur die Flossfahrenden ins schwitzen - aber was für eine Enttäuschung, mensch ist gerade die Schleusenleiter hochgeklettert, da geht das Tor schon wieder auf. Anlegen in Havelberg ist einfach und die Touristeninformation nebenan im Winterhafen ist sehr hilfsbereit. Irgendwie sind wir mitten im Elbe-Jugendtreff von Havelberg gelandet, die in der Nacht für einige Aufregung sorgen. Alex kommt am Abend extra wieder auf's Floß, um Ingo noch alles Gute zum 67sten Geburtstag zu wünschen - mit Blick auf die Mondfinsternis. Crew: Ingo, Günther, Steffi, Stephan, Jule, Punky, Alex
Auch heute stehen wir früh auf,
denn wir haben eine der längsten Strecken der Tour vor uns.
Morgens erwachen wir am Strand und baden in der Elbe. Stefanie (die
vierte Schweizerin) verlässt uns leider, denn die Arbeit wartet auf sie.
Crew: Stefan, Steffi, Alex, Jule, Sara-Ann, Thomas, Punky, Daniel, Jörg und Günther
Wir möchten ziemlich früh losfahren. Einige von uns haben im Thiembuktu geschlafen und sind pünktlich am Floß. Gegen 9.15 Uhr jedoch seilen sich Aktivisten von ROBIN WOOD an der benachbarten Brücke ab. Es ist ein schönes Bild, wie ein Transparent gegen Kohle und Atom optisch direkt vor dem Magdeburger Dom hängt. Aus Solidarität bleiben wir noch ein wenig da und Steffi gibt einige Interviews zum Thema. Zen verlässt uns und Stefan, Steffi und Alex haben sich mal etwas Urlaub vom Floß verdient. Wir verordnen Ihnen, den Motor des Schlauchbootes aus der Reparatur in Dessau zu holen und dann einen Tag Urlaub in Magdeburg zu machen. Derweil fahren wir los und das Wetter ist total schlecht. Uns tut dies super Leid, denn Sara-Ann erwischt scheinbar immer die Schlechtwetter-Perioden, wenn sie auf dem Floß ist. Wir stoppen kurz am Mittellandkanal, der in einer Brücke über die Elbe geführt wird. Am späten Nachmittag erreichen wir Rogätz und landen das Floß direkt an dem Sandstrand. Dort erwartet uns ein Reporter, sonst greift aber das Naturgesetz: Wo viel Natur ist, sind wenig Menschen. Am Abend kochen wir noch und stellen fest, dass fünf Menschen aus den selben Dingen sechs Gerichte herstellen könnten. Wir entscheiden uns, praktischer Weise, für eines. Eigentlich wollen wir gerade ins Bett gehen, da hören wir von Weitem einen Motor. Ein Schlauchboot nähert sich im Dunkeln und wir begrüßen unsere drei Beurlaubten. Nach der Reparatur des Motors wollten sie gleich einen Langstreckentest machen und folgten uns mit 35-40 km/h. Crew: Stefan, Steffi, Alex, Jule, Sara-Ann, Thomas, Punky, Zen, Stefanie, Daniel, Jörg und Günther
Die Sonne weckt uns mit warmen Strahlen und Günther mit frischen Brötchen. Während Punky noch mit dem Schnupperkletterbaum kämpft, machen sich Stefan und Thomas auf den Weg zur Tankstelle und zum Gasauffüllen. Verabschieden müssen wir uns vorerst von Dagmar und Juri, die sich auf den Weg ins Wendland machen. Günther stattet Enercon, dem größten deutschen Windkrafthersteller, einen Besuch ab und Jule gönnt sich mit Sara-Ann eine Floßauszeit und erkundet Magdeburg. Wieder besuchen uns viele Magdeburger und für ein Fernsehteam fahren wir noch eine Runde mit dem Floß. Wieder stoßen am Abend neue Leute zu uns und wir schließen den Tag mit einem Plenum und Linsensuppe. Crew: Stefan, Steffi, Jule, Sara-Ann, Daniel, Punky, Günther, Thomas, Jörg, Alex, Stefanie und Zen
Heute wollen wir eigentlich ein Schnupperklettern anbieten doch leider zieht uns das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung. Es regnet und regnet. Ganz in der Nähe ist das Thiembuktu, ein Hausprojekt mit vielen netten Leuten. Dort gibt es VoKü-Brunch und die Möglichkeit zu duschen. Später kommt der MDR und die örtliche Presse am Floß vorbei und weil sich der Regen nun gelegt hat, hängen wir doch noch ein Seil in den Baum. Am Abend stoßen neue Leute zu uns: Sara-Ann kommt nach getaner Uniarbeit mit dem Zug aus Dresden, Punky per Anhalter aus dem Kelsterbacher Wald, Jörg vom AntiSpe-Kongress aus Hannover und Thomas vom Gemeindecamp aus Brandenburg. Crew: Alex, Stefan, Steffi, Jule, Kathrin, Dagmar, Juri, Daniel, Günther, Tobi L., Sara-Ann, Punky, Thomas und Jörg
Kalt und stürmisch ist unsere heutige Etappe. Eingehüllt in Schlafsäcke und Decken erreichen wir unser Ziel Magdeburg trotzdem planmäßig um 15 Uhr. Am Anleger Mückenwirt erwarten uns bereits Daniel und Günther und auch Tobi L. wird heute noch zu uns stoßen. Unsere Anlegestelle liegt direkt an einem großen Biergarten, in dem heute abend eine riesige Party stattfindet. Viele Gäste schauen auf dem Floß vorbei und wir informieren was das Zeug hält über Kohle, Atom und den Wechsel zu einem Ökostromanbieter. Müde fallen wir in die Betten und stopfen uns Ohrstöpsel in die Ohren um dann zu Klängen wie yellow submarine und co den Schlaf zu suchen. Verabschieden müssen wir uns heute leider von Chris und Kati (Liebe Grüße nach Dresden). Crew: Alex, Stefan, Steffi, Jule, Kathrin, Dagmar, Juri, Daniel, Chris, Kati, Günther und Tobi L.
Mit 180 Menschen protestierten am vergangenen Freitag das Elbe-Saale-Aktionsbündnis, die Tour de Natur und die ROBIN-WOOD-Floßcrew gemeinsam für den Erhalt der naturnahen Flusslandschaften an Elbe und Saale sowie gegen den geplanten Bau eines Saale-Elbe-Kanals. Unter dem Motto Kleine Schiffe - große Wirkung setzten die TeilnehmerInnen mitten in der flachen Elbe stehend zahlreiche Papierschiffchen in die Fahrrinne. Begleitet wurde ihr Protest am Ufer mit Gesang und Informationen rund um die aktuellen Entwicklungen an den Flüssen. Das Ziel unserer kleinen Schiffe ist die Landeshauptstadt Magdeburg, so Jutta Röseler, Sprecherin vom Aktionsbündnis Elbe-Saale. Wir haben bereits mehrfach Landesverkehrsminister Karl-Heinz Daehre zum Dialog in unser Camp eingeladen, bisher jedoch weder ihn noch einen direkten Vertreter begrüßen dürfen, so Röseler weiter. Mit ihrer Aktion verbinden die drei Initiativen die Forderung nach einer sofortigen Aussetzung des Raumordnungsverfahrens für den Saale-Elbe-Kanal und die erneute Prüfung der umstrittenen Wirtschaftlichkeit dieses Projektes durch unabhängige Gutachter. Nach Ansicht der AktivistInnen ist der geplante Kanalbau nur ein weiterer Schritt hin zur Kanalisierung der Elbe. Sogenannte Unterhaltungsmaßnahmen haben hier bereits in den vergangenen Jahren die Flusslandschaft sichtbar verändert. Auf unseren bisherigen Floßetappen haben wir sehr viele Schotterhalden in der Elbe und deutlich in den Fluss hinein verlängerte Buhnen gesehen, meldet sich die Sprecherin des ROBIN-WOOD-Floßes, Jule Hübner, zu Wort. Sie weist auf die ausbauähnlichen Wirkungen dieser Baumaßnahmen hin, die in ihrer Konsequenz unter anderem ein Absinken des Grundwasserstandes in der Aue zur Folge haben und somit die Auenwälder aber auch die Landwirtschaft zunehmend schädigen. Klaus Schotte von der Tour de Natur berichtet, dass auch die TeilnehmerInnen dieser Protestfahrt, die per Fahrrad von Gießen aus startete, zahlreiche unsinnige Verkehrsprojekte besichtigt haben. Gemeinsam mit seinen Mitradlern fordert er, auf noch nicht realisierte zweifelhafte Projekte zu verzichten. Für bereits bestehende überdimensionierte Straßen, aber auch für die Elbe schlägt er Umwidmungen und alternative Nutzungen für den Tourismus vor. Auch das sollen unsere kleinen Papierschiffchen symbolisieren, spannt Jutta Röseler den Bogen zurück zur Aktion am Elbufer. Der Güterverkehr auf der Elbe nimmt seit Jahren ab. Dafür kommen immer mehr Kanuten, Flusswanderer und Fahrradtouristen in die Region, um die Schönheit unserer Flusslandschaften zu genießen, so Röseler weiter. Die Landes- und Bundesregierung, so sind sich alle drei Initiativen einig, sollte Mut beweisen, vom Kanalbauprojekt Abschied nehmen und den Tourismus an der Elbe weiter fördern. Schon jetzt ist er ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor - und für die Gütertransporte bleibt immer noch die Bahn, die im Elbekorridor über ausreichend freie Kapazitäten verfügt. Crew: Alex, Stefan, Steffi, Jule, Kathrin, Dagmar, Juri, Chris und Kati
Heute stehen wir zeitiger auf, denn es sind 35 Grad angekündigt und wir wollen uns unterwegs eine Badepause gönnen. Also starten wir schon gegen 9 Uhr Richtung Dessau und halten Ausschau nach einem lauschigen Buhnenfeld, welches wir relativ schnell auch finden. Südseegefühle kommen auf, es ist toll. Nachdem der eine oder andere ein bischen zu viel Sonne abbekommen hat, gestaltet sich das Anlegemanöver in Dessau als schwierig. 3 Mal verfehlen wir die Anlegestelle und zu guter letzt geht auch noch ein Crewmitglied unfreiwillig baden, was aber bei den Themperaturen eher angenehm war. In Dessau war nicht viel los, nur wenige Leute kamen uns in dem abgelegenen Sportboothafen besuchen. Am Abend besuchen uns noch ein paar Freunde. Wir schlemmen Eis, kochen gemeinsam, erzählen uns Knüllergeschichten und genießen einen sensationellen Sonnenuntergang. Crew: Alex, Stefan, Steffi, Jule, Kathrin, Dagmar, Juri und Chris
Wieder haben wir Gäste an Bord: den 10 jährigen Wolfgang und den Cousin von Alex. Der erstere schwimmt meist neben dem Floß her, der letztere hat ca.10 selbstgebaute gelbe Plastik-Didgeridoos mitgebracht und sich vorgenommen, während der Floßfahrt einen Didgeridoo-workshop zu geben. So haben wir auf dieser Fahrt eine etwas ungewöhnliche Klangbegleitung: Didgeridoo-brummen auf dem Floß, neben dem Floß (beim Schwimmen) und unter dem Wasser! Kurz vor dem Anleger in Coswig bringen wir unsere Gäste per Schlauchboot an Land und nehmen gleich wieder neue auf. Vier Kinder und eine Mutti begleiten uns bis zum Anleger. Viele Leute begrüßen uns am Steiger und dann gibt es noch eine kleine Tröst-Rundfahrt mit dem Schlauchboot für einen kleinen Jungen, der uns nicht verlassen wollte. Einige von uns genießen die schönen Buhnen, und ein bisschen fühlt es sich wie Strandurlaub an. Während die einen sich abends bettfertig machen (Juri will um 6 Uhr früh morgen ins Muschelhorn blasen...), gehen die andern noch auf einen Schlummertrunk zum alten Fritz.
Unsere Gastmitfahrer, unter anderem Konstanze mit ihrer Tochter Lea sind pünktlich am Floß und haben sogar reichlich Proviant für die ganze Floßcrew mitgebracht. Ganz herzlichen Dank noch mal dafür! Es ist wieder ein sehr stürmischer Tag, aber trotzdem wunderschönes Wetter und eine sehr schöne Fahrt. Unsere nächste Station ist Wittenberg. Dort können wir im Hafen kurze Zeit am Fähranleger festmachen, müssen jedoch später auf einen anderen, nach Aussagen des Fährmannes freien Steiger umziehen, und Katrin kommt an. Als die Sonne untergegangen und unsere Pellkartoffeln am Kochen sind, kommt plötzlich ein riesiger Schubverband auf uns zu, und teilt uns mit, dass er an unserem Steiger festmachen muß. Uns bleibt nichts anderes übrig, wir müssen schnell ablegen, eine andere Anlegemöglichkeit in Wittenberg haben wir jedoch nicht. Als der Schubverband anlegt, erkennen wir, dass theoretisch gerade noch genug Platz für unser Floß wäre zwischen Schubverband und Uferschotter. Der Kapitän des Frachters wäre damit einverstanden; das Spannende ist nun, ob das Wasser an dieser Stelle für unser Floß tief genug ist, und das Floß durch diesen schmalen Korridor zu navigieren, fast ohne Licht, da unser Akku an Land geladen wird und die Batterie der einzigen lichtstarken Taschenlampe zur Neige geht. Wir entscheiden uns für beidseitiges Treideln. Dabei geht jedoch unser Wok und eine Wassermelone über Bord, die sich in der Dunkelheit in den Seilen verfangen hatten, und leider nicht mehr geborgen werden konnten. Als das Manöver glücklich abgeschlossen war, waren die Kartoffeln fertig und der gemütlichere Teil des Abends konnte beginnen. Crew: Stefan, Steffi, Jule, Daniel, Dagmar, Chris, Alex, Kathrin und Juri, abends Tobi
Als am morgen fast alle im Kanuverein duschen sind, brechen ziemlich plötzlich sintflutartige Regenfälle über das Floß hinein. Zum Glück war die Plane noch drauf, und die beiden dagebliebenen können die trotzdem eindringenden Wasserfälle bald stoppen, so dass sich der Schaden in Grenzen hält. Der Regen geht, und Alex kommt mit seinem Bootsführerschein, und so sind wir für die Strecke nach Pretzsch ausgerüstet. Die Fahrt wird recht windig, doch der Anlegeplatz bei der Gierfähre in Pretzsch ist idyllisch, und wir werden von vielen neugierigen und freundlichen Pretzschern empfangen. Einige wollen uns morgen begleiten. Crew: Stefan, Steffi, Chris, Jule, Daniel, Dagmar, Alex und Juri
Heute ist Infotag für Torgau. Wir bauen unseren Pavillon auf und informieren über Stromwechel und sauberen Strom, Tobi kommt als Tagesgast und unterstützt uns dabei. Chris erreicht uns mit seinem Faltboot, nach einer langen Pddeltour von Riesa aus. Außerdem kommen nette Besucher, u.a. biologische Schafsbauern, die uns mit leckerem Schafkäse versorgen. Abends muß Jule-Spule leider nach Hause. Es bleiben: Crew: Stefan, Steffi, Jule, Daniel, Chris, Dagmar und Juri und Tobi
Schön ist es hier in Belgern und trotzdem müssen wir unsere sieben Sachen packen denn vor uns liegen erstaunlich kurze 15 km Fahrt nach Torgau. Es regnet immer noch und irgendwie sind wir glücklich darüber, die Sonnnencreme heute mal in der Tube zu lassen. Wir springen alle noch schnell unter die Dusche (wer weiß schon wo es dazu die nächste Gelegenheit gibt!!!) und verabschieden uns vom Seesportverein Belgern-Torgau. Nun soll es losgehen...doch ohje...wir sitzen bis über beide Floßohren im Schlamm fest! Aber für eine erfahrene Floßcrew ist das kein Problem, nach kurzer Zeit haben wir uns befreit. So...jetzt gehts es aber wirklich los. Dick verpackt in regendichte Plastikklamotten steuern wir routiniert nach Torgau. Wir haben kaum angelegt, da sitzt Phillip schon im Zug nach hause. Bis bald Phillip und schön, dass du warst. Daniel und Jule-Spule sind schon in Sichtweite und unterstützen uns heute bei der Infoarbeit. Die Torgauer Zeitung hat ganze Arbeit geleistet, im Regionalteil wurde unsere Ankunft mit einem großen Artikel angekündigt und so fanden sich viele Interessierte auf, an und um Robina ein. Am Abend bekam unsere Crew nochmals Zuwachs durch Dagmar und ihren Sohn Juri. Crew: Stefan, Steffi, Jule, Phillip, Daniel, Jule-Spule, Dagmar und Juri
Um zehn Uhr legt unsere arg geschrumpfte Crew in Riesa ab und macht sich auf den Weg nach Belgern. Wir verabschieden uns noch von unseren zurückgebliebenen Schweizern und von Micha, die wir gern ans Floß gebunden und noch ein wenig mitgenommen hätten (Danke für all die Hilfe, die Floßcrew drückt euch!!). Die Presse macht noch Fotos. Ruhig ist es auf dem Floß, und auch auf dem Fluss ist nicht viel los. Wir planen 7 Stunden für die Fahrt nach Belgern ein. Doch die Elbe wird eng und schneller, so sind zeitiger da als erwartet. Gerade rechtzeitig, um uns gegen das einbrechende Gewitter wetterfest zu machen. Bei der ganzen Aufregung geht noch ein Hut über Bord, den Phillip mit heldenhaftem Schlauchbooteinsatz (mit Paddeln!!!) rettet. Eigentlich haben wir nicht viel Aufregung in Belgern erwartet, da die Stadt sehr klein ist, und wir doch ziemlich abgelegen im Hafen des Sportbootvereins anliegen. Dort werden wir sehr nett empfangen und versorgt. Deshalb war dieser Tag auch eher zum Ausruhen gedacht. Aber denkste - denn die Belgerner (?) sind interessierter am Klimaschutz und haben unser Floß erwartet. Gleich zwei regionale Zeitungen kündigten unser Kommen an und so hatten wir zeitweise 10 Neugierige gleichzeitig auf dem Floß, die sich informieren wollten. Abends gab es wieder ein Gewitter. Crew: Stefan, Steffi, Jule und Phillip
...hinter uns liegt der bisher stressigste Tag der Tour! Gegen 6 Uhr morgens sind wir gestern in Meißen Richtung Riesa mit dem Floß gestartet. An Bord: Alex, Steffi, Stefan, Jule, Volker, Kathrin, Micha, Simon, Delia und Nadin Daniel fährt direkt nach Cottbus zur Uni und hinterlässt uns ein vierblättriges Kleeblatt aus dem Loschwitzer Hafen in Dresden, wo wir das Floß aufgebaut haben. Schon um 11 Uhr sind wir wie geplant in Riesa angekommen...nun hieß es Abschied nehmen, denn Alex, Kathrin und Volker sind von Bord gegangen. Eigentlich kein Problem, denn am Nachmittag kommen Phillip und der neue Führerschein. Doch leider kam alles anders. Das Riesaer Bootshaus, welches uns den Anleger bis mindestens 15uhr zugesichert hatte, änderte seine Meinung und wir wurden aufgefordert sofort abzulegen. Wusel...wusel...telefonier...ausrast...wusel...stress...stress...stress... telefonier Unsere fleißigen Schweizer organisierten schnell einen neuen Anleger und der Rest hing zwecks nicht vorhandenem Führerschein am Telefon. Nach vergangenen 2 Stunden konnten wir endlich umlegen...eine Freundin aus Dresden hat den Schein und ist extra kurz nach Riesa gekommen! Infoarbeit war im neuen Hafen wegen der Abgelegenheit leider nicht möglich...immerhin schaute die Sächsische Zeitung aus Riesa noch vorbei (das haben wir Daniel zu verdanken, der anstatt sich um die Uni zu kümmern, den ganzen Tag für uns am Telefon hing)! Also wurde sich um andere Sachen gekümmert: einkaufen, aufräumen, kochen, Anleger abtelefonieren, Pressetelefonate,... Zu allem Überfluss ging es Simon und Nadin gestern sehr schlecht und auch Jule verbrachte 3 Stunden im Krankenhaus (der Zeh ist aber zum Glück doch nicht gebrochen). Crew: Alex, Steffi, Stefan, Jule, Volker, Kathrin, Micha, Simon, Delia und Nadin
Am Morgen regnete es und so verkrochen wir uns alle auf das Floss nur Stefan und Steffi ließen sich nicht beirren und schliefen weiter draußen, wir waren gnädig und warfen eine Plane über sie. Konrad der Tischlermeister hatte uns zu einer Andacht in den Meißner Dom eingeladen. Es regnet und wir werden mit Autos abgeholt - 6 Menschen fahren mit. Anschließend nutzen wir die Gelegenheit und betrachten den Dom. Abends schlagen wir uns einzeln und in kleinen Grüppchen in die Altstadt, um diese auch einmal zu genießen und nicht nur Zeit auf dem Floß und an dem Infostand zu verbringen. Crew: Stefan, Steffi, Jule, Micha, Kathrin, Simon, Delia, Nadin, Alex, Daniel und Volker
Die Wärme der Sonne weckt uns ein weiteres Mal bereits in frühen Morgenstunden. Heute können wir gut Ab und Anlegemanöver üben, weil der Anleger einige Male von kursierenden Dampfschiffen benötigt wird. Die Hitze ist drückend. Grosses Interesse von AusflüglerInnen erhält der Infostand - wegen des gespendeten Schattens. Es ist schwierig Informationen für die notwendige Energiewende zu vermitteln. Einheimische Bekannte erfreuen uns mit ihrem Besuch; Barbara Bös, eine Kinderbuchzeichnerin, Roswitha Schäfer, eine Kalligraphin und Konrad Mauersberger, Tischlermeister und Traditionsflößer; alle weit über 60. Frau Bös hat Geburtstag und so fahren wir eine Runde Floss mit ihr. Frau Schäfer kennen wir noch von der Buchenbesetzung in Dresden gegen die Waldschlösschenbrücke, damals schenkte sie uns eine wunderschöne Zeichnung der Flusslandschaft. Der Altmeister Konrad liest uns einiges aus seinem Tagebuch vor von einer Tour entlang des Rheines im Jahr 1953. Da hatte er gerade ausgelernt und so hörten wir einiges über den Rhein vor 50 Jahren, Weinberge, alte Tischlermeister, deren Töchtern und vergangene Zeiten. Konrads Sohn Michael und weitere Mitglieder der Meißner Tischlerinnung hatten uns 2001 Flößer-Ruder (Patschen) eingebaut. Crew: Alex, Daniel, Stefan, Steffi, Jule, Guzzi, Micha, Hanna, Kathrin, Simon, Delia, Nadin und Volker
Gegen Kohle und Atom: Die Zukunft ist erneuerbar. Dieses Transparent hängt heute ab 9 Uhr für fast eine Stunde an der Albertbrücke - wie eingefügt in die Dresdner Stadtkulisse. Begleitet wird die Aktion vom Dresdner Fernsehen, Morgenpost, und der Sächsischen Zeitung. Gegen Mittag fahren wir ab. Der strahlend blaue Tag lockt viele ins Wasser um mit Robina mitzuflössen. Die Floßfahrt nach Meißen lädt ein sich umgeben von der malerischen Landschaft der Elbe besser kennen zu lernen. Gegen 16 Uhr erreichen wir Meißen. Die historischen Gemäuer der Altstadt bilden an der neuen Anlegestelle das Panorama. Unweit liegt ein richtiges Flösserfloß im Hafen, da statten wir uns gleich gegenseitige Besuche ab. Der Flösserverein kann uns dieses Jahr leider keine Ruder (Patschen) zur Verfügung stellen, so suchen wir weiter nach Möglichkeiten. Eigentlich wäre es schön, auch ohne Motor mal die Elbe herunter zu treiben. Crew: Alex, Daniel, Stefan, Steffi, Jule, Guzzi, Sebi, Frauke, Micha, Lisa, Marie-Helene, Kathrin, Simon, Delia, Nadin, Volker und Lothar
Tag zwei des Floßaufbaus war ähnlich effektiv wie der erste. Nach dem Frühstück, welches selbstverständlich ein kleines bisschen später als geplant stattfand, wurde die Solaranlage, die nach einem lustigen Versprecher unter der Floßbesatzung nun "Sozialanlage" genannt wird, installiert. Auch der Mast steht schon und eigentlich könnten wir fast losfahren. Besonders viel Zeit nahm der bordeigene Radar in Anspruch, sowie der Versuch den großen Gemeinschaftsfloßtopf zu reinigen. Weitere Transparente wurde gemalt, Schwimmwesten getestet und Inventar sortiert, während Alex auf der zehrenden Suche nach dem besten aller Anlegeplätze im inneren Dresdens war. Viele Menschen oder eine idyllische Lage waren dann die Frage. Aber im Streit mit den Atom- und Kohlekonzernen entschieden wir uns für viele Menschen. An Bord: Alex, Daniel, Christof, Jule, Sophia, Thorsten, Guzzi, Joshi
Heute morgen gegen neun Uhr wurde das halbierte Floß und Zubehör von Floß-Spediteur Peter ans Elbufer nahe des "Blauen Wunders" gebracht. Das "Blaue Wunder" ist abgesehen von einer überflüssigen Baustelle die wohl bekannteste Brücke Dresdens. Dort wurde das Floß zu Wasser gelassen und die beiden Hälften miteinander verbunden, so, dass es einige Meter flußabwärts in den Loschwitzer Hafen gesteuert werden konnte. Boden, Reling und Dachgestell wurden im Laufe des Tages befestigt, während gleichzeitig von anderen Helfenden die Floßausrüstung inspiziert und optimiert wurde. Viele Hände halfen zusammen und bis zum Abend war das Floß soweit fertig, dass die erste Nacht darauf verbracht werden konnte, ohne nass zu werden. Sogar das Motto-Transparent wurde schon befestigt. Am Abend wurde im Clubhaus des MC Elbe gekocht und gegessen und bis fast Mitternacht besprochen, wie es effektiv weitergehen soll, bis wir alle doch ein bisschen geschafft auf Isomatte und in den Schlafsack gefallen sind (die privilegierten Dresdner RoWos natürlich in kuschlig warme Betten... ;-) Der erste Floßtag war also ein arbeitsintensiver aber sehr erfolgreicher. An "Bord": Alex, Daniel, Christof, Jule, Chris, Frauke, Erené, Becko, Sophia, Peter
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