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ROBIN WOOD - Floßtour 2000
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Faltblatt zur Floß-Tour 2000 (420 kB)
Wald statt Asphalt
Der Zustand unserer Wälder ist unverändert gefährdet. 1999 wiesen 63 % aller Bäume erkennbare bis schwere Schäden auf. Seit der Einführung von Entschwefelungsanlagen und Katalysatoren sind so gut wie keine Maßnahmen zum Schutz der Wälder mehr ergriffen wurden. Klimaerwärmungen, Amoniakeinträge au einer industriellen Fleischproduktion, Stickoxide und Ozon belastungen durch den immer weiter anwachsenden Autoverkehr, setzen dem Wald unvermindert zu. Wir müssen zu neuen Mitteln greifen, um auf die unverminderte Bedrohung hinzuweisen. Daher gehen wir mit dem Floß auf Infotour. |
Zum Schutz von Wald, Luft und Mensch fordern wir
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Ökologische Waldnutzung im AuftriebNicht nur Luftschadstoffe setzen dem Wald zu. Vielerorts ist der schnelle Holzeinschlag das Hauptkriterium der Forstwirtschaft. Öde "Altersklassenwälder" aus Bäumen einer Generation, standortfremde Gehölze und der Einsatz von schweren Erntemaschinen und Chemikalien im Wald sind abschreckende und leider alltägliche Beispiele aus der forstwirtschaftlichen Praxis.Aber es geht auch anders. Gemeinsam mit Greenpeace und dem BUND haben wir 1997 ein Konzept der ökologischen Waldnutzung in die Tat umgesetzt.
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Dieses sieht folgende verbindliche Kriterien der ökologischen
Waldbewirtschaftung vor:
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Darüber hinaus werden 10% der Waldfläche ganz aus der Nutzung
genommen. Auf diesen, sogenannten
Referenzflächen, bleibt der Wald sich selbst überlassen. Hier
entstehen die Urwälder von Morgen.
Dieses Siegel garantiert nicht nur eine ökologische Waldnutzung, sondern auch eine ökologische Verarbeitung des Holzes
Unser Floß
Das Floss ist mit einer Solaranlage, einem Videoprojektor, Beleuchtung, Megaphon, Laptop, einer Ausstellung zum Thema Wald, einem Infotisch und einem Zelt ausgestattet. Darüber hinaus verfügt es über einen Außenborder, der uns wegen des hohen Verkehrsaufkommens auf Rhein und Main vorgeschrieben worden ist. Die Crew besteht aus 6-14 ehrenamtlichen Teilnehmern. Wir kommen aus verschiedenen Regionen Deutschlands. Einige von uns sind in einer Regionalgruppe aktiv, andere sind "nur" Mitglied oder haben sich entschieden für den Wald mit uns aufs Wasser zu gehen.
Robin Wood stellt sich vorRobin Wood ist eine gewaltfreie Aktionsgemeinschaft für Natur und Umweltschutz. 1982 haben Umweltschützerinnen und Umweltschützer den Verein ins Leben gerufen. Anlaß waren sterbende Wälder und unbekümmert rauchende Schlote.
Mit phantasievollen Aktionen haben wir ein Problembewußtsein geschaffen,
sind Umweltsündern mit
Bergsteigerausrüstungen und Transparenten aufs Dach gestiegen, haben
Politikern ins Gewissen geredet und
auch keine Scheu gehabt, unbequeme Forderungen zu stellen.
Die Säulen des Verein sind die ehrenamtlichen Mitglieder. Sie bestimmen, welche Wege gegangen werden.
In
Regionalgruppen
organisiert, sind sie es, die darüber entscheiden, welche Aktion
veranstaltet, welcher
Kongreß gestört, welches Transparent gemalt und welche Route das
Floß nimmt.
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ROBIN WOOD