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...frühere Floßtouren

ROBIN WOOD - Floß-Tour 1999

ROBIN WOOD - Floß-Tour 99

Fotos vom Bau und der Abfahrt

Logbuch

ROBIN WOOD - Floß-Tour 99

Mit dem Fluss - Für die Wälder

Für die Kampagne "Mit dem Fluss - Für die Wälder" geht ROBIN WOOD mit einem Floß auf Reisen.

Das Floß wurde in Stuttgart aus Fichtenstämmen gebaut. Das Holz stammt aus einem Wald der Stadt Boppard, der nach konsequent ökologischen Grundsätzen bewirtschaftet wird und daher mit dem Naturland Siegel ausgezeichnet ist. Zwölf Kubikmeter Fichtenholz wurden für den Bau verwendet. Die eingeschlagenen Fichten waren bereits im vergangenen Jahr durch Borkenkäferbefall abgestorben. Ihr Holz war daher, als sie in diesem Jahr gefällt wurden, sehr gut durchgetrocknet - ideal für den Floß-Bau.

Mit der Reise will ROBIN WOOD VerbraucherInnen und Handel, Forstleute und Holzverarbeiter von den Vorzügen von Holz aus umweltverträglich bewirtschafteten Wäldern überzeugen. Nach dem Ende der Tour werden die Stämme - bestes Bauholz - dann selbstverständlich weiterverarbeitet. ROBIN WOOD setzt sich für eine Ökologisierung der Forstwirtschaft in Deutschland ein. Zusammen mit Greenpeace und dem BUND hat ROBIN WOOD Grundsätze für eine ökologische Waldnutzung erarbeitet. Auf dieser Grundlage haben die Umweltschutzorganisationen zusammen mit dem Öko-Landnutzungsverband Naturland e.V. Richtlinien für die Vergabe eines Zertifikates entwickelt. Im Januar 1997 bekam der erste Wald, der nach diesen konsequent ökologischen Grundsätzen bewirtschaftet wurde, ein solches Naturland Zertifikat – der Stadtwald von Lübeck. Inzwischen gibt es fünf weitere Naturland Wälder: die Stadtwälder von Göttingen, Boppard, Uelzen, Mühlheim an der Ruhr und Merzig. Alle Naturland Wälder tragen auch das internationale Zertifikat des FSC (Forest Stewardship Council).

Was machen Naturland Forstbetriebe besser?

In Naturland Forstbetrieben...
... wird auf waldschonende Weise Holz geerntet. Die Verwendung der bodenschonendsten Technik und der Einsatz von Pferden werden gefördert. Verzichtet wird auf

  • Kahlschläge
  • Pestizideinsätze
  • Düngungen
  • Entwässerungsmaßnahmen
  • Pflanzungen von Bäumen, die an dem Standort nicht heimisch sind
In Naturland Forstbetrieben...
... wird in die natürlichen Entwicklungsabläufe des Waldes möglichst wenig eingegriffen. Das bedeutet, dass
  • die natürliche Vermehrung der Waldbäume aus den anfallenden Samen Vorrang hat vor Pflanzung und Aussaat
  • die natürliche Auslese der heranwachsenden Bäume Vorrang hat vor Pflegeeingriffen
  • der Anteil von alternden und abgestorbenen Bäumen schrittweise auf zehn Prozent erhöht wird

In Naturland Forstbetrieben...
... werden zehn Prozent der für den Forstbetrieb typischen Waldflächen als sogenannte Referenzflächen aus der Nutzung genommen. Diese völlig der natürlichen Entwicklung überlassenen Flächen dienen der Anschauung, wie sich der Wald ohne menschliche Eingriffe entwickelt. Daraus lassen sich mit der Zeit auch Verbesserungen für die forstliche Praxis auf den bewirtschafteten Flächen ableiten. Auf diesen Referenzflächen entstehen die Urwälder von morgen.

Was tun ?


Pressemitteilungen zur Floß-Tour 99

Wald, Floß-Tour 99, 29.9.1999
ROBIN WOOD Floß-Tour schlug hohe Wellen - Vier Wochen Abenteur, Spaß und geballte Information über ökologische Waldnutzung
Wald, Floß-Tour 99, 24.8.1999
Mit dem Floß über Neckar und Rhein - ROBIN WOOD startet Kampagnentour für ökologische Waldnutzung / Ausweisung des Kellerwaldes als Nationalpark gefordert
Wald, Floß-Tour 99, 5.8.1999
Öko-Holz im Auftrieb - Mit dem ROBIN WOOD-Floß auf Neckar und Rhein

Faltblatt zur Floß-Tour '99 (420 kB)
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