Flusssäure

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Flusssäure ist die wässrige Lösung von Fluorwasserstoff, sie riecht stechend und ist stark ätzend. Flusssäure ist aggressiver als Schwefel, Salpeter- oder Salzsäure und ist schon in kleinen (über Atemwege oder Haut aufgenommenen) Mengen tödlich. Sie frisst sich zunächst ohne größere sichtbare Schäden in die Haut. Dabei entstehen aber in den tieferen Schichten schwere Verätzungen, Gewebe und Knochen werden angegriffen. Schon eine handtellergroße Verätzung kann zum Tode führen.

Ab einem Gehalt von 70 % raucht Flusssäure an der Luft. Neben Glas löst Flusssäure auch die meisten Metalle auf und muss daher in speziellen Kunststoffbehältern aufbewahrt werden. Wegen des gasförmigen Zustanden verteilt sich Flusssäure schnell in die Umgebung und wird vor allem durch die Atemwege aufgenommen


URENCO

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Die URENCO Deutschland GmbH ist ein Unternehmen der URENCO-Gruppe, mit Anlagen in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien. Die Holding Gesellschaft der URENCO-Gruppe ist die Urenco Ltd. mit Sitz in Marlow bei London. Die Gesellschafter der Urenco Ltd. sind zu gleichen Teilen
  • INFL (Tochter der British Nuclear Fuels plc)
  • Uranit GmbH (Tochter der RWE Energie und der E.ON Kernkraft GmbH)
  • Ultra Centrifuge Nederland N.V.

Die URENCO Deutschland GmbH ist eine 100%-Tochter der Urenco Ltd.

Im Jahr 1970 unterschrieben Deutschland, die Niederlande und Großbritannien den "Vertrag von Almelo”. Dieser bildet die Grundlage zur Zusammenarbeit bei der Entwicklung und dem industriellen Einsatz des Zentrifugenverfahrens zur Urananreicherung. 1971 gründeten die BNFL, UCN und Uranit zu gleichen Teilen die Urenco Ltd. in Marlow. Während der 70er Jahre wurden in den Standorten Capenhurst in Großbritannien und Almelo in den Niederlanden Urananreicherungsanlagen gebaut. Die deutsche Anlage in Gronau ging im Jahr 1985 erstmals in Betrieb.


Depleted Uranium - DU

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Abgereichertes Uranhexafluorid wird nicht nur auf dem Gronauer Werksgelände gelagert, es wird von dort aus auch in "Wiederaufarbeitungsanlagen" nach Russland verschoben. Über den tatsächlichen Verbleib gibt es keine Informationen. Die angebliche "Wiederaufbereitung" findet nur in begrenztem Maße statt, da dieses Verfahren nicht sehr erträglich ist.

Einen Verwendungszweck findet abgereichertes Uran (DU) in Panzer brechenden Waffen. So wurde DU-Munition im Kosovo und im Golfkrieg eingesetzt. und führte dort zu Langzeitschäden (Schwermetallvergiftungen, Schäden an Nieren und Krebserkrankungen) bei der Bevölkerung und den Soldaten.