Atommüll – von Anfang an

Für einen 1.300 MW-Reaktor wie Lingen II und Brokdorf werden pro Jahr etwa 33 Tonnen Uran in Form von Brennelementen benötigt. Für diese 33 Tonnen müssen in den Erzbergwerken bis zu 440.000 Tonnen Uranerz abgebaut werden. Um ein einziges Atomkraftwerk ein Jahr lang zu betreiben, entstehen bis zu 439.967 Tonnen radioaktiver Müll!

Ort

Menge insgesamt

...davon werden weiter transportiert

...als radioaktiver Müll zur ungeklärten Endlagerung bleiben

Uranerz-Bergwerk

440.000 Tonnen Urangestein

40.000 Tonnen Uranerz

400.000 Tonnen als radioaktive Schlacke und Abraum

Yellow Cake-Fabrik

40.000 Tonnen Uranerz

400 Tonnen gemahlenes Uran

39.600 Tonnen Müll und Schlacke auf offene Halden

Konversions-anlage

400 Tonnen "Yellow Cake"

220 Tonnen Uranhexafluorid

180 Tonnen radioaktiver Abfall kommt ins Zwischenlager

Uran-anreicherungs-anlage

220 Tonnen UF6

33 Tonnen angereichertes UF 6

187 Tonnen abgereichertes UF6 kommen ins Zwischenlager

439.967 Tonnen radioaktiver Müll

Weltweit gibt es 438 Atomkraftwerke, in Deutschland sind noch 19 Meiler am Netz.

Zur ungeklärten Endlagerung radioaktiver Abfälle lesen Sie auch die Infos von ROBIN WOOD zu Schacht Konrad