Zu den aktuellen Vorwürfen gegen Lichtblick - 12. Juni 2008

Das Ökostrom-Unternehmen Lichtblick hat verschwiegen, dass das Unternehmen einen Strom-Anteil von ca. einem Prozent zur Abdeckung von Spitzenlasten über die Strombörse EEX beschafft, so dass in den Stromlieferungen von Lichtblick ein geringer Anteil von Kohle- und Atomstrom enthalten ist.

Ökostrom-KundInnen erwarten zu Recht ein hohes Maß an Transparenz und Offenheit von ihrem Stromlieferanten. Gegen diese Grundregel hat Lichtblick mit dem Verschweigen dieses geringen Anteils von Kohle- und Atomstrom verstoßen. Dieser Fehler bietet der Kohle- und Atomlobby neue Angriffsflächen und gefährdet die weiterhin sinnvollen Anstrengungen, mehr Menschen vom Wechsel zu einem Ökostromanbieter zu überzeugen.

Vattenfall, E.ON, RWE und EnBW dominieren mit weit über 80 Prozent die Strommärkte und liefern überwiegend gefährlichen und klimaschädlichen Atom- und Kohlestrom. Diese Unternehmen garantieren die Fortsetzung der Klimakatastrophe und haben die enormen atomaren Risiken zu verantworten.

ROBIN WOOD empfiehlt daher weiterhin: ÖKOSTROM-WECHSEL JETZT!

Dirk Seifert,
Energiereferent ROBIN WOOD

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