Förderturm von Schacht Konrad besetzt
Umweltschützer kritisieren mangelnde Eignung des geplanten Endlagers
Um gegen das geplante Atommüll-Endlager Schacht Konrad zu demonstrieren, sind AktivistInnen der Umweltorganisation ROBIN WOOD, vom AntiCastorNetz Magdeburg sowie Braunschweiger Anti-Atom-Gruppen heute auf den Förderturm des Werkgeländes in Salzgitter geklettert. In luftiger Höhe haben sie ein 120 Quadratmeter großes Transparent befestigt, auf dem steht: KONRAD und Co: Wir sind doch nicht ganz dicht. Endlagerprojekte stoppen. "Atomausstieg sofort!"
Besetzung des Förderturms am 10.5.2002
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Sonntagspaziergang am Schacht
Etwa 50 SpaziergängerInnen trafen sich am Sonntag (13.4.2003) vor dem Haupttor von
"Schacht Konrad" zum ersten Sonntagsspaziergang, zu dem Umweltgruppen aus
der Region Braunschweig - darunter das Anti-Atom-Plenum und ROBIN WOOD -
eingeladen hatten. Unterstützung erhielten sie von Vertretern der
wendländischen Anti-Atom-Bewegung.
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weitere Informationen
Weitere Informationen:
Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. www.ag-schacht-konrad.de
Aus dem ROBIN WOOD-Magazin
Magazin 2/2006
Gericht bestätigt Konrad
Der 8. März 2006 war ein bitterer Tag für alle GegnerInnen des Atommüll-Endlagers Schacht Konrad. Von zahlreichen Protesten begleitet, verkündete das Oberverwaltungsgericht Lüneburg an diesem Tag, dass die Klagen gegen die Genehmigung des alten Erzbergwerks Schacht Konrad in Salzgitter als Endlager für schwach und mittel radioaktiven Müll unzulässig bzw. unbegründet sind.
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Magazin 2/2002
Kein KONRAD nirgends
Das mittlerweile zwanzig Jahre andauernde Geschacher um Schacht Konrad in Salzgitter ist wieder aktuell: Die Bundesregierung drängt auf eine Genehmigung des Endlagers noch vor dem Sommer.
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ROBIN WOOD-Pressemitteilungen
8.3.2006
Gabriel soll auf Schacht Konrad als atomares Endlager verzichten - OVG Lüneburg weist Klagen gegen das geplante Endlager in Salzgitter ab
ROBIN WOOD hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel aufgefordert, Schacht Konrad als Atommüll-Endlager nicht in Betrieb zu nehmen, auch wenn das Oberverwaltungsgericht Lüneburg dafür grünes Licht gegeben hat. Die Richter wiesen heute die Klagen der Stadt Salzgitter und der Gemeinden Vechelde und Lengede als unzulässig ab. Die Klage der Familie Traube, deren Grundstück an das Endlagergelände grenzt, erklärten die Richter für unbegründet. Eine Revision gegen die Urteile ließ das Gericht nicht zu. Dagegen ist jetzt nur noch eine Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht möglich.
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28.2.2006
ROBIN WOOD fordert Aus für Schacht KONRAD - OVG Lüneburg verhandelt Klagen gegen das atomare Endlager in Salzgitter
ROBIN WOOD-AktivistInnen haben heute morgen vor dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg dafür demonstriert, im Schacht Konrad bei Salzgitter-Bleckenstedt keinen Atommüll end zu lagern. Neben einem strahlenden Atom-Klo spannten sie ein Banner mit der Forderung: Macht Schacht Konrad nicht zum Atom-Klo! Atomausstieg sofort". Weitere DemonstrantInnen rollten gelbe Fässer mit Radioaktivitätszeichen vor das Gerichtsgebäude und trommelten darauf. Vor dem Oberverwaltungsgericht laufen heute und morgen die mündlichen Verhandlungen über Klagen gegen das Land Niedersachsen, das im ehemaligen Erzbergwerk Schacht Konrad ein atomares Endlager einrichten will.
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11.6.2002
ROBIN WOOD warnt: "Jetzt strahlt Oberbürgermeister Hoffmann - bald strahlen wir alle!" - Braunschweiger Stadtrat entscheidet heute über Klage gegen atomares Endlager
Die Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD fordert die Ratsmitglieder der Stadt Braunschweig auf, bei ihrer heutigen Ratssitzung für eine Klage gegen die Genehmigung des Endlagers Schacht Konrad zu stimmen. Eine solche fristgerecht bis zum 28. Juli eingereichte Klage hätte für den Bau des Endlagers "aufschiebende Wirkung", da bereits im Juli 2000 ein so genannter Antrag auf Sofortvollzug zurückgezogen wurde. Niedersachsens Umweltminister Jüttner - nach eigenen Aussagen selbst ein Gegner des Endlagers - geht von einem mehrjährigen juristischen Streit aus. Nur auf diesem Weg, so Jüttner, sei das Endlager noch zu verhindern.
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3.6.2002
Umweltverbände kündigen Zusammenarbeit mit Arbeitskreis Endlager auf - BUND, NABU und ROBIN WOOD gegen Genehmigung von Schacht Konrad
Die Umweltverbände BUND, NABU und ROBIN WOOD haben heute auf einer Pressekonferenz in Berlin die Genehmigung für das Atommüllendlager Schacht Konrad durch die niedersächsische Landesregierung scharf kritisiert. Damit werde die Ankündigung der Bundesregierung unglaubwürdig, der Endlagersuche eine neue Qualität zu verleihen. Als Konsequenz kündigten die Verbände ihre weitere Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis "Auswahlverfahren Endlagerstandorte" (AK End) auf.
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10.5.2002
Förderturm von Schacht Konrad besetzt - Umweltschützer kritisieren mangelnde Eignung des geplanten Endlagers
Um gegen das geplante Atommüll-Endlager Schacht Konrad zu demonstrieren, sind AktivistInnen der Umweltorganisation ROBIN WOOD, vom AntiCastorNetz Magdeburg sowie Braunschweiger Anti- Atom-Gruppen heute auf den Förderturm des Werkgeländes in Salzgitter geklettert. In luftiger Höhe haben sie ein 120 Quadratmeter großes Transparent befestigt, auf dem steht: KONRAD und Co: Wir sind doch nicht ganz dicht. Endlagerprojekte stoppen. "Atomausstieg sofort!
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Weitere Informationen:
Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. www.ag-schacht-konrad.de
taz vom 9.3.2006
Zweite Auflage beim Atomkonsens
Nach dem grünen Licht für ein Atommülllager im Schacht Konrad strebt Umweltminister Sigmar Gabriel (...)
taz vom 9.3.2006, Interview
"Nicht das Schwarze unterm Fingernagel"
Landwirt Traube und sein Vater sind die einzigen Privatleute, die gegen das Endlager klagen.
Das Deutsche Atomforum am 8.3.2006
Beim Endlager Schacht Konrad muss es jetzt weitergehen
Bundesumweltministerium am 8.3.2006
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum OVG-Urteil zum Schacht Konrad
Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, 8.3.2006
KONRAD - Klagen abgewiesen: Das war nicht der letzte Akt!
KlägerInnen wollen nach Leipzig /KONRAD-GegnerInnen nehmen Bund in die Pflicht
Deutschlandfunk 1.3.2006
Interview - Jüttner: Beseitungskosten der Atomenergie gerecht verteilen
Braunschweiger Zeitung vom 29.9.2004
"Tausende Arbeitsplätze bedroht"
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IG Metall im Volkswagenwerk und Umweltschutzforum Schacht Konrad kritisieren Jochen-Konrad Fromme
Gifhorner Rundschau vom 23.7.2003
Vechelde und Lengede klagen weiterhin gegen Schacht Konrad
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Auch ohne die Landeskirche wollen Peiner Kommunen geplantes Atommüll-Endlager bekämpfen
Braunschweiger Zeitung vom 9.7.2003
Kirche zieht Klage zurück
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Strauß: Mangelnde Erfolgsaussichten für Prozess gegen Schacht Konrad
Braunschweiger Zeitung vom 12.11.2002
Nach der Stadt verzichtet auch der Landkreis gegen Konrad-Klage
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SPD, CDU und FDP einer Meinung: Klage-Zulässigkeit nicht gegeben - Grüne: Aussichtsarm, nicht aussichtslos
Braunschweiger Zeitung vom 10.10.2002
Transporte, Langzeitsicherheit und Standort als Knackpunkte
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Gemeinde Lengede klagt gegen Schacht Konrad
taz vom 06.06.2002
Schacht Konrad genehmigt - Erstes deutsches Endlager für Atommüll auf den Weg gebracht. Klagen stehen bevor
taz vom 04.06.2002
Endlager Schacht Konrad genehmigt - Umweltverbände werden deshalb in Sachen Endlager nicht mehr mit der Bundesregierung zusammenarbeiten
Netzzeitung vom 03.06.2002
Umweltverbände steigen aus AK Endlager aus
taz vom 16.05.2002
Schacht Konrad als Politikproblem - Genehmigung für das Atomendlager angeblich folgenlos
taz vom 28.03.2002
Atommüll versorgt - Die Genehmigung für das Endlager im Schacht Konrad in Salzgitter ist fertig. Neu: Einlagerungsvolumen halbiert
Urteil des OVG vom 8. März 2006
Das Urteil Atomrechtliche Planfeststellung ("Schacht Konrad") des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 8. März 2006 ist hier herunterzuladen (relativ große Datei! PDF, 14 MB).
Planfeststellungsbeschluss
auf den Seiten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS)
Planfeststellungsbeschluss (pdf, ca. 2,8 MB) für die Errichtung und den Betrieb des
Bergwerkes Konrad in Salzgitter
als Anlage zur Endlagerung fester oder verfestigter radioaktiver Abfälle
mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung vom 22. Mai 2002
Die BFS-Seite zu Schacht Konrad.
Fragen an ROBIN WOOD
Für weitere Rückfragen:
Dirk Seifert
Energiereferent, Tel. 040 / 380 892-21, energie@robinwood.de
Ute Bertrand
Pressesprecherin, Tel. 040 / 380 892-22, presse@robinwood.de
(weitere ROBIN WOOD-Adressen...)
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