CASTOR und Atomenergie

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Tel. 0421-598288 oder info[at]robinwood.de

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ROBIN WOOD ist während des CASTOR-Transports
direkt vor Ort auf der "Esso-Wiese" in Dannenberg
erreichbar unter Tel. 05861-98 61 36

Am Freitag 7. Nov. starteten im französischen La Hague 11 Behälter mit hochradioaktiven Glaskokillen mit dem Ziel Transport-Behälter-Lager Gorleben. Am Samstag 8. Nov. fand in Gorleben eine große Anti-Atom-Demonstration "Sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!" statt, an der über 15.000 Menschen teilgenommen haben.
aktuelle ROBIN WOOD-Informationen:


Video der ROBIN WOOD-Brücken-Abseil-Aktion am 6. Nov. bei Lüneburg sowie der Anti-Atom-Demo am 8. Nov. in Gorleben. (.flv, rd. 16 MB)

Bitte lesen Sie dazu auch unsere Pressemitteilungen.


Mo., 17:11 Uhr: Alle 6 Kletterer sind von der Seilbrücke geräumt

Video bei graswurzel.tv


Mo., 14:14 Uhr: Die 11 CASTOR-Behälter sind auf die Tieflader verladen aber noch nicht auf der Straße unterwegs. Weiterhin befinden sich mehrere ROBIN WOOD-AktivistInnen auf der Seilbrücke über der Straßen-Transportstrecke kurz vor dem Zwischenlager-Gelände. Die Sitzblockade in Sichtweite direkt vor dem Einfahrt-Tor wird jetzt geräumt.
Der Castorzug hat um 01:15 Uhr den Verladekran in Dannenberg erreicht.

Während der Demo am 8.11. in Gorleben
Stellungnahme von Cecile (rtf, 40 kB) aus dem polizeilichen Langzeitgewahrsam in Braunschweig
Um 18.35 Uhr ist Cecile unter lautstarkem Beifall der TeilnehmerInnen der Mahnwache in Braunschweig aus dem "Langzeit-Präventivgewahrsam" entlassen worden :)
Die Nacht in Braunschweig von Samstag auf Sonntag.


In Braunschweig haben Menschen vor dem Gelände der Bereitschaftspolizei in der Friedrich-Voigtländer-Straße die Nacht verbracht. Hier sitzt Cecile in Vorbeugehaft. Sie konnte für ca. 20 min besucht werden. Es ist eine Dauermahnwache entstanden, die sich über weitere Verstärkung freut. Sonntag 14 Uhr findet eine Solidaritäts-Kundgebung statt.
4 ROBIN WOOD-AktivistInnen hängen mit einer Seilbrücke über der Straße von Gorleben zum Zwischenlager, in direkter Nähe des Zwischenlager-Geländes und in Sichtweite der Sitzblockade.
Ab ca. 17 Uhr spontane Demo von mehr als 20 Menschen vor der Justizvollzugsanstalt Braunschweig: "Freiheit für Cecile!".


ROBIN WOOD-Aktivistin, Cecile L., weiterhin in Vorbeugehaft. ROBIN WOOD fordert alle Menschen auf, Cecile zu unterstützen und die Polizeigewahrsamstelle in Braunschweig anzurufen: 0531-476-3048 oder 0531-476-1212.

s.a. Pressemitteilung: Umweltaktivistin weiter in Vorbeugehaft


Pressemitteilung: 15.000 fordern Ende der Atomenergie


Am 7. November starteten im französischen La Hague 11 Behälter mit hochradioaktiven Glaskokillen mit dem Ziel Transport-Behälter-Lager Gorleben (TBL-G). Anders als in den letzten Jahren, wo für die HAW-Kokillen (High Active Waste) der deutsche Transport- und Lagerbehälter vom Typ HAW 20/28 CG benutzt wurde, kommt im November 2008 erstmals der Behältertyp TN 85 der französischen Firma TN International zum Einsatz. Der TN 85 ist erforderlich, weil die jetzt angelieferten HAW-Kokillen aufgrund des stärkeren Abbrands der Brennelemente, aus deren Atommüll die Kokillen gefertigt wurden, heißer als die bisher ins Zwischenlager Gorleben angelieferten Abfälle sind.

1983 genehmigt, wurden erstmals 1995 Castorbehälter in Gorleben eingelagert. Laut Bundesamt für Strahlenschutz lagern derzeit bereits 75 Transport- und Lagerbehälter mit jeweils darin befindlichen 28 HAW-Glaskokillen aus La Hague im Zwischenlager Gorleben, insgesamt also 2100 solcher Kokillen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelementen in La Hague, Frankreich. Fünf weitere Behälter mit insgesamt 36 Tonnen hochradioaktiven Brennelementen aus deutschen Atomkraftwerken lagern außerdem dort, insgesamt also 80 Behälter.

Derzeit dürfen in Gorleben bis zu maximal 3.800 t SM eingelagert werden, die auf maximal 420 Stellplätze verteilt werden können.
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Der Salzstock Gorleben ist nicht geeignet

Bis heute gibt es weltweit kein einziges Endlager für den hochradioaktiven Atommüll aus dem Betrieb von Atomkraftwerken. Allein in Deutschland fallen jährlich rund 500 Tonnen hochradioaktiver Abfälle aus den 17 Atomkraftwerken an.

Für die unterirdische Lagerung hochradioaktiver Abfälle wird in Deutschland völlig einseitig auf Salz als Wirtsgestein gesetzt. Weltweit ist Deutschland das einzige Land, das auf die Lagerung in Salzgestein setzt. Andere Länder untersuchen unterirdische Ton- oder Granitformationen. Seit Ende der 70er Jahre wird der Salzstock in Gorleben untersucht.
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Sicherheit der Transportbehälter

Der Transport hochradioaktiver Atomabfälle stellt extrem hohe Anforderungen an die Sicherheit der verwendeten Transportbehälter. Zum einen müssen sie die hohe Temperatur des strahlenden Mülls gut abführen, zum anderen die tödliche Radioaktivität zuverlässig abschirmen. Hinzu kommt, dass sie während des Transports und der anschließenden Zwischenlagerung erheblichen Gefahren durch Unfälle ausgesetzt sind, denen sie unter allen Umständen standhalten müssen.
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Strahlenmessungen


 

Pressemitteilungen

8.11.2008
Gegen Castor und Atomenergie - Umweltaktivistin weiter in Vorbeugehaft

Die Aktivistin der Umweltorganisation ROBIN WOOD, Cecile L. ist nach einem Beschluss des Landgerichts Lüneburg vom gestrigen Abend weiterhin in Vorbeugehaft. Sie ist inzwischen in die JVA nach Braunschweig gebracht worden. Die Gewahrsamstelle ist unter 0531-4763048 erreichbar. Cecile L. hatte sich am Donnerstag mit 14 weiteren AktivistInnen von ROBIN WOOD an einer Kletter-Aktion als Protest gegen die Atommülltransporte nach Gorleben und für die Stilllegung von Atomkraftwerken beteiligt. An drei Stellen waren AktivistInnen von Brücken an Seilen über die Castorstrecke geklettert und hatten Banner aufgespannt. (mehr...)

7.11.2008
ROBIN WOOD-Aktivistin für mehrere Tage in Haft genommen - Richter begründet Haft mit "kompromisslosen Protestwillen" der Betroffenen / Castor-Proteste kriminalisiert

Mit drei Kletter-Aktionen über den Castorgleisen zwischen Lüneburg und Wendisch Evern haben gestern fünfzehn AktivistInnen der Umweltorganisation ROBIN WOOD für mehrere Stunden gegen den bevorstehenden Transport von hochradioaktiven Atommüll ins Zwischenlager Gorleben protestiert. Während alle anderen AktivistInnen nach der Räumung auf freien Fuß gesetzt wurden, wurde eine der Kletternden durch die Polizei "vorsorglich" in Gewahrsam genommen worden. Angeblich soll damit die unmittelbar bevorstehende Begehung einer Straftat verhindert werden. Die Betroffene Cecile L. soll laut Richterbeschluss in Haft bleiben, bis der Atommüllzug Dannenberg erreicht, maximal bis Montag, 24 Uhr. (mehr...)

6.11.2008
Castor-Strecke dicht - ROBIN WOOD-AktivistInnen seilen sich von Brücken über der Bahnstrecke ab / "Wir bleiben, bis der Castor kommt."

Neun ROBIN WOOD-AktivistInnen haben sich heute morgen von drei Brücken über der Schienenstrecke zwischen Lüneburg und Wendisch Evern abgeseilt. Damit ist die Strecke für den Zug mit den Castoren ab Lüneburg unpassierbar. Die AktivistInnen wollen in ihren Luftsitzen bis zur Ankunft des Castor-Zuges ausharren, wenn sie nicht zuvor geräumt werden. Sie entrollten Transparente mit dem Symbol für Radioaktivität und den Aufschriften "Menschen vergessen Konsequenzen" und "Dicht machen - Nicht schlapp machen vor der Atom-Lobby". Damit protestieren sie gegen den Transport von hochradioaktivem Atommüll nach Gorleben, der voraussichtlich morgen Abend im französischen La Hague starten wird. (mehr...)

27.10.2008
Grundrechte vorübergehend außer Betrieb! - Polizei verbietet Demonstrationen gegen Castortransporte im Wendland

Wenn der nächste Transport mit hochradioaktivem Atommüll am 8. November nach Gorleben rollt, wird das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit vorübergehend außer Betrieb genommen. Die Polizeidirektion hat am vergangenen Samstag per Allgemein-Verfügung jegliche Demonstrationen, Kundgebungen und Spontanversammlungen entlang der Transportstrecken im Wendland komplett verboten. (mehr...)

13.11.2007
Freispruch erster Klasse für CASTOR-Gegner

Gerichtsverhandlung gegen ROBIN WOOD-Aktivisten wegen spektakulärer Seilbrücke als Protest gegen die gefährlichen CASTOR-Transporte im Herbst 2006 nach Gorleben endet mit klarem Erfolg der Umweltschützer. Gericht stellt fest, das kreative Protestaktionen auch in Zukunft möglich sein müssen. (mehr...)

3.5.2007
Castor-Gegner müssen nicht für ihre Räumung zahlen

Das Technische Hilfswerk (THW) ist mit dem Versuch gescheitert, Castor-GegnerInnen die Kosten für die Auflösung einer Schienenblockade in Rechnung zu stellen. Das Verwaltungsgericht Lüneburg stellte jetzt das Verfahren gegen vier AtomkraftgegnerInnen ein, nachdem das THW zuvor seine Klage zurückgezogen hatte. Die Kosten des Verfahrens trägt das THW. (mehr...)

13.11.2006
Kraftvoller Widerstand gegen CASTOR-Transport nach Gorleben

Durch die massiven Proteste gegen den diesjährigen CASTOR-Transport ist nach Ansicht von ROBIN WOOD der Druck auf Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gestiegen, endlich dafür zu sorgen, dass nicht noch mehr Atommüll produziert wird. Gabriel solle zudem endlich anerkennen, dass der von den Energiekonzernen geforderte Standort Gorleben weder politisch durchsetzbar noch geeignet ist, den Jahrtausende lang strahlenden Müll sicher von der Umgebung abzuschirmen. Auch in diesem Jahr haben sich trotz massiver Polizeipräsenz Tausende AtomkraftgegnerInnen dem CASTOR-Transport, der heute früh gegen sechs Uhr im oberirdischen Zwischenlager in Gorleben ankam, entgegen gestellt und für den Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. (mehr...)

12.11.2006
ROBIN WOOD-Aktivisten im Seil über der Castor-Strecke

Vier ROBIN WOOD-AktivistInnen haben heute Mittag gegen 12 Uhr begonnen, in luftiger Höhe an der CASTOR-Zugstrecke im Wendland gegen den Atomtransport nach Gorleben zu demonstrieren. Dazu kletterten sie in der Nähe des Bahnhofs Leitstade an der Strecke zwischen Dahlenburg und Hitzacker auf Bäume und spannten in mehreren Metern Höhe eine Seilkonstruktion quer über die Schienen, auf die zwei der Aktivisten kletterten. Mit der symbolischen Aktion setzen sich die ROBIN WOOD-AktivistInnen öffentlichkeitswirksam für den Stopp der Atomtransporte und den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraftnutzung ein. (mehr...)

8.11.2006
ROBIN WOOD fordert Verzicht auf ein atomares Endlager in Gorleben - ROBIN WOOD-AktivistInnen werden sich an Protesten gegen den CASTOR-Transport ins Wendland beteiligen

Angesichts des bevorstehenden CASTOR-Transports hat ROBIN WOOD Bundesumweltminister Sigmar Gabriel aufgefordert, Gorleben als Endlagerstandort für Atommüll auszuschließen und der Atommüllverschieberei ein Ende zu machen. Der Salzstock im niedersächsischen Gorleben ist nachweislich nicht geeignet, den für Millionen Jahre strahlenden Müll sicher von der Atmosphäre abzuschirmen. Deshalb ist es unverantwortlich, weiterhin Atommüll nach Gorleben karren zu lassen. Der nächste Transport von Atommüll aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague wird voraussichtlich am Freitagabend dieser Woche in Valognes losfahren und am darauf folgenden Sonntag das Wendland erreichen. ROBIN WOOD-AktivistInnen werden sich an Protesten entlang der Transportstrecke und an der Demonstration am Samstag, den 11. November, in Gorleben beteiligen. (mehr...)

22.6.2006
Betonblock-Aktion gegen den Castor-Transport war keine Nötigung

Rund fünf Jahre nach der öffentlichkeitswirksamen Betonblock-Aktion gegen den Atommüll-Transport nach Gorleben vom März 2001 ging heute das Strafverfahren gegen die vier beteiligten Aktivisten von ROBIN WOOD und aus dem wendländischen Widerstand zu Ende. Das Lüneburger Landgericht stellte am Vormittag das Verfahren gegen die Männer wegen Nötigung ein. Rechtskräftig wird nun das erstinstanzliche Urteil. Demnach erhalten die Aktivisten Geldstrafen von 525 Euro pro Kopf, weil sie mit der Aktion den öffentlichen Betrieb der Bahn gestört haben sollen. Die Geldstrafen entsprechen 35 Tagessätzen à 15 Euro. ROBIN WOOD begrüßt es, dass das Gericht im Einvernehmen mit dem Staatsanwalt den bestrittenen Vorwurf der Nötigung fallen ließ und das Verfahren nun abgeschlossen ist. (mehr...)

14.2.2006
BGS darf nicht bei CASTOR-Gegnern abkassieren - Oberverwaltungsgericht in Schleswig erklärt Kostenforderungen des BGS gegenüber Demonstranten für unrechtmäßig

Der Bundesgrenzschutz, neuerdings Bundespolizei genannt, ist erneut vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, DemonstrantInnen die Kosten für seine Einsätze in Rechnung zu stellen. Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht bestätigte heute ein entsprechendes Urteil der Vorinstanz. (mehr...)

27.7.2005
CASTOR-Blockierer müssen nicht für Polizei-Einsatz zahlen

Der Bundesgrenzschutz (BGS) ist erneut damit gescheitert, DemonstrantInnen für deren Räumung zur Kasse zu bitten. Das Verwaltungsgericht Köln entschied in einem Anfang dieser Woche veröffentlichten Urteil, dass der BGS die Personalkosten für seinen Einsatz bei einer CASTOR-Blockade selbst zu tragen hat. Geklagt hatten zwei Aktive aus der Anti-AKW-Bewegung, die im November 2002 mit einer Ankettaktion gegen den Atommüll-Transport nach Gorleben demonstriert hatten. (mehr...)

22.2.2005
Demonstrationsfreiheit gestärkt - CASTOR-Gegner vor Gericht gegen den Bundesgrenzschutz erfolgreich

Der Bundesgrenzschutz darf DemonstrantInnen nicht die Kosten für seine Einsätze in Rechnung stellen. Das hat heute das Verwaltungsgericht Schleswig entschieden. Das Grenzschutzpräsidium Nord hatte AktivistInnen, die sich an verschiedenen Ankettaktionen gegen CASTOR-Transporte beteiligt hatten, Leistungsbescheide geschickt. Darin stellte der BGS Kosten für Personal, Fahrzeuge und eingesetzte Geräte in Rechnung, die angeblich nötig waren, um die Zugstrecken wieder frei zu bekommen. Die UmweltschützerInnen klagten gegen die Bescheide und haben heute auf ganzer Linie Recht bekommen. (mehr...)

1.11.2004
Symbolische Atommüll-Lagerung vor dem niedersächsischen Landtag - ROBIN WOOD fordert sofortigen Stopp der Atommüllproduktion und kündigt weitere Proteste gegen den anstehenden CASTOR-Transport nach Gorleben an

ROBIN WOOD-AktivistInnen haben heute auf dem Vorplatz des niedersächsischen Landtags symbolisch Atommüll abgeladen. Sie stapelten dort rund zwei Dutzend gelbe, mit Radioaktivitätszeichen gekennzeichnete Fässer, um gegen den für kommende Woche geplanten Atommülltransport zu protestieren. Den Bundespräsidenten Horst Köhler, der heute Vormittag Hannover besuchte, forderten sie auf, sich nicht nur mit den Schokoladenseiten des Landes zu befassen, sondern auch mit den Plänen, Gorleben zum "Atomklo" zu machen. (mehr...)

22.9.2004
Salzstock Gorleben nicht für den Salzabbau sperren sondern für Atommüll - ROBIN WOOD mahnt zügige Suche nach geeignetem Endlager an / Proteste gegen CASTOR-Transport angekündigt

Per Verordnung will sich die Bundesregierung den Gorlebener Salzstock als Endlager für hoch radioaktive Abfälle sichern. Die wirtschaftliche Nutzung des Salzstocks, etwa zum Salzabbau oder als Untergrundspeicher, soll bis auf weiteres verboten werden. Um darüber zu informieren, lädt das Bundesumweltministerium für morgen zu einer öffentlichen Veranstaltung ins wendländische Lüchow ein. ROBIN WOOD folgt der Einladung und setzt sich weiterhin dafür ein, dass Gorleben nicht zum "Atomklo" wird. (mehr...)

3.9.2004
"Wir lassen uns nicht an die Kette legen" - ROBIN WOOD kritisiert Entscheidung des Lüneburger Verwaltungsgerichts zu Versammlungsverboten bei CASTOR-Transporten

Am gestrigen Abend hat das Lüneburger Verwaltungsgericht die bundesweit einmaligen, großflächigen Versammlungsverbote während der CASTOR-Transporte nach Gorleben für rechtmäßig erklärt. ROBIN WOOD kritisiert die Entscheidung scharf und konstatiert ein gefährliches Abrutschen des Rechtsstaates, wenn Bezirksregierung und Polizei auf Grundlage unbewiesener "Gefahrenprognosen" BürgerInnen pauschal die Ausübung ihrer Grundrechte verweigern dürfen. (mehr...)

12.11.2003
Entschlossener CASTOR-Protest erhöht Druck auf Trittin - ROBIN WOOD zieht Bilanz des CASTOR-Transports

Der Atommülltransport aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague nach Gorleben ist auch in diesem Jahr wieder auf entschiedenen Widerstand in ganz Deutschland und in Frankreich gestoßen. Aufgrund der zahlreichen Proteste hatte der Atommüllzug zwischenzeitlich mehrere Stunden Verspätung. Heute früh erreichte er dann gegen 5:30 Uhr das Zwischenlager in Gorleben. ROBIN WOOD sieht die Anti-Atombewegung im Aufwind, kritisiert den vollkommen überzogenen Polizeieinsatz und fordert von Bundesumweltminister Trittin klare Schritte gegen den Endlagerstandort Gorleben. (mehr...)

09.11.2003
ROBIN WOOD-Aktion auf Förderturm dauert an

Die ROBIN WOOD-AktivistInnen, die heute im Morgengrauen den vierzig Meter hohen Förderturm am geplanten Endlager in Gorleben erklommen haben, setzen ihre friedliche Protestaktion zur Stunde fort. Ziel der Aktion ist es, den Widerstand gegen das Endlager Gorleben zu unterstützen und öffentlichkeitswirksam auf das ungelöste Atommüllproblem hinzuweisen. An dem Bergwerksgelände in Gorleben haben sich schon jetzt über zweihundert AtomkraftgegnerInnen versammelt und bringen mit Musik und Reden ihre Solidarität zum Ausdruck, weitere haben ihr Kommen angekündigt. (mehr...)

09.11.2003
ROBIN WOOD-Aktivisten klettern auf Förderturm in Gorleben - Widerstand gegen CASTOR-Transporte nötiger denn je

"CASTOR stoppen" prangt seit heute früh in großen Lettern auf dem Transparent, das AktivistInnen von ROBIN WOOD am Förderturm auf dem Gelände des geplanten Endlagers Gorleben aufgehängt haben. Rund ein Dutzend UmweltschützerInnen sind gegen 6:30 Uhr auf den Turm geklettert. Sie fordern den Stopp der CASTOR-Transporte, die endgültige Absage an ein atomares Endlager Gorleben und den sofortigen Atomausstieg. Es ist damit zu rechnen, dass heute Abend ein Zug mit zwölf Atommüllbehältern aus La Hague im französischen Valognes abfahren und in den nächsten Tagen in Gorleben eintreffen wird. Im dortigen Zwischenlager stehen bereits 32 Behälter mit hochgiftigem Strahlenmüll. (mehr...)

19.10.2003
ROBIN WOOD-Baumhaus im Wendland eröffnet - Mit Spaß und Kletterkünsten dem Atommüll-Wahnsinn trotzen

Unter großem Beifall wendländischer AtomkraftgegnerInnen haben ROBIN WOOD-AktivistInnen heute Vormittag bei Sekt und Musik ein neu errichtetes Baumhaus im wendländischen Langendorf eingeweiht. Das Holzhäuschen, in etwa acht Metern Höhe auf einer alten Eiche errichtet, bietet einen freien Ausblick auf die Strecke, über die im November der nächste CASTOR-Transport rollen soll. Am Baumhaus können sich Leute treffen, austauschen und bei gemeinsamen Kletterübungen ihren eigenen Gedanken nachhängen. ROBIN WOOD unterstützt auf diese Weise die Castorelle Landpartie der wendländischen Anti-Atombewegung, die mit Kunst und Kultur gegen den CASTOR mobilisiert. (mehr...)

3.9.2003
Schachtbesetzer in Gorleben erfahren solidarische Unterstützung - ROBIN WOOD unterstützt die Forderungen der AtomkraftgegnerInnen, die seit heute morgen das Endlagerbergwerk in Gorleben besetzt halten.

Zu der Aktion erklärt die Energiereferentin von ROBIN WOOD, Bettina Dannheim: "Es ist wichtig, gerade jetzt mit besonderem Nachdruck die öffentliche Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass es in Gorleben niemals ein sicheres Endlager für Atommüll geben kann. (mehr...)

17.12.2002
EU-Kommission und Energiekonzerne untergraben Suche nach geeignetem Atommüll-Endlager - ROBIN WOOD fordert öffentlich-rechtlichen Fonds für Rückstellungen

Der "Arbeitskreis Auswahlverfahren Endlagerstandorte" (AkEnd) übergibt heute seinen Abschlussbericht an Bundesumweltminister Trittin. ROBIN WOOD fordert die Bundesregierung auf, den neuen Weg bei der Endlagersuche konsequent zu beschreiten und auf Gorleben als atomares Endlager zu verzichten. Außerdem fordert ROBIN WOOD, dass die Rückstellungen der Energiekonzerne in einen öffentlich-rechtlichen Fonds überführt werden, um die Finanzierung der Endlager-Suche zu sichern. (mehr...)

13.11.2002
ROBIN WOOD-Aktion gegen CASTOR- Transport verhindert

Durch den massiven Polizeieinsatz im Wendland ist eine Aktion von ROBIN WOOD gegen den Atommülltransport nach Gorleben verhindert worden. Eine Gruppe von ROBIN WOOD-AktivistInnen hatte heute Mittag versucht, auf der CASTOR-Strecke zwischen Lüneburg und Dannenberg in Höhe der Ortschaft Rohstorf an die Gleise zu gelangen, wurde jedoch von Beamten des Bundesgrenzschutzes aufgehalten. Viele andere Protestaktionen waren hingegen erfolgreich. Der Zug wurde mehrfach zu längeren Aufenthalten gezwungen, so dass die Polizei nicht weiter glaubhaft von einem störungsfreien Ablauf sprechen kann. (mehr...)

11.11.2002
CASTOR-Alarm! - ROBIN WOOD-AktivistInnen unterstützen Widerstand im Wendland

Voraussichtlich heute Abend wird ein CASTOR-Zug von der Plutoniumfabrik in La Hague losfahren, um seine giftige Fracht ins Atommülllager nach Gorleben zu bringen. Mit zwölf Behältern vom Typ CASTOR HAW 20/28 CG wird dies der größte Transport aus Frankreich sein, den es je gegeben hat. ROBIN WOOD fordert erneut, den Transport wegen des Skandals um nicht-bruchsichere Behälter abzusagen. Außerdem kritisiert die Umweltorganisation die massive Einschränkung von Grundrechten sowie das Demoverbot entlang der Strecke im Wendland. (mehr...)

4.11.2002
CASTOR-Sicherheit - nix paletti!

CASTOR-Sicherheit: nix paletti! AktivistInnen von ROBIN WOOD und der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg haben zeitgleich in Gorleben und Berlin gegen den anstehenden Atommüll-Transport ins Wendland protestiert und auf die Gefahr nicht-bruchsicherer CASTOR-Behälter hingewiesen. Vor der Berliner Bundesanstalt für Materialforschung simulierten sie den Falltest eines CASTORS. Vor dem Atommülllager in Gorleben legten AtomkraftgegnerInnen Holzpaletten als Stoßdämpfer aus. (mehr...)

21.3.2002
Atommüllzug aus Krümmel gestoppt

AktivistInnen der Umweltorganisation ROBIN WOOD ist es heute von 01.50 bis 05.15 Uhr gelungen, im Hamburger Stadtteil Bergedorf den Zug mit Atommüll aus dem AKW Krümmel auf seinem Weg in die britische Plutoniumfabrik Sellafield symbolisch zu blockieren. (mehr...)

17.3.2002
Seebad Lubmin: Drehscheibe für Atommüll?

AktivistInnen der ROBIN WOOD-Regionalgruppe Greifswald haben heute gegen den Ausbau des Lubminer Hafens demonstriert. Mit einem großen CASTOR-Modell an Bord segelten die UmweltschützerInnen auf dem Bildungsschiff Lovis von Wieck ins Ostseebad Lubmin und verteilten dort Flugblätter an die Bevölkerung. (mehr...)

14.3.2002
Atommüllzug aus Krümmel für nächste Woche geplant - ROBIN WOOD fordert Absage des Transports

Nach Recherchen der Umweltorganisation ROBIN WOOD wird voraussichtlich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kommender Woche ein Atommüllzug mit drei Risiko-Behältern des Typs NTL 11 aus dem Atomkraftwerk Krümmel in die britische Plutoniumfabrik Sellafield fahren. (mehr...)

21.2.2002
HEW soll Atommüllzug aus Krümmel absagen - ROBIN WOOD fordert umfassende Aufklärung über Strahlengefahr

ROBIN WOOD-AktivistInnen haben heute vor dem HEW-Kundenzentrum in der Spitalerstraße in Hamburg ein 30 Quadratmeter großes Transparent mit der Aufschrift "Kein Atom-Zug durch Hamburg" gespannt. (mehr...)

12.2.2002
Atomtransport mit Risiko-Behältern aus Krümmel für nächste Woche geplant

Bei dem für kommende Woche geplanten Atomtransport aus dem schleswig-holsteinischen AKW Krümmel zur britischen Plutoniumfabrik Sellafield soll erstmals wieder ein Behälter eingesetzt werden, der mehrere Falltests nicht heil überstanden hat. (mehr...)

13.11.2001
ROBIN WOOD-Aktion gegen Atommüll - UmweltschützerInnen spannen Seilkonstruktion über der Schienenstrecke

Eine Gruppe von AktivistInnen der Umweltorganisation ROBIN WOOD hat heute um 12.30 Uhr auf der Strecke zwischen Bavendorf und dem Bahnhof Dahlenburg am Bohndorfer Berg Seile zwischen zwei Bäumen quer über die Bahnstrecke gespannt. (mehr...)

9.11.2001
ROBIN WOOD kündigt gewaltfreien Protest gegen geplanten Atommüll-Zug an

ROBIN WOOD fordert die rot-grüne Bundesregierung auf, den für kommende Woche geplanten Atommülltransport ins Wendland abzusagen. Sollte der Zug aber trotz breiter Kritik - auch aus den Reihen der Regierungsparteien - rollen, wollen AktivistInnen der Umweltschutzorganisation den Widerstand im Wendland gegen den Atommüll-Zug gewaltfrei unterstützen. (mehr...)

15.5.2001
Atommüllzug in Stade gestoppt - ROBIN WOOD-Aktivisten an Gleisen festgekettet

Zwei Mitglieder der gewaltfreien Aktionsgemeinschaft ROBIN WOOD haben sich heute Nacht gegen 1.30 Uhr im Stader Stadtgebiet mit einem Ofenrohr an die Gleise gekettet. (mehr...)

14.5.2001
Transport mit Atommüll aus Brunsbüttel und Stade rollt durch Hamburg - ROBIN WOOD kündigt Proteste an

Die Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD fordert, die für kommende Nacht geplanten Atommüll-Transporte quer durch die Millionenstadt Hamburg wegen unvertretbarer Gefahren zu stoppen. (mehr...)

9.4.2001
Französische und deutsche Umweltschützer verurteilen Transport von Atommüll nach Frankreich - "Wer nicht entsorgen kann, muss abschalten"

Das französische Anti-AKW-Netzwerk Réseau "Sortir du Nucléaire" protestiert gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), ROBIN WOOD, der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg und dem Aktionsbündnis X-tausendmal quer gegen den für morgen geplanten Transport abgebrannter Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken in die französische Wiederaufarbeitungsanlage La Hague. (mehr...)

9.4.2001
Strahlenrisiko nicht ausgeschlossen - ROBIN WOOD fordert Stopp des morgigen CASTOR-Transports nach La Hague

Nach dem jüngsten CASTOR-Transport ins Wendland ist nun der Weg frei für den nächsten Zug mit hoch gefährlichem Atommüll. (mehr...)

27.3.2001
Der CASTOR kommt nicht durch - Vier AktivistInnen ketten sich auf der Bahnstrecke Lüneburg-Dannenberg an und unterstützen den Widerstand der BewohnerInnen des Wendlands

Mitgliedern der gewaltfreien Aktionsgemeinschaft ROBIN WOOD und CASTOR- Widerständlern aus dem Wendland ist es heute um 22 Uhr gelungen, die Polizeiketten zu umgehen und sich bei SÜSCHENDORF im Gleisbett anzuketten. (mehr...)

21.3.2001
"Der CASTOR kommt - Wir stellen uns quer!" - ROBIN WOOD-AktivistInnen probten Atommüll-Transport in Lüneburg

AktivistInnen der Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD haben heute Mittag symbolisch einen Atommüll-Transport durch Lüneburg geführt. (mehr...)

31.1.2001
Zum grünen Spitzentreffen wegen Castor-Transporten: Atomtransporte fördern ungestörten Betrieb der Atomkraftwerke und zementieren Endlagerstandort Gorleben

Während sich bündnisgrüne Spitzenpolitiker wegen der bevorstehenden Wahlen auf ihrem heutigen Treffen in Berlin über den Umgang mit Protesten gegen den geplanten Atomtransport von der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague nach Gorleben streiten, weisen Organisationen und Kampagnen der Anti-Atom-Bewegung darauf hin, dass dieser Transport allein dem jahrzehntelangen Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke dient und den Endlagerstandort Gorleben zementiert. (mehr...)


 

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Fragen

Für weitere Rückfragen:
Dirk Seifert
Energiereferent, Tel. 040 / 380 892-21, energie@robinwood.de
Ute Bertrand
Pressesprecherin, Tel. 040 / 380 892-22, presse@robinwood.de

(weitere ROBIN WOOD-Adressen...)



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