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	<title>Robin Wood &#187; Aktion</title>
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		<title>S 21: Das große Drängeln um den Trog</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 14:06:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Lege</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade hat Ministerpräsident Kretschmann grünes Licht – tätä – für Baumfällungen im Stuttgarter Schlossgarten gegeben, da vergeigt der ehemalige Schlichter Heiner Geißler den schönen grünroten Bürgerbeteiligungsdreiklang aus Schlichtung, Stresstest und Volksabstimmung. In seiner Facebook-Mitteilung von Montag schreibt Kretschmann vom Konflikt um Stuttgart 21 bereits in der Vergangenheitsform und tut Rechtswidrigkeiten, Kostenexplosionen und technische Unmöglichkeiten als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade hat Ministerpräsident Kretschmann <a href="http://www.robinwood.de/wordpress/blog/aktion/2012/02/s-21-polizei-und-db-sind-sich-einig-augen-auf-am-nachsten-wochenende/">grünes Licht – tätä – für Baumfällungen</a> im Stuttgarter Schlossgarten gegeben, da vergeigt der ehemalige Schlichter Heiner Geißler den schönen grünroten Bürgerbeteiligungsdreiklang aus Schlichtung, Stresstest und Volksabstimmung. In seiner Facebook-Mitteilung von Montag schreibt Kretschmann vom Konflikt um Stuttgart 21 bereits in der Vergangenheitsform und tut Rechtswidrigkeiten, Kostenexplosionen und technische Unmöglichkeiten als „Schwächen“ ab, die ihn nicht dazu bringen werden, das Projekt zu Fall zu bringen. <a href="http://www.bei-abriss-aufstand.de/wp-content/uploads/2012-02-07-PM-Eilantrag-Anh1-Eilantrag.pdf">Geißler bestätigt nun schriftlich</a>, dass der Erhalt gesunder Bäume im Schlossgarten zentraler Bestandteil des Schlichterspruches war, wörtlich: „<a href="http://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/02/07/heiner-geisler-unterstutzt-eilantrag-gegen-landesregierung/#more-28401">Die Bäume im Schlossgarten bleiben erhalten</a>. Es dürfen nur die Bäume gefällt werden, die ohnehin wegen Krankheiten, Altersschwäche in der nächsten Zeit absterben würden. Wenn Bäume durch den Neubau existentiell gefährdet sind, werden sie in eine geeignete Zone verpflanzt.“ Das ist unvereinbar mit dem Vorhaben der Bahn, bis Ende Februar im Schlossgarten 178 Bäume zu fällen. Unmittelbar von der Fällung bedroht ist u.a. eine über 150jährige Platane. Dort, wo ihr über einen Meter dicker Stamm wurzelt, will die Bahn den so genannten „Trog“ für den Kellerbahnhof bauen. Die Betonschale ist ein Riesending – so riesig, dass der Bahn bisher kein Angebot einer Firma vorliegt, die sich zutraut, das Ding zu bauen. Die Bahn weiß nicht, wer ihr die Grube ausheben sollte, aber sie ist sich mit der Polizei schon mal einig, dafür die Flächen räumen und die Bäume fällen zu lassen. Der grüne Ministerpräsident taucht ab. <a href="http://robinwood.de/Newsdetails.13+M55ab75635e5.0.html">Die Baumbesetzer_innen von ROBIN WOOD bleiben oben</a>.</p>
<p><a href="http://robinwood.de/Gute-Aktionen-fuer-K-21.556.0.html">Hintergrund S 21</a></p>
<p><a href="http://www.bahn-fuer-alle.de/media/docs/2011/TAZ-Beilage_BfA_2011_12.pdf">Sonderzeitung Stuttgart 21</a> – Ein Projekt gegen Recht und Gesetz</p>
 <p><a href="http://www.robinwood.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=5761&amp;md5=bf396b92255b81e0bde7080eb507fc5f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robinwood.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>S 21: Polizei und DB sind sich einig / Augen auf am nächsten Wochenende</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Lege</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Kommunikationsbüro der DB AG teilte heute morgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd mit, dass Polizei und Bahn  sich über einen Termin zur Räumung des Schlossgartens und Fällung der dortigen Bäume einig seien. Den verraten sie aber nicht, damit die Bürger_innen den Landesdienern oder gar der bundeseigenen Bahn nicht noch mehr in die Quere kommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kommunikationsbüro der DB AG teilte heute morgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur<a href="http://nachrichten.t-online.de/bahn-und-polizei-einigen-sich-auf-termin-fuer-schlossgarten-raeumung/id_53822788/index?news"> dapd</a> mit, dass Polizei und Bahn  sich über einen Termin zur Räumung des Schlossgartens und Fällung der dortigen Bäume einig seien. Den verraten sie aber nicht, damit die Bürger_innen den Landesdienern oder gar der bundeseigenen Bahn nicht noch mehr in die Quere kommen. &#8220;<a href="http://www.robinwood.de/wordpress/blog/aktion/2012/01/s-21-db-zieht-abriss-sudflugel-mindestens-sieben-monate-vor/">Gelebte Transparenz</a>&#8221; könnte Landesvater Kretschmann nun erneut sein Lob auf die Polizei beim von der Bahn vorgezogenen Abbruch des Südflügels ausbringen. Aber nein, der Ministerpräsident ist gar nicht dabei, sondern erklärt per offenem Brief auf <a href="http://www.facebook.com/WinfriedKretschmann/posts/321333457905961">Facebook</a>, dass die Volksabstimmung ihm endlich die Legitimation verschafft hat, jeden Mist in der Projektplanung von Stuttgart 21 zuzulassen und sich nicht weiter einzumischen, bl0ß weil er von ein paar weniger Leuten als bei der Volksabstimmung zum Ministerpräsidenten gewählt wurde: &#8216;Wer meint, die Landesregierung und insbesondere ich als Ministerpräsident könnten oder müssten das Projekt über Schwächen noch endgültig zu Fall bringen, dem muss ich ganz klar sagen, dass ich dies nicht machen werde.&#8217; Ein paar dieser für die Landesregierung zwar teuren aber lässlichen &#8220;Schwächen&#8221; finden Sie <a href="http://www.bahn-fuer-alle.de/media/docs/2011/TAZ-Beilage_BfA_2011_12.pdf">hier</a>.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/L_U81gOXgoU" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p>In der Autostadt Stuttgart soll ein Bahnhofsabriss möglichst wenig den Berufsverkehr auf der Straße behindern. Deswegen Augen und Ohrenschützer auf und am kommenden Wochenende (11/12.2.) warm anziehen! Zur aktuellen Lageeinschätzung <a href="http://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/02/07/aktuelle-lageeinschatzung-stand-07-02-1445-uhr/">hier</a> lang.</p>
 <p><a href="http://www.robinwood.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=5739&amp;md5=86a22626a533a434e077e7322c935db3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robinwood.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Keine Sonntagsruhe: Robin Wood Aktion bei &#8220;Spaziergang&#8221; an der Atomfabrik Gronau.</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 13:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Seifert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen Tag nach der &#8220;Internationalen Urankonferenz 2012&#8243; in Münster haben heute beim Sonntagsspaziergang in Gronau rund 50 AtomkraftgegnerInnen für die sofortige Stilllegung der dortigen Urananreicherungsanlage (UAA) demonstriert. AktivistInnen von ROBIN WOOD kletterten an der Zufahrt der Uranfabrik auf Fahnenmasten und spannten in mehreren Metern Höhe zwei Transparente: &#8220;Fukushima mahnt &#8211; Atomausstieg sofort&#8221; war auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 530px"><img class="size-medium wp-image-5730" title="UAA Gronau 5-2-2012 Patrick Mueller07.jpg" src="http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/UAA-Gronau-5-2-2012-Patrick-Mueller07.jpg-520x346.jpg" alt="ROBIN WOOD Aktion beim Sonntagsspaziergang an der UAA Gronau - 5.2.2012" width="520" height="346" /> 
<dl id="attachment_5730" class="wp-caption alignnone" style="width: 530px;">
<dt class="wp-caption-dt"><p class="wp-caption-text">ROBIN WOOD Aktion beim Sonntagsspaziergang an der UAA Gronau - 5.2.2012</p></div>
<p>Einen Tag nach der &#8220;Internationalen Urankonferenz 2012&#8243; in Münster haben heute beim Sonntagsspaziergang in Gronau rund 50 AtomkraftgegnerInnen für die sofortige Stilllegung der dortigen Urananreicherungsanlage (UAA) demonstriert. AktivistInnen von ROBIN WOOD kletterten an der Zufahrt der Uranfabrik auf Fahnenmasten und spannten in mehreren Metern Höhe zwei Transparente: &#8220;Fukushima mahnt &#8211; Atomausstieg sofort&#8221; war auf dem einen Banner zu lesen, &#8220;Atomtod &#8211; Made in Germany&#8221; auf dem anderen. &#8220;Der Atomausstieg ist nicht glaubwürdig, wenn Atomfabriken wie die UAA Gronau weiter unbefristet Brennstoff für die Atomkraftwerke in aller Welt herstellen. Diese Anlage muss endlich abgeschaltet werden&#8221;, fordert der ROBIN WOOD Aktivist Patrick Müller.</p>
<p>Gestern haben rund 200 AktivistInnen in Münster auf der &#8220;Internationalen Urankonferenz 2012&#8243; über den weltweiten Uranhandel, damit verbundene Atomtransporte und die Risiken diskutiert. Die Abschlusserklärung der Konferenz gibt es hier: <a href="http://www.robinwood.de/uran">www.robinwood.de/uran.</a></p>
<p>Udo Buchholz vom Arbeitskreis Umwelt aus Gronau ist angesichts der Aktionen und dem Engagement der AtomkraftgegnerInnen in den letzten Tagen zuversichtlich:  &#8220;Es ist erfreulich, dass der Protest gegen die Urananreicherung und die hochgefährlichen Urantransporte bunt und vielfältig ist. Gemeinsam kann es der bundesweiten Anti-Atomkraft-Bewegung gelingen, den Betrieb der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage in Gronau zu stoppen&#8221;.</p>
<p>Der Widerstand nimmt jetzt langsam Fahrt auf. Der nächste Schritt ist eine große Demonstration am 11. März in Gronau.  Dann jährt sich zum ersten Mail die Katastrophe von Fukushima. Erste Informationen dazu gibt es unter <a href="http://www.fukushima-jahrestag.de/">http://www.fukushima-jahrestag.de</a></p>
<p>
<a href='http://www.robinwood.de/wordpress/blog/aktion/2012/02/keine-sonntagsruhe-robin-wood-aktion-bei-spaziergang-an-der-atomfabrik-gronau/attachment/uaa-gronau-5-2-2012-patrick-mueller02-jpg/' title='UAA Gronau 5-2-2012 Patrick Mueller02.jpg'><img width="200" height="300" src="http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/UAA-Gronau-5-2-2012-Patrick-Mueller02.jpg-200x300.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="UAA Gronau 5-2-2012 Patrick Mueller02.jpg" title="UAA Gronau 5-2-2012 Patrick Mueller02.jpg" /></a>
<a href='http://www.robinwood.de/wordpress/blog/aktion/2012/02/keine-sonntagsruhe-robin-wood-aktion-bei-spaziergang-an-der-atomfabrik-gronau/attachment/uaa-gronau-5-2-2012-patrick-mueller03-jpg/' title='UAA Gronau 5-2-2012 Patrick Mueller03.jpg'><img width="200" height="300" src="http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/UAA-Gronau-5-2-2012-Patrick-Mueller03.jpg-200x300.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="UAA Gronau 5-2-2012 Patrick Mueller03.jpg" title="UAA Gronau 5-2-2012 Patrick Mueller03.jpg" /></a>
<a href='http://www.robinwood.de/wordpress/blog/aktion/2012/02/keine-sonntagsruhe-robin-wood-aktion-bei-spaziergang-an-der-atomfabrik-gronau/attachment/uaa-gronau-5-2-2012-patrick-mueller06-jpg/' title='UAA Gronau 5-2-2012 Patrick Mueller06.jpg'><img width="200" height="300" src="http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/UAA-Gronau-5-2-2012-Patrick-Mueller06.jpg-200x300.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="UAA Gronau 5-2-2012 Patrick Mueller06.jpg" title="UAA Gronau 5-2-2012 Patrick Mueller06.jpg" /></a>
<a href='http://www.robinwood.de/wordpress/blog/aktion/2012/02/keine-sonntagsruhe-robin-wood-aktion-bei-spaziergang-an-der-atomfabrik-gronau/attachment/uaa-gronau-5-2-2012-patrick-mueller07-jpg/' title='UAA Gronau 5-2-2012 Patrick Mueller07.jpg'><img width="200" height="300" src="http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/UAA-Gronau-5-2-2012-Patrick-Mueller07.jpg-200x300.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ROBIN WOOD Aktion beim Sonntagsspaziergang an der UAA Gronau - 5.2.2012" title="UAA Gronau 5-2-2012 Patrick Mueller07.jpg" /></a>
</dt>
</dl>
 <p><a href="http://www.robinwood.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=5713&amp;md5=2f8770e7cc70b70e49b41b66a6424b17" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robinwood.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nachtrag und Fotos zur Aktion in Münster gegen die Urananreicherung</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 20:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Häfner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit 5 Transparenten protestierten am Bahnhof in Münster heute rund 20 Aktivist_innen von ROBIN WOOD und aus dem Münsterland gegen den Betrieb der Urananreicherungsanlage in Gronau. Der Bahnhof ist eine wichtige Drehscheibe bei den Urantransporten von und zur Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau. Bei minus 5 Grad hielten es die 9 Kletternden mehr als 2 Stunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 5 Transparenten protestierten am Bahnhof in Münster heute rund 20 Aktivist_innen von ROBIN WOOD und aus dem Münsterland gegen den Betrieb der Urananreicherungsanlage in Gronau. Der Bahnhof ist eine wichtige Drehscheibe bei den Urantransporten von und zur Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau. Bei minus 5 Grad hielten es die 9 Kletternden mehr als 2 Stunden aus, um ein deutliches Signal zu setzen und auf die morgige Urankonferenz in Münster hinzuweisen.</p>
<div id="attachment_5694" class="wp-caption alignright" style="width: 232px"><img class=" wp-image-5694  " title="Kletterprotest in Münster: Ausstieg sofort" src="http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/Ausstieg-sofort-346x520.jpg" alt="Kletterprotest in Münster: Ausstieg sofort" width="222" height="333" /><p class="wp-caption-text">Kletterprotest in Münster: Ausstieg sofort</p></div>
<p>Auf der Konferenz sollen Strategien zur Auflösung der Uranindustrie sowie zur Stilllegung von Uranminen und -fabriken beraten werden.</p>
<p>Im Brennpunkt steht die Atomfabrik in Gronau, die Atomkraftwerke weltweit mit angereichertem Uran versorgt. Dadurch trägt sie zu den atomaren Risiken bis hin zum Super-GAU in aller Welt bei. Während hierzulande nach der Atom-Katastrophe von Fukushima zumindest einige AKW stillgelegt und die Laufzeit der verbleibenden neun Reaktoren langfristig begrenzt wurde, wurde die Atomfabrik in Gronau ausgebaut und hat die Lizenz zum unbefristeten Weiterbetrieb.</p>
<p>Mit dem Betrieb der UAA Gronau sind zahlreiche gefährliche Atomtransporte verbunden. Ein Großteil dieser Transporte unterliegt nicht einmal der Überwachung durch das Bundesamt für Strahlenschutz. Die Transportstrecken werden geheim gehalten &#8211; eine wichtige Drehscheibe für die Schienentransporte ist aber der Bahnhof in Münster.</p>
<div id="attachment_5697" class="wp-caption aligncenter" style="width: 530px"><img class="size-medium wp-image-5697" title="Atomtod made in Germany - Transparent in Münster" src="http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/Atomtod-520x346.jpg" alt="Atomtod made in Germany - Transparent in Münster" width="520" height="346" /><p class="wp-caption-text">Atomtod made in Germany - Transparent in Münster</p></div>
<p>Nach rund zwei Stunden in eisiger Kälte beendeten Anti-Atom-AktivistInnen von ROBIN WOOD und aus dem Münsterland gegen 13 Uhr ihre spektakuläre Abseilaktion gegen den Weiterbetrieb der Urananreicherungsanlage Gronau und die Urantransporte. Sie hatten vor dem Münsteraner Hauptbahnhof fünf Transparente auf dem Vordach des Hauptbahnhofs und über den Berliner Platz gespannt. Die Stimmung war entspannt, doch die Polizei nahm nach dem Ende der Aktion von mehreren AktivistInnen die Personalien auf.</p>
<p>Mehr Informationen über Uran und die UAA Gronau: <a href="../../uran">www.robinwood.de/uran</a></p>
<p>Informationen zur Konferenz gibt es unter: <a href="http://www.urankonferenz2012.de">www.urankonferenz2012.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.robinwood.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=5693&amp;md5=84485185b01ecdc19200b5a7166f7176" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robinwood.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Heute: Aktion gegen Uranfabrik Gronau &#8211; Morgen: Urankonferenz in Münster</title>
		<link>http://www.robinwood.de/wordpress/blog/aktion/2012/02/heute-aktion-gegen-uranfabrik-gronau-morgen-urankonferenz-in-munster/</link>
		<comments>http://www.robinwood.de/wordpress/blog/aktion/2012/02/heute-aktion-gegen-uranfabrik-gronau-morgen-urankonferenz-in-munster/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Seifert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Atommenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Atommüll]]></category>
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		<description><![CDATA[Anti-Atom-AktivistInnen von Robin Wood und aus dem Münsterland haben heute vor dem Hauptbahnhof in Münster &#8211; einer zentralen Drehscheibe für Urantransporte von und zur Urananreicherungsanlage Gronau &#8211; mit einer spektakulären Abseilaktion für die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau und dem Stopp aller Urantransporte demonstriert. Es wurden Transparente vom Vordach des Hauptbahnhofs und quer über den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anti-Atom-AktivistInnen von <a href="http://www.robinwood.de/energie">Robin Wood</a> und aus dem Münsterland haben heute vor dem Hauptbahnhof in Münster &#8211; einer zentralen Drehscheibe für Urantransporte von und zur <a href="http://www.robinwoood.de/uran">Urananreicherungsanlage Gronau</a> &#8211; mit einer spektakulären Abseilaktion für die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau und dem Stopp aller Urantransporte demonstriert. Es wurden Transparente vom Vordach des Hauptbahnhofs und quer über den Berliner Platz gespannt. Das erzeugte viel Aufmerksamkeit. Die Polizei griff erst am Ende der Aktion ein und stellte zahlreiche Personalien fest.</p>
<p>Mehr Informationen über Uran und die UAA Gronau: <a href="http://www.robinwood.de/uran">www.robinwood.de/uran</a></p>
<p>Mit der Aktion wollten die AktivistInnen auch auf die Internationale Urankonferenz morgen in Münster aufmerksam machen. Die Urankonferenz beginnt um 10 Uhr im Institut für Soziologie, Scharnhorststr. 121, 48151 Münster (am Aasee).</p>
<p>Alle Infos zum Programm und zur Anreise auf der Konferenz-Webseite: www.urankonferenz2012.de, Rückfragen bitte an: info@urankonferenz2012.de. Morgen gibt es ein Konferenz-Handy für aktuelle Anfragen: 0176-69345205</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.robinwood.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=5578&amp;md5=0bb5841f8db4a31d8acd284b085cbfc5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robinwood.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>S 21: DB zieht Abriss Südflügel mindestens sieben Monate vor</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Lege</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Riesige Abrissscheren zernagen seit gestern den Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Der Abriss des Nordflügels im August 2010 war im Bauablauf stark vorgezogen, um deutlich vor der Landtagswahl unumkehrbare Fakten zu schaffen. Der Abriss eines denkmalgeschützten Gebäudes ist ein ebenso unumkehrbares Faktum wie die Fällung eines Jahrhunderte alten Baumes. Für die Vorverlegung des Abrisses aus politischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Riesige Abrissscheren zernagen seit gestern den Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Der <a href="http://parkschuetzer.org/presse/Presseerklaerung_2010-07-26_kein_Abriss.pdf">Abriss des Nordflügels </a>im August 2010 war im Bauablauf stark vorgezogen, um deutlich vor der Landtagswahl unumkehrbare Fakten zu schaffen. Der Abriss eines denkmalgeschützten Gebäudes ist ein ebenso unumkehrbares Faktum wie die Fällung eines Jahrhunderte alten Baumes. Für die Vorverlegung des Abrisses aus politischen Gründen  veranschlagte der damalige Projektleiter der DB AG für Stuttgart 21, Hany Azer, laut einem <a href="http://asset3.stern.de/media/pdf/politik/stuttgart_21.pdf">internen Dossier</a> Mehrkosten von 600.000 Euro. Kurz nach Veröffentlichung des Dossiers im April 2011 ist oder wurde Azer gegangen. Während der Schlichtung im Oktober 2010 behauptete Grube, ein Aufschub des Abrisses vom Südflügel sei ein Signal des guten Willens an die Projektgegner. Wiederholt versuchte er, sich den <a href="http://www.robinwood.de/wordpress/author/mol/page/2/">temporären Nicht-Abriss versilbern</a> zu lassen. Vertrauliche S21-Planungsunterlagen, die dem Magazin &#8220;stern&#8221; bereits im Oktober 2010 vorlagen, besagen jedoch, dass der <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/news/bahnhofbau-in-stuttgart-monopoly-21-die-strategie-der-investoren-1613131.html">Abriss des Südflügels erst in einem halben Jahr, laut Bauablauf am 20. August 2012</a>, von der Bahn vorgesehen war.</p>
<div id="attachment_5567" class="wp-caption alignleft" style="width: 530px"><a href="http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/IMGP1756.jpeg" rel="lightbox[5558]"><img class="size-medium wp-image-5567" title="IMGP1756" src="http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/IMGP1756-520x390.jpg" alt="" width="520" height="390" /></a><p class="wp-caption-text">Baumhaus im Stuttgarter Schlossgarten, Januar 2012</p></div>
<p>Die Räumung des Schlossgartens und Fällung der Bäume ist für die grüne Landesregierung in ihrer politischen Symbolik noch brisanter. Ministerpräsident Kretschmann flüchtet sich in Sekundärtugenden, um seine Verantwortung für falsche Entscheidungen schön zu reden: &#8220;<a href="http://www.robinwood.de/wordpress/blog/aktion/2012/01/s-21-%E2%80%9Egelebte-transparenz-bahn-reist-sudflugel-des-stuttgarter-hauptbahnhofs-ein/">Gelebte Transparenz</a>&#8221; seien die &#8220;polizeilichen Maßnahmen&#8221;. Ein <a href="http://robinwood.de/Newsdetails.13+M5b1f1ccd086.0.html">widerrechtlicher Abbruch von Bahninfrastruktur</a> wird nicht besser, wenn man ihn transparent gestaltet und auch ein gläserner Knüppel tut weh. Aktuell deutet vieles auf einen <a href="http://http://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/01/30/lageeinschatzung-stand-30-01-2012-1945/">Polizeieinsatz übermorgen, 2. Februar, oder Montag, 6. Februar</a>, hin.</p>
 <p><a href="http://www.robinwood.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=5558&amp;md5=69875c4b57b99aa175d2a10e2b36ede0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robinwood.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>S 21: „Gelebte Transparenz“ – Bahn reißt Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs ein</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Lege</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute um 13 Uhr begann die DB AG mit dem Abriss des Südflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofs. In einem Brief vom 25. Januar lobt Ministerpräsident Kretschmann, Grüne, den Polizeieinsatz zur Absperrung des Südflügels:  „Die Transparenz der polizeilichen Maßnahmen wurde nicht nur angekündigt, sondern vor, während und unmittelbar nach dem Einsatz auch so gelebt.“ Gelebte Transparenz – von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute um 13 Uhr begann die DB AG mit dem <a href="http://www.cams21.de/">Abriss des Südflügels</a> des Stuttgarter Hauptbahnhofs. In einem <a href="http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/Offener-Brief-von-Kretschmann2.pdf">Brief vom 25. Januar</a> lobt Ministerpräsident Kretschmann, Grüne, den Polizeieinsatz zur Absperrung des Südflügels:  „Die Transparenz der polizeilichen Maßnahmen wurde nicht nur angekündigt, sondern vor, während und unmittelbar nach dem Einsatz auch so gelebt.“ Gelebte Transparenz – von Anwesenden als gefühlter „<a href="http://www.robinwood.de/wordpress/blog/aktion/2012/01/s21-sudflugelabsperrung-und-polizeitaktik/">Kuscheltod</a>“ beschrieben – das klingt nach Wohlfühl-Rhetorik-Seminar und so gar nicht nach Kampfausrüstung und Abrissbirne. Ist trotzdem das gleiche drin: Die Baden-Württembergische Landesregierung setzt den <a href="http://robinwood.de/Newsdetails.13+M5651220f0b4.0.html">widerrechtlichen Abbau von Bahninfrastruktur</a> polizeilich durch, ein Schritt weiter zur teuersten Bahnhofsruine mit angeschlossenen Einkaufszentrum der Republik.</p>
 <p><a href="http://www.robinwood.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=5547&amp;md5=f8528986f9d12f7e7f8ea019972df39d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robinwood.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>„Das ganze nennen wir den Pro-Planet-Prozess!“</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Gerhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Tropenwald]]></category>

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		<description><![CDATA[Konferenz &#8220;Nachhaltigkeitsstandards für Agrarrohstoffe&#8221; in Berlin Rohstoffe wie Soja, Palmöl oder Baumwolle werden oftmals unter menschenverachtenden Bedingungen produziert oder es werden ganze Landschaften dafür platt gemacht. Das hat sich &#8211; auch Dank Organisationen wie ROBIN WOOD &#8211; schon bei vielen Verbrauchern und Verbraucherinnen herum gesprochen. Die fragen vermehrt im Laden nach unter welchen Bedingungen eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Konferenz &#8220;Nachhaltigkeitsstandards für Agrarrohstoffe&#8221; in Berlin</strong></p>
<p>Rohstoffe wie Soja, Palmöl oder Baumwolle werden oftmals unter menschenverachtenden Bedingungen produziert oder es werden ganze Landschaften dafür platt gemacht. Das hat sich &#8211; auch Dank Organisationen wie ROBIN WOOD &#8211; schon bei vielen Verbrauchern und Verbraucherinnen herum gesprochen. Die fragen vermehrt im Laden nach unter welchen Bedingungen eigentlich die Rohstoffe für alle die schönen Produkte produziert worden sind.  Der Handel und die großen Konsumgüter-Konzerne haben auf diesen Trend mit unzähligen grünen Siegeln, Öko-Eigenmarken oder Umweltversprechen auf Ihren Internetseiten reagiert.</p>
<p>In Berlin kam es jetzt auf einer Konferenz zu so einer Art Gipfeltreffen der Öko-Label-Gemeinde. Unilever, Nestlé und Co. waren auf Einladung des WWF nach Berlin gekommen, um sich selbst für Ihre grüne Taten zu feiern. „Das ganze nennen wir den Pro-Planet-Prozess“, verkündet der Manager eines Handelsriesen stolz. Für ROBIN WOOD dienen die meisten dieser angeblichen Nachhaltigkeitssiegel lediglich dazu, die fatalen Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft grün zu waschen. Für die Palmölopfer in Indonesien sind die grünen Märchen von Konzernen wie Unilever ein Schlag ins Gesicht.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-5533" title="demo berlin" src="http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/demo-berlin-520x250.jpg" alt="" width="520" height="250" />ROBIN WOOD und Rettet den Regenwald begrüßten die Konzerne vor dem schicken Tagungsort mit einer kleinen Demo: In grüne Mäntelchen gekleidet demonstrierten die Aktivistinnen gegen das Greenwashing der Konzerne, es wurde dabei geschrubbt und viel Schaum geschlagen. Außerdem bekamen die Konferenz-Teilnehmerinnen Informationen über Unilevers unverantwortlichen Palmöleinkauf in die Hand gedrückt.</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.robinwood.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=5532&amp;md5=fa20e532e21bc4d87105dc3799870e0e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robinwood.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>37 Bäume fallen für den nicht planfestgestellten Fildertunnel</title>
		<link>http://www.robinwood.de/wordpress/blog/aktion/2012/01/37-baume-fallen-fur-den-nicht-planfestgestellten-fildertunnel/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 13:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regionalgruppe Stuttgart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer erneuten nächtlichen Aktion ließ die Deutsche Bahn gestern ein martialisches Polizeiaufgebot aufrücken, um das Fällen von 37 Bäumen neben dem Wagenburgtunnel zu sichern. Diese nun gefällte und gehäckselte Bäume sind die jüngste Zeugen der Politik des &#8220;Fakten-Schaffens&#8221; der Deutschen Bahn. Der Projektsprecher Wolfgang Dietrich verteidigt die Fällungen mit den Worten: „Man muss Gas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer erneuten nächtlichen Aktion ließ die Deutsche Bahn gestern ein martialisches Polizeiaufgebot aufrücken, um das Fällen von 37 Bäumen neben dem Wagenburgtunnel zu sichern. Diese nun gefällte und gehäckselte Bäume sind die jüngste Zeugen der <a href="http://www.robinwood.de/wordpress/blog/verkehr/2011/12/4-x-8-49-wie-die-bahn-s21-beim-stresstest-schonredete/">Politik des &#8220;Fakten-Schaffens&#8221; der Deutschen Bahn</a>. Der Projektsprecher Wolfgang Dietrich verteidigt die Fällungen mit den Worten:</p>
<blockquote><p>„Man muss Gas geben und Maßnahmen abarbeiten, die möglich sind.“</p></blockquote>
<p>Aber nur weil etwas „möglich“ ist, heißt noch lange nicht, dass es nötig, rechtens oder sinnvoll ist! Es gab definitiv keine Eile, diese Bäume zu fällen, dennoch ist der Bauabschnitt, für den sie laut der Deutschen Bahn gefällt werden &#8220;mussten,&#8221; den Fildertunnel-Abschnitt, <strong>nicht einmal</strong> planfestgestellt! Vielmehr gestaltet sich die technische Ausführung dieses Abschnitts als äußerst schwer und einige schwerwiegende Probleme bleiben bisher vollkommen ohne Lösung.</p>
<p><strong>Bericht der gestrigen Aktionen</strong>:<br />
Im Anschluß an der gestrigen Großdemonstration vor dem Hauptbahnhof zogen einige Demonstrant_innen richtung Wagenburgtunnel, besetzten dort die Kreuzung um auf die kommende Fällarbeiten aufmerksam zu machen und positionierten sich schützend um die Bäume. Ein Robin Wood Aktivist besetzte einen der größeren Bäume auf dem Gelände. Stundenlang harrten die Demonstrant_innen bei starkem Wind und kaltem Regen aus und als der Abend voranschritt, kamen immer mehr dazu. Am späten Abend umzäunte schließlich die Polizei das Areal; zu diesem Zeitpunkt befanden sich etwa 50 Demonstrant_innen innerhalb des eingezäunten Bereiches und einige Hunderte außerhalb der Absperrung.</p>
<p>Nach und nach wurden mehrere Demonstrant_innen von dem Areal getragen oder hinausbegleitet. Als am Ende nur noch der Kletterer im Baum und den Polizeikontakt der Parkschützer am Boden waren, fuhren SEK-Beamten zusammen mit einem Unimog mit ausfahrbarem Kran auf das Gelände um den Robin Wood Aktivist aus dem Baumwipfel zu holen. Nach Feststellung der Personalien wurden alle wieder freigelassen.</p>
<p>Um etwa halb eins waren die Baumfällungsmaschinen und einen Häcksler vor Ort und die Firma Döbler Rodungen GmbH fing mit den vorbereitenden Maßnahmen für die Fällungen an. Knapp eine halbe Stunde später und nachdem die ersten Bäume gefällt wurden, konnte eine kleine Gruppe von Demonstrant_innen durch die Polizeiabsperrung gelangen. Plötzlich herrschte Hektik unter den Polizeibeamten; offensichtlich hat jemand nicht genau aufgepasst. Jedenfalls konnten zwei Aktivisten auf die sogenannte Baumschere, eine befahrbare Rodungsmaschine, gelangen. Einer davon konnte knapp eine Stunde oben bleiben, bevor er in einem von der SEK riskanten Manöver vom Arm der Baumschere geholt wurde. Unseres Wissens nach rief die Polizei weder beim Feuerwehr an, um Rettungstücher anzufordern noch sorgten sie selber für die Sicherheit des Aktivisten, der ungesichert auf dem gebeugten, rutschigen Arm in gefährlicher Höhe saß. Auch dies verurteilen wir aufs Schärfste!</p>
<p>Jedoch war das Verhalten der Polizei nicht nur in dem Fall alles andere als deeskalierend. Während die kleine Gruppe von Aktivist_innen zur Baumschere gerannt sind, eine Einheit der Polizei hinterher, sind weitere Einheiten zur Absperrung gerannt. Mehrere Beamten lieferten ein abscheuliches Bild ab, als sie lächelnd und freudig ihre Schlagstöcke zuckten und auf die Absperrung gerannt sind. Man könnte meinen, einige hätten sich sehr gerne ein Paar Demonstranten „verdroschen.“ Soviel zur polizeilichen Taktik der Deeskalation&#8230; Und das Anti-Konflikt-Team? Sie haben sich (schon wieder) in Null Komma Nix aus dem Staub gemacht, sobald ein Konflikt zwischen Polizei und Demonstrant_innen wirklich drohte.</p>
<p>Nachdem der Baumschere-Besetzer heruntergeholt wurde, wurde er zusammen mit einigen Demonstrant_innen auf der Straße zur Personalienfeststellung mitgenommen. Dort konnten die Demonstrant_innen beobachten, wie die Beamten, viele sehr jung, sich über die Demonstrant_innen lustig gemacht haben. Vielmehr wurde es aber regelrecht unmenschlich als zwei Beamten mit einem Lächeln forderten, dass der komplett durchnässte und durchfrorene Baumschere-Besetzer aus dem Durchsuchungsgebäude und in die Kälte zum Warten gebracht werden sollte. Sie hätten das gerne gesehen und was anderes hätte er nicht verdient, sagten sie. Da braucht man sich als Polizist_in nicht wundern, wenn Demonstrant_innen vor ihnen keinen Respekt haben oder gar den Menschen hinter der Rolle Polizist_in nicht mehr erkennen können&#8230;</p>
 <p><a href="http://www.robinwood.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=5510&amp;md5=411401273bf3ca678cf318dcf6380aa9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robinwood.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>S21: Südflügelabsperrung und Polizeitaktik</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 18:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regionalgruppe Stuttgart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
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		<description><![CDATA[Obwohl wir auch alle noch etwas durch den Wind sind, wollten wir zumindest eine kurze Nachricht zu gestern Nacht hier rein schreiben. Bitte entschuldigt eventuelle Schreib- und ähnliche Fehler. Einige von uns von Robin Wood waren gestern Nacht beim Protest vorm Südflügel mit dabei. Wiederrum andere haben Stellung in den Bäumen gehalten und mussten von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Obwohl wir auch alle noch etwas durch den Wind sind, wollten wir zumindest eine kurze Nachricht zu gestern Nacht hier rein schreiben. Bitte entschuldigt eventuelle Schreib- und ähnliche Fehler.</em></p>
<p>Einige von uns von Robin Wood waren gestern Nacht beim Protest vorm Südflügel mit dabei. Wiederrum andere haben Stellung in den Bäumen gehalten und mussten von weitem aus zuschauen. <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Auch von uns ein ganz dickes Lob an Alle, die gestern Nacht vor dem Südflügel blockiert und protestiert haben!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Danke auch an Alle, die die Protestierenden unterstützt haben!<br />
</strong></p>
<p>Wir durften zusammen gestern Nacht hautnah die neue Taktik der Polizei im Zusammenhang mit Widerstandsaktivitäten gegen Stuttgart 21 erleben. Nachdem die Protestierenden von der Polizei umgeben wurden, kam statt einer sofortigen Auflösung der Versammlung und Aufforderung zu gehen nur unzählige Male über mehrere Stunden immer wieder die Durchsage: &#8220;Sie können jederzeit den abgesperrten Bereich ungehindert verlassen. Bitte bewahren Sie Ruhe.&#8221; Diese Durchsage wurde auch über Leuchtschriftwände projiziert und dann, in den frühen Morgenstunden, errichtete die Polizei sogar zwei riesige weiße Leuchtsäulen, worauf &#8220;AUSGANG&#8221; zu lesen war. Solche Leuchtsäulen, wie man sie auf Open Air-Konzerten oder Volksfesten sehen kann&#8230; Als wären die Protestierenden alle zum Vergnügen da&#8230; Nun, durch diese wohl eher wenig einladende Schleuse konnte man die Blockade verlassen. Nach dem Verlassen der Blockade war eine Rückkehr selbstverständlich unmöglich und die Versorgung der Blockierenden durch die Aktivengruppe &#8220;<a href="https://twitter.com/#!/Die_Versorger">die Versorger</a>&#8221; wurde durch die Polizei verwehrt. Uns kommt es wie eine Art &#8220;Kuscheltod&#8221;-Taktik vor, in der die Polizei allen &#8220;stets freundlich&#8221; aber in voller Kampfausrüstung zuredet und einfach wartet (und wartet&#8230;), bis die Protestierenden irgendwann aus Zeitzwang die Blockade auf eigenem Fuß verlassen müssen, aus Hunger, Durst oder wegen der Kälte, um aufs Klo zu gehen (obwohl auch hier Danke an die <a href="https://twitter.com/demosanitaeter">Demosanitäter vor Ort</a>, die eine notdürftige Kloeinrichtung innerhalb der Absperrung eingerichtet haben), um zur Arbeit zu gehen oder um wenigstens ein Paar Stunden Schlaf zu bekommen, bevor sie arbeiten gehen müssen. Die Einsatzplaner der Polizei in Stuttgart scheinen es endlich gelernt zu haben, sich Zeit zu lassen und keine &#8220;unschöne Bilder&#8221; zu produzieren, wenn sie S21-Gegner_innen gegenüber treten. Das muss man ihnen vorerst schon lassen&#8230;</p>
<p>Für uns folgt jedenfalls, dass wir uns als eine Bewegung miteinander beraten müssen, wie wir mit dieser Taktik in Zukunft umgehen sollen. Um Euch in der Sache Baumbesetzung ein wenig zu beruhigen: die Plattformen und das Baumhaus in unseren besetzten Bäumen sind mit ausreichend Proviant versorgt, sodass ein_e Aktivist_in mehrere Tage oben bleiben kann. Die psychische Kraft zum Durchhalten können wir aber leider nicht schön verpackt auf dem Baum lagern. Diese Kraft geben wir im Baum und ihr am Boden uns hoffentlich gegenseitig, sollte es zu einer Parkräumung kommen. Darüberhinaus sind besonders lagerfähige und vegane Proviantspenden für die Parkbesetzer_innen (sowohl im Baum als auch am Boden) sicherlich weiterhin hilfreich; besonders, sollte es zu einer ähnlichen Taktik bei der Räumung des Schlossgartens kommen, wie wir es nun am Südflügel erlebt haben.</p>
<p>Wir hoffen, dass Ihr Euch schon ein wenig von der Nacht erholen konntet.<br />
Oben bleiben!</p>
 <p><a href="http://www.robinwood.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=5465&amp;md5=1223c7b40fd02aca640ffc725178a3ab" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.robinwood.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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