Bei den Vattenfall Cyclassics protestieren gerade mehrere Aktive von ROBIN WOOD, die sich an der Köhlbrandbrücke in Hamburg abgeseilt haben. Sie entrollten ein Transparent des Graffiti-Künsters “Dan”.

Kletteraktion gegen Vattenfall-Cyclassics auf der Hamburger Köhlbrandbrücke (Foto: ROBIN WOOD)
Angesichts der zahlreichen Pannen in den AKWs Krümmel und Brunsbüttel sowie des Wirbels um den Bau des klimaschädlichen Kohlekraftwerks Moorburg verschlechtert sich das Ansehen des Konzerns in der Öffentlichkeit zunehmend.
Aktuell ist für die KlimaaktivistInnen der Bau eines neuen Steinkohlekraftwerks in Hamburg Moorburg von besonderer Brisanz. Dieses würde den CO2 Ausstoß der Hansestadt mit einem Schlag um 40 Prozent erhöhen. Das entspricht in etwa dem CO2-Ausstoß des gesamten Straßenverkehrs der Stadt.
Zudem ist der Bau von neuen zentralisierten Kraftwerken dieser Art ein Hemmnis für die Weiterentwicklung erneuerbarer Energien. Es wird über die Köpfen der Menschen hinweg entschieden und lenkt die Energiepolitik in die falsche Richtung.
Unter den Aktiven ist unter anderem Cécile (Eichhörnchen) und ein Kletterpartner aus der französischen Stadt Chambéry, Damien Vidal. Dieser betonte in einer Pressemitteilung die Wichtigkeit der internationalen Vernetzung für einen Wandel in der Energiepolitik.

Direkt unter dem Transparent müssen die RadfahrerInnen ihre Strecke absolvieren (Foto: ROBIN WOOD)
Dass der Widerstand gegen Vattenfall sich, z.B. durch die Haft von Franziska Wittig nicht einschüchtern lässt sondern immer kreativer wird, zeigen die heutigen Proteste. Für ROBIN WOOD erstellte der Künstler “Dan” ein beeindruckendes aussagekräftiges Banner, welches auf der Galerie “Köhlbrandbrücke” noch bis zum Ende des Rennens zu bewundern ist.