Aktion, Energie
11. April 2011

Energiegipfel in Hessen

Die Zukunft unseres Landes in der Mitte Deutschlands“, so der hessisch Ministerpräsident Volker Bouffier wörtlich in der Einladung zum Energiegipfel am 5. April, sei geprägt von dem Bestreben der Landesregierung, die hessischen Verbraucher und den Industriestandort Hessen ausreichend mit „sauberer und sicherer Energie zu vernünftigen Preisen“ zu versorgen. Damit legte er schon vor Beginn des Energiegipfels dessen Ziel fest, was nur nochmal deutlich macht, dass es sich hier um eine reine PR-Veranstaltung handelt. Ist „saubere und sichere Energie zu vernünftigen Preisen“ doch der Terminus, mit dem die CDU Atomenergie umschreibt. Folgerichtig sind zum Energiegipfel auch die Vertreter der großen Energiekonzerne, nicht aber die Umweltverbände eingeladen. Bouffier hatte zwar angekündigt, dass die Energiefrage im breiten öffentlichen Konsens geklärt werden solle, aber darunter versteht er offensichtlich etwas anderes als die Öffentlichkeit. Um dies deutlich zu machen, mobilisierte das Frankfurter Netzwerk Klima und Umwelt, dem auch die ROBIN WOOD Regionalgruppe Rhein-Main angehört, am 5. April Befürworter erneuerbarer Energien nach Wiesbaden vor die Staatskanzlei. Dort begrüßten etwa 200 Menschen die geladenen Gäste und informierten sie mit Trommeln, Transparenten und Lautsprecher über allzu deutlich sichtbare Gefahren und bereits entstandenen Schaden von Atom-und Kohlekraftwerken. ROBIN WOOD war mit einem großen Transparent mit der Aufschrift: „Gegen Kohle und Atom – für eine erneuerbare Zukunft“ vor Ort.

Proteste am Hessischen Energiegipfel (Foto: ROBIN WOOD)

Die hessische Landesregierung hat nun vier Arbeitsgruppen eingesetzt um eine Lösung für die ausreichende Versorgung der hessischen Verbraucher und des Industriestandorts Hessen mit „sauberer und sicherer Energie zu vernünftigen Preisen“ zu erarbeiten. Darf ich wetten, was dabei raus kommt? Ich wette, am Ende wird es eine Erklärung mit etwa folgendem Inhalt geben: „Im intensiven Austausch mit allen kompetenten Fachleuten, nach Diskussion aller relevanten Sachverhalte und nach langen schwierigen Verhandlungen sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass nur mit der weiteren Nutzung von Atomenergie als Brückentechnologie die ausreichende Versorgung der hessischen Verbrauchen und des Industriestandorts Hessen mit sauberer und sicherer Energie zu vernünftigen Preisen gewährleistet werden kann.“ Wer wettet dagegen?

-Regionalgruppe Rhein-Main

Aktion, Verkehr, Welt retten
20. Februar 2011

An Eides statt: Erklärungen im S21-Prozess um die Nordflügelbesetzung

Am vergangenen Donnerstag fand in Stuttgart der erste Prozess gegen Stuttgart 21-GegnerInnen wegen  der Besetzung des, mittlerweile abgerissenen, Nordflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofes statt. Vier der fünf angeklagten wurden zu Strafen zwischen 50 und 350€ verurteilt, einer wurde freigesprochen.

Die fünf angeklagten Parkschützer des ersten Nordflügel-Prozesses. (Foto: Chris Grodotzki/ROBIN WOOD)

Alle Angeklagten hatten im Gerichtssaal ausführliche Einlassungen zu Stuttgart 21, zu Direkten Aktionen und zivilem Ungehorsam, sowie deren Kriminalisierung abgegeben. Da uns solche Erklärungen leider oft hinter den dicken Wänden der Justiz verborgen bleiben wollen wir hier auf zwei dieser Einlassungen hinweisen:

Der vermeintliche Besetzer Gerhard Wick (ganz rechts im Bild) wurde im Laufe des Prozesses freigesprochen da er, wie sich zum Unmut der Staatsanwaltschaft schnell herausstellte, nie im Nordflügel war. …eine Tatsache, die er selber bedauert:

“Ich bereue es wirklich, dass ich an der Besetzung des Nordflügels nicht – wie es meine staatsbürgerliche Pflicht gewesen wäre – teilgenommen habe, weil mir etwas der Mut fehlte, über die steile Leiter zu klettern. Diesen Mangel kann und will ich aber nun nicht dadurch beheben, dass ich mich für etwas bestrafen lasse, was ich zum einen nicht für strafwürdig halte und was ich zweitens zwar gerne getan hätte, aber nun eben halt nicht getan habe. Die Staatsanwaltschaft wird sicher noch genügend Gelegenheiten finden, mich anzuklagen, wenn sie weiterhin daran festhält, nicht die Verantwortlichen für die Zerstörungen an Kultur und Natur vor Gericht zu bringen, sondern diejenigen, die sich für eine lebenswerte Stadt für alle und die Einhaltung demokratischer Grundprinzipien einsetzen.”

Der Angeklagte Mark Pollmann (mitte/links-hinten im Bild) verlas zum Beginn des Prozesses, im Rahmen seiner Einlassung, eine Eidesstattliche Versicherung, in der er Informationen zum skandalösen Polizeieinsatz am 30. September 2010, die er “aus höheren Polizeikreisen” erhalten habe, Preis gibt. Ausschnitte, sowie den vollen Text der Eidesstattlichen Versicherung zum Download finden sich bei den Parkschützern.

Aktion, Verkehr
17. Februar 2011

S21 – Erster Prozess zur Nordflügel-Besetzung

Seit heute Morgen stehen in Stuttgart die ersten Aktivisten wegen der Besetzung des Nordflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofes am 26.07.10 vor Gericht – der Erste in einer voraussichtlich langen Serie von Prozessen.

Die fünf angeklagten Parkschützer des ersten Nordflügel-Prozesses. (Foto: Chris Grodotzki/ROBIN WOOD)

Es war die erste großangelegte Aktion zivilen Ungehorsams im Stuttgart 21-Widerstand. Über 50 Aktive, überwiegend aus den Reihen der Parkschützer, besetzten am 26. Juli letzten Jahres den, damals vom Abriss bedrohten Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofes. Nach den stetig wachsenden Demonstrationen gegen das Großprojekt war dies der Startschuss für eine Reihe von Aktionen zivilen Ungehorsams aus der Bevölkerung, wie sie in Stuttgart lange niemand für möglich gehalten hätte.

Kleine Soli-Aktionen vor, in und auf dem Gerichtsgebäude begleiteten den Prozessauftakt gegen die NordflügelbesetzerInnen. (Foto: C.Grodotzki/ROBIN WOOD)

Mittlerweile steht der Nordflügel nicht mehr, dafür stehen heute die ersten fünf BesetzerInnen vor Gericht. Mindestens neun weitere solcher Sammel-Prozesse wegen Hausfriedensbruchs werden wohl allein aus dieser Aktion noch folgen. Insgesamt ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart wohl in weit über 1000 Verfahren gegen Stuttgart 21-GegnerInnen.

Zum wiederholten Mal zeigt sich jedoch heute die beeindruckende Geduld der Stuttgarter Bewegung: Wie schon bei den Prozessen zuvor, zum Beispiel gegen die RobinWood-Aktiven der Baggerbesetzung, war der größte Saal des Amtsgerichts in kürzester Zeit gefüllt. Dutzende mussten draußen bleiben, ließen sich jedoch davon die Laune nicht verderben und versammelten sich um einen Infostand vor dem Gerichtsgebäude um bei Kaffee und Keksen dem Ausgang des Prozesses zu harren.

Weitere Infos und Termine zu den Prozessen gibt’s bei den aktiven Parkschützern und über den Ausgang des Prozesses halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.

Update (15:30 Uhr): Das Urteil ist verkündet – Ein vermeintlicher Besetzer wurde freigesprochen, da er sich nachweislich überhaupt nicht im Nordflügel aufgehalten hatte, die anderen vier Aktiven wurden zu Geldstrafen zwischen 50 € und 350 € verurteilt.

Aktion, Klima, Welt retten
5. Februar 2011

Robin Wood on ice

Protest auf 2500 Höhenmetern - RobinWood-AktivistInnen auf dem Vermunt-Gletscher. (Foto: Chris Grodotzki/ROBIN WOOD)

Protest auf 2500 Höhenmetern - RobinWood-AktivistInnen auf dem Vermunt-Gletscher. (Foto: Chris Grodotzki/ROBIN WOOD)

Wenn Robin Wood-Aktive in den Urlaub fahren, dann bleibt die Politik natürlich nicht zuhause… Selbst auf hochalpinen Wandertouren verstehen es unsere AktivistInnen noch, sich für das Klima einzusetzen und, wenn man die Gletscherschmelze schon nicht kletternd blockieren kann, zumindest starke Bilder zu produzieren um darauf aufmerksam zu machen.

Gletscher stellen den größten Süßwasserspeicher der Welt dar und sind nach den Ozeanen die größten Wasserspeicher der Erde überhaupt. Laut Greenpeace haben die 5000 Gletscher der Alpen seit 1980 rund ein Drittel ihrer Fläche und die Hälfte ihrer Masse an den Klimawandel verloren. Ein weiterer Fakt der zeigt: Es ist höchste Zeit dem Klimawandel mit ernsthaften Maßnahmen und glaubwürdigen CO²-Reduktionen entgegen zu treten.

Aktion, Prozess, Verkehr
4. Februar 2011

Im Süden nichts neues – Verurteilung im S21-Prozess

Auch das Ergebnis des zweiten Prozesses um die Baggerbesetzung gegen Stuttgart 21 durch Robin Wood- und Parkschützer-Aktive stand scheinbar schon fest und endete mit einer Verurteilung.
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Aktion, Energie, Verkehr, Welt retten
29. Januar 2011

Kein ruhiges Hinterland für die CDU

Zu Beginn des heutigen Jubiläums-Landesparteitages der Baden-Württembergischen CDU in Donaueschingen erkletterten zwei RobinWood-AktivistInnen die Säulen des Tagungsortes und entrollten ein Transparent gegen Stuttgart 21 und die Laufzeitverlängerung vor der Fassade.

Zwei RobinWood-Aktive protestieren vor dem Landesparteitag der CDU in BaWü gegen Stuttgart 21 und Laufzeitverlängerung. (Foto: Chris Grodotzki / ROBIN WOOD)

Unter dem Motto „CDU – verstrahlt und unterirdisch in die Zukunft“ protestieren unsere Aktiven gegen die HauDrauf-Politik der Landes- und Bundes-CDU bei Themen wie Atomkraft und Stuttgart 21. „In viel zu vielen Fällen regieren die Christdemokraten nicht nur an den Bürgern vorbei, sondern schlicht gegen deren Willen, und das, wenn’s sein muss, auch mit Schlagstock und Wasserwerfer“ so Kei Andrews, Pressesprecherin von RobinWood-Stuttgart.

Während Noch-Ministerpräsident Stefan Mappus in seiner Rede vor den Delegierten Nationalstolz und soziale Kälte verbreitete, war es auch vor der Halle kalt. Trotzdem harrten zwei AktivistInnen bei minus fünf Grad, bis zur Ankunft von Kanzlerin Angela Merkel, am frühen Nachmittag aus.

Frau Merkel hatte einige Monate zuvor im Zusammenhang mit den Protesten um Stuttgart 21 gesagt, man könne Europa nicht zusammenhalten wenn die Politik danach ausgerichtet werde, „wie viele Menschen gerade auf die Straße gehen“.

„Dieses Zitat zeigt deutlich, wie sehr sich die Politik von der Bevölkerung entfernt hat“, sagt Kei Andrews weiter. Mit der Aktion wollen die AktivistInnen deutlich machen, dass diese Arroganz der Herrschenden, weitere entschiedene Proteste der Bevölkerung nach sich ziehen muss. „Nach dem, was die CDU hier, heute abgeliefert hat, sollte jedem klar sein, dass es nicht ausreicht, einmal, alle paar Jahre ein Kreuz auf einen Zettel zu machen“ so Andrews.

Artikel: Chris Grodotzki und Ruben Neugebauer

Aktion, Verkehr
7. Dezember 2010

Prozess wegen S21: Es kam, wie es kommen sollte…

Robin Wood-Aktivist von Stuttgarter Amtsgericht wegen Baggerbesetzung verurteilt.

Aktivisten von RobinWood und den Parkschützern protestieren vor dem Stuttgarter Amtsgericht gegen die Kriminalisierung der S21-Proteste. (Foto: Grodotzki/ROBIN WOOD)

Am heutigen Dienstag, den 07.12.10, fand in Stuttgart der erste Prozess gegen einen ROBIN WOOD-Aktivisten wegen Aktionen in Zusammenhang mit Stuttgart 21 statt. Das Gericht verurteilte Benny, wegen einer Baggerbesetzung am 30.08.10, zu einer Geldtrafe von insgesamt 300 Euro. Ein zweiter Aktivist wurde in Abwesenheit zur Zahlung seines Strafbefehls in Höhe von 1000 Euro verurteilt. Beide hatten Einspruch gegen die Strafbefehle wegen Hausfriedensbruchs eingelegt und waren nach dem Schlichterspruch im Schnellverfahren vor Gericht geladen worden.

Mit der Baggerbesetzung sollte der Abriss des Nordflügels verhindert werden. Die Schaffung weiterer unumkehrbarer Tatsachen war eine Provokation für den gesamten S21-Widerstand.

Benny Maier setzt sich mit RobinWood seit Jahren in Stuttgart für die Umwelt ein - jetzt steht er vor Gericht. (Foto: Grodotzki/ROBIN WOOD)

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Aktion, Verkehr, Welt retten
28. Juni 2010

Wie man den Park vor den Parkschützern schützt

In Schwaben wird nicht wild gezeltet und schon garnicht aus Protest! Deshalb sah sich die Stuttgarter Polizei wohl am Samstag, den 26.06.10, genötigt die Aktion „Campen gegen Stuttgart 21“ bis in die späte Nacht zu belagern und die aufgebauten Zelte im Stuttgarter Schlosspark umgehend zu „räumen“.

Gegen 17 Uhr begannen knapp dreißig Stuttgart21-GegnerInnen, am Rande eines Infostandes im Schlosspark, ihre Zelte aufzuschlagen um dort, aus Protest gegen die geplante Rodung von über 280 alten Bäumen für das Milliarden-Projekt, eine Nacht zu campieren. Nach kürzester Zeit standen so zwölf Zelte unter den bedrohten Schlosspark-Bäumen. Auch die Menge der Campierenden wuchs schnell an, sodass sich nach kurzer Zeit schon über 60 Menschen auf der Schlosspark-Wiese tummelten, Karten spielten, neue Zelte aufbauten oder sich einfach die Sonne auf den Bauch scheinen ließen. Einige ROBIN WOOD-Aktive beteiligten sich zusammen mit freien AktivistInnen und ParkschützerInnen an der Volxküche um ein Abendessen für die Campenden und die BesucherInnen auf die Beine zu stellen.

Campen und Gemüse schneiden gegen Stuttgart 21 (Foto: C. Grodotzki/ROBIN WOOD)

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Energie, Verkehr, Welt retten
27. Mai 2010

BP unter Twitter-Beschuss

Das aktuelle Robin Wood-Magazin trägt den Titel „Umwelt im Web 2.0“. Wie sich das Web 2.0 effektiv als kritisches Medium nutzen lässt zeigt sich gerade am Ölkonzern BP. Ein vermeintlich zu BP gehörendes Twitter-Profil nimmt eine gründliche “Imagekorrektur” des Unternehmens vor und kommentiert mit tiefschwarzer Satire die Ölpest im Golf von Mexico.

"Ein Vogel hat grade mein Sandwich geklaut! Du verdienst alles was du kriegst, Natur!!!" - Zwitschert da wirklich BP?

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Aktion, Blog, Verkehr
25. April 2010

Probealarm im Stuttgarter Schlosspark

Über 10.000 Stuttgarter Bürger und Bürgerinnen versammelten sich am Samstag, den 24. April, im Stuttgarter Schlosspark um ihren Protest gegen das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 auf beeindruckende Weise kundzutun. Auch die Aktiven von ROBIN WOOD waren wieder mit dabei und besetzten im Rahmen des „Probealarms“ vorübergehend einige Bäume in dem Teil des Parks, der für S21 abgeholzt werden soll.

ROBIN WOOD-Aktive während der großen "Unser Park! - Unsere Stadt!"-Kundgebung gegen Stuttgart 21 | Foto: C. Grodotzki/ROBIN WOOD

Schon am frühen Morgen waren die ROBIN WOOD-AktivistInnen angerückt und hatten drei alte Platanen, direkt am Kundgebungsplatz, erklettert und Seilbrücken, Hängematten und einen Infostand aufgebaut. Als gegen Mittag die Aktiven der Parkschützer in den Park kamen, hatten sich unsere KletterInnen schon weitestgehend eingerichtet und konnten so die ParkschützerInnen beim Aufhängen ihrer Plakate unterstützen.

Nach und nach trudelten auch die ersten Besucher der großen „Unser Park! – Unsere Stadt!“-Kundgebung des Bündnis gegen S21 ein und begrüßten die ROBIN WOODlerInnen überschwänglich. Schon nach einer halben Stunde kamen die ersten, schnell besorgten Bio-Essensspenden an. Einige DemonstrantInnen überreichten den Kletter-AktivistInnen auch ihre selbstgemalten Transparente, mit der Bitte diese in die Bäume zu hängen.

Gegen 14:30 Uhr, zu Beginn der Kundgebung, hatten sich so weit mehr als die erwarteten 7000 DemonstrantInnen auf der großen Liegewiese vor dem Landespavillion versammelt. Ganze 10.000 Stuttgart 21-GegnerInnen waren gekommen um den verschiedenen RednerInnen, Kunst- und Musik-Acts zu lauschen. Währenddessen eröffneten die KletterInnen einen Schnupperkletter-Parcours zwischen den Bäumen, der großen Anklang, besonders bei den jüngeren Besuchern, fand.

Offiziell hat der Bau des Milliardengrabes Stuttgart 21 schon begonnen, doch noch ist nicht aller Tage Abend. Der Großteil der bisherigen Baumaßnahmen gehört zwar in den Rahmen „Stuttgart 21“, wäre aber auch ohne die Bahnhofs-Tieferlegung sinnvoll und nötig.

Und auch wenn sich eine große Mehrheit in Stuttgart und Baden-Württemberg schon lange gegen das Prestige-Projekt ausspricht, hat dieser Samstag gezeigt, dass sie auch bereit sind für den Schlosspark aufzustehen.