Energie
Uranfabrik Gronau stilllegen
Zur Urankonferenz am 4. Februar in Münster hat ROBIN WOOD einen Informationsflyer über die Uran- anreicherungs- anlage in Gronau veröffentlicht. Diesen Flyer können sie hier downloaden (PDF) oder über info(at)robinwood.de bestellen.
Die Versorgung Deutschlands mit Uran. Eine Studie der IPPNW als PDF.
UAA Gronau - Urankonferenz 2012
Ganz Deutschland steigt aus der Atomenergie aus? Nein! Trotz des Risikos atomarer Katastrophen sind immer noch neun Atommeiler am Netz und dürfen trotz ungelöster Endsorgung auch weiterhin Atommüll produzieren. Schrittweise sollen sie bis Ende 2022 abgeschaltet werden. Nicht abgeschaltet werden sollen aber Atomfabriken wie die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Herstellung von Brennelementen in Lingen. Der Betrieb dieser Anlage ist bis heute nicht befristet! Beide Anlagen produzieren den Uranbrennstoff für Atomkraftwerke in aller Welt! Das hat mit Atomausstieg nicht viel zu tun.
Daher veranstalten am 4. Februar 2012 zahlreiche Organisationen und Initiativen - darunter auch ROBIN WOOD - in Münster eine "Urankonferenz". Von den Risiken des Uranabbaus bis hin zu den Gefahren der Urananreicherungsanlage Gronau und den zahllosen damit verbundenen Atomtransporten wird informiert und diskutiert. Mehr Infos unter: http://www.urankonferenz2012.de/
Pressemitteilung vom 6.7.2011
Uranwirtschaft sofort abschalten
ROBIN WOOD-AktivistInnen machen Zufahrt zur Gronauer Urananreicherungsanlage dicht
Deutsche Urangeschäfte gehen weiter...
Die Bundesrepublik feiert den vermeintlichen Ausstieg aus der Atomenergie. Während acht Atomkraftwerke sofort stillgelegt werden, können die verbleibenden neun Reaktoren weiter betrieben werden. Schrittweise sollen bis 2020 lediglich drei weitere Reaktoren stillgelegt werden. Je drei AKWs gehen dann 2021 und 2022 vom Netz.
Während hier ein zweifelhafter Ausstieg "gefeiert" wird, wird die Bundesrepublik auch in Zukunft die Atomkraftwerke der Welt mit Atombrennstoff versorgen. In Gronau wird die dortige Urananreicherungsanlage weiter ausgebaut... mehr
Lasst das Uran in der Erde!!!
Bevor Uran zu Brennelementen für Atomkraftwerke verarbeitet werden kann, hat es einen weiten, von den meisten Menschen unbemerkten Weg über den ganzen Erdball zurückgelegt und dabei viele bleibende Schäden hinterlassen. (Uranmengen für den Betrieb im AKW)
Ein Zwischenschritt auf dem Weg vom Erzbergwerk zum Atomkraftwerk führt über die Urananreicherungsanlage Gronau.
Die Urananreicherungsanlage Gronau (UAA)
Im nordrhein-westfälischen Gronau (30.000 Einwohner), nahe der holländischen Grenze, steht die einzige deutsche Urananreicherungsanlage (UAA). Sie wird von der Gruppe URENCO mit Sitz in London seit 1985 betrieben. In der UAA Gronau wird Uranhexafluorid für die Weiterverarbeitung zu Brennelementen für Atomkraftwerke angereichert. Mit ihrer Produktion deckte sie im Jahr 2010 sieben Prozent des Weltmarktes ab, in voll ausgebautem Zustand sollen es bis zu zehn Prozent sein. Weltweit existieren 14 Urananreicherungsanlagen, die zusammen 442 Kernreaktoren mit Brennstoff versorgen. Mehr
Archiv: Ältere Informationen zur UAA
Der lange Weg des Urans - vom Bergwerk zum Atomkraftwerk
Uran ist ein Metall und kommt natürlich vor. Uran ist radioaktiv. Uranvorkommen gibt es in vielen Teilen der Erde. Die größten Vorkommen liegen in Australien, Kanada, der ehemaligen UDSSR und Teilen Afrikas. 70 Prozent der Uranbergwerke liegen in Gebieten mit indigener Bevölkerung. (mehr...)
Kurzgefasst …was bedeutet Uran-Abbau
Nicht wiederherstellbare Zerstörung von Umwelt und Natur. Hierzu gehören die Verseuchungen von Wasser, Luft und Boden in den Abbaugebieten, wodurch die Lebensgrundlagen und die Kultur der meist indigenen Bevölkerung auf diskriminierende Weise vernichtet werden;
Gefährliche Urantransporte per Schiff oder LKW rund um die Welt;
Große Mengen radioaktiven Mülls, dessen sichere Endlagerung völlig ungeklärt ist;
Solange Uran abgebaut wird, ist der Rohstoff für atomare Waffen vorhanden!
Gefahr der Verstrahlung von Mensch und Natur durch einen Unfall bei Transport und Produktion von Uran, Uranhexafluorid und/oder den Brennelementen;
Den Weiterbetrieb bzw. Ausbau der Atomindustrie auf allen Kontinenten.





