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13.3.2010 : 18:45 : +0100

 

Pressemitteilungen von ROBIN WOOD

Passau, 8. August 2009

ROBIN WOOD-Floß am Ziel in Passau

Anti-Atom-Tour führte von Schweinfurt nach Passau

Nach 450 Kilometern quer durch Bayern ist die ROBINA WALD heute um 16.00 Uhr in Passau eingetroffen. Die Tour, die am 8. Juli in Schweinfurt gestartet war, hatte zum Ziel, Menschen für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie zu gewinnen.

„In der Öffentlichkeit ist eine breite Ablehnung der Atomenergie spürbar. Die Menschen empfinden das als eine Technik der Vergangenheit, die Zukunft liegt in den erneuerbaren Energien“, freut sich Steffi Thiemig von der Floßtour-Crew. „.Die Pannenserie in Krümmel und weiteren Atomkraftwerken hat selbst einstige Atomkraftfreunde zum Umdenken gebracht. Der Großteil der Besucher war der Meinung, Atomkraft gehöre abgeschaltet. Was den Leuten fehlt, ist eine Möglichkeit zu handeln – und da kamen wir ins Spiel. Auf dem Floß konnte man sich über Ökostromanbieter informieren und auch direkt den Anbieter wechseln. Die Besucher waren froh, dass es so einfach ist, etwas für die Umwelt zu tun, und in den meisten Fällen ist Ökostrom nicht teurer als die regionalen Stromanbieter – oft sogar günstiger.“

Viele Medien haben über die ROBIN WOOD-Floßtour berichtet, die erstmals durch Bayern und auf die Donau führte. In Regensburg seilten sich die Aktiven bei der Ankunft mit einem großen Transparent mit der Aufschrift „Mal richtig abschalten! Atomkraft – Nein Danke!“ am Eisernen Steg ab. Auch haben sich die Flößer an einer Anti-Atom-Demo der Greenpeace Jugend beteiligt. In Regensburg, Vilshofen und Erlangen zogen sie mit einem Atommüll-Faß und Informationsmaterial durch die Straßen um auf die Gefahren der Atomenergie und die ungelöste Entsorgungsfrage des Atommülls aufmerksam zu machen.

Immer wieder wurde das Floß von verschiedenen Seiten unterstützt, unter anderem vom Bund Naturschutz Bayern, der Naturstrom AG, der Grünen Jugend dem Linken Bündnis Haßberge, um hier nur einige zu nennen.

Zwischen Aktionen, Infostand und Pressearbeit fand die Crew auch Zeit, das gemeinsame Leben an Bord zu genießen, zusammen zu kochen, zu plaudern und baden zu gehen. Besonders gefallen hat den FlößerInnen der freifließende Donauabschnitt zwischen Straubing und Vilshofen. Auch in diesem Jahr gab es wieder mehrere FloßbesucherInnen, denen die Atmosphäre an Bord so gut gefiel, dass sie sich spontan zum Mitfahren entschlossen.

Die Ankunft in Passau wurde von einem Empfangskomitee begrüßt, an dem sich der neben anderen der BUND, Bündnis '90/Die Grünen und Greenpeace beteiligten.

Die ROBINA WALD bleibt noch das ganze Wochenende und Montag am Donaukai am Anleger 3 liegen und lädt alle Interessierten in Passau herzlich ein, am 08.08.2009 von 16 bis 20 Uhr sowie am 09. und 10.08.09 von 11 bis 20 Uhr an Bord zu kommen. Dort gibt es aktuelle Informationen rund um die Themen Energie, Stromsparen und Ökostrom.

Am 11.08.09 wird die ROBINA WALD dann aus dem Wasser gezogen und winterfest eingelagert.

Kontakt:
Steffi Thiemig, Floßtour-Crew, Tel. 0160 / 96 34 72 27, flosstour(at)robinwood.de
Astrid Schwäbe, Pressestelle, Tel. 040 / 380 892 22, presse(at)robinwood.de

Zahlreiche Fotos von der Tour und das digitale Logbuch gibt es unter: http://www.robinwood.de/Flosstour.165.0.html

 

30. Juli 2009 - ROBIN WOOD-Floß auf Anti-Atom-Tour in Regensburg

ROBIN WOOD-AktivistInnen haben heute Nachmittag an der Eisernen Brücke in Regensburg ein Banner mit der Aufschrift "Mal richtig abschalten - Atomkraft? - Nein Danke!" entrollt. Zur gleichen Zeit traf das Holzfloß ROBINA WALD in Regensburg ein, mit dem AktivistInnen der Umweltorganisation seit dem 8. Juli von Schweinfurt aus durch Bayern reisen, um Menschen für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie und den Wechsel zu einem Ökostromanbieter zu gewinnen. Das selbst gebaute Holzfloß wird noch bis Sonntag in Regensburg unterhalb der Eisernen Brücke (Anleger Willi) bleiben und anschließend weiter Richtung Passau fahren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, es zu besichtigen und sich an Bord mit aktuellen Informationen rund um Energiethemen zu versorgen.

"Die Pannenserie in Krümmel und weiteren Atomkraftwerken hat noch einmal viele Menschen wachgerüttelt und bewusst gemacht, wie unnötig und gefährlich Atomkraftwerke sind", sagt ROBIN WOOD-Aktivistin Steffi Thiemig. "Sie sollten ihren Ärger über die Atom-Lobby jetzt nicht runter schlucken, sondern in Taten umsetzen. Das geht ganz einfach, indem sie jetzt zu einem Ökostromanbieter wechseln und am 5. September mit uns auf die große Anti-Atomdemonstration nach Berlin fahren."

Auch die Regensburger BürgerInnen haben allen Grund ihren örtlichen Stromversorger zu verlassen. Denn die Regensburger Stadtwerke REWAG gehören zu rund einem Drittel dem Energiekonzern E.on, einem der vier mächtigen Energiekonzerne in Deutschland. E.on ist an allen fünf Atommeilern in Bayern (Grafenrheinfeld, Isar 1und 2, Gundremmingen B und C) und an den Schrottreaktoren Krümmel und Brunsbüttel beteiligt.

Neben dem privaten Atomausstieg ist es wichtig, auch öffentlich Druck auf

Politik und Konzerne zu machen, die Energiewende konsequent voranzutreiben und sofort aus der Atomenergie auszusteigen. Deshalb ruft ROBIN WOOD zusammen mit vielen anderen Organisationen und Initiativen dazu auf, am 5. September zu Tausenden in Berlin auf die Straße zu gehen. (Infos unter www.robinwood.de/energie/)

Mehr Aktionsideen, Informationen, wie der Stromwechsel funktioniert und was man sonst noch für den Atomausstieg tun kann, kann jeder gern an Bord des ROBIN WOOD-Floßes bekommen. Das Floß kann heute von 17:00 bis 20:00 Uhr sowie kommenden Freitag und Samstag, jeweils von 11:00 bis 21:00 Uhr besichtigt. Es liegt unterhalb der Eisernen Brücke am linken Ufer (Anleger Willi). Den Streckenplan, das digitale Logbuch sowie Fotos von der Tour und weitere Infos finden Sie unter:

www.flosstour.de

Das drei mal elf Meter große Holzfloß besteht aus Kiefernstämmen, die aus einem ökologisch bewirtschafteten Wald stammen. Ausgestattet ist es mit einer Solaranlage, Funkgeräten und Schwimmwesten. Übernachtet und gekocht wird an Bord.

Kontakt:
Steffi Thiemig, Floßtour-Crew, Tel. 0160 / 96 34 72 27, flosstour(at)robinwood.de
Ute Bertrand, ROBIN WOOD-Pressesprecherin, Tel. 0171 / 835 95 15, presse(at)robinwood.de

Regensburg, 30. Juli 2009

Mal richtig abschalten - Atomkraft? Nein Danke!

ROBIN WOOD-Floß kommt nach Regensburg

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe KollegInnen,

morgen macht ein ganz besonderes Gefährt in Regensburg fest: das Holzfloß ROBINA WALD. Gebaut haben es AktivistInnen der Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD. Sie fahren damit von Schweinfurt über Regensburg bis Passau, um Menschen dafür zu gewinnen, sich für eine Energiewende und für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie einzusetzen.

Das ist gerade jetzt sinnvoll, weil bei der Bundestagswahl am 27. September energiepolitisch viel auf dem Spiel steht: Kommt der Atomausstieg endlich voran, oder dürfen selbst die marodesten Pannenreaktoren weiter am Netz bleiben?

Wir möchten Sie herzlich einladen, die Ankunft des Floßes mitzuerleben, uns an Bord zu besuchen und über die Tour zu berichten.

* * *

Presse-Treffpunkt:
Donnerstag, den 30. Juli, gegen 15:00 Uhr am Eisernen Steg (Nordseite) in Regensburg

* * *

Vom Schlauchboot aus sind auch Foto- und Filmaufnahmen des Floßes möglich.

Da sich die Ankunftszeiten bei Floßfahrten vorab nicht exakt angeben lassen, können Sie gern aktuell unter der Floßhandy-Nummer 0160 / 96 34 72 27 die genaue Ankunftszeit erfragen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie darüber hinaus in Ihrem Medium auf die ROBIN WOOD-Floßtour hinweisen könnten.

Alle Interessierten sind an Bord der ROBINA WALD herzlich willkommen. Sie erfahren dort, was sie selbst für die Energiewende tun können. Die Tipps reichen vom Energiesparen über den Wechsel zu einem Ökostromanbieter bis zur gemeinsamen politischen Aktion. Das Floß kann besichtigt werden am Donnerstag, den 30. Juli von 17:00 bis 20:00 Uhr sowie kommenden Freitag und Samstag, jeweils von 11:00 bis 21:00 Uhr. Das Floß liegt unterhalb der Eisernen Brücke am linken Ufer (Anleger Willi). Den Streckenplan, Fotos von der Tour sowie weitere Infos finden Sie unter:

www.flosstour.de

Bei Rückfragen können Sie sich gern an uns wenden. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und auf bald!

Mit freundlichen Grüßen

Steffi Thiemig, Floßtour-Crew, Tel. 0160 / 96 34 72 27, mailto:flosstour(at)robinwood.de

Ute Bertrand, ROBIN WOOD-Pressesprecherin, Tel. 0171 / 835 95 15, mailto:presse(at)robinwood.de

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ROBIN WOOD mobilisiert während der Floß-Tour zum Anti-Atom-Treck mit anschließender Großdemonstration am 5. September in Berlin. Infos dazu unter:

www.robinwood.de/energie

 

Nürnberg, 20. Juli 2009

ROBIN WOOD-Floß erreicht Nürnberg

Anti-Atomtour führt von Schweinfurt nach Passau

ROBIN WOOD ist heute mit einem selbstgebauten Holzfloß in Nürnberg eingetroffen. Das Floß liegt neben dem Anleger der Neptun-Personenschifffahrt am Aischweg im Stadtteil Gebersdorf.

Interessierte sind an Bord herzlich willkommen! (Besichtigungszeiten heute 15:00-22:00 Uhr und morgen 10:00-12:00 Uhr). Die Crew ist am 8. Juli in Schweinfurt gestartet und fährt bis Passau. Ihre fünfwöchige Tour steht unter dem Motto „Mal richtig abschalten – Atomkraft? Nein Danke!".

Nächste Stationen der Tour sind Roth und Mühlhausen.

Wenige Wochen vor den Bundestagswahlen am 27. September ist die Diskussion um den Sinn und Unsinn der Atomkraft voll entfacht. Während die Atomwirtschaft unverdrossen für eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken wirbt, musste der schwedische Staatskonzern Vattenfall Anfang dieses Monats eine Pannenserie im schleswig-holsteinischen AKW Krümmel einräumen. Im Atommülllager Asse II droht ein Desaster: Wasser dringt in den Salzstock ein, in dem über 126.000 Atommüllfässer lagern. Es besteht die Gefahr, dass der Salzstock unkontrolliert einstürzt und sein radioaktiver Inhalt an die Oberfläche gelangt. Die Risiken der Atomenergie bis hin zu schweren Unfällen sind aus Sicht von ROBIN WOOD nicht zu verantworten.

Laut Atomgesetz müssen in der nächsten Legislaturperiode die sieben ältesten und besonders maroden Atomkraftwerke vom Netz gehen. Das will die Atomlobby verhindern und den Atomausstieg kippen. ROBIN WOOD hält dagegen und fordert den sofortigen Ausstieg aus der gefährlichen Atomenergie.

„Wir wollen die Energiewende in Deutschland – und Atommeiler sind dem im Wege“, sagt ROBIN WOOD-Aktivistin Steffi Thiemig. „Sie blockieren den dringend notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien und bergen ein tödliches Risiko für Menschen und Umwelt.“

Allein in deutschen Atomkraftwerken gab es seit 1974 über 5.600 Störfalle, mehr als die Hälfte davon in den sieben ältesten Meilern und im AKW Krümmel. „Die jüngste Störfallserie im AKW Krümmel und das Desaster mit dem Atommüll in der Asse zeigen einmal mehr, wie leichtfertig die Atomkonzerne unsere Sicherheit auf´s Spiel setzen“, so Thiemig. „Wir wollen jetzt mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen und mit ihnen diskutieren, wie wir zusammen den Umstieg auf erneuerbare Energien voranbringen können.“

ROBIN WOOD lädt alle Interessierten herzlich ein, das Floß zu besuchen. An Bord der ROBINA WALD haben die FloßfahrerInnen Informationen rund ums Thema Energie und Aktionsideen. BesucherInnen des Floßes können Solartechnik ausprobieren, erfahren, wo sie sich engagieren und wie sie ganz einfach zu einem Ökostromanbieter wechseln können. Gemeinsam mit der Crew können sie das Flößerleben genießen. Auf dem Programm stehen u.a. Rundfahrten und Schnupperklettern.

Das drei mal elf Meter große Floß besteht aus Kiefernstämmen, die aus einem ökologisch bewirtschafteten Wald stammen. Ausgestattet ist es mit einer Solaranlage, Funkgeräten und Schwimmwesten. Übernachtet und gekocht wird an Bord. Über einen Laptop wird das digitale Logbuch geführt, das Interessierte jederzeit im Internet unter www.flosstour.de einsehen können.

Kontakt:
Steffi Thiemig, Floßtour-Crew, Tel. 0160 / 96 34 72 27, flosstour(at)robinwood.de

Ute Bertrand, ROBIN WOOD-Pressestelle, Tel. 040 / 380 892 22, presse(at)robinwood.de

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ROBIN WOOD ruft gemeinsam mit anderen Umweltverbänden für den 5. September zu einer Großdemonstration gegen Atomkraft in Berlin auf.

Weitere Infos unter:

www.robinwood.de/energie/

 

 

8.7.2009

ROBIN WOOD startet Anti-Atom-Tour durch Bayern

Mit dem Floß von Schweinfurt nach Passau - Mal richtig abschalten - Atomkraft - Nein Danke!

ROBIN WOOD startet heute eine Anti-Atom-Tour durch Bayern. Mit einem selbstgebauten Holzfloß will die Crew von Schweinfurt über Bamberg, Nürnberg und Regensburg bis Passau fahren. Ihre fünfwöchige Tour steht unter dem Motto „Einfach mal abschalten – Atomkraft? Nein Danke!"

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