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News

Pressemitteilung

11.06.2014, Kategorie: Verkehr

Auf zum Sommer-Aktionscamp gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens!

Termin: 19.-22. Juni 2014 im Treburer Oberwald

(Foto: P. Illert/Robin Wood)

Vom 19. bis zum 22. Juni 2014 wird im Treburer Oberwald ein Aktionscamp gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens stattfinden. Dazu lädt ein Aktionsbündnis aus Bürgerinitiativen, Umweltgruppen und Einzelpersonen ein. Das Camp richtet sich gegen die Pläne des Flughafen-Betreibers Fraport, am Airport ein drittes Terminal zu errichten. Damit würde eine Steigerung der jährlichen Flugbewegungen von derzeit etwa 470.000 auf rund 700.000 möglich. Das Camp wird in dem Teilstück des - zwischen Zeppelinheim und Walldorf gelegenen - Treburer Oberwaldes stattfinden, das Fraport für einen Autobahnzubringer zum Terminal roden will. Die AusbaugegnerInnen fordern einen sofortigen Baustopp für Terminal 3.

Obwohl die Baugenehmigung für das neue Abfertigungsgebäude noch aussteht, lässt Fraport bereits vorbereitende Baumaßnahmen dafür durchführen. Auch der Wald könnte schon bald gerodet werden. Dagegen hatten im Februar dieses Jahres bereits rund 1.000 Menschen vor Ort protestiert. „Jetzt ist es an der Zeit, im Treburer Wald ein weiteres Zeichen zu setzen“, heißt es im Aufruf für das Aktions-Camp und: „Zeigen wir, dass wir den Wald nicht der Fraport überlassen werden!“

Erst mit Terminal 3 könnten die durch die Landebahn Nordwest neu geschaffenen Kapazitäten voll realisiert werden. „Dann wird der für viele  jetzt schon unerträgliche Lärm noch mehr Menschen krank machen. Auch die Klimaschäden durch Flugemissionen werden sich verdoppeln", warnt Monika Lege, Verkehrsreferentin der Umweltorganisation ROBIN WOOD.

Auf den Montags-Demos in Terminal 1 zeigen Woche für Woche Tausende ihre Ablehnung gegen die Expansionspolitik von Fraport, Lufthansa und Landesregierung. „Wir müssen jetzt in die Offensive kommen. Besser wir leisten heute im Treburer Wald Widerstand, als dass wir in drei Jahren im Terminal 3 nur noch gegen noch mehr Lärm demonstrieren können“, sagt Carola Gottas, Aktivistin aus dem Vorbereitungsteam des Sommercamps.

Das Programm für das viertägige Camp ist vielfältig: AktivistInnen von ROBIN WOOD werden ein Schnupperklettern anbieten. Es wird Lesungen und Vorträge von Petra Schmidt, Roger Treuting, Michael Wilk, Wolf Wetzel u.a. zur Geschichte des Widerstandes und zur Kritik am Frankfurter Flughafen geben; außerdem Kulturprogramm, Kuchenstände, kleine Aktionen und Diskussionsrunden zum weiteren Widerstand.

Die AktivistInnen wollen mit diesem Camp auch die kritische Debatte um den Flughafen verbreitern und die öffentliche Aufmerksamkeit auf Themen wie die Zerstörung des globalen Klimas durch den Flugverkehr, die Zurichtung der Region durch die 'Airport City' sowie Abschiebungen über den Frankfurter Flughafen lenken.

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Hinweis für Redaktionen:
Am Freitag, den 20. Juni wird es um 11:00 Uhr einen Presse- und Fototermin im  Aktionscamp geben, zu dem wir Sie herzlich einladen. Dort werden Ihnen VertreterInnen von ROBIN WOOD und BIs die Anliegen des Sommeraktions-Camps erläutern und für Interviews zur Verfügung stehen.
Eine Wegbeschreibung zum Sommercamp finden Sie hier: bit.ly/1pf49yx

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Die Forderungen des Aktionsbündnisses und das Programm des Sommer-Aktionscamps finden Sie unter: bit.ly/1uWdvzp

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Das Sommer-Aktionscamps wird unterstützt von:

ROBIN WOOD Rhein-Main, Plane Stupid Rhein-Main, AKU Wiesbaden,Arbeitskreis Fluglärm und Umwelt Rhein-Main, BI Trebur, BI Rüsselsheim, BI Flörsheim/Hochheim, BI Mörfelden-Walldorf, BI gegen Fluglärm Raunheim

Für Rückfragen:

Michael Wilk (AKU Wiesbaden), Tel. 0171 / 45 48 280; Monika Lege (ROBIN WOOD), Tel. 040 / 380 892 12, Ute Bertrand (ROBIN WOOD), Tel. 0171 / 835 95 15, presse(at)robinwood.de

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Mehr Infos: aktueller ROBIN WOOD-Flyer zum Thema Fliegen (pdf-Datei)