Kampagnen

KünstlerInnen gegen das Kohlekraftwerk Moorburg

„Holz“

ist eine Ausstellung von 14 KünstlerInnen, aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Video und Fotografie, die mit Ihrer Ausstellung zum Thema Bäume ein Zeichen gegen das Kohlekraftwerk Moorburg und die mit dem Bau der Fernwärmetrasse einhergehenden Baumrodungen setzen wollen.

Die Ausstellung findet vom 19. bis 28. Februar 2010 im Kunst- und Kulturverein LINDA eV, Hein-Hoyer-Str. 13, 20359 Hamburg St. Pauli, http://www.chezlinda.de statt.

Eröffnung ist am Freitag, den 19. Februar 2010 um 19 Uhr

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 15 – 19 Uhr

Die KünstlerInnen:

Sebastian Burdach (Video) ,Kyung-Hwa Choi (Zeichnung), Helge Emmaneel (Fotografie), Ari Goldmann (Malerei), Annette Grotkamp (Fotografie), Dorothea Heinrich (Fotografie), Bianca Hobusch (Fotografie), Kimberly Horton (Fotografie), Thomas Jehnert (Malerei), Gesa Lange (Zeichnung), Lars Möller (Malerei), Benjamin Nachtwey (Malerei), Linn Schröder (Fotografie), Sabina Simons (Fotografie)

Vattenfall baut in Moorburg ein Kohlekraftwerk, das den CO2 Ausstoß Hamburgs erheblich erhöhen wird. Die geplante, von dort ausgehende Fernwärmetrasse verläuft durch das Hafengebiet unter der Elbe, über St.Pauli bis zum Verteiler in Diebsteich. Dafür sollen in St. Pauli und Altona Nord rund 400 Bäume gefällt werden. Die Grünanlagen Walter-Möller-Park, Gähler-Park, Berta-von-Suttner-Park sowie Alsen- und Luna-Park sind davon betroffen. Es sind funktionierende, gewachsene Grünanlagen, die von den Anwohnern, einem völlig gemischtem Publikum, sehr viel genutzt werden. Für die Stadtteile St.Pauli und Altona Nord, in denen durch hohe Wohndichte und sehr unterschiedliche Gesellschafts-Querschnitte Konflikt-Potential liegt, sind diese grünen Oasen sehr wichtig.

Die Planung sieht, nach mehreren Jahren Bauzeit, als Ersatz einen durchgehenden Grünzug mit mittigen Rasenflächen gesäumt von Wegen vor. Gleichzeitig sollen dabei die Grünflächen insgesamt durch Randbebauung verkleinert werden. Auf der Trasse selbst können keine Bäume mehr angepflanzt werden, da diese dort nicht genug Raum für das Wurzelwerk haben, so dass wesentlich weniger Bäume ersetzt werden als gefällt werden sollen. Die Setzlinge werden Jahrzehnte benötigen bis sie zu stattlichen Bäumen herangewachsen sein werden.